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Autor Thema: Glendonit  (Gelesen 25023 mal)

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Torsten

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Re: Glendonit
« Antwort #15 am: 29 Sep 04, 16:21 »
Hallo alle "Glendonit"-Fans!

Ich hatte im letzten Sommer in Norwegen eine sehr große
Pseudomorphose  "Glendonit nach Glauberit" erworben mit
der Fundortangabe "Singleton, NSW, Australien". Da ich den
Namen "Glendonit" nicht kannte, bin ich über Google nun
auf Euern Chat über Glendonit gestoßen und freue mich einfach,
dass damit meine Wissenslücke geschlossen ist. Bei meinem
Stück handelt es sich allerdings nicht um einen "Igel", sondern
um einen riesigen doppelendigen ehemaligen Kristall von
Glauberit mit einer Länge von fast 16 Zentimetern!
Sollte jemand  von Euch von dieser australischen Fundregion
ebenfalls Material besitzen, würde ich mich über einen
e-mail-Kontakt freuen....

Allen anderen eine gute Zeit!!    :)

Offline Philip Blümner

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Re: Glendonit
« Antwort #16 am: 17 Nov 04, 16:11 »
Aus aktuellem Anlass = Rheinkiesel, neues Mitglied...übrigens Herzlich willkommen!

Ist nun Glendonit eine psm von Calcit nach Glauberit oder Gaylussit?

Gruß
Philip

Offline McSchuerf

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Re: Glendonit
« Antwort #17 am: 17 Nov 04, 17:30 »
Hallo Philip, .. :)



Sandfarbene Pseudomorphose des Calcium-Carbonats Calcit nach skalenoederförmigen Kristallen des wasserhaltigen Natrium-Calcium-Carbonats Gaylussit, (KEIN GLENDONIT!)
Stufengröße: 2,6 cm,
Fundort: Khaidarkan, Katrantau-Berge, Kirgisistan
Sammlung und Fotos: Peter McSchuerf

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Calcit/Bilder2

-----

und Calcit pseudomorph nach Glauberit  (=Glendonit !!) ist von der Weißmeerküste , NE-Murmansk gewesen..Foto folgt später..das sind die rotbraunen 'Igel'.

und ebenfalls Calcit pseudomorph nach Glauberit   von Camp Verde, Verde Valley, Yavapai, Arizona ..

hier zu sehen ..

Gruß Peter


« Letzte Änderung: 17 Nov 04, 17:40 von McSchuerf »

Offline Philip Blümner

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Re: Glendonit
« Antwort #18 am: 18 Nov 04, 16:51 »
Danke Peter, dann brauche ich in meiner Liste nichts ändern. Gaylussit habe
ich jedoch trotzdem nicht  ;)
Allerdings, wenn Glendonit eine psm von Calcit nach Gaylussit wäre,
dann hätte ich ja nur die Kristallform und nicht das Mineral!

Freut mich, dass es dir wieder gut geht!

Gruß
Philip

Offline McSchuerf

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Re: Glendonit
« Antwort #19 am: 18 Nov 04, 21:14 »
Hallo Philip ..

Ja, danke.. ;)..und richtig, was Du sagst.. ..bei 'Calcit nach Gaylussit' stimmt nur noch die Form des urspr. Gaylussits..chemisch ist's aber 'nur noch' das Calciumcarbonat Calcit.. ;)

umgekehrt würde ein Schuh draus bzw. dann hättest Du tatsächlich Gaylussit.. :D..

Gruß Peter

Offline Philip Blümner

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Re: Glendonit
« Antwort #20 am: 19 Nov 04, 09:23 »
Wieso ein Schuh?

Maurice

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Re: Glendonit
« Antwort #21 am: 05 Mar 05, 16:52 »
Hallo,

Entschuldigung dass ich erst jetzt reagiere, aber ich habe diese Forum erst jetzt gefunden. :)

Ich habe eine Frage woher komt die Information das Glendonite calcite pseudo nach Glauberite sein soll?????? Hast du irgendwelche Wissenschaftliche publikation hierüber?

