Hallo, Flor,
Jaspis hat meistens so viel Pigment (ca. 10 % und mehr), daß er undurchsichtig ist. Sowohl im roten Jaspis im westerzgebirgischen Granit als auch im Roteisenstein Typ Lahn-Dill gibt es fließende Übergänge von Jaspis mit einigen Prozent Hämatit bis zu reinem Hämatit.
In Schneekopfkugeln gibt es außer gebänderten Achat auch ungebänderten, pigmentreichen Jaspis, z.B. grün von einem chloritartigen Mineral oder auch braun. Beide Varietäten lassen sich dort gut auseinanderhalten.
Aber bitte jetzt nicht Zahlen klauben: "bis wieviel Prozent heißt es noch Chalcedon, ab wieviel Prozent Jaspis?" Vielleicht hat sogar das mal jemand festgelegt. Aber als Sammler, die keine professionellen Edelsteinverarbeiter sind, können wir uns den Luxus erlauben, nach Kriterien wie "sichtbar gebändert", "durchscheinend", "gefärbt, aber undurchsichtig" zu verfahren.
Gruß
Grauwacke