Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Wer kennt so etwas
Schluchti:
--- Zitat von: stufenwühlmaus am 06 Apr 06, 17:56 ---Beim Betrachten der Bilder scheidet für mich Trögerit definitiv aus. Ich würde auf auf Uranospinit oder Salleeit tippen, bin mir aber über eine mögliche Fluoreszens der Beiden im Unklaren.
--- Ende Zitat ---
Saaleit und Uranospinit zeigen Fluoreszenz:
http://www.uraniumminerals.com/UTh/Saleeite.htm
http://www.uraniumminerals.com/UTh/Uranospinite.htm
Uranospinit wurde übrigens noch nichteinmal sicher für Schneeberg festgestellt, da die meisten angeblichen Uranospinite Saaleite waren (vgl. LAPIS 7/8 2005, S. 66)
--- Zitat ---Noch was zu den Lagerstätten: Es handelt sich bei Schlema/Alberoda/Hartenstein um den Nordteil des Schneeberger Lagerstättenbezirks.
--- Ende Zitat ---
Naja, das ist so m.E. nicht ganz zutreffend, da die Lagerstätten Schneeberg und Schlema-Alberoda-Hartenstein gelogisch scharf durch die von NW nach SE verlaufende Störungszone des Roten Kamms getrennt werden. Auch die Mineralisation ist trotz vieler Gemeinsamkeiten in estimmten Bereichen doch unterschiedlich, gerade was die vielfältigen Wismut- und Uransekundärmineralien angeht oder aber auch die Selenide.
uwe:
Ich grüble nun schon wieder den ganzen Abend über den Fund. Ja, auch Heinrichit zeigt die typische Kristallform der mir vorliegenden Kriställchen. Es scheint ein Arsenat und kein Phosphat zu sein. Die Aggregate sind ja auch in geschlossenen Hohlräumen von Skutterudiit ausgebildet.
Die Fluoreszenz ist auf jeden Fall Null. Ob nun Trögerit, Novacekit, Heinrichit oder Uranospinit - ich werde also mal eine Analyse machen lassen. Jedes der Minerale wäre für Schlema ein Neufund. Allerdings sind auf dem Plateau der Halde 371/1, wo ich das Stück gefunden habe, zu DDR-Zeiten Deponiehalden angelegt gewesen. Meines Wissens waren es die Silberfunde von Pöhla. Ich glaube ich habe mal gelesen, daß von Pöhla Novacekit bekannt ist.
Glück Auf
Uwe
stufenwühlmaus:
@Schluchti
Es ist in der Tat so das es zwei Lagerstätten gibt: Schneeberg im SW und Schlema-Alberoda im NO. Diese sind durch die Störungszone "Roter Kamm" getrennt. Zusammen befinden sich beide jedoch innerhalb des, von H. Müller 1860 definierten, Schneeberger Lagerstättenbezirks.
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