Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: Stefan am 25 Sep 02, 15:33
-
Hallo,
wer kennt eine Software mit der es möglich wird, in verschiedenen Schärfeebenen aufgenommene Bilder ein und des selben Objektes so zusammenzuführen, dass das ganze Bild nachher Scharf dargestellt wird.
Eine solche Software soll es übrigens geben. Wäre doch Prima für die Mikros- Makroskopie bei Mineralien.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
also ich habe die besten Erfahrungen immer noch mit ADOBE 4.0 gemacht. Mittlerweile gibt es aber schon ADOBE 5.0 und 6.0..
... evtl. erfüllen die ja auch Spezialwünsche.. :D
http://groups.msn.com/Schauinsfoto/mineralien.msnw?albumlist=2 oder:
http://groups.msn.com/Schauinsfoto/petersworldofminerals.msnw?albumlist=2 (mit z.T. neuen Bildern von mir..)
Gruss Peter :)
-
Hallo Peter,
Du meinst du den Photoshop nehme ich an. Da gibt es schon Version 7. Der kann aber meines wissens auch keine Bilder anhand der Schärfe zusammen führen.
Deine schönen Bilder habe ich natürlich schon bewundert.
Sobald ich die DB umgerüstet habe, d.h. dass ich auch Fremdbilder aufnehmen kann, werde ich sie gerne zum erweitern der Mineraliendatenbank aufnehmen. Im Moment habe ich noch keine Möglichkeit eingebaut auch den "Autor" zu berücksichtigen, geschweige denn, dass dieser auch Bilder hochladen kann. Da muss ich noch programmieren.
Grüße Stefan
-
Photoshop, genau den meine ich..
..so, da gibt es schon Nr. 7..interessant.. ;D..
Dass mit dem Fremdbilder implementieren eilt ja nicht..
...lass Dir ruhig Zeit..
Gruß Peter ;D
-
Hallo,
gerade habe ich erfahren, dass es von Zeiss eine Software gibt die dies kann.
Software: Carl Zeiss Axiovision 3.0 + Modul "Erweiterte Tiefenschärfe
Kostenlose Demo-CD:
http://www.zeiss.de/41256848003F2619/AxioVisionCDd?OpenForm (http://www.zeiss.de/41256848003F2619/AxioVisionCDd?OpenForm)
Hier die Bilder in voller Größe damit man mehr erkennt:
http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z00.JPG (http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z00.JPG)
http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z01.JPG (http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z01.JPG)
http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z02.JPG (http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z02.JPG)
http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z03.JPG (http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Z03.JPG)
http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Ergebnis.jpg (http://www.mikroskopie-treff.de/vision/Ergebnis.jpg)
Und hier eine Bilderübersicht alles auf einaml in klein:
[gelöscht durch Administrator]
-
..das sind ja putzige Mineralien..hab ich vorher noch nie gesehen.. 8) :- :D
Spass beiseite..aus vier mal unscharf mach einmal scharf! Funktioniert also mit ZEISS! ;)
-
Ja die Mineralien fehlen Dir noch in Deiner Sammlung ;)
-
Hallo,
habe nun die Software getestet, funktioniert leider nicht mit meiner Kamera zusammen. Die Ergebnisse sind mehr als madig. Klappt nur mit den speziellen Zeiss Geräten. Also weiter suchen ... :-
Gruß Stefan
-
Hier eine vielversprechende Freeware Software, die nach ein wenig Einarbeitungszeit sehr gute Ergebnisse bringen soll ...
http://www.hadleyweb.pwp.blueyonder.co.uk/CombineZ/combinez.htm (http://www.hadleyweb.pwp.blueyonder.co.uk/CombineZ/combinez.htm)
-
Im vorherigen Beitrag erwähntes Tool bringt durchaus ansprechende und brauchbare Ergebnisse. Ein aus 2 Bildern mit verschiedenen Schärfeebenen zusammengesetzes Bild wird nahezu perfekt zu einem gemeinsamen alle Schärfeebenen enthaltendem Bild zusammengesetzt. Einzig die unscharfen Kanten von starken Helligkeitskontrasten, können zu leichten Schattenbildern führen.
[gelöscht durch Administrator]
-
hier eines der 3 original Bilder, daß das fertige Bild immer noch nicht richtig scharf gezeichnet ist, liegt daran, dass auch die Ausgangsbilder keine wirklich scharfe Ebene enthalten. Bzw. der Zoomfaktor sehr hoch ist.
[gelöscht durch Administrator]
-
Ist ja für den Anfang schon ganz gut! ;D
-
Hallo zusammen,
grad mal neu registriert, und dann auch gleich mal "Werbung" loswerden *g*
schaut' doch mal bei http://www.soft-imaging.net/rd/german/3074.htm
bzw http://www.soft-imaging.net/rd/german/416.htm nach....
Ihr koennt mir auch sehr gern mal auf CD Bilderserien senden, die ich mit
dieser Software als scharfes Bild zusammensetze, und dann retour sende.
(und wenn etwas sehr schoenes dabei ist, dann wuerde ich das Ergebnisbild
auch gern verwenden duerfen...ok?).
Falls Interesse besteht, dann sendet mir bitte eine email, keine PN, danke!
Beste Gruesse,
Christian
-
Hallo Christian,
liest sich ja vielversprechend. Wo liegen wir denn bei der Software preislich? Scheint ja nicht ganz billig zu sein oder täuscht das (hoffentlich :D).
Auf jeden Fall schonmal danke für das Angebot.
Gruß Stefan
-
hi stefan,
also ich finde das schon sehr vielversprechend, was du da gemacht hast. kenne zwar die bildbreite nicht, aber macht nen guten eindruck.
also zcombine ist voll der wahnsinn. mit meiner apparatur kann ich diese dinge leider nicht machen. brauche da schon ein stabiles stativ dafür und eine auslöserverlängerung. sonst bekomme ich da nur wackelbilder.
wie der letzte schritt gemeint ist, verstehe ich nicht so ganz. weiß was rauskommt, verstehe nur die schwarzen balken nicht. naja, werde mir auf jedem fall die demo runter laden und mal an einem freien wochenende auspropieren.
marco
ps: tolle rechere übrigens :)
-
Hallo Marco,
ich hatte das combinez vor ein paar wochen nochmal ausprobiert und ich habe keien Ahnung mehr wie ich das damals hingepfriemelt habe. Recht intuitiv ist die Software leider nicht. Aber die Ergebnisse können schon recht gut sein. Stativ und gleichmäßge Beleuchtung über die Bilder hinweg ist aber pflicht.
