Hallo Dirk,
regelmäßig fand man Haizähne im Münsterländer Kreidebecken eigentlich nur im Santon des Weiner Esch südlich Ochtrup. Ist heute geschütztes Naturdenkmal und auch nicht mehr so fundträchtig. Und lagenweise auch häufiger im Mittelturon von Wüllen bei Ahaus. Heute ein großer See. In allen anderen Aufschlüssen gehören Vertebratenreste eher zu den Ausnahmen. Eine Fundgarantie kann es daher auch nicht geben. Chancen hat man noch am ehesten im Steinbruch auf dem Waldhügel b. Rheine (Plänerkalke des Mittelcenoman, seltener Mergel des Untercenoman). Hier kommen öfter Zahnfunde in Wohnkammern großer Ammoniten vor.
Einzelfunde, incl. schöner und großer Ptychodus-Zähne stammen aus dem mittlerweile aufgelassenen Steinbruch Foerth in Halle/Westf. (Oberturon). Häufiger wiederum im benachbarten Bruch Dierks, wo Gesteine der schwarz-bunten Wechselfolge (Obercenoman-Unterturon) anstehen.
Es gilt aber das oben bereits gesagte: eine Fundgarantie gibt es nicht.
Gruß Olli