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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Stefan:
@MM-Bär
--- Zitat ---Es geht sehrwohl darum, die Vandalen fern zu halten.
--- Ende Zitat ---
Welche Vandalen denn? Das ist wie Autofahren verbieten es könnte ja einer zu schnell fahren. Preventiver Aktionismus wie wir ihn aus Amerika ja allzu deutlich vorgeführt bekommen. Mit den Terroristen kann man gut seine eigenen Interessen anderen gegenüber verkaufen. Das ist in meinen Augen absoluter Blödsinn.
Gruß Stefan
der Sauerländer:
Hi Bernd
Diese ganzen Diskussionen führen eh zu nix. Wenn wir alle einer Meinung wären, hätten wir ja keine Diskussionsgrundlage.
Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.
Ich halte übertriebene(!) Geheimniskrämerei für Blödsinn. Soll ich stolz meine Funde zeigen, aber dem Betrachter sagen, "wo das herkommt, darfste nicht wissen!".?
Soll ich meine Sammlung verstecken? Soll ich nur noch alleine losziehen? Das habe ich hinter mir. Viele Jahre. Eine 10-jährige Freundschaft ist zerbrochen, nur weil ich 1 mal mit nem anderen losgezogen bin. Das brauche ich nicht mehr.
Der Urheber dieses Threads führt sein Thema ad absurdum. Er teilt sich gerne mit, will aber auf der anderen Seite Wissen in seiner Gruppe behalten. Was soll das? Sein Beitrag im Lapis zur Ramsbeck-Halde hat ganze Heerscharen in Bewegung gesetzt. Von Leibnitz-Dante ganz zu schweigen. Kann aber auch sein, dass er was gelernt hat. Und meinen Humor im vorigen Beitrag versteht er ganz sicher :D 8)
Wie überall im Leben ist der goldene Mittelweg wohl die Lösung. Und ich sehe das ganze schon mit der Gelassenheit eines etwas älteren Herrn ;) ::)
Letztendlich wird das jeder für sich entscheiden.
KOstMineral:
Hallo zusammen
Also ich muss Berthold rechtgegen. Ich sehe es genau so, dass beide Seite in Teilen recht haben.
Doch muss man sich echt fragen, gibt es den Raubbau erst seilt neuerer Zeit, also im Zeitalter des Internets und GPS oder nicht auch schon in den Jahrzehnten vorher. Warum meint ihr gibt es in der Schweiz in diversen Gemeinden Strahlverbot. Nicht wohl weil es den Gemeinden derade danach war, eher darum weil in den 60er, 70er ... des vergangenen Jahrhunderts von einigen Raubbau mit allen Mittel betrieben wurde und immer noch wird.
Anderseits muss ich auch feststellen, dass in heutiger Zeit die Anzahl an Fundstellen, sei es durch Sammelverbote, Stilllegungen von Steinbrüchen, Abbaumethoden, ..., stetig Schrumpft. Wobei ich auch meine, dass die Zahl der Sammlergemeinde auch abnimmt. Doch trotzdem kommen auf die wenigeren Fundstelle eine grössere Anzahl an Sammelden, so dass die Frequentierung zunimmt.
Was ich ganz genau sagen kann ist allerdings, dass der Charakter eines Sammlers nicht davon abhängt wieoft er im Jahr ins Feld zieht.
Also ich denke die "bösen Buben" wird es mit und ohne genaue Fundortdaten (GPS, Stellenbeschreibung, etc.) auch in Zukunft geben. Anderseits wird aber die Gemeinde an Jungsammlern und denen die nicht so erfahren sind abnehmen.
Gruss
Klaus
loparit:
Hallo Leute,
ist euch schonmal aufgefallen, das die Leute die Fundstellen zerstören, vandalieren was auch immer nie zufrieden sind mit dem was sie finden. Und was noch wichtiger ist, dass sie meinen das richtige zu tun. Genau deshalb wird sich das nie ändern.
Natürlich ist es nicht gut bei Nacht- und Nebelaktionen irgendwo Fundstellen auszubeuten oder zu verwüsten. Doch meistens kommt dieser ganze Hick-Hack doch wie Stefan bereits geschrieben hat nicht von Sammlern die eine weite anreise haben, sondern von denen die nahe an der Fundstelle wohnen und die Fundstelle sowieso kennen.
Also wem helfe ich wenn ich eine Fundstelle preisgebe, doch den Sammlern die eventuell eine Anreise von mehreren hundert Kilometern haben und durch genaue Angaben zu einer Fundstelle diese nicht noch großartig suchen müssen.
Wird dann von diesen Sammlern mal ein schönes Teil gefunden, ist das oft bei vielen Sammlern aus der Nähe eine Katastrophe. Denn wie kann es sein, dass jemand der zwei mal im Jahr kommt etwas besseres findet als man selbst, wo man doch fast jede Woche die Fundstelle absucht.
Auch resultiert aus einem solchen Fund sehr oft dann die Tatsache, dass danach die Fundstellen entsprechend verwüstet aussehen. Da meistens dann einheimische oder nahe wohnende Sammler meinen sie müssen jetzt auch was tolles finden und entsprechende Grabung starten.
Also ich denke man kann hier ruhig Fundstellen bekanntgeben und auch genau Beschreiben. Die einzigen die sich auf den Schlips getreten fühlen sind die Sammler, die nicht wollen das eine bestimmte ihnen bekannte Fundstelle preisgegeben wird. Aber das haben wir hier alles schon mehrfach diskutiert, bringt doch nichts.
Ich sammle nun seit fast 30 Jahren und diese Probleme hat es immer gegeben und die wird es immer geben.
Gruß loparit
Conny3:
Hallo,
meine Meinung zu diesem Thema hatte ich schon mal hier irgendwo kund getan. Am Ende kommt es auch darauf an, wie man sich mit einer Fundstelle beschäftigt. Sicher habe ich auch schon schlechte Erfahrungen nach Veröffentlichung machen müssen (Bsp. Sparnberg). Und bei Zinna beispielsweise wären viele Funde verloren, wenn man nicht darüber berichten würde. Am Ende muß es aber jeder selbst entscheiden, wie er mit seinen Informationen über Fundstellen umgeht. Sicher habe ich da auch eine Meinung, die nicht unbedingt von den breiten Sammlerkreisen in der heutigen Zeit vertreten wird. Das muß ja auch nicht so sein. Und das stört mich auch nicht.
--- Zitat ---Ich sammle nun seit fast 30 Jahren und diese Probleme hat es immer gegeben und die wird es immer geben.
--- Ende Zitat ---
Und das sehe ich auch so. Das ist nicht nur ein aktuelles Problem. Das war schon immer so.
Ansonsten verweise ich auch auf frühere Beiträge von mir zu diesem Thema.
Gruß Conny
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