Gruß Stefan
-
hi stefan,
habe das programm 'CombineZ' mal ausprobiert. habe einfach mal das beispiel auf deren homepage mit dem fliegenbein nachgemacht. naja, funktionieren tut es schon einigermassen. nur so scharf wie auf ihrer homepage bekomme ich es nicht so ganz. habe die durchschnittsvariante gemacht. es bringt aber wirklich was, wenn die unterschiede enorm sind. leider kann ich mit meiner c765 (zumindest weiß ich noch nicht wie) keine fotos selbst scharfstellen. daher macht mir die selbstscharfeinrichtung zu schaffen. muss halt mehr üben.
würde sich auch für bernstein inklusen sehr eignen :)
marco
-
;D
Hallo Marco,
mmmh...c765...Olympus? die UZ? Hab ich auch....würde mich gern mal auf einen Erfahrungseintausch einlassen...bin da auch noch ziemlich am rumprobieren :P
Vieleicht geschieht ja ein Wunder und wir kommen durch Erfahrungsaustausch auf bessere Fotoergebnisse :D
Grüße vom
Schatten
-
@ schatten: können mer gerne machen. bin grad so am rumprobieren mit einer lupenlampe, wo ich das vergrößerungsglass herausgenommen habe, um aufnahmen in einem abstand von 10cm zu machen. bin noch auf der suche nach einem mikroskop passend zur kamera. hast du eines und wenn ja, welches (kostenpunkt?)?
marco
-
Hallo Marco,
weiterführend werde ich nen neuen Thread aufmachen...besser wegens der Ordnung ;)
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=1647.new#new
der Schatten
-
Hi Stefan,
ich denke, dass die Software, die typischerweise zusammen mit einem Mikroskop verkauft
wird, nicht ganz in das Budget des reinen Amateurs passt, daher auch mein Angebot,
mit der Software aus Serien mal was hinzuzaubern... :-)
Aber da ist auch die hier bereits angesprochene Zeiss-Software auch nicht guenstiger...
So richtig interessant wird es dann, wenn man ein motorisiertes Mikroskop hat und dann
per Software den z-Trieb (Fokus) steuert zwischen den einzelnen Aufnahmen in einer
BilderSerie, so dass man jedem Bild auch noch die genaue Hoeheninformation mitgeben kann.
Danach kann man dann eine richtige 3d-Rekonstruktion der Oberflaeche aus dem
hoehenkodierten Bild und dem berechneten komplett-scharfen Bild machen und in
alle Richtungen drehen oder gar wie bei einem Flugsimulator abfliegen ;D
Bitte sendet mir bei Interesse eine email (keine PN, da ich hier nur rel. selten reinschaue, danke!)
Gruesse,
Christian
Hallo Christian,
liest sich ja vielversprechend. Wo liegen wir denn bei der Software preislich? Scheint ja nicht ganz billig zu sein oder täuscht das (hoffentlich :D).
Auf jeden Fall schonmal danke für das Angebot.
Gruß Stefan
-
Hallo,
ja, ich habe das Programm auch mal probiert, geht nur in sehr wenigen Fällen wirklich, bei Aufnahmen von Mineralien habe ich bislang kein brauchbares Resultat erzielt, es bleiben fast immer störende Konturlinien zurück, genau an den Stellen, wo die einzelnen "scharfen" Teile zusammengeflickt werden. :( - unbrauchbar.
Solange die Objekte nicht zu klein sind (so um die 2 mm ist bei mir der Ofen aus) mache ich das Bild mit einem Makroobjektiv, das ich bis Blende 54 abblenden kann, für kleinere Objekte (die man nicht in eine Ebene legen kann) hab ich leider keine Lösung. Aber da soll ja in Kürze eine Mikroskop mit Blenden (von Zeiss glaub ich) rauskommen...
Gruß
Berthold
-
Hi Bertold,
ich tippe, Du hast CombineZ probiert, richtig? Das habe ich mir auch schon
angeschaut - stimme zu, dass es rel user-unfreundlich ist...wie gesagt, ich
kann Dir anbieten, mit professioneller Software aus mehreren Bildern ein
"schaerferes" zu errechnen.
Gruesse,
Christian
-
Hallo Christian, Du kannst Dir Deine PM auch immer an Deine normale Mail Adresse weiter leiten lassen.
Muss mal sehen wenn ich eine Serie mache ob das dann klappt.
Hat die Software auch die Möglichkeit die Verschiebung die beim Greenough Prinzip des Zeiss Stemi 2000 C auftritt auszugleichen?
Gruß Stefan
-
@ Christian,
ja, ich habe CombineZ (in Version 3 und 4) ausprobiert. Weitere Versuche habe ich mit anderen Programmen (z.B. gimp) unternommen, um das Problem besser zu verstehen. Die Schwierigkeit ist wohl, dass CombineZ zwischen den einzelnen scharfen Bildteilen keinen "sanften" Übergrang hinbringt. Weiterhin ist nicht (oder schlecht) berücksichtigt, dass es durch die Verschiebung des Fokuspunktes auch kleine geometrische Änderungen im Bild gibt, die nur sehr aufwendig rauszurechnen sind. Ich habe mal ein (scharfes) Bild kopiert, jeweils einen Teil mit einem Grafikprogramm sehr unschaft gestellt und diese beiden jeweils zur Hälfte wirklich unscharfen Bilde rmit CombineZ rechnen lassen. Resultat: Super, genau so sollte es sein. Bei Aufnahmen unter dem Bino treten aber die oben genannten Effekte auf und das kombinierte Bild war in allen Fällen unbrauchbar. Es war übrigens ein Bino nach dem "Fernrohr-Prinzip" also kein "Greenough". Ich fürchte aber, dass das keine (so große) Auswirkung hat - als weitgehend Prinzip-unabhängig ist.
Gruß
Berthold
-
Hallo Bertold und Stefan,
Ich habe Euch beiden auch gerade eine email gesendet.
a) die Software funktioniert um so besser, je mehr Bilder pro Serie gemacht werden,
so dass jeweils der Bereich, der am besten fokussiert ist, benutzt werden kann.
b) ja, wenn man zB ein StereoMikroskop hat, bei dem man mit der Kamera "durch
ein Okular schaut", gibt es eine Verschiebung, wenn man den Fokustrieb verstellt.
Dies ist ganz normal...Parallaxenverschiebung heisst das glaube ich...Studium ist
schon so lange her.....:-)
c) so eine Verschiebung wird durch die Software "analySIS", die ich benutzen werde,
ebenfalls herausgerechnet.
Ich weiss nicht, aus welchen Staedten Ihr kommt, ob es bis Muenster weit ist....falls Interesse
besteht, koennten wir auch ein paar Eurer Schmuckstuecke bei uns unter die Mikroskope legen
und mit richtig guten Kameras und der Software mal an einem Wochenende Aufnahmen en mass
machen...Geraete sind auf jeden Fall genuegend vorhanden...vom Stereo bis zum SEM und TEM
:-))
Gruesse,
Christian
-
Super Angebot Christian,
leider sitze ich in München, habe aber immer wieder mal Zugriff auf die Geräte der Zeiss Niederlassung vor Ort.
Die Bilder die ich hier hinbastle sind eh zu 70% bis 90% von der Beleuchtung abhängig (Licht Schattenspiel).
Aber ich werde gerne mal so eine Serie Versuchen hinzubasteln und Dir die Bilder zukommen lassen.
Gibt es eine Lieblingsauflösung? Ich habe 5 MPixel und da könnte man wenn das Ergebnis gut ist recht tolle Poster von machen.
Gruß Stefan
-
@Stefan,
wenn Du 5MPixel hast, nutze sie ;-))
Die Adresse hast Du ja nun...
Gruesse,
Christian
-
Hi Stefan,
gibt's was neues zum Thema, oder Bilder auf ner' CD?
:-)
Gruesse,
Christian
-
Hallo Christian,
ich habs zeitlich noch nicht auf die Reihe gebracht. Hatte zwar neulich ein passendes Objekt unter dem Mikroskop aber hatte dann wieder zuwenig Zeit.
