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Erfassung von Sammlung und Nummerierung
loparit:
Hallo,
ich soll beruflich drei große Sammlungen neu ordnen, erfassen und archivieren. Nun stellt sich mir die Frage welche Art von Nummerierung soll ich machen. Ich selbst stehe auf dem Standpunkt im Zeitalter von Computer etc. braucht man beim Nummernsystem keine systematische Einteilung, wie das zum Beispiel beim Lapis der Fall ist.
Ich würde ganz gerne die Stücke einfach von 1 beginnend fortlaufend durchnummerieren. Wenn mit Computer erfasst wird und alle wichtige Daten erfasst werden kann man doch heute jedes Teil recht schnell ausfindig machen und über eine genaue Kennzeichnung der Ablage also Schrank .... und Schubfach.... hat man direkten Zugriff auf das Stück.
Doch wollte ich einfach mal die Meinungen hier im Forum haben.
Es handelt sich um eine Geologische-, Paläontologische- und Mineralogische Sammlung.
Also auch drei verschieden Schwerpunkte sind zu berücksichtigen. Die Software zur Erfassung wird eine große DB Datenbank sein. Diese soll so wie es aussieht deutschlandweit zum Einsatz kommen. Aber da wird wohl noch etwas Zeit vergehen.
Auf eure Meinungen bin ich gespannt !
Gruß
loparit
berthold:
Hallo,
ja, ich habe so ein Nummern-System in meiner Sammlung. Genauer gesagt über meine drei Sammlungen hinweg (also Systematik, Lokal-Sammlung und Schaustufensammlung).
Das haut mit einer exel-Datei ganz gut hin. Fotos von den Stücken gebe ich dann auch den Nr.-Namen. Dann habe ich mir ein Programmchen geschrieben das mir die xls-Datei durch die Mühle dreht und html-Seiten erzeugt. Die kann ich nach verschiedenen Kriterien durchsuchen. So kann ich selbst auf meinem PDA unterwegs (z.B. auf einer Börse) nachsehen, ob ich ein bestimmtes Mineral habe - ggf. wird wir sogar das Foto mit angezeigt. Verknüpft mit weiteren Info's (z.B. chemischen Formeln, physikalischen Eigenschaften...) und diese auch für Mineralien, die ich (noch) nicht in der Sammlung habe, ist das ein sehr brauchbares Werkzeug.
An jedem Stück habe ich lediglich eine Nummer angebracht - alle anderen Info's stehen dann unter dieser Nummer in der Datenbank.
Gruß
Berthold
MM-Bär:
Moin,
eine simple Durchnummerierung von 00001 bis 99999 reicht völlig aus. Eine Anlehnung an die Klassifizierung nach Strunz (oder Dana) ist m.E. unzweckmäßig, da man sich bei multimineralen Stufen auf ein Mineral, das Hauptmineral, beschränken muss. Selbst das "Smithsonian" führt die Inventarlisten mit #xxxxxx (# steht für Nummer).
Für unsere Sammlerzwecke braucht man keinen großen Aufwand zu treiben. Hauptsache ist, die Funde sind eindeutig zuzuordnen. Das sind auch lose Sammlungszettel unbrauchbar (Ein Windstoß ....). Das heißt, die Sammlungsstufen müssen dauerhaft (Farbe) markiert werden.
loparit:
Hallo Danke für die Antworten !
Das bestärkt mich doch die Stücke wie ich vorhatte einfach durch zu nummerieren. Die Nummer werde ich wie MM-Bär schreibt mit Farbe auf jedes Teil schreiben, muß nur mal schauen wie. Werde wahrscheinlich auf jedem Teil eine kleine breite weiße Linie ziehen und darauf dann die Nummer schreiben.
Na ist noch viel Arbeit, sind über 100 000 Stücke.
Gruß loparit
Ingo Löffler:
Hallo loparit,
das mit der weißen Linie kann ich nicht empfehlen.Ich habe auch mal ehrenamtlich eine Heimatsammlung katalogisiert und sollte auch mit weißer Plakafarbe einen Grund schaffen und dann mit einen wasserfesten Edding das Stück nummerieren und zum Schluss mit Lack überziehen.Nur es gibt halt Mineralien die von der Oberflächenbeschaffenheit her,diese Form der Nummerierung einfach nicht zulassen.Zumindestens sieht das Ergebnis einfach blöd aus.Einen Nummernzettel (klein) auf weißen Grund und dann mit Lack überziehen,sieht dann schon sauberer aus.Und die Nummern sind dann einheitlich in gleicher Form und Größe.
Gruß
Calciteminer
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