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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
berthold:
Hallo,
ist ja eine heiße Diskussion geworden ;D
Ich glaube, jeder von Euch hat etwas Recht. Und jeder muss seine eigene Erfahrung machen - aber bitte dann positive gegen negative Erfahrungen aufrechnen!
Fakt ist doch, dass zahlreiche Fundstellen durch die Raubräber kaputt gemacht wurden, auch schon lange bevor es ein Internet gab. Beispiele bei mir im Raum wären Tanzfleck (Grünbleierz) oder der Eiserne Hut bei Waldsassen (Pfaffenreuth). Beide Fundstellen wurdem um 1975 unzugänglich (gemacht) und genaue Wegbeschreibungen gab es damals selbst in der Literatur kaum. Ich behaupte, die Entwicklung wäre genauso verlaufen, wenn einige (!) Sammler versucht hätten, die Stellen geheim zu halten oder wenn es zu jener Zeit schon Internet, GPS usw. gegeben hätte.
Für solche negativen Entwicklungen könnte ich auch Beispiele aus neuerer Zeit nennen und die wird es auch in weiterer Zukunft geben. Ursächlich sind für diese Entwicklung jene bösen Buben verantwortlich, die mit Sprengstoff und Bagger usw. anrücken - darüber müssen wir uns klar sein - und nicht die Internet-Berichterstatter.
Ja, sicher, mit GPS und genauen Wegbeschreibung kann es sein, dass wir es den "bösen Buben" etwas leichter machen, ABER - wie eingangs geschrieben - wür müssen Positives gegen Negatives aufrechnen. Und wenn ich die Verschlechterung der Fundsituation allgemein ansehe - sorry - aber Stillegungen von Gruben und Steinbrüchen (Hagendorf, Wölsendorf, Göpfersgrün, Zinst, Thumsenreuth ...) hat dazu wesentlich mehr beigetragen - zumindest nach meiner bescheidenen Erfahrung in NO-bayerischen Raum.
Gruß
Berthold
MM-Bär:
--- Zitat von: Stefan am 14 Mar 06, 10:51 ---Dass die Bedingungen schlechter werden steht doch außer Frage. Aber da haben wir ja auch den Kern der Sache. Es geht nicht darum die "Vandalen" fern zu halten, sondern um seine ureigenen Interessen gegen alle anderen zu vertreten. "Ich habe die Macht" ich entscheide wer an meine Fundstelle geht. Es geht ja soweit das Leute bedroht werden wenn sie eine Fundstelle preis geben.
--- Ende Zitat ---
Zu oberflächlich und in die falsche Richtung gedacht, Stefan! Es geht sehrwohl darum, die Vandalen fern zu halten.
Meine Fundstelle - deine Fundstelle ... So'n Quark. :( Ich weiß nicht, in welchen Sammlerkreisen du verkehrst. Mir ist solche Einstellung bislang noch nicht vorgekommen.
Nur im hochalpinen Bereich kannste Du von "meiner" Fundstelle sprechen. Alle anderen Fundstellen sind bekannt - seit Jahren! Die paar Neuaufschlüsse durch Bauarbeiten sind selten. Der Rest steht in der einschlägigen Literatur. Es gibt keinen Grund Informationen zurückzuhalten, die jedem ohnehin zugänglich sind! Man muss sich nur die Mühe machen, diese zu erarbeiten ;)
Nur: Je mehr man die Interessierten mit Informationen füttert, je leichter man es ihnen macht, an die notwendigen Informationen zu kommen (Fundstellenführer, GPS-Daten), desto eher wird der Vandalismus zunehmen.
Wer Wissen sammelt und verbreitet, muss sich seiner Verantwortung für die Folgen (bei Missbrauch) bewußt sein! Viel Glück bei Deiner Gratwanderung.
MM-Bär:
--- Zitat von: berthold am 14 Mar 06, 12:10 ---ist ja eine heiße Diskussion geworden ;D
--- Ende Zitat ---
besser als die wer-kann-mir-meine-funde-bestimmen-Fragen? :D
der Sauerländer:
es geht schon wieder los.....
is müßig, überhaupt noch zu diskutieren :-X
@Charly
schließe mich deiner Meinung an....werde Niemandem erzählen, dass es in Hohenlimburg nen Steinbruch gibt. Oder in Holzen.
Oder Silbach. Auch über Halden werde ich meinen Mund halten. Darf keiner wissen, dass es in Ramsbeck ne Halde gibt. Oder eine Leibnitz-Dante -Halde. Werde auch keine Fotos reinstellen von einem Fuchsberg- besuch. Termine, wo man sich wann trifft....undenkbar! Ganz schlimm, wenn andere Sammler auf ner Börse oder bei ner Tauschaktion wissen wollen, wo das von mir ertauschte Stück her ist. Das geht die nen Schei.. an. Somit werte ich die Stücke auf. Ein Geheimstück, sozusagen. Noch schlimmer sind die Holländer...denen ist an der Grenze ab sofort Werkzeug, GPS und Kartenmaterial abzunehmen. Durst und nen Schlafsack müssen se auch abgeben.
Beiträge in Fachzeitschriften? Um Himmels Willen. Ein Bericht über Becke-Oese darf frühestens in 6-7 Jahren erscheinen, wenn das Loch verfüllt ist!!!
@all
Hinterfragt euch doch mal selber, wie ihr an eure Informationen zu Fundstellen gekommen seid. Und? Genau!
der leicht belustigte.....
Sauerländer
Bernd G:
@Sauerländer
ich kenne da jemanden ,der hat mir mal geschrieben das ich zu offen mit den fundstellen bzw. neufunden usw. umgehe. ;)
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