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Autor Thema: Wollastonit im Hagental?  (Gelesen 31765 mal)

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Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #15 am: 15 Jun 04, 07:35 »
Hallo Moni,

hier mal ein neues Versuch:

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Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #16 am: 15 Jun 04, 07:37 »
...und die nochmal,
alles weitere geht im Moment über meine Fotokünste :-[

[gelöscht durch Administrator]

Offline Conny3

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #17 am: 15 Jun 04, 18:33 »
Hallo Silvio,
das scheint mir doch eher nach einem Skarngestein mit viel Epidot (sogenannter "Erlan") auszusehen.

Conny

Offline Moni

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #18 am: 15 Jun 04, 18:35 »
Hallo Schattenmann - ah klingt geheimnisvoll,

ähnlich wie mit Deinem Mineral.
Ich würde jetzt wieder auf Epidot tippen. Zu säulenförmig das Ganze

Gruß von Moni

Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #19 am: 16 Jun 04, 07:43 »
Hallo Ihrs,

aha..Erlan ???
...jetzt habt Ihrs geschafft...ich fang nochmal mit den Überprüfungen an..
hätt ich mal bloß keine Fotos gemacht  ::);D


Dank Euch,

der Schatten
« Letzte Änderung: 16 Jun 04, 09:02 von Schatten »

Offline uwe

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #20 am: 16 Jun 04, 09:05 »
Hallo Schatten,

ich kenne das Hagental nicht, aber wenn es sich um ein Skarngebiet handelt kann es außer Epidot auch ein anders Mineral sein. Im Skarn kommen außerden oft noch Vesuvian, Hedenbergit und stengliger Diopsid vor.

Ich habe z.Zt. ein ähnliches Problem mit Material aus dem Skarngebiet um Antonsthal/Erzgeb.

Übrigens, Wollastonit soll (!?) immer undurchsichtig sein.

Glück Auf
Uwe

Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #21 am: 16 Jun 04, 09:18 »
Hi uwe,

hmmm...
in meiner Literatur steht Zitat "durchscheinend bis durchsichtig"  ???
und das steht in 3 verschiedenen Büchern...
Wissen die eigendlich welche Mineralien die beschreiben... ???
Das gleiche Problem mit der Farbe: In dem einen Buch-weiß-grau und in dem anderem steht-weiß-grau sowie gelb-grünlich...
Wer soll denn da noch durchsteigen... ???

Wenn das so weiter geht steht auf dem Zettel:
Epidotischer Wollastonit mit Hang zum Diopsid und diversen anderen Mineralien ::)


der Schatten

Offline Erik

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #22 am: 17 Jun 04, 08:21 »
Zitat
Epidotischer Wollastonit mit Hang zum Diopsid und diversen anderen Mineralien
:D ;D

...tröste Dich, solch Mutanten habe ich auch rumliegen! :D

Aber im Ernst: Ich habe aus Auerbach auch Wollastonit in verschiedenen Farben, von farblos über weiß, weiß-grau, grünlich, gelblich bis fleischfarben ( so'n Feldspatrosa halt ). Also haben da wohl alle Bücher irgendwie recht!
Aber Wollastonit mit so einem kräftigen Grün ??? ::)

Gruß, Erik
« Letzte Änderung: 17 Jun 04, 08:46 von Erik »

Offline uwe

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #23 am: 17 Jun 04, 12:32 »
Deine rot markierte Zeile ist grundsätzlich gar nicht so abwegig. In der Natur sind die Minerale oftmals nicht so genau definiert wie im Lehrbuch.  Da gibt es oft die abenteuerlichsten Übergänge. Eine 100%ige Bestimmung des Hauptminerals und der Paragenese ist zwar schön und erstrebenswert, aber viel wichtiger ist die genaue Dokumentation von Fundort und Funddatum. Was es wirklich für ein Mineral ist läßt sich auch in 100 Jahren noch feststellen.

Im vorliegenden Fall glaube ich nicht an Wollastonit, Vesuivian oder Hedenbergit. Ich denke es ist entweder Epidot oder ein Pyroxenmineral.

Glück Auf
Uwe

Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #24 am: 17 Jun 04, 12:49 »
Hallo uwe,

ich danke Dir für Deine Einschätzung der vorliegenden Problematik.

Langsam tendiere ich auch mehr zum Epidot, werd mich mal mehr auf dessen Nachweis konzentrieren.

Funddatum und Ort hab ich natürlich notiert, das fand ich schon damals recht wichtig...

Ich muß mich an dieser Stelle nochmals für Eure Unterstützung bedanken (und fürs Mitgefühl).
Für mich ist es noch sehr schwer solch knifflige Dinge allein durchzuarbeiten.

der dankbare Schatten
P.S. hab dann auch gleich mal noch ne 'Bestimmungsleiche' :D nachgelegt

Offline uwe

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #25 am: 17 Jun 04, 20:59 »
Bitte immer weiter fragen. So etwas macht das Forum für alle interssant.

Uwe

Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #26 am: 17 Jun 04, 21:20 »
Hallo uwe,

gar kein Problem...glaub mir: is erst der Anfang ;D.
Ich habe über die Zeit einige mir rätselhafte Sachen gefunden... ::)

Wehe wenn ich losgelassen ;D ;D ;D


der Schatten

Offline Conny3

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #27 am: 18 Jun 04, 21:14 »
Hallo Silvio,

aha..Erlan

ich war ja noch nicht dazugekommen hier etwas zu erklären. Also unter "Erlan" wird ein Kalksilikatfels erklärt, der folgende Zusammensetzung aufweisen soll: Klinopyroxen, Amphibol, Plagioklas, Vesuvian, Epidot, Ca-Granate, Zoisit und Wollastonit. Nun kannst Du Dir aussuchen, ob Dein Mineral hier mit reinpasst. Die Typlokalität ist der Paulusknochen bei Grünstädtel (Schwarzenberg). "Erlane" sind Gesteine, die bei der Metamorphose aus Kalksteinen durch Reaktion der Karbonatmineralien mit SiO2 entstehen. Alles klar?

Literatur:Zeugnisse der Erdgeschichte Sachsens von H. Prescher, 1987 S. 51 (mit SW-Bild von der Typlokalität) -übrigens ein recht gutes Buch/zu DDR-Zeiten sehr begehrt und schwer zu bekommen. Heute wohl nur noch antiquarisch?

Der Conny

Offline Schatten

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #28 am: 18 Jun 04, 21:19 »
Hallo Conny,

hab Dank, ich versuch das mal jetz richtig zu interpretieren:

demnach kommt es zu einer Vermischung der verschiedenen Mineralien (mal salopp gesagt).

Das würde ja die etwas seltsamen Ergebnisse meiner Bestimmungsversuche erklären...oder aber ich stell mich einfach zu blöd an... ;D
Ich komme immer auf das Ergebnis, dass das Mineral zu weich ist für "normalen" Epidot...

Na dann versuch ich mal die Literatur zu finden...

der Schatten
« Letzte Änderung: 18 Jun 04, 21:52 von Schatten »

Offline Moni

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #29 am: 18 Jun 04, 22:06 »
Hallo Schattenmann,
ich glaube nicht, daß Du Dich zu blöd anstellst.
Ich habe die Erfahrung gemacht, um so mehr man an Informationen und Tests zu einem Mineral zusammenträgt, um so mehr Fragen tauchen auf. ZUm Schluß ist man völlig verunsichert.
Du bist also nicht alleine .....  ::) ::) ::) ::) ::)

Gruß Moni