Ich würde es aber nach wie vor gerne ausprobieren. Ich hoffe du bist nicht zu ungeduldig mit mir ;) ;D
Gruß Stefan
-
Nach lenger Pause habe ich mich mal wieder an der digitalen Focuserweiterung gespielt und die neue Version 5 von CombineZ ausprobiert.
Ich kann nur sagen es hat sich einiges getan und die Ergebnisse sind überzeugend ...
Im Lexikon habe ich mal einen Test rein gestellt.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Software/CombineZ
@Christian
Falls Du noch mitliest, können wir mal einen Test bezüglich Eurer Software starten.
Gruß Stefan
-
von mir aus gern...(ja, ich lese noch mit, habe nur gerade einen wunderschoenen SChottland Urlaub hinter mir)...
Die postalische Adresse hast Du noch? Dann sende mir doch bitte unkomprimiert auf CD an besten
als TIFF Dateien die Bilderserie zu, es duerfen auch gern mehr als nur 6 Bilder sein, und auch so gross
Du moechtest ;-))
Beste Gruesse,
Chris
-
Hallo Christian,
schicke mir doch nochmal als PM die Adresse. Ich kann die Dateien auch als zip zum download bereit stellen falls du dsl oder sowas hast.
Schöner Schottland Ulraub hört sich gut an :D
Gruß Stefan
-
der test zeigt ja gute resultate. werde auch mal wieder etwas ausprobieren, aber meine letzten ergebnisse waren nicht sehr überzeugend. die automatische fokusierung der kamera funkt immer dazwischen. vielleicht kann ich mit meiner kamera auch manuell den fokus einstellen.
marco
-
Hoi,
@ Stefan: Wie ist es bei CombineZ5 mit der Verschiebung durch den Fokusierpunkt? Ist diese Version im Stande die Verschiebung herauszurechnen ????
Ich selbst arbeite mit einem Zeiss Stemi DV4 und der Canon PowerShot G3. Da ich bedingt durch das Mikroskop die Kamera via Okular betreibe, muss ich mit dem Problem leben. Dies ist auch bis jetzt meist zu meiner Zufriedenheit gegangen, siehe angehängte Bilder.
Doch jetzt ist es an der Zeit mehr Tiefenschärfe herauszuholen! Daher schaue ich mir immer wieder nach geeigneter Software um; leider ohne Erfolg. Immer scheitere ich am Problem mit dem Fokusierpunkt :(.
Was ich dabei immer noch nicht genau verstehe, ob dieses Problem nur bei Aufnahmen via Okularadapter auftritt oder ob es vom Aufbau der Optik des Mikros (Fernrohr- oder Greenough-Prinzip) abhängt ????
Gibt es irgendwie eine Möglichkeit die Verschiebung durch den Fokusierpunkt einfach zu umgehen? :-\
Gruss
KOstMineral
-
Und nochmal 3 Bilder.
Gruss
KOstMineral
-
Die Verschiebung wird ausgeglichen!! Und noch dazu sehr gut.
Im Prinzip nur die Bilder Laden und dann den Macro starten und alles wird passend angeglichen. Man kann aber auch alles händisch machen.
Bei mir ein Stemi 2000 C und auch 6 Grad Verschiebung
Sehr schöne Bilder hast du da. Warum haben wir noch keine davon im Lexikon ;) ;D
Gruß Stefan
-
Hoi Stefan,
zum einem bin ich erst neu in diesem Forum. Habe mir eine ganze weile überlegt ob ich überhaupt mitmachen soll. Wegen dem kindischen gezanke, beleidigen, etc. :'(.
Zum andern komme ich zur Zeit nicht dazu Aufnahmen zu machen, da ich erst umgezogen bin und zudem wir Nachwuchs bekommen haben (Zwillinge) :-[.
Die Bilder sind alle mindestens schon 1 Jahr alt. Habe sie nur erst kürzlich bearbeitet. Bei allen Mineralien außer dem Epidot handelte es sich um deutsche Fundorte.
Muss aber mal sehen und in nächster Zeit welche einfügen :D. Blöde Frage: "Wie geht das?" ??? ??? ???
Gruss
Klaus
-
Hallo Klaus,
wenn du Bilder einfügen möchtest, schaue unter folgendem Link:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/PictureUpload
dort wird es gut erklärt.
Glückauf
aus dem Ruhrgebiet
Klaus
-
Hoi,
@Stefan
War gestern etwas zu schnell :P. Erstmal vielen Dank für die Info. Und weiter vielen Dank für die Blumen:D. Aber du weist ja selbst wie das mit Aufnahmen am Mikro so ist. Man braucht etwas Übung um mit seinem Equipment umgehen zu können und vorallem braucht man viel Zeit. Nicht jede Stufe lässt sich mit den gleichen Parametern abbilden. So habe ich z.B. Schwierigkeiten metallische Kristalle auf weißer Matrix abzubilden.
Aber ein kleinen Tip: Um Reflexionen von Kristallflächen zu minimieren mache ich meine Aufnahmen bei sehr wenig Lichteinfall ;D.
@Klaus
Danke für die Info. Werde mal sehen, dass ich in den nächsten Wochen ein paar Bilder einfügen werde. :P :P
Gruss
Klaus
-
Hoi,
ich habe jetzt versucht ein Bild auf den Server zu übertragen, was auch funktioniert hat. Allerdings kommt dann mein Problem. Ich kann das Bild nicht in den Text einfügen :'(. Wo ist das Editierfenster??? ??? ??? ???
Gruss
KOstMineral
-
Du kannst das Bild hier in den Text mit einfügen ...
siehe ...http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,523.0.html
Gruß Stefan
-
Aber ein kleinen Tip: Um Reflexionen von Kristallflächen zu minimieren mache ich meine Aufnahmen bei sehr wenig Lichteinfall ;D.
Hallo Klaus,
manchmal hilft auch ein gebogenes, mattes Blatt Kopierpapier als Reflektor. Habe sehr gute Erfahrungen mit dieser indirekten Beleuchtung
MfG
Frank
(der mit Combine spielt 8) )
-
Hallo Stefan,
danke für das Angebot :). Habe es aber jetzt durch probieren geschafft meinen Epidot in den Epidot-Steckbrief einzufügen :P :D.
Jetzt ist alles klar. Habe nur etwas Anlauf benötigt.
Gruss
Klaus
-
Hallo Frank,
manchmal hilft auch ein gebogenes, mattes Blatt Kopierpapier als Reflektor. Habe sehr gute Erfahrungen mit dieser indirekten Beleuchtung
dies mag schon funktionieren. Aber bei grösseren Kristallflächen bekommst du bei der Ausleuchtung immer mehr oder weniger starke Reflexionen. Daher verringere ich die Lichtintensität. Würde fast sagen, ich fotografiere im Dunkeln.
Gruss
Klaus
-
@KOstMineral
wenn Du quasi im dunkeln fotografierst würdest du das Hintergrundrauschen extrem erhöhen und immer verauschte Bilder erhalten. Zudem würde die Tiefenschärfe negativ beeinflusst werden.
Viel Licht ist das A und O bei der digitalen Forografie. Um Reflektionen zu verhindern, ist es wichtig eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen oder sehr genau beleuchten zu können.
