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bescheidene Hölzer aus Österreich ..........

<< < (18/23) > >>

Chlamys:
Wer diese Löcher in ein Palmenholz gebohrt hat, weiß ich nicht.

Chlamys:
Die Rückseite des durchbohrten Holzes zeigt noch die Holzstrukturen.

oliverOliver:
Sieht mir auch nach Teredo aus - besonders die halbkugeligen Verfüllungen der Bohrloch-Enden auf der "Rückseite" scheinen doch ziemlich typisch zu sein.
Übrigens: ein schönes Stück ! Sowohl das "Holz" (Palme ist ja eigentlich kein echtes Holz) als auch die Bohrgänge sind gut erhalten - gefällt mir sehr ! Und so klein ists ja auch nicht .....

edit: ich hatte da offenbar nicht behirnt, dass die Rückseite nicht zur Palme, sondern zum vor-vorigen Stück gehört !

Chlamys:
@Oliver
Ich hatte nur meine Zweifel, da die Bohrlöcher wesentlich breiter sind als bei meinen sonstigen Teredofunden und sie setzen sich nicht in die Tiefe fort.
lg
Chlamys

Sargentodoxa:
Hallo Chlamys
Die Zweifel sind berechtigt! Häufig werden Bohrlöcher vorschnell als Teredo-zugehörig abgetan, ohne nur ein richtiges Merkmal zu identifizieren.
Da es sich um tertiäres Alter handelt, sollte man auch lieber von Teredoartigen und anderen Gattungen der Bohrwürmer sprechen.
Auch die Gruppe der Insekten spielt eine große Rolle. Schaut euch bei euren Sammeltouren nur mal eine tote große Eiche oder Linde an. Unmengen von Insektenfraßspuren und einige sehen auf den ersten Blick den fossilen Bohrlöchern sehr ähnlich.
Ich bin vor Jahren mal über dieses Problem bei inkohlten tertiären Hölzern gestoßen. Auch bei Diskussionen mit Spezialisten kam häufig die Antwort: Eine 100% Sicherheit nicht immer möglich, Ausgüsse herstellen bzw. in welchen Schichten wurde gesammelt ( marin oder limnisch ). Aber auch dies ist unbefriedigend. Glück Auf Werner

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