Fossilien / Fossils / Fósiles > Kopffüßer / Cephalopoda
Frage an Ammonitenspezialisten
RMB:
Hallo Melano,
schau mal folgenden Link (vor allem Absatz 2.1) an :
http://www.ebel-k.de/Ammoniten/Hydrostatik1/hydrostatik1.html
Hilft hoffentlich ein bißchen weiter.
Grüße
RMB
Conny3:
Hallo melano,
nun gut vielleicht hatte ich mich auch etwas falsch ausgedrückt. Ich meine natürlich: Ich hatte mal gehört, dass .... statt "ich weiß". Ist auch wie schon gesagt nicht so mein Interessengebiet. Diese Spezialliteratur war mir auch unbekannt. Und mit dem
--- Zitat ---" Kick "
--- Ende Zitat ---
, da kann ich Dir leider nicht weiter helfen. Der vorhergehende Beitrag von RMB wird Dir da aber auch sicher viel besser eine Hilfe sein.
Gruß Conny
Steinchen:
Hallo melano :),
"aufrollen" ist nicht das richtige Wort, entrollen passt wohl besser. Es hat bei den Ammoniten schon früher die Tendenz zum Entrollen gegeben.
Die Lytoceraen (Lytoceras = Lösehorn) aus dem Jura z. B. tragen diesen Namen, weil sie dazu neigen die Gehäusewindungen zu lösen.
Spiroceras (auch Jura) ist völlig entrollt. Sogar in der Trias hat es entrollte Formen gegeben (Choristoceras)
Warum das so ist, darüber gibt es nur Spekulationen. Es könnte mit der Anpassung an besondere Umweltbedingungen zusammenhängen. Einige heteromorphe Ammoniten zeigten auch den Trend zum Wiedereirollen: Douvilleiceras wird als ein Abkömmling von Crioceras angesehen.
Gruß
Steinchen
melano:
--- Zitat von: RMB am 12 Feb 06, 10:04 ---Hallo Melano,
schau mal folgenden Link (vor allem Absatz 2.1) an :
http://www.ebel-k.de/Ammoniten/Hydrostatik1/hydrostatik1.html
Hilft hoffentlich ein bißchen weiter.
Grüße
RMB
--- Ende Zitat ---
Hallo RMB !
Danke für den Link.
Erster Eindruck nach flottem Durchscrollen recht gut.
Wird einige Zeit brauchen bis ich das alles durchgelesen und auch nur annähernd verstanden habe.
Viele Grüsse,
melano
Zuercherella:
Hallo Melano,
stimme Steinchen zu, die Entrollung wird von den meisten als eine Anpassung an geänderte Umweltbedingungen bzw. weitere Lebensräume gesehen. In der Kreidezeit ist beispielsweise eine größere Entfaltung der Raubschnecken gewesen, die unter Umständen den "normalen" Ammoniten die bisherige Nische streitig machten. Genau bekannt ist es nicht. Relativ kurz vor dem Aussterben gab es die größte Fülle an heteromorphen, also entrollten Ammoniten. Es ist also unwahrscheinlich, dass die Entrollung zum Aussterben führte, zumal auch die nicht entrollten ausstarben.
Die Wiedereinrollung einiger Formen deutet ebenso wie die unterschiedliche Gehäuseform aller Ammoniten darauf hin, dass die Form maßgeblich für die Lebensweise und den Lebensraum der verschiedenen Arten verantwortlich war.
Viele Grüße
Michael
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