Der Trick mit dem Papier und aufgeschnittenem Yoghurtbecher etc. ist recht praktikabel.
Bei der Gelegenheit würde mich dann die Blende und Belichtung bei den Fotos interessieren.
Gruß Stefan :D
-
Hilfreich ist auch, das Licht diffuser zu machen, indem man Butterbrotpapier o.ä. halbtransparentes Material vor die Lichtquelle schiebt. In einschlägigen Büchern/Artikeln stehen sicher noch mehr Tips drin.
-
Hoi,
ich fotografiere am Mirko mit folgenden Einstellungen:
• Blendenzahl 3.0 ??? ??? ???
• Verschlusszeit 1/40 bis 1 (lasse ich meist vorgeben)
• Filmempfindlichkeit ISO50
„Ich weiss, dass bei höherer Blendenzahl die Tiefenschärfe besser ist und ich muss dies bei den nächsten Bildern mit einfliessen lassen.“
Werde auch mal eure Tipps mit der Beleuchtung mit einfliessen lassen. Hab da noch eine Medusa 3000 herumstehen. Hat jemand mit Erfahrung mit dem Ding? Taugt das Teil überhaupt was?
@Stefan
Mit welchen Einstellungen arbeitest du eigentlich so?
Gruss
Klaus
-
Hallo,
Blende und Belichtung hängen sicher von der Vergrößerung am Mikroskop und der Menge Licht ab die dann noch einfallen. Ich arbeite oft mit 4,5 und lasse die Belichtung automatisch machen. Bei Stack Aufnahmen mache ich Probebilder und stelle dann Belichtung und Blende für alle Bilder gleich ein.
Gruß Stefan
-
Hallo,
ich habe mir eben einige Bilder, die Stephan Wolfsried mit CombiZ gemacht hat angeschaut (unter mindat.org Beispiel : http://www.mindat.org/picshow.php?id=32623 (http://www.mindat.org/picshow.php?id=32623)) Nun habe ich mit (früheren Versionen) CombiZ keine so tollen Erfahrungen gemacht, werde mich aber nun wieder mit dem Tool beschäftigen, die Bilder haben mich überzeugt.
Ich habe übrigens vom Binokular-Foto Abschied genommen, auch bei sehr kleinen Kristallen. Meine Technik sieht so aus:
- Kodak 14n Spiegelreflex
- (im Fall von besonders kleinen Objekten) Kenko Telekonverter
- Automatik-Zwischenringe (maximal 2 Sätze ca. 15 cm Auszugsverlängerung)
- Nikon-Makro-Objektiv (105 mm, geht ohne Auszugsverlängerung bis 1:1 und bis Blende 54)
Durch Testserien habe ich festgestellt, dass ich die beste Bildqualität bei Bildern bis 1:1 immer (nur) mit dem Objektiv bei Blenden 22-54 bekomme, wobei bei 22 die Schärfe vieleicht noch eine kleine Idee höher ist, aber die Schärfentiefe bei 54 in vielen Fällen das absolut wett macht.
Anders ist es bei sehr kleinen Objekten, wo ich Bilddiagonalen von 2-3 mm brauche. Hier hat sich die Reihenfolge Kamera, Telekonverter, Zwischenringe, Objektiv bewährt, allerdings habe ich die beste Schärfe bei Blenden 4-11. Da ist dann zwar nichts mehr viel mit Schärfentiefe aber die 14 Megapixel der Kamera sind nur bei solchen Blenden noch halbwegs nutzbar. Ja, und deswegen denke ich wieder an die Digitale-Fokuserweiterung.
Übrigens bin ich einem systematischen Fehler auf die Spur gekommen: Immer wenn man auf den Auslöser drückt erschüttert man die Kamera, der ganze Aufbau schwingt -> das Bild wird unscharf. Soweit war mir das bekannt, hatte ich durch elektrischen Fernauslöser oder Selbstauslöser (zeitverzögert) gelöst. Nun habe ich aber herausgefunden, dass es immer noch eine Erschütterung gibt, nämlich wenn der Spiegel nach oben schlägt. Abhilfe schafft hier eine Funktion "Spiegelvorauslösung", die ich im Handbuch entdeckt habe. Beim Auslösen (braucht man keine Fernauslösung) geht der Spiegel sofort hoch, dann, nach einigen Sekunden erst geht der Verschluss auf. Man lernt halt immer wieder dazu.
Gruß
Berthold
-
Hoi Zusammen,
einige von euch haben doch bereits Erfahrungen mit CombineZ5 gesammelt. Ich selbst habe da noch so meine kleinen Problemchen damit. Es wird halt nicht so wie ich es will!!!
Könnt ihr mal schildern, wie ihr vorgeht. Vielleicht habe ich da etwas übersehen.
Auch würde ich gerne wissen ob ihr auch einige der zahlreichen Zusatzoptionen anwendet und welchen Erfolg ihr damit habt.
Bin mal gespannt was ihr so berichten könnt.
Gruss,
ein verzweifelter CombineZ5 Anwender
-
Stefan hatte mir zum Testen ja mal ein paar nette Bilderserien gesendet. Ich nutze nich CombineZ,
sondern unsere eigene Software...naja...zumindest aufgegeben habe wir's immernoch nicht, damit
auch fuer diese Art der Anwendung etwas zeigen zu koennen. Als sehr problematisch erwiesen haben
sich jedoch bereits die Bildteile, die transparent sind, und an denen sich dann zB in einem Pixelbereich
auf 2 Bildern eben ZWEI scharf abgebildete Stellen ergeben, also zB Vorder~ und Rueckseite eines
halbdurchsichtigen Kristalles.
Diese Transparenz macht die Sache echt nicht einfach...
Aber nicht auf(ge)geben,
Christian
-
Diese Transparenz macht die Sache echt nicht einfach...
Aber nicht auf(ge)geben,
Christian
Hallo,
Dann werde ich doch mal schauen wie das in Ihrer Software geht ;)
Darf ich die Bilder hier im Vergleich einstellen?
MfG
Frank
(Lizensierter Nutzer 8) )
-
Oh, Frank ist ein Kunde? soso ;-)
Klar hat "SIS" nichts gegen einen objektiven Vergleich.
Die Bilderserie von Stefan ist nun auch fertig bearbeitet, ich warte
mit einer "Veroeffentlichung der Ergenisbilder" hier aber noch auf
das OK von ihm.
Beste Gruesse,
Christian
-
OK ;D
Gruß Stefan
-
Na denne, ok, hier erstmal die drei errechneten Bilder aus den Serien von Stefan:
(http://www.soft-imaging-web.de/misc/mellen/images/efi/Bild1.jpg)
(http://www.soft-imaging-web.de/misc/mellen/images/efi/Bild2.jpg)
(http://www.soft-imaging-web.de/misc/mellen/images/efi/Bild3.jpg)
Warum diese Bilder noch nicht optimal sind:
* es existieren Stellen in der Serie, an denen in keinem der einzelnen Bilder der Bereich fokussiert abgebildet ist - dies fuehrt zu Artefakten
* vielleicht schneidet man besser aus den Bildern den wirklich interessanten Bereich aus? Oder bildet nur
diesen ab?
