Hallo.
Kind ist nicht gleich Kind!

Deswegen habe ich mich gegen diese Aussage gewehrt. Klar, wenn Sohnemann Mist baut, kommt der Dreiklang der Sicherheit:
- Erklärung/Ermahnung
- Abmahnung
- und Tschuess = Ende
Aber nur so geht es, meiner Meinung nach. Wann ist das richtige Alter für den Bruch? Meine Meinung: Wenn das Kind, die von Dir gesehenen Gefahren glaubt und sich an einfache Regeln hält. Und da ist es: Du musst die Gefahr auch sehen und ein Vorbild sein.
Ok: Aufgeschlagene Knie sind auch mal drin, ein Sturz ist immer möglich. Einen Meisel hat er nicht, wenn er etwas Tolles findet, ruft er.
Was meinst Du wie Sohnemann sich über den ersten Azurit/Malachit auf der blauen Halde gefreut hat. Jetzt kann er Quarz vom Calcit unterscheiden ;-) und in einem anderen Bruch freute er sich über grosse Calcite wie ein Schneekönig. Als dann auf der Börse in Bergisch Gladbach Fossilien verschenkt wurden (Dank an an die Herren von Steinkern.de ) leuchteten Augen.
Also Nachwuchs gesichert.

Aber: Mit einer Horde würde ich nie in den Bruch gehen. Es gibt auch genügend Nachbarskinder, mit denen ich nicht gehen würde. Und wenn Du weist, das es da nur steile Kanten, Kraxeltouren usw. gibt, gebe ich TK recht: Kinder bleiben zu Hause!
MfG
Frank