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Autor Thema: Mineraliensammlung im Heizungsraum unterbringen - eine gute Idee?  (Gelesen 6707 mal)

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MM-Bär

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Moin,
der Umfang meiner Sammlung nimmt kräftig zu, ich muß mich im Haus weiter ausbreiten  ;D. Eine ordentliche Stauraumreserve habe ich im Heizungsraum (Gas-Brennwert-Kessel im Dachgeschoß, separater, fensterloser Raum) "entdeckt". Im Raum herrscht i.M. folgendes Klima: 30-40% Luftfeuchte, 25-28 °C Lufttemperatur. Meine Sammlungsstücke sind zu 95% eingedoste MM's und KS, die restlichen 5% meist gesägte/polierte Handstufen.
  • Kann man unter solchen Bedingungen dauerhaft Mineralien einlagern?
  • Welche Mineralien nehmen die geringe Luftfeuchte übel? (Salze ...)
Hat jemand Erfahrung mit der Aufbewahrung seiner Funde im Heizraum - und hat es nicht bereut ??
Besten Dank.

Offline uwe

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Hallo MM-Bär,

ich hatte nach einem Umzug meine gesamt Sammlung eingewickelt und in Kartons verpackt fast ein Jahr im Heizungskeller bei ähnlichen Bedingungen, wie Du beschrieben, zwischengelagert. Ist allen Stücken gut bekommen. Eingedoste Stücke dürften noch sicherer sein. Salze zerfielen bei mir auch in luftdicht geschlossenen Dosen.

Ich denke, es besteht keine unmittelbare Gefahr für Diene Sammlung, es sei denn, der Klempner stößt bei der Wartung des Kessels mal an den Schrank oder das Regal.

Glück Auf
Uwe

MM-Bär

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Moin Uwe,
wie "reagierte" denn der Befestigungskitt? Spröde-bröselig? Ist die Haftwirkung verloren gegangen?

MM-Bär

Offline Kilo

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Hallo MM-Bär,
zum Thema Wärmeeinwirkung auf eingekittete Stücke kann ich nur warnen! Siehe meine Fragen und Beiträge zur "Ölpest" in der MM-Sammlung. Meine Sammlung befindet sich im Dachgeschoss, wo es im Sommer immer ziemlich knallig ist (derzeit nur schwer vorstellbar  ;D). Wenn du eine andere Unterbringungsmöglichkeit für deine Sammlung hast, weiche lieber darauf aus. Wenn ich mir vorstelle, einmal mehrere 10000 Stücke mühsam mit Waschbenzin reinigen zu müssen  :o :o kommt mir das Grausen. Bei mir warens "nur" rund 2000 Stück.
Gruß Kilo

Online Philip Blümner

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Also ich weiß nicht, wie es mit den Fe-Sulfiden aussieht, wie die bei dauernder Hitze- und Feuchtigkeitseinwirkung reagieren...ich spreche da von Pyrit, Markasit und Pyrrhotin  :-\

Also die Blumen freuen sich sicher...
« Letzte Änderung: 07 Mar 06, 14:27 von slugslayer »

MM-Bär

  • Gast
Also ich weiß nicht, wie es mit den Fe-Sulfiden aussieht, wie die bei dauernder Hitze- und Feuchtigkeitseinwirkung reagieren...ich spreche da von Pyrit, Markasit und Pyrrhotin  :-\

Also die Blumen freuen sich sicher...

Moin,
genau anders herum, slugslayer, der Heizungsraum ist furztrocken  ;D, nur angenehm warm, jedoch nicht übertrieben heiß. Da geht die einfachste Primel ein, Tageslicht gibt es auch nicht  ;)
Hm, der Einwand mit dem Verölen der Stufen ist stark. Werde mal versuchsweise ein Stüfchen positionieren und 6 Wochen einlagern. Das Klima ist im Raum ja über das Jahr fast konstant. Die 104-Grenze habe ich schon überschritten - da bekäme ich eine Benzinvergiftung  :o
« Letzte Änderung: 07 Mar 06, 16:59 von MM-Bär »

Online Philip Blümner

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Mit Blumen meinte ich Eisenausblühungen  :D

Offline TKMineral

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Hallo!

Also meine Sammlung is platzbedingt auch im Heizungskeller aufbewahrt....bislang habe ich wenig Probleme gehabt...meine Salzminerale sind schön konserviert...die Markasite bleiben stabil...das einzigste was mir spanisch vorkommt sind , das mir mal einige schöne Elyite sich hellblau verfärbt haben  :( :(...(weiß nicht ob das damit irgendwie zusammmenhängt , das die im Keller sind...)