* bei welcher Vergroesserung hast du gearbeitet? ggf macht es dann Sinn, nicht die volle Aufloesung der Kamera
zu nutzen, weil dadurch nur die Datenmenge zunimmt, aber kein besseres Ergebnis erzielt wird
Generelle Empfehlungen:
*Motortrieb ist hilfreich :-)
*bei starken Reflektionen koennte man hoffentlich den Gammawert an der Kamera aendern?
Wie waere es, wenn wir hier bei uns in Muenster mal automatisiert eine Serie von einer Deiner
Probem machen? Bestuende daran Interesse?
Beste Gruesse,
Christian
-
Hallo Christian,
Frage(n):
1. woher kommen die Streifen ? - sieht ja fürchterlich aus.
2. warum ist das Bild als Höhenmodell (?) dargestellt ?
3. aus wieviel Teilbildern zusammengesetzt ?
4. Ist das in der Auflösung der Original-Bilder ?
Schön wäre es, wenn man die Original-Bilder dazu hätte, dann könnte man vergleichen.
Gruß
Berthold
-
Hmm die Ergebnisse überzeugen noch nicht wirklich.
Hier der Selbe (Mimetesit) Stack mit combineZ ohne weitere Nachbearbeitung außer Rand abschneiden und verkleinern.
http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=1119989810.Mimetesit.jpg
Hier ein Ausschnitt der Malachitkugel
http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=1119990205.Malachit.jpg
Die Unschärfe liegt diesmal in den Originalbildern begründet, das Objekt ist mit bloßem Auge nahezu nicht mehr zu erkennen < 0,1 mm
Bild 2 habe ich auch noch in massiv deutlich besserer Qualität mit CombineZ oder einer anderen Software (mir fällt der Name grad nicht ein) daheim. Leider gerade nicht im Zugriff. Reiche ich bei Gelegenheit nach.
@Chris_sis
Auf den ersten Test überzeugt die Software noch nicht besonders. Das mit dem Höhenprofil ist nur sinnvoll so denke ich, wenn man die einzelnen Bilder in 100% dem selben Abstand zum nächsten Bild geschossen hat.
@Berthold,
Die Streifen am Rand sind normal und kommen vom Versatz beim Stero Mikroskop (Greenough Prinzip). Jede Aufnahme ist geringfügig versetzt zur vorherigen Aufnahme. Der Rand ist am Ende Abzuschneiden. Wobei dieser normalerweise etwas anders aussieht und bei mir nur links und oben auftritt und auch nicht so extrem Breit. Muss mal ein Bild nachreichen.
Gruß Stefan
-
Hallo,
@Stefan: So ganz versteh ich das mit den Streifen nicht. Klar, ganz am Rand könnten die schon vorkommen, aber diese ziehen sich ja horizontal durch Bild. Mit CombineZ habe ich schon wesentlich bessere Resultate (als die sis hier) gesehen, wobei es natürlich immer auf die Quelle ankommt. Da Dein CombineZ-Mimetesit deutlich größer ist, vermute ich, dass die sis-Bilder noch verkleinert wurden - da sollte dann doch noch viel mehr an Qualität rauskommen :'(
@alle:
schon mal andere Software angeschaut?
Auto-Montage: http://www.syncroscopy.com/syncroscopy/am.asp?page=6 (http://www.syncroscopy.com/syncroscopy/am.asp?page=6)
HeliconFocus: http://heliconfilter.com/pages/index.php?id=509 (http://heliconfilter.com/pages/index.php?id=509)
wobei mich die Demos auf der Helicon-Seite schon sehr beeidruckt haben. Da habe ich mir mal das Demo runtergeladen, mal sehen, ob ich es unter Linux (wine) zum laufen bekomme.
Gruß
Berthold
-
@Berthold,
HeliconFocus ist eine geile Software mit sehr guten Ergebnissen. Das war die Software deren Name mir entfallen war.
Vor allem ist sie schnell und hat meist noch bessere Resultate als CombineZ. Kostet aber leider auch Geld.
Die Streifen dürften normalerweise nur am Rand auftreten. Es deutet auf Probleme mit der Verschiebung und dem notwenigen Ausgleich hin.
Gruß Stefan
-
Hallo Zusammen,
also ich werde mal meinen Senf dazugeben. Die Bilder von Chris_sis überzeugen mich ebenfalls überhaupt nicht.
Habe in der Zwischenzeit die ersten Gehversuche mit CombineZ5 gemacht, wobei ich auch am Bildrand diese Streifen habe. Habe die Bilder einfach mal so angehängt wie sie eben sind (nichts ausgeschnitten). Es sind halt die ersten Tests und beim Fotografieren habe ich mir auch nicht die grösste Mühe gegeben. Muss hierzu noch ein neues Programm für die Fernauslöse testen.
Gruss
Klaus
Bild 1 (Kainosit) aus 6 Bilder; Bildhöhe 3,4 mm
Bild 2 (Türkis) 8 Bilder; Bildhöhe 6 mm
-
Bild 3 (Chalkophyllit) aus 9 Bildern; Bildhöhe 7 mm. Mit CombineZ4 zusammengestellt.
-
Hallo,
nun will ich über meine Erfahrungen mit CombineZ5 betrichten. Hintergrund meiner Versuche war/ist, ich möchte (für Posterdruck) ein Makrofoto in bestmöglicher Qualität haben. Folgende Überlegungen:
1.) Aufnahme mit Kodak 14n (14 Megapixel) mit Nikon Makro 105 mm, Maßstab ca. 1:2, d. h. Original-BildBreite ca. 7-8 cm
2.) Testserie bei diesem Maßstab erbrachte größte Schärfe bei ca. Blende 8 (nur hier machen 14 Megapixel wirklich Sinn)
3.) Dateiformat Kodak-Raw -> Tiff (damit keine JPG-Artefakte stören)
4.) Serie mit 5 Aufnahmen - verschiedener Fokus
5.) Vergleichende Testaufnahme mit Blende 38 um die Bildqualität zu beurteilen
Die Bilder waren gleich gemacht. CombineZ5 brachte ich unter Linux nicht zum laufen, unter Windows XP erst nachdem ich eine fehlende dll nachinstalliert hatte. Die 5 Einzelbilder (je 4500 x 3000 Pixel, 38 MByte) wurden von CombineZ5 in ca 15 Minuten importiert, das berechnen des output-Bildes dauerte ca 45 Minuten (Rechner mit 2.66 GHz). Das berechnete Bild hatte überraschenderweise etwas anderes Format: 4608 x 3072 Pixel (seltsam, es ist größer geworden). Output wieder als tiff gespeichert.
Der Vergleich mit dem Blende 38 Bild brachte ein zwiespältiges Resultat:
In einigen Bereichen ist das kombinierte Bild leicht besser, in anderen Bereichen deutlich schlechter. Ich hätte die Ebenen-Anzahl deutlich größer wählen müssen - an die notwendige Verarbeitungszeit möchte ich lieber nicht denken. Natürlich kann ich die Bilder hier nicht in Originalgröße einstellen, deswegen nachfolgend ein verkleinertes jpg des kombinierten Bildes, dann - zum Vergleich - das Bild mit Blende 38, dann ein Ausschnitt (1:1) der als gelungen gelten kann (Vergleich wie beschriftet) und ein Ausschnitt (auch 1:1), der daneben gegangen ist.