Wirklich ALLE Referenzen die ich gesehen habe behaupten Calcite pseudomorf nach Ikaite. Ikaite ist eine CaCO3 Phase die nur unterhalb 4 grad C stabil ist. Der Glendonit Igel sind enstanden in sedimentëren umstanden im Sandstein der Tersky Terrane, in der gegend von Olentitsa am Südküste der Halbinsel

Offline McSchuerf

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Re: Glendonit
« Antwort #22 am: 05 Mar 05, 18:17 »
Hallo Maurice,

kannst Du mir dann eine von Deinen gesicherten Referenzen/Quellen nennen oder hierher verlinken? :)

Ich verweise auf meine Erklärungen auf Seite 1...Hey's Mineralindex, etc..

...aber ich hatte mein Exemplar mit den rotbraunen XX ursprünlich auch als 'Ikait' gekauft. Glendonit stand aber auch dabei!. Als Erklärung auf dem Etikett stand:

'..kristallisiert im strandnahen Bodensediment des Meeres aus, wenn H2O < 0 Grad C ohne zu gefrieren. Bei höheren Temperaturen Rekristallisierung zu Calcit ohne Form und Festigkeit zu verlieren.'

Ikait ist Ca[Co3] x 6 H2O und ist immer kalkweiß und nicht rotbraun! Und ich bleibe dabei: Pseudomorphose von Calcit nach Glauberit-XX = Glendonit - kein Ikait...so steht es im Hey's und zu Ikait steht da etwas anderes.

weitere Quelle wie Robin schon anmerkte:

http://un2sg4.unige.ch/athena/cgi-bin/minfich?s=Glendonite

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 05 Mar 05, 18:23 von McSchuerf »

Maurice

  • Gast
Re: Glendonit
« Antwort #23 am: 05 Mar 05, 19:51 »
Meine Quellen sein:

*The Kola Peninsula a Brief Mineralogical Guide, Aleksander Evseev, World of Stones 5-6 1995
*Ikaite, CaCO3.6H2O: Cold Comfort for Glendonites as Paleothermometers,  Swainson et al, American Mineralogist Vol 86 (2001) p1530-1533
*Microbial-mediated carbonates in de the gulf of Cadiz: data  of Iberco, Hesperides, Cornide and Fila de Hormigas, Geophysical research abstracts Vol 7 (2005)
*Kaplan, M. E., 1979. Calcite pseudomorphs (pseudogalussite, jarrowite, thinolite, glendonite, gennoishi, White sea hornlets) in sedimentary rocks. Plenum Publishing Corporation 1980. Translated from Lithologiya I Poleznye, 5, 125-141.
*Suess, E., Balzer, W., Hesse, K-F., Muller,P.J., Ungerer, C.A., & Wefer,G., 1982. Calcium Carbonate Hexahydrate from Organic-Rich Sediments of the Arctic Shelf: Precursors of Glendonites. Science, 1216, 1128-1130.
*Shearman, D. J. & Smith, A. J., 1985. Ikaite, the parent mineral of jarrowite-type pseudomorphs. Proceedings of the Geologists' Association of London, 96, 305-314.
*http://www.mindat.org/min-27112.html (OK gebe zu daß Mindat nicht immer zu trauen ist)
*  First known Cretaceous glaciation: Livingston Tillite Member of the Cadna-owie Formation, South Australia, Alley N.F.1; Frakes Australian Journal of Earth Sciences, April 2003, vol. 50, no. 2, pp. 139-144(6)
* Glendonite Formation in Assocation with Methane Oxidation in the Middle Permian Wandrawandian Siltstone, Southern Sydney Basin, Australia Stephanie G. Thomas, Geosciences, University of Nebraska-Lincoln
* The Cold Carbonate Connection Between Mono Lake, California and the Bransfield Strait, Antarctica, Whiticar M.J.1; Suess  Aquatic Geochemistry, 1998, vol. 4, no. 3-4, pp. 429-454(26)
* http://gemoc.anu.edu.au/course/geol1002/field/kioloa/ulladulla/glendonite.htm
*Sedimentology of the Wandrawandian Siltstone in the Southern Sydney Basin, NSW, Australia: Record of a Middle Permian Glacial Period?
*Stephanie G. Thomas, Christopher R. Fielding, and Tracy D. Frank. Geosciences, University of Nebraska-Lincoln
*Why Are There No Glendolites In The Western Australia Permian?, John Gorter, AGIP Australia Limited
*Kennedy, G. L; Hopkins D. M., and Pickthorn W. J. 1987. Ikaite, the glendonite precursor, in estuarine sediments at Barrow, Arctic Alaska. G. S. A. Ann. Mtg. 1987 Abstr. Prog. 9, 725.