Gruß

TK

Offline Hg

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Hallo,
ich möchte jetzt nicht zu weit von der eigentlichen Frage abschweifen, aber ich habe da eine Frage zum Befestigungskitt,
die vermutlich auch in diesen Zusammenhang passen könnte.
Bei ein paar Stufen wird der Kitt innerhalb von ein paar Monaten total trocken und bei anderen klebrig und ich tausche dann jedesmal den Kitt aus.
Alle Stufen werden zusammen in den Vitrinen in einem normalen Wohnraum "gelagert". Also im Gegensatz zu einem Heizraum, mit relativ gleichbleibender Temperatur, gibt es da gewisse Temperaturschwankungen.
Kann es daran liegen, dass Stufen mit einer recht porösen Matrix, die von Kilo erwähnte "Ölpest" aufnehmen, während die anderen Stufen davon unangetastet bleiben?
Wenn ja, was gibt es da für Alternativen zum Befestigungskitt?
Gruß
Hg
« Letzte Änderung: 07 Mar 06, 22:43 von Hg »

steinfinder

  • Gast
 :) Gutes,

frag doch zusätzlich mal,

a: den Schornsteinfeger - ob er irgendwelche Schwierigkeiten sieht,

und

b: den Installateur,

beide haben ein anderes Verständniss und dementsprechend auch andere Kriterien,
beide sind gerne zu Sachkundigen Informationen bereit.

mag evtl. etwas abwegig klingen, doch ist es so, das es für diese Räume ja Regeln und so weiter und so weiter gibt,
bin da zulange aus dem Beruf.
Zudem wäre es schade, zumindest in meiner Wahrnehmung, wenn durch deine Einlagerung der Kessel schaden nehmen würde,
kann mich 'düster' erinnnern das die "Dinger" recht kostspielig sind.

gruß

steinfinder

Offline Schweizer Strahler

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Die Probleme mit dem Kitt sind auch mir bekannt - nach einiger Zeit wird er hart und stinkig-ölig.

Deshalb bin ich auf Kleber umgestiegen. Ich finde es wesentlich schöner und praktischer die Stücke einfach mit Heißkleber zu befestigen.

Gruß Dominik

Offline Kilo

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Hallo,
das mit dem Befestigungskitt ist ja immer noch Thema!

Zitat
Kann es daran liegen, dass Stufen mit einer recht porösen Matrix, die von Kilo erwähnte "Ölpest" aufnehmen, während die anderen Stufen davon unangetastet bleiben?

Komisch, gerade die porösen Stücke haben die auswirkungen der "Ölpest" nicht so deutlich gezeigt. Richtig reingehauen hats bei Stücken mit glatter Matrix, zB. Quarz oder Calcit, wo das Öl hochgekrochen ist wie Caramba an einer Schraube. In den porösen Stücken konnte sich das Öl wahrscheinlich totlaufen, ehe es die empfindlichen Bereiche getroffen hat. Ich habe sie trotzdem sorgfältig gereinigt.
 
Zitat
Bei ein paar Stufen wird der Kitt innerhalb von ein paar Monaten total trocken

Das ist mir in den frühen 90ern passiert, daraufhin hab ich den Kitt gewechselt, Folgen siehe oben  :(

Ich verwende seit 2 Jahren Heißkleber. Das ist zwar etwas umständlicher, zumal mit Kitt immer zahlreiche Döschen beim Knacken vorbereitet werden können, aber die langfristige Unversehrtheit des Minerals ist wichtiger.

Gruß Kilo

Offline Hg

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Hallo Kilo,
ich habe bisher immer den Kitt spurenlos von den Stufen ablösen können.
Bei Heißkleber ist das nicht ganz so einfach, oder?
Gruß
Hg

Offline Robin

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Hallo Andreas,

Heißkleber kann man einfach vom Stück abbrechen, ABER dabei können die Mineralien (und vor allem der Matrix) beschädigt werden. Und für die Döschen ist es auch meist fatal :-\

Eine einfache Lösung: die Stücken mit Heißkleber auf Papier befestigen, und das in die Döschen einklemmen.

Gruß Robin

MM-Bär

  • Gast
frag doch zusätzlich mal,
a: den Schornsteinfeger - ob er irgendwelche Schwierigkeiten sieht,
und
b: den Installateur [...]
mag evtl. etwas abwegig klingen, doch ist es so, das es für diese Räume ja Regeln und so weiter und so weiter gibt,
bin da zulange aus dem Beruf.
Zudem wäre es schade, zumindest in meiner Wahrnehmung, wenn durch deine Einlagerung der Kessel schaden nehmen würde,
kann mich 'düster' erinnnern das die "Dinger" recht kostspielig sind.

Das ist nicht nötig steinfinder, die Anlage könnte ich ohne Probs und Genehmigungen in jedem anderen Raum aufstellen. Und von meinen Stufen geht auch keine Brandgefahr aus - hoffe ich  ;D Welche Schäden sollte am Kessel entstehen?

Um die Sache wieder zur Ausgangsfrage zurückzubiegen und zu resümieren: Anscheinend bereitet das Klima den "Schätzen" selbst keinen Schaden, der Flaschenhals ist die Montagetechnik (Kitt, Kleber usw.)

 

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