Fazit: Schwächen in einzelnen Bereichen des Bildes und besonders die langsame Verarbeitung rechtfertigen für mich den Aufwand mit CombineZ5 in diesem Fall nicht.
Gruß
Berthold
-
Hier nun das gleiche Bild mit Blende 38 zum Vergleich.
-
... und ein Ausschnitt (1:1) Spitze des großen Kristalls - gelungen
-
... und ein Ausschnitt (unten Mitte) - unbrauchbar.
-
Hallo Berthold,
ich habe CombineZ5 mit der automatischen Verarbeitung verwendet und habe teilweise recht gute Ergebnisse erzielt.
HeliconFocus ist aber um Welten schneller und bringt wie geschrieben oft bessere Ergebnisse.
Ich mache mit dem Mikroskop durchaus 40 und mehr Aufnahmen um diese zusammen rechnen zu lassen. Es müssen minimalste Schritte in der Focusebene durchgeführt werden, da sonst Unschärfebereiche auftreten und damit Säume um den Kristall.
Dass das Bild größer wird liegt sicher an der Verschiebung und den damit verbundnen Streifen am Rand.
Ich spiele mit dem Gedanken HeliconFocus zu erwerben, da ich damit deutlich schneller zum Ziel komme. Meine Bilder haben übrigens nur 7 Megapixel.
Gruß Stefan
-
Oh, Frank ist ein Kunde? soso ;-)
Klar,
zwar nicht ich als Person - aber ich verbringe einige Zeit mit dem Programm.
hatte auch vor kurzem einen Bericht mit SiS zusammen ;-) über Partikelgrößenverteilungen mittels TEM und REM. Schöne Grüsse an den Herrn Stallknecht.
Ich glaube der :) Smilie ist besser 8)
MfG
Frank
-
Hallo Stefan,
ich habe auch beide Programme getestet bzw. befinde mich noch in der Testphase.
Bisher muß ich sagen dass HeliconFocus schneller ist und teilweise bessere
Ergebnisse zustande bekommt. Das heißt die störenden Ränder sind bei Helicon nicht
oder nicht so stark ausgeprägt wie bei CombineZ5.
Ich denke man müßte die Einstellungsmöglichkeiten bei Combine besser kennen
dann wäre da bestimmt auch noch mehr drin!
Aber auch ich beschäftige mich mit dem Gedanken Helicon zu erwerben.
Vielleicht haben ja noch mehr Leute Interesse, dann könnte man die Fa. kontaktieren
um eventuell einen günstigeren Preis auszuhandeln?
Glückauf
aus dem Ruhrgebiet
Klaus
-
Hallo Christian,
Frage(n):
1. woher kommen die Streifen ? - sieht ja fürchterlich aus.
2. warum ist das Bild als Höhenmodell (?) dargestellt ?
3. aus wieviel Teilbildern zusammengesetzt ?
4. Ist das in der Auflösung der Original-Bilder ?
1 = das sind die Bereiche, in denen Auf keinem Bild ein fokussierter Bereich war, der Algorithmus (siehe auch
die andren Ergebnisse der andren Software tools) kann an diesen Stellen nur versagen. Es treten Artefakte
wie Streifen, machmal auch 'Tropfen' auf, diese sehen fast so aus als haette es auf einen Tintenstrahlausdruck geregnet
haette....
2 = ich fand' es so "netter" :-)
3 = zwischen 15 und 40
4 = nein, damit es etwas schneller geht bei der Berechnung, ist die Bildgroesse vorher um einen Faktor 0,3 reduziert worden.
Gruesse,
Christian
-
Hallo,
(....)
2.) Testserie bei diesem Maßstab erbrachte größte Schärfe bei ca. Blende 8 (nur hier machen 14 Megapixel wirklich Sinn)
3.) Dateiformat Kodak-Raw -> Tiff (damit keine JPG-Artefakte stören)
Die Bilder waren gleich gemacht. CombineZ5 brachte ich unter Linux nicht zum laufen, unter Windows XP erst nachdem ich eine fehlende dll nachinstalliert hatte. Die 5 Einzelbilder (je 4500 x 3000 Pixel, 38 MByte) wurden von CombineZ5 in ca 15 Minuten importiert, das berechnen des output-Bildes dauerte ca 45 Minuten (Rechner mit 2.66 GHz). Das berechnete Bild hatte überraschenderweise etwas anderes Format: 4608 x 3072 Pixel (seltsam, es ist größer geworden). Fazit: Schwächen in einzelnen Bereichen des Bildes und besonders die langsame Verarbeitung rechtfertigen für mich den Aufwand mit CombineZ5 in diesem Fall nicht.
(...)
2 = ich bin mir nicht wirklich sicher, ob 14MPixel bei diesen Aufnahmen Sinn machen...muesste man mal ausrechnen in Abhaengigkeit
von allen Abbildungsparametern..."uebern Daumen" wuerde ich sagen, dass bei Hellfeld mit einem StandardMikroskop (nicht Stereo)
und sehr guten Objektiven bei ca 5-8MPixeln das Ende der Aufloesungsfahnenstange erreicht ist. Mit extrem teuren Objektiven ggf auch mal
10 oder 12MPixel maximal.
3 = ja, sehr gut! TIFF ohne Kompression macht in diesem Fall sehr viel Sinn
Das das Ergebnisbild etwas "groesser" als die Einzelbilder sind liegt an der Verschiebung der Bilder gegeneinander. Das wird durch die
Software ausgeglichen - die Bilder 'gerade' ueberlagert und leicht gegeneinander verschoben.
Gruesse,
Christian
-
Oh, Frank ist ein Kunde? soso ;-)
Klar,
zwar nicht ich als Person - aber ich verbringe einige Zeit mit dem Programm.
hatte auch vor kurzem einen Bericht mit SiS zusammen ;-) über Partikelgrößenverteilungen mittels TEM und REM. Schöne Grüsse an den Herrn Stallknecht.
Ich glaube der :) Smilie ist besser 8)
MfG
Frank
wird erledigt ;D
-
Hallo Christian
2 = ich bin mir nicht wirklich sicher, ob 14MPixel bei diesen Aufnahmen Sinn machen...muesste man mal ausrechnen in Abhaengigkeit
von allen Abbildungsparametern..."uebern Daumen" wuerde ich sagen, dass bei Hellfeld mit einem StandardMikroskop (nicht Stereo)
und sehr guten Objektiven bei ca 5-8MPixeln das Ende der Aufloesungsfahnenstange erreicht ist.
