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Autor Thema: geschliffener kristall.....  (Gelesen 2991 mal)

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steinfinder

  • Gast
geschliffener kristall.....
« am: 05 Feb 06, 00:06 »
 :) guten abend,

ein kristall, geschliffen, klassische form, brillant/briliant schliff, soll ein bergkristall sein,

will mir allerdings gar wenig als bergkristall "scheinen", sprich, sieht aus wie glas;

wie bekomme ich jetzt ein möglichst objektives ergebnis?

gibt es da tricks, oder weiß jemand eine gute "probe"..... ?

steindurchmesser 13mm, gefasst in einer achtarm krakenfassung;

bin für jede antwort dankbar, danke.

mfg

steinfinder

Offline Methakos

  • ***
  • Beiträge: 246
    • The Lost Geologist
Re: geschliffener kristall.....
« Antwort #1 am: 05 Feb 06, 08:36 »
soll die prüfmethode zerstörungsfrei sein? kann dir so ausm stehgreif leider nur eine nennen, die zwar funktioniert, aber deinen stein uU unansehnlich macht.

wenn es glas ist solltest du den mit einem stück quarz problemlos ritzen können. ein tropfen 10%HCl und wenn es nicht schäumt isses auch kein calcit oder sowas.

uhm...gibt noch mehr aber hier ist 2.35 morgens da kann man nciht so gut denken. :)

Offline McSchuerf

  • inaktiver User
  • Beiträge: 0
Re: geschliffener kristall.....
« Antwort #2 am: 05 Feb 06, 16:27 »
Nun, wenn es um die Unterscheidung zwischen Diamant und Glas gegangen wäre, hätte ich die dezente und fast nirgends veröffentliche Anhauch-Methode empfohlen.
Denn kaum ein Juwelier ist ja darüber glücklich, wenn man seine Stücke anritzen und damit schädigen will.. genauso wenig wie seine Glasscheiben:-\ ;)
Anhauch-Methode besteht darin, den vermeintlichen Diamanten anzuhauchen; ist der feuchte Mundniederschlag länger auf dem vermeintlichen X sichtbar, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um Glas (man vgl. Anhauchen von Fensterglas); ist der feuchte Mundniederschlag nur kurzzeitig zu sehen, liegt wahrscheinlich ein Diamant vor. Zusätzliche Tests erscheinen aber hier sinnvoll.
Dann gibt es noch den Test mit dem weißen Blatt Papier auf den der vermeintliche Diam. gelegt wird, etc., etc..

.. hier war die Frage natürlich anders. Am einfachsten ist natürlich jetzt der Ritzhärtetest. Glas hat 5,5 und muss folglich, da niedriger von einem Quarzstück der Härte 7 geritzt werden können. Ist das der Fall, so liegt Glas vor. Ist das nicht der Fall, nimmt man am besten einen Korundkristall (Härte 9) oder einen Topaskristall mit Härte > 7 und ritzt dann wiederum Deinen Kristall damit. Erhält er einen Ritzer, liegt Quarz vor, da mit Härte 7 ja niedriger! ;)

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 05 Feb 06, 16:30 von McSchuerf »

titan

  • Gast
Re: geschliffener kristall.....
« Antwort #3 am: 05 Feb 06, 18:27 »
Hallo,
ich könnte dir helfen von meinem Nachbarn ein Bekannter ist Steingeologe.
Ich könnte ihn bitten für dich diesen Stein zu bestimmen, wenn du mir alle Informationen über das Fundstück zuschickst!!
Aber das Ergebnis kann leider nicht sofort kommen, dies ist der Nachteil!!!
Gruß,
titan

steinfinder

  • Gast
Re: geschliffener kristall.....
« Antwort #4 am: 05 Feb 06, 22:18 »
Du Peter, danke das ist ein supertip, hab beides zur hand, sowohl korund als auch quarz, natürlich glas sowieso.  ;)

hab dann auch gleich drüber nachgedacht wie das gut geht, denn 13mm steindurchmesser und acht "ärmchen", bieten
wenig spielraum, ...

habe dann probiert den gefassten stein über glas zu ziehen, allerdings keinen richtigen angriffspunkt gefunden, somit so kein resultat.

nächster versuch war der test, mit einem anderen quarz, mit der spitze eines anderen geschliffennen steines, den im ring gefassten stein
zu ritzen, und zwar entschied ich, das die nach außen zeigende fläche, die sich wie ein äquator einmal um den gsammten stein durchmesser zieht hierfür gut geeignet ist, falls es ein bergkristall ist, wäre es zu schade der lichtbrechung wegen.
Das Resultat zeigte sich wie folgt, sowohl die spitze des frei geschliffenen als auch die seitenfläche des gefassten, beide steine zeigten
mit bloßem auge sichtbare ritzspuren. unter einem fadenlesegerät, 8 fache vergrößerung, waren diese spuren dann deutlicher außzumachen, nach entfernung der ritzspähne, ist jetzt sogar kaum noch etwas zu sehen, also wenn man vorsichtig ist das, zumindest in meinen augen, eine ganz passable lösung.

somit gehe ich davon aus, das beide die selbe härte haben, ......... ::)

hoffe das die beschreibung nachvollziehbar ist.

also danke peter; natürlich auch dir danke methakos; und titan, ist ein prima angebot danke, hat sich optimaler weise erledigt. 


steinfinder

 

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