Hallo Stefan,
bei den Krusten glaube ich nach wie vor nicht an ein (reines) sek. Uranmineral. Dieses weiße-gelbe-grüne Mineral ist häufig. Immer wachsweich, und zeigt -wenn trocken- die typischen Schrumpfungsrisse. Fluoresziert nicht. Glanz von seidig bis speckig.
Es könnten also Uranophan sein. Dumontit, Parsonsit kämen auch noch in Frage.
nein, das glaube ich nicht.
Die kurzwellig fluoreszierenden Flächen könnten evtl. Johannit oder Schoepit sein.
Johannit ganz sicher nicht, Schoepit möglicherweise (oder dabei)
Solange man keine Kristalle hat wird ohne Analyse kaum etwas Sicheres zu sagen sein, ich hab gerade in letzter Zeit da so meine Erfahrungen gemacht...
Übrigens, von ähnlichen Uranmineralien habe ich noch mehrere Kisten im Keller stehen, da bin ich ganz sicher, dass noch das eine oder andere Mineral als Erstbestimmung für Wölsendorf dabei ist. Es gehört halt schon viel Enthusiasmus (und Geld / Zeit) dazu gelbe pulverige Beläge zu analysieren, von den damit verbundenen Problemen (gerade bei Uranmineralien) mal ganz zu schweigen.
Gruß
Berthold