Das siehst Du richtig, deswegen arbeite ich auch nicht am Mikroskop. (M)ein Makroobjektiv (das alleine 1000 Euro kostet) ist eher in der Lage die physikalische Auflösung von 14MPixel auszunützen als mein Bino. Aber auch nicht immer. Man muss Effekte wie Randschärfe, Schärfentiefe und Abbildungsleistung bei verschiedenen Blenden - und das wieder bei verschiedenen Maßstäben berücksichtigen (austesten :-[ ). Und da bin ich eben drauf gekommen, dass ich zwar bei Blende 54 eine super Schärfentiefe (z.B. bei Bild-Diagonalen von 3 mm) hätte, aber die Abbildungsleistung (sprich die Gesamtschärfe) miserabel ist. Bei 7 cm Bilddiagonale (siehe Beispiel oben) ist bei Blende 38 noch kein so extremer Unterschied zur Schärfe bei Blende 8 aber - richtig 14Megapixel bräuchte man schon da nicht. Deswegen ja die Idee, das Bild bei jeweils bester Blende aus Einzelbildern zusammenzubasteln. Nur wenn ich die Rechnezeit für die (wie Stefan z.B. schreibt) vieleicht 40 notwendigen Schärfeebenen bedenke (Stunden ?!) vergeht mir die Lust zum experimentieren schon ein wenig. Und Garantie für ein optimales Resultat nach vieleicht 20 Stunden Rechenzeit hab ich dann ja auch nicht. Zudem gibt es da ja einige Dinge, die sich rechnerisch nicht automatisch lösen lassen (z.B. zwei scharfe Ebenen für einen Bildpunkt - Transparenzproblem...)
Gruß
Berthold
-
Hallo Berthold,
da kann ich nur sagen HeliconFocus, die Software berechnet den Stack in wenigen Minuten. Zudem geht das mit der Transparenz sehr gut, da der erste Schärfepunkt der Ausschlaggebende zu sein scheint. Ich habe da ein recht gutes Bild berechnen lassen, habe es nur gerade nicht hier. Ich werde wenn ich nach Hause komme das Bild mal rein stellen.
Meine Erfahrungen sind, dass ich mit den 7 Megapixeln, dem Zeiss Bino und der Software bessere Bilder hinbekomme, als ich sie im Bino sehen kann. Dennoch ist es wirklich so, dass die optische Auflösung an ihre Grenzen gekommen ist und da noch sehr wenig raus zu holen ist. Das sieht man auch sehr gut bei der Malachitkugel. Da geht auch mit dem Auge im Bino nicht viel mehr.
Mir würde mal ein Wettbewerb vorschweben, bei dem wir ein und die selbe Stufe durch die Gegend schicken und jeder darf sich an den besten Bildern versuchen und wir vergeleichen die Ergebnisse. Das wäre mal ein wirklicher Vergleich. Gegenstandgröße Objektgröße so max. 1 bis 3 mm. Ich habe oft den Verdacht, dass wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
das ist eine sehr gute Idee.
Dann könnte man auch wirklich Vergleiche ziehen und beurteilen, welche
Einrichtung oder welches Programm sich am besten eignet.
Glückauf
aus dem Ruhrgebiet
Klaus
-
Hallo Klaus,
was soll HeliconFocus denn kosten?
Gruss aus der absaufenden Schweiz
Klaus
-
(...)
Das siehst Du richtig, deswegen arbeite ich auch nicht am Mikroskop. (M)ein Makroobjektiv (das alleine 1000 Euro kostet) ist eher in der Lage die physikalische Auflösung von 14MPixel auszunützen als mein Bino. Aber auch nicht immer. Man muss Effekte wie Randschärfe, Schärfentiefe und Abbildungsleistung bei verschiedenen Blenden - und das wieder bei verschiedenen Maßstäben berücksichtigen (austesten :-[ ). Und da bin ich eben drauf gekommen, dass ich zwar bei Blende 54 eine super Schärfentiefe (z.B. bei Bild-Diagonalen von 3 mm) hätte, aber die Abbildungsleistung (sprich die Gesamtschärfe) miserabel ist. Bei 7 cm Bilddiagonale (siehe Beispiel oben) ist bei Blende 38 noch kein so extremer Unterschied zur Schärfe bei Blende 8 aber - richtig 14Megapixel bräuchte man schon da nicht. Deswegen ja die Idee, das Bild bei jeweils bester Blende aus Einzelbildern zusammenzubasteln. Nur wenn ich die Rechnezeit für die (wie Stefan z.B. schreibt) vieleicht 40 notwendigen Schärfeebenen bedenke (Stunden ?!) vergeht mir die Lust zum experimentieren schon ein wenig. Und Garantie für ein optimales Resultat nach vieleicht 20 Stunden Rechenzeit hab ich dann ja auch nicht. Zudem gibt es da ja einige Dinge, die sich rechnerisch nicht automatisch lösen lassen (z.B. zwei scharfe Ebenen für einen Bildpunkt - Transparenzproblem...)
Gruß
Berthold
Hallo Berthold,
ja, wenn ich mich da recht erinnere, dann gibt es sphaerische, chromatische, und noch weitere Abbildungsfehler, die
das Aufloesungsvermoegen negativ beieinflussen. Generell ist es wohl so, dass je kleiner die Vergroesserung, desto mehr
Sinn machen mehr Pixel einer digitalen Kamera. Es gibt viele Menschen, die bei 300facher Vergroesserung am Lichtmikroskop
noch unbedingt eine 10MPixel Kamera haben moechten...weil die 'mehr ist besser' Mentalitaet durchschlaegt 8)
Einen der direkten Auswirkungen erkennst Du hier besonders deutlich: grosse Bilder, Verarbeiten dauert, Speich und Backupplatz....
und wenn am Ende der Kette eh' nur ein Ausdruck auf einen Tintendrucker steht....naja...dann muss man schon manchmal einiges
an UEberzeugungsarbeit leisten ;)
40 grosse Bilder: Neben einer leistungsfaehigen CPU braucht man fuer diese Berechnung auch noch 'massig' RAM, wenn es
moeglichst schnell funktionieren soll.
Durch "testen" in Deiner Konfiguration zum besten Ergebnis zu kommen ist eine Methode....richtig - aber eben auch
sehr zeitaufwendig...immer nur einen Abbildungsparameter (zB Blende) aendern und dann schauen, wie sich das Ergebnis
veraendert - am besten dann wohl mit einem Testchart (sieht man zB in der CT' bei Tests von Kameras meist im Hintergrund
haengen....) und soetwas muesste man dann als Testobjekt in 3d haben....das wird schwer....
Beste Gruesse,
Christian
-
(...)
Mir würde mal ein Wettbewerb vorschweben, bei dem wir ein und die selbe Stufe durch die Gegend schicken und jeder darf sich an den besten Bildern versuchen und wir vergeleichen die Ergebnisse. Das wäre mal ein wirklicher Vergleich. Gegenstandgröße Objektgröße so max. 1 bis 3 mm. Ich habe oft den Verdacht, dass wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen.
Gruß Stefan
Prima Idee....eine Art Rundtest mit derselben Probe, Bilder aufnehmen und die benutzen Geraete beschreiben und am Besten auch
noch ein Foto vom Aufbau dazu....da wuerden wir auch gern mitmachen. Stefan, wenn Du die Testprobe zur Verfuegung stellst...die
Adresse kennst Du ja...dann senden wir sie auch gern nach den Aufnahmen direkt an den naechsten weiter....
Gruesse,
Christian
-
Hallo,
HeloconFocus: (download und Preis)
http://www.top-download.de/index.php?content=files&cid=101 (http://www.top-download.de/index.php?content=files&cid=101)
oder http://www.heliconfocus.com/pages/purchase.html (http://www.heliconfocus.com/pages/purchase.html)
also Testversion 30-Tage frei,
1 Jahr: $29.29
unbegrenzet Lizenz $115
Pro-Version: $250 oder (1 Jahr) $69.95
Gruß
Berthold
-
(...)