Ich kann die verwechslung auch erklären!!  :) :)  "Glendonit" is entdeckt worden in Glendon, am Hunter River in New South Wales, Australien in 1905. Damals ist es beschrieben als: Körnige Calcit pseudomorph VERMUTLICH nach Glauberite. (T.W.E David & T.G Taylor) Und da geht es schon schief. Viele wissenschaftliche Quellen haben 'vermutlich' weg gelassen. Erst in 1962 wurde Ikaite entdekt auf Grönland. Noch etwas später wurde dann erkannt daß Glendonite eine Pseudomorphose nach Ikaite ist.

Ich kann auch drie Quellen nennen die sagen daß es Glauconit ist  ;D :
Record Geological Survey New South Wales, Vol 8, p161 (1905)
Alex Kipfer's Mineralien Index (1975)
Strunz , 6. auflage (1974)

Diese sind aber alle älter. Also heute scheint der Konsensus pseudomorph nach Ikaite zu sein.

Glück Auf!
Maurice



Offline McSchuerf

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Re: Glendonit
« Antwort #24 am: 06 Mar 05, 06:10 »
Hallo Maurice,

ich muss - nach wie vor - widersprechen.. ;)

Wie kann es eine Pseudomorphose von etwas nach Ikait geben, wenn Ikait selbst mit '00' in Lapis angegeben ist (z.B. in Lapis) also keine Kristalle (weder xx noch XX) bildet ???
Die Kristallform der rotbraunen und doch recht großen XX sind eindeutig. Bei einer Pseudomorphose von etwas nach etwas, bleibt das Mineral nach dem Wörtchen 'nach' immer in seiner ursprünglichen Form erhalten.
Wenn also Ikait gar keine Kristalle ausbilden kann, wie soll es da dann überhaupt eine Pseudomorphose von Calcit nach Ikait geben bzw. diese eher für Glauberit sprechenden XX vorliegen? Die Logik spricht einfach dagegen.
Das führte ich aber auch schon auf Seite 1 aus - wenn auch nicht ganz so ausführlich. ;)

Trotzdem aber schon mal vielen Dank für Deine angegebenen Quellen. :)

Es könnte natürlich auch sein, dass es sich bei der damals übernommenen Angabe 'Ikait' für den besagten Fundort: 'russische Weißmehrküste' quasi nur um eine 'Zwischenphase' handelt, die dann aber auch nur bei der angegebenen Temperatur stabil bleibt und sich bei erhöhter Temp. erst zu  Glauberit umwandelt und danach der Calcit als quasi 3. Phase den Glauberit wieder verdrängt, weil das Natrium ja sowieso leicht flüchtig ist. Dann läge aber als Endprodukt - so wie gekauft - eindeutig eine Pseudomorphose von Calcit nach Glauberit vor. Die sichtbaren XX sprechen ja auch eine eindeutige Sprache. ;D
 
Gruß Peter
« Letzte Änderung: 06 Mar 05, 06:17 von McSchuerf »

