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bescheidene Hölzer aus Österreich ..........

<< < (13/23) > >>

oliverOliver:
Literatur zu Koniferen und Gagat aus Gams / Stmk. (dritter link im obigen Beitrag):
http://www.museum-joanneum.at/upload/file/Geologie/Mitteilungen/SH2_19_Kollmann_Sachsenhofer.pdf
und dazu ein Foto von einem schönen Stammstück aus Gagat:
http://www.austria-lexikon.at/af/Heimatlexikon/Gagat_in_den_Ostalpen

oliverOliver:
an Bescheidenheit kaum noch zu überbieten:
miozänes Kieselholz aus der Umgebung von Maissau, Niederösterreich (Karpatium, küstennahe marine Schotter der Laa-Fm). Ich hab hier bisher nur "Schrott" gefunden - siehe Foto (das "größte" Stück ist gerade mal 11 cm lang !).
Mehr dazu demnächst in einem eigenen Thema.

oliverOliver:
Endlich wieder einmal ein Tag nach meinem Geschmack in der SMFF – mit einer Ausbeute, die diesen Namen ausnahmsweise auch verdient !
(sh. Foto – das Stück links ist 37 cm lang).
Es ist ja nicht so, dass ich seit Mai bezüglich SMFF-Kieselholz untätig gewesen wäre. Hab zwischenzeitlich dort auch ein paar ganz nette Hölzer gefunden, aber ein wirklich „guter Fundtag“ war erst wieder am vergangenen Wochenende dabei.

Stänlsucher:
Glück Auf Oliver,
ich verfolge Deine Beiträge schon geraume Zeit,meine Hochachtung und Dank für Dein bemühen!!Ich habe in der Richtung - Kieselhölzer eine totale GLATZE,obwohl Chemnitz ja einen ganzen Wald davon hat! Auch in den Braunkohle Tagebau in unserer Region wurden verkieselte Hölzer gefunden!Habe mich aber noch nie damit befasst,wer wohl jetzt etwas mehr Augenmerk darauf legen!
Finde Deine Beiträge hoch interessant und beachtenswert und wie Du Dich da rein kniest-DANKE noch mal für das Teilhaben!!
Eine Frage,werden die Hölzer so belassen oder gibt es da auch geschnitten und polierte davon!?

Glück Auf aus Sachsen/Erzgebirge/Schneeberg
Lutz

oliverOliver:
hallo Lutz,
erstmal herzlichen Dank für deine aufmunternden Worte !
zum Schneiden/Anschleifen/Polieren: ja, auch in Österreich haben die meisten Sammler geschnittene oder angeschliffene und polierte Hölzer. Ich hab da aber bislang die Finger davon gelassen - aus mehreren Gründen.
1. - ich bin eher ein Anhänger derjenigen Philosophie, die Funde möglichst schonend/sparsam zu bearbeiten, und nur durch geringe "Eingriffe" aufzuwerten um optische Akzente zu setzen oder Details besser herauszubringen - also eher nur gezielt (und zurückhaltend) anschleifen und nicht - oder nur in Ausnahmefällen - schneiden. Das erfordert aber bei jedem einzelnen Stück einen gründlichen Nachdenk- und langwierigen Entscheidungsprozess, und da komme ich dann meist zu einem Punkt wo ich mir sage: was solls, erstmal abwarten, bearbeiten kann ich die Stücke immer noch ....
2. - Schneiden: bei den (wenigen) wirklich guten Funden fände ich es schade, sie zu zerstückeln, und die (überwiegenden) miesen Teile lohnen die Arbeit ohnehin nicht.
3. - bei allen Stücken, bei denen ich bisher Schneiden/Schleifen erwogen habe, hat (aus meiner Sicht) immer irgendwas dagegengesprochen - entweder ginge die Gesamtwirkung des Stücks verloren, oder es gäbe - bei der einzig möglichen sinnvollen Schnittführung - zuviel "Abfall" mit interessanten Details, etc. ....
Und zum Schneiden/Schleifen wirklich geeignete Stücke, die auch ein ansprechendes Ergebnis verheißen, hab ich ohnehin nicht viele.
4. - Schlussendlich - und wohl als wichtigster Punkt - habe ich Sorge, was zu ruinieren, weil ich mit Schneiden/Schleifen bisher kaum Erfahrung habe.
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ich hab aber ohnehin vor, das demnächst einmal anzugehen, und zumindest einmal an ein paar Stücken mit interessanten farblichen Kontrasten, an denen ich sonst aber nicht viel "verhauen" kann, zu testen.

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