Fossilien / Fossils / Fósiles > Kopffüßer / Cephalopoda
Was ist das? / Ammonitenfragment aus dem Rheinkies
Infulaster:
Handelt sich definitiv um ein Cephalopodenfragment. Ähnlich verkieselte Erhaltungsformen finden sich bei den extrem seltenen Paläoammoniten (Goniatiten) im Geschiebe Norddeutschlands, die dort auf tertiärer Lagerungsstätte aufgefunden werden. Gibt es solche hochmündigen, grobberippten Formen im Devon oder Karbon?
Olli
amaltheus:
@Loddah
Ups, na welche Bilder hast den Du auf deinem Bildschirm ???
Fischschuppe .. Krokodilplatte ... noch besser: Mammutzahn ???
Das war doch wohl eher als kleiner Faschingsscherz gemeint, oder ??
Wie die meisten anderen schon richtig erkannt haben ... haben wir ein
Ammoniten-Bruchstück vor uns .. da braucht es auch keine
weiteren Bilder oder Größenangaben um das zu sehen.
Und ich denke mal dass das Bruchstück es aus dem Braunen Jura stammt.
So in Richtung Parkinsonia (Oraniceras) sp. würde ich tendieren.
z.B. aus Sengental oder von der Schw.Alb.
Jedenfalls sieht der Ammoniten Rücken auf einem Bild danach aus.
Eigentlich nichts besonderes ... wären da nicht die außergewöhnlichen Fundumstände.
Lange lagen die Teile nicht im Fluss ... sonst wären sie mehr abgerollt.
Auch am Oberrhein gibts einige Sammler die gut drauf sind und tolle
Jura Sammlungen haben. Die Alb liegt ja fast vor der Haustür.
Und die entsorgen halt manchmal Ihren Präparationsschutt ...
unmittelbar vor der eigenen Haustür um nicht allzuweit fahren
zu müssen.
- Thomas -
--- Zitat von: Loddah am 13 Feb 06, 21:01 ---Hallo zusammen!
Würde beim ersten eheran eine Fischschuppe oder Krokodilplatte denken, beim zweiten an einen abgerollten Mammutzahn...
Zusätzliche Bilder von anderen Perspektiven und eine Grössenangabe für's erste, wären sicherlich hilfreich. Also bitte ergänzen...
Grüsse Lothar
--- Ende Zitat ---
Loddah:
Hi zusammen!
Mit den neuen Bildern (die nach meinem letzten Beitrag erstellt wurden) sehe ich's auch... Bin jetzt beim obersten Bild einverstanden mit dem Ammoniten. Auch wenn ich ihn nicht in Oraniceras einordnen würde. Dieses hat nämlich keine gekielte Aussenseite, so wie das Bild. Zerdrückt kann dieses Exemplar auch nicht sein, da sich der Kiel in den Innenwindungen fortsetzt...
Die Septen in Bild eins sehen auf den ersten Blick trotzdem aus, wie die Wurzeln eines Mammutzahns, wenn dieser abgeschliffen wurde...
Und wie erklärst Du Dir die merkwürdige Berippujng beim unteren Bild??? Pathologisch???
Für mich ist das zweite Bild immer noch nicht so klar! Beim Ersten bin ich aber nun mit einem Ammoniten einverstanden...
Grüsse,
Lothar
Zuercherella:
Hallo zusammen,
ob man anhand eines Fotos des Stückes eine genaue Zuordnung zu einer Gattung machen kann, wage ich mal stark zu bezweifeln. Dazu müsste man schon etwas genauer wissen, wie das Stück dort hin gekommen, ob es aus irgendeiner dort anstehenden Schicht oder dem Schutt eines Sammlers stammt. Aus der unteren Kreide könnte ich mehrere Gattungen nennen, die dem Stück von der Erhaltung und Berippung her auf den ersten Blick ähnlich sehen.
Bei der Zuordnung zu einem Ammonitenfragment schließe ich mich an, die Berippung und Kammerung sollte eindeutig sein.
Viele Grüße
Michael
Soenke:
Hallo!
Sagt mal, ist es denn absolut ausgeschlossen, dass es nicht auf "natürliche Weise" in den Rheinkies gekommen ist?
... man kann ja auch im Ostseegeschiebe (wenn auch selten) liassische Pleuroceraten finden.
Viele Grüße
Sönke ;)
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