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Autor Thema: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien  (Gelesen 12267 mal)

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Offline manu

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Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« am: 12 Feb 06, 18:26 »
Hallo,
Ich habe mal wieder verschiedene Mineralien, die ich nicht richtig bestimmen konnte (zu klein)
1.
Beim ersten Mineral handelt es sich eventuell um Erythrin. Fundort: Schmiedestollenhalde, Wittichen.
2.
Bei diesem Mineral handelt es sich bestimmt um ein Granat. Die Frage ist ob es ein Almandin oder Pyrop (...)
ist. Fundort: Monte Rosa, (Nord)Italien
3.
Hämatit? Fundort: Schmiedestollenhalde, Wittichen.
Vielen Dank, Gruß manu

Offline manu

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #1 am: 12 Feb 06, 18:27 »
Hier noch das 3. Bild

Offline TKMineral

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #2 am: 12 Feb 06, 18:43 »
Hallo Manu!

Ja , Nr1 is typischer Erythrin von der Schmiedestollenhalde

Nr.2 dürfte dann ein Almandin sein

Und Nr.3 ist kein Hämatit , sondern wohl eher Manganoxide oder wenns ganz dicke kommt sogar Uraninit(Pechblende), weiß aber nicht 100 % ob die so am Schmiedestollen vorkommt. Von der Sophiahalde gabs ja mal nierigen Uraninit

Gruß

TK

Offline Schweizer Strahler

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #3 am: 12 Feb 06, 18:48 »
Bei 1 und 3 stimme ich TK zu - bei Bild 2 denke ich, dass es sich eher um Vesuvian handelt, was für die Fundstelle recht typisch ist - sowohl auf Italienischer als auch auf Schweizer Seite  ;)

Gruß Dominik
« Letzte Änderung: 12 Feb 06, 20:26 von Schweizer Strahler »

Offline manu

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #4 am: 12 Feb 06, 18:54 »
Danke für die schnelle Antwort!
Vesuvian... Da werde ich mich mal bei infomieren was Härte (...) angeht.
Das dritte Mineral ist glaub ich Härter als Pechblede, also kommen die Manganoxide in Frage.
Kann man eigendlich mit einfachen Mitteln Radioaktivität nachweisen?
Viele Grüße manu

Offline Pattes

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #5 am: 12 Feb 06, 20:04 »
Hallo Manu,

stimme TKMineral mit dem 1. Bild Erythrin
                        und dem 3. Manganoxide oder Pechblende, zu.
Bei dem 2. Bild habe ich leider keine Ahnung.

Gruß Patrick


Offline Schweizer Strahler

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #6 am: 12 Feb 06, 20:25 »
Also wenn ich Radioäktivität testen will, mache ich das mit einem Geigerzähler - ist eigentlich, soweit ich weiß, das Einfachste.

Gruß Dominik
« Letzte Änderung: 12 Feb 06, 20:45 von Schweizer Strahler »

Offline manu

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #7 am: 12 Feb 06, 20:28 »
Ja, Geigerzähler wäre wohl am sinnvollsten, aber ich hab leider keinen. Und die sind bestimmt teuer...
Viele grüße manu

Offline rheinkiesel

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #8 am: 13 Feb 06, 14:36 »
 Hallo Manu,

es gibt die Möglichkeit mit Hilfe eines (Foto)Films Radioaktivität nachzuweisen: Durch die Strahlung wird der Film geschwärzt. Aber Genaueres weiß ich auch nicht !? :-\

Und vor kurzem bin ich über einen höchst interessanten Artikel in einem alten Lapis (02/1979) gestolpert:
Durch die Fluoreszenz im KURZwelligen UV-Licht einer Borax-Perle kann auch Radioaktivität nachgewiesen werden.

Falls Du also Magnesiastäbchen etc und eine kurzwellige UV-Lampe hast, mail ich dir gerne den Artikel zu... würde mich echt interessieren, ob das klappt  ;D

Viele Grüße :D
rheinkiesel

Offline jos hens

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #9 am: 13 Feb 06, 14:49 »
Im Ebay gibt's fur 10-15 euro einfach geiger zaehler aus Russland,

Hat mir schon gut geholfen in der Tsjechischen Republik 8)

Grtz

Jos Hens

Offline METE

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #10 am: 13 Feb 06, 16:05 »
Also zu 1 kann ich mich nicht aeussern. Zu viele farbige Töne. Bei 2 würde ich sagen Almandin (Pyrop ist die einizige Granat Varietaet die nur als rot oder teilweise rosa-rot, soweit ich weiss, zu sehen ist), obwohl das wie Eklogit aussehende Muttergestein. Bei 3 siehts eindeutig wie Braunit aus, zusammen mit den rotbraun farbigen Eisenoxiden (vielleicht auch etwas Limonit).

Gruss Mete

Offline Krizu

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #11 am: 13 Feb 06, 16:10 »

Und vor kurzem bin ich über einen höchst interessanten Artikel in einem alten Lapis (02/1979) gestolpert:
Durch die Fluoreszenz im KURZwelligen UV-Licht einer Borax-Perle kann auch Radioaktivität nachgewiesen werden.

Falls Du also Magnesiastäbchen etc und eine kurzwellige UV-Lampe hast, mail ich dir gerne den Artikel zu... würde mich echt interessieren, ob das klappt  ;D

Hallo,

das kann ich mir echt nicht vorstellen!
Kannst du mal den Artikel zusammenfassen?
Ich vermute eher eien Uran-Floureszenz oder so etwas Elementspezifisches.

MfG

Frank

Offline manu

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #12 am: 13 Feb 06, 16:22 »
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
Ich habe leider keine UV-Lampe. Magnesia-Stäbchen könnte ich vielleicht besorgen. Dann werde ich mal bei ebay schauen, nach den Geigerzählern.
Viele grüße manu

Offline Hg

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Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #13 am: 13 Feb 06, 16:51 »
Hallo manu,
der beschriebene Nachweis mit der Boraxperle ist ein spezifischer Nachweis für Uran, nicht aber für Radioaktivität!!!
Zitat Hofmann/Jander "Qualitative Analyse":
Nachweis von Uran mit einer Boraxperle:
in der Oxydationsflamme schwachgelb, in der Reduktionsflamme grüne Per­le
Radioaktivität weist Du am Besten mit einem Geigerzähler nach (Film schwärzen ginge zur Not auch)
Außerdem würde ich nie eine radioaktive Substanz in eine Brennerflammr bringen. Ich denke nicht, dass ich das begründen muss  ;)
Gruß
Hg

Offline rheinkiesel

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  • Gruß aus dem wilden Süden
Re: Verschiedene, (un)bestimmte Mineralien
« Antwort #14 am: 13 Feb 06, 17:19 »

Hupps,

oh, entschuldige, Hg hat natürlich recht  :-[

Das Stöbern in alten Heften birgt so seine Gefahren...

... ich bin nur drauf gekommen, weil als Beispiel auch Pechblende angegeben wird und es klingt alles so einfach und plausibel ("... aber nicht jeder hat einen Geigerzähler...")...

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