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Kakoxen mal nicht als MM?

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Krizu:

--- Zitat von: berthold am 23 Jun 06, 15:37 ---Hallo,


--- Zitat ---Wäre für mich logisch, weil die komplexe Zusammensetzung über einen längeren Zeitraum während der Kristallisation und des Kristallwachstums konstant bleiben müsste. Richtig?
--- Ende Zitat ---

Richtig. Aber wenn da sehr viele Keime rumschwirren wachsen nicht nur wenige große Kristalle - sondern viele kleine. Ich glaube diesen Effekt sollte man nicht unterschätzen (ggf. wirken andere Mineralien / Verunreinigungen als Keime !).

Von strukturellen Dingen könnte die maximale Größe zudem auch noch abhängen. Ich kenne keine dickprismatischen Kakoxen-xx, d.h. die Wachstumsgeschwindigkeit ist in den verschiedenen Raumrichtungen SEHR unterschiedlich. Könnte sein, dass das begrenzend wirkt...

--- Ende Zitat ---

Hallo,

es gibt einige Stoffe, bei denen das Wachstum senkrecht zur ausgezeuchneten Richtung kaum stattfindet. In der Technik schafft man soetwas meist mit dem Czochralski-Verfahren zu umgehen, wenn die Temperatur nach unten stark zunimmt aber zum Rand kaum.

Beim KDP (Kalium-Di-Hydrogenphosphat) geht man so weit, das Keimscheiben vorgelegt werden. Die werden teilweise sogar aus Einzelscheiben gepuzzelt.

Also wenn die Zusammensetung kompliziert und der Existenzbereich klein ist, die Struktur stark anisotrop ist, ist damit zu rechnen, dass der Kristall nur eine dünne Nadel wird.

Wenn dann die Nadel noch bricht, hat man zwei dünne Nadeln usw... also viel Kleinkram.

Meine Erfahrung...

MfG

Frank

Hg:
Hallo,
vielen Dank für eure aufschlussreichen Antworten. Man lernt eben nie aus  :D
Grüße
Hg

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