Maurice

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Re: Glendonit
« Antwort #25 am: 06 Mar 05, 16:02 »
@ McSchuerf:  wenn Ikait selbst mit '00' in Lapis angegeben ist

Ok das letzte was ich darüber zu sagen habe  ;)

Glendonit IST kein Ikanite. Also gibt es auch gar keine große Ikaite Kristallen. Es war einmal Ikaite unter ganz andere Bedienungen.  Vergleich mit Argentit.  Argentit komt gar nicht vor, also noch weniger als '00'  :) Steht auch im Lapis. Das heißt aber nicht daß nichts pseudomorph nach Argentit vorkommen kann. Also ein große 'kubichen Acantite'  ist kein Beweis das es jetzt auch große Argentiten gibt. Ebenso mit Ikaite. Glendonit (wenn es ps nach Ikaite ist) sagt nur das es physikalische Umstände gibt worin Ikaite als große Kristallen vor KAM. Lapis sagt das es keine jetzt keine große Kristallen gibt aber ich denke das das keine große pseudo's wiederspricht.

Aber wenn du bei Glauberit bleiben wolst ist es mir egal. Ich kann gut leben mit leute mit eine andere Meinung  :)

Glück Auf!
Maurice

Offline McSchuerf

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Re: Glendonit
« Antwort #26 am: 07 Mar 05, 21:40 »
Zitat
Glendonit IST kein Ikanite.

Etwas anderes habe ich ja auch nie behauptet.. ;)..

...ich habe meine Gründe dargelegt und mir erscheinen sie jedenfalls völlig logisch..wird ja auch durch seriöse Quellen belegt.
Ikait als mögliche Zwischenphase ohne XX-Bildung könnte ja sein aber Endprodukt zeigt ja deutliche XX die ja auch die Form von Glauberit zeigen; chemisch aber Calcit darstellen. Und eine Pseudomorphose von Calcit nach Glauberit wird nun mal nach Hey's und anderen Quellen als Glendonit bezeichnet und nicht als Ikait. Fertig... :)

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 07 Mar 05, 21:42 von McSchuerf »

Offline giantcrystal

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Re: Glendonit
« Antwort #27 am: 10 Mar 05, 14:12 »
Habe den Thread erst jetzt entdeckt und gebe nun auch meinen Senf dazu :

Also :

1. ist Ikaite ein metastabiles Kaltwasserkarbonat der Formel CaCO3 x 6H2O, das sich anscheinend in überaus großen Mengen bildet und vermutlich für einen großen Teil der Karbonatbildung insgesamt verantwortlich ist.

2. bildet Ikait sehr wohl Kristalle, allerdings oft nur sehr kleine, die sich aber zu riesigen Aggregaten vereinen können. Besonders bemerkesnwert sind hier die Ikaite von der TL Ikkafjord / Grönland

vgl. http://giantcrystals.strahlen.org/america/ikafjord.htm

Dort finden sich auch weiterführende Links

3. wandelt sich Ikaite bei Normaldrücken und temperaturen, d.h. an der Atmosphäre, rasch in ein Gemenge von mikrokristallinen Calcit und Wasser um

4. scheint Ikait unter günstigen Bedingungen im Sediment eben auch große bis riesige Kristalle zu bilden, die sich aber bei geringfügiger Änderung der Druck - Temperaturparameter ebenso rasch in Calcit umwandeln und dann eben als Glendonit bezeichnet werden. Fundstellen sind u.a. Glendon; das Weisse Meer und das nördliche Dänemark.

Siehe hierzu auch :

http://giantcrystals.strahlen.org/europe/moler.htm


Hierzu noch ein Zitat von der Ikaite Homepage :

"A number of subsequent discoveries of natural ikaite have since been made the first of these being that of Suess et al. who discovered large amber coloured crystals of ikaite embedded in a deep water core recovered from the Bransfield Straight of the Antarctic shelf from a water depth of 1950 metres (1982). These later discoveries suggest that natural ikaite has two modes of occurrence: firstly as individual, often large crystals, growing displacivly in organic rich mud and secondly as free growing ikaite into a solution.

