Hallo Simon,
danke für Deine Antwort.
Ja , es ist schon bald 30 Jahre her seit meiner Graberei in der Nähe von Vachère
Wir hatten einen lokalen Einwohner kennengelernt, wie sich dann herausstellte war er sogar der Gemeindepräsi ( Maire )
An der vermuteten Fundstelle fand ich nach langem Suchen einen Fischschwanzrest, , was mich in der Annahme ,am richtigen Ort zu sein , bestärkte.
Leider blieb mir nicht mehr viel Zeit , weil die Sonne schon untergegangen war, ich konnte aber noch ein paar cm dicke Platten umkehren .
Allerdings ohne sichtbaren Erfolg. Eine der Platten hatte einen Wulscht mehr war nicht zu erkennen.
Im gegensatz zu den Wyoming Fossilplatten spalten sich diese hier nicht auf dem Fossil , sondern ein bisschen drüber
( ca. 2 mm )das weiss ich aber erst seit viel später.
So musste ich mich bis nach Hause gedulden.
Nun kurz zu den Bestimmungen.
Das von mir gefundene Exemplar ist 100%tig ein Smerdis Macrurus.
Wenn ich nun meinen Fisch neben den von Tom gekauften hinhalte, so sind augenfällige Merkmale sehr ähnlich.z.B. Schwanzform ; Rundung der Schwanzflosse ; Verhältnis/Schwanzansatz zu Bauch und zur Länge (172mm); Position Rückenflosse (45mm lang) ( ; Winkel der Flossengräten ;
Position der vorderen und hinteren Bauchflossen
Unterscheidungen : Maul = offen bei meinem ; = geschlossen bei Tom's Exemplar
Es ist naturgemäss immer schwierig, eine genaue Bestimmung zu machen , ohne die Exemplare nebeneinander liegend zu haben.
Noch ein Argument das gegen Wyoming spricht ist dies : ein Feldkauf ( und der Preis, ein Schnäppchen) ist in den meisten Fällen
ein Lokalprodukt, sowieso weil Cereste ein sehr bekanntes Grab- und Fundgebiet war und berühmt für seine excelenten Fischfossilien.
Heute allerdings schätze ich die Grabmöglichkeiten als 0 ein, wegen dem Regionalpark.
Viele Leute sind dort stinksauer, vor allem die ehemaligen Jäger, auch denen ist das Verbot auferlegt,
und diese Jäger achten eifersüchtig darauf, dass niemand die Regeln bricht ( Ich hatte persönlich ein solches Erlebnis)
LG
Heinz