The metastable nature of ikaite creates problems when attempting to collect it or study it in the laboratory because at room temperature it will quickly disintegrate into a mush of hydration water and calcite crystals. Ikaite may well be a common mineral that is frequently overlooked or missed unless special care is taken to preserve cores or specimens in which it might occur."

References
Brooks, R., Clark, L. M., & Thurston, E. F., 1950. Calcium Carbonate and its hydrates. Philisophical Transaction of the Royal Society of London. 243. serial A861, 145-167.

Buchardt, B., Düwel, L., Kristiansen, A., Pedersen, G. H., Stockmann, G., Thorbjørn, L., Westergaard. D., 1996. En naturskabt søjlehave I Ikkafjorden I Sydvestgrønland. Naturens Verden, 250. 241-250.

Buchardt, B, Seaman, P. G., Düwel, L., Kristiansen, R. M., Kristiansen, A., Pedersen, G. H., Stockmann, G., Thorbjørn, L., Vous, M., Whiticar, M. J., & Wilken, U., 1997. Submarine columns of ikaite tufa. Nature. November 13. 390 issue number 6656.

Marland, G., 1975. Stability of calcium carbonate hexahydrate (ikaite). Geochimica et Cosmochimica Acta, 39, 83-91.

Pauly, H., 1963b. Ikaite - nyt mineral der danner skaer. Naturens Verden, June 1963. 168 - 171 & 186-192.

Pelouse, J., 1831. Sur la production artificielle du carbonate de chaux cristallise, et sur deux combinaisons de ce sel avec l'eau: Ann. Chim. Phys, ser. 2, 48, 301-307.

Seaman, P. G., 1998. Ikaite formation in a fjord environment with special reference to Ikka fjord. Unpublished Ph. D. thesis. University of London. 258 pages.

Suess, E., Balzer, W., Hesse, K-F., Muller,P.J., Ungerer, C.A., & Wefer,G., 1982. Calcium Carbonate Hexahydrate from Organic-Rich Sediments of the Arctic Shelf: Precursors of Glendonites. Science, 1216, 1128-1130.



Glück Auf

Thomas
« Letzte Änderung: 10 Mar 05, 17:12 von giantcrystal »

Offline McSchuerf

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Re: Glendonit
« Antwort #28 am: 10 Mar 05, 17:13 »
..dann wäre das aber der erste Fehler den ich im Hey's entdeckt hätte.. ;)..denn dort steht - wie bereits mehrfach berichtet - Glendonit ist eine Pseudomorphose von Calcit nach Glauberit..

..wie gesagt..wiederholen möchte ich mich auch nicht..die beiden neuen Links sagen nun Glendonit = Pseudomorphose nach Ikait..in Lapis mit 00 für keine xx - steht dann auch Blödsinn ..also ich weiß nur, dass da mal die Berufsmineralogen endlich mal wieder für Klarheit sorgen sollten..denn was schreibe ich und andere nun endgültig auf ihr Etikett ::) ???

Jetzt ist doch die Verwirrung komplett!!!

Peter

Offline GeoBerg

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Re: Glendonit
« Antwort #29 am: 16 Mar 05, 05:30 »
Hallo!

Um der Verwirrung wieder Herr zu werden, kann ich euch nun auf einen Text über Glendonite verweisen, der sich am derzeitig aktuellen Foschungsstand zu Glendoniten/Ikaiten orientiert. Behandelt werden Mineralogie, Genese und geologische Bedeutung/Verwendung der Glendonite respektive der Ikaite...

Der Text ist zu finden unter: http://www.geoberg.de/text/geology/05031601.php.

Schaut mal rein. Es ist ziemlich gesichert, dass Glendonit eine Pseudomorphose nach Ikait ist, aber der Text beschäftigt sich sowieso mit der Frage - also einfach mal lesen...

Glück auf, Lutz.

 

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