Mir würde mal ein Wettbewerb vorschweben, bei dem wir ein und die selbe Stufe durch die Gegend schicken und jeder darf sich an den besten Bildern versuchen und wir vergeleichen die Ergebnisse. Das wäre mal ein wirklicher Vergleich. Gegenstandgröße Objektgröße so max. 1 bis 3 mm. Ich habe oft den Verdacht, dass wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen.
Prima Idee....eine Art Rundtest mit der gleichen Probe, Bilder aufnehmen und die benutzen Geraete beschreben und am Besten auch
noch ein Foto vom Aufbau dazu....da wuerden wir auch gern mitmachen. Stefan, wenn Du die Testprobe zur Verfuegung stellst...die
Adresse kennst Du ja...dann senden wir sie auch gern nach den Aufnahmen direkt an den naechsten weiter....
Hallo,
um innerhalb der gegebenen Zeit zu einem Ergebnis zu kommen würde ich eher vorschlagen nicht eine Probe zu verwenden, sondern viele Gleiche.
z.B. einen Streichholzkopf oder ähnliches auf einem Blatt Druckerpapier 80g/m2...
MfG
Frank
-
@Krizu
das wäre sicher auch ein weg relativ schnell zu einem nahezu vergleichbaren Ergebnis zu kommen.
Ich denke man könnte und sollte beides machen, da bei den Mineralien doch etwas mehr Kriterien zum Zuge kommen wie z.B. Reflektionen etc. und das Know-How hier etwas höheren Stellenwert hat.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
klar, ich dachte jetzt aber an so eine Sache über vielleicht 4Wochen. Wenn Du einen MM rausschickst und vielleicht 10 Leute die Stufe knipsen, ist es Weihnachten bis wir durch sind.
Aber vielleicht wird zusammen daraus ein Schuh: Bleistiftspitze, Steichholz - was immer in der ersten Runde.
Dann eine Auswertung bzgl. Unterschiede und in der zweiten Runde gezielt einen MM einsetzen - oder den MM schon vorab an die "wichtigsten" Stellen schicken.
MfG
Frank
-
Hier das Bild das Chris_sis zuvor noch mit einer anderen Software zusammen gefügt hat.
Bitte zum beurteilen in voller Auflösung ansehen, da die Browser oft nicht sauber das Bild verkleinern. Das erste Bild ist ein Bildausschnitt in Originalgröße vom 2. Bild (verkleinert)
Originalgröße 3072*2304
Gruß Stefan
-
und hier noch ein Analcim wegen der Transparenz Problematik
und hier noch ein original Bild ohne Stackberechnung
http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=Analcim-Lanzarote-Rosa.jpg
http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=Analcim-Lanzarothe.jpg
Ich habe auch noch einen Bildausschnitt in der Originalauflösung mit dran gehängt ...
-
Und um es anhand der Malachitkugel von vorher noch besser zu zeigen, dass die Erweiterung auch bei kritischen Objekten an der optischen Auflösungsgrenze was bringt hier die Kugel nach (zusammengesetzt) dem Stack und als Einzelbild fotografiert als Bildausschnitt unskaliert.
-
In der Hoffnung Euch nicht zu langweilen hier noch 2 Mimetesit Bilder als Ausschnitt eines großen Bilder
Davor - Danach
Keines der Bilder ist ansonsten nachbearbeitet worden. Die Bildausschnitte oben sind gering nachgeschärft.
-
@Berthold, hast Du Dir die Analcim Bilder wg. d. Transparenz mal angesehen?
Ich finde die Problematik ist nicht wirklich vorhanden.
Die Stacks waren so 20 - 30 Bilder groß und es hat auf einem AMD 3000 mit 1024 MB Speicher (512 tuts auch) so 2 bis 3 Minuten (Schätzwert) gedauert die Bilder zu berechnen. Mit CombineZ hätte dies sicher 10 bis 15 Minuten gedauert.
@Krizu
Ich finde das Beispiel von "der Sauerländer" mit dem Lineal oder Schieblehre nicht schlecht. Wir könnten hier Bilder mit 2 mm Bildbreite bei 1024*768 Auflösung machen.
Zudem die Idee mit den Streichholz als Vergleich für Tiefenschärfe. Eine Bleistiftspitze ist von mir aus auch gut. Die Bilder sollten halt immer so um die 1024*768 Pixel liegen, damit man sie auch vergeleichen kann. Evtl. Deteilausschnitte in voller Auflösung sind dabei sehr willkommen um das max. zu sehen was die Aperatur leistet.
Gruß Stefan
-
Hallo,
Klar! die Stahllineale sind bestimmt klasse!
Die Bleistiftspitze war als dunkler Glanz (Graphit, weicher Stift) neben matter Struktur (Holz) gedacht!
MfG
Frank
-
Hallo,
@Berthold, hast Du Dir die Analcim Bilder wg. d. Transparenz mal angesehen?
Ich finde die Problematik ist nicht wirklich vorhanden.
bei den Transparenzproblem reden wir aneinander vorbei. Das Transparenzprobelm ist recht schön auf der helicon-Seite beschrieben.
http://www.heliconfocus.com/pages/opacitymaps.html (http://www.heliconfocus.com/pages/opacitymaps.html)
Stell Dir vor, Du fotografierts durch ein Gitter. Es gelingt das Gitter in einer Ebene scharf zu bekommen. Es gelingt aber auch den Hintergrund (und da sieht man von dem Gitter nichts mehr!) scharf zu kriegen. In der helicon-Software kann/muss man für so einen Fall eine opacity-map anlegen denn automatisch - rein rechnerisch - ist das Problem nicht zu lösen. Und natürlich kommt das Problem in der Mineralien-Praxis vor: Ein durchsichtiger Kristall hat vorne und hinten eine scharfe Ebene. Bei Deinen schönen Analcim Bildern ist das minimal und stört deswegen nicht, aber mach mal einzelne, nadelige oder faserige Kristalle vor Hintegrund.
Gruß
Berthold
-
Hallo Berthold, ich denke nicht, dass das zum Problem werden muss. Bei den Analcim würde man sonst die Kanten etc. auch nicht mehr sehen. Wichtig bei der Berechnung und eingabe der Stacks ist in meinen Augen die Reihenfolge der Bilder.
Bild 1 nächstes Bild am Betrachter
Bild N weitestes Bild vom Betrachter
Was die Software dann machen muss ist, die Stellen die der Reihe nach als "scharf erkannt" hinzu kommen bei zu behalten.
Wenn ich die Analcim durch das Bino ansehe, sehe ich von den Flächen vorne nichts mehr wenn ich in dien Kristall zoome. Nur ein rosa Schatten (Regentropfen). Ich denke die Software macht das sehr gut und die Ergebnisse sprechen in meinen Augen absolut dafür.
Und mit keinem anderen Verfahren lassen sich ähnlich gute Ergebnisse erzielen.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
Und mit keinem anderen Verfahren lassen sich ähnlich gute Ergebnisse erzielen.
Helicon oder CombineZ5 oder ...?
Das von mir angesprochene Problem ist unabhängig von der Reihenfolge. Überlege doch: "als scharf erkannt" ist nicht möglich, denn richtiger: schärfer oder weniger scharf. (Hast Du das Helicon-Beispiel mit der opacity-map angesehen, die Ebenen-Reihenfolge wäre da schon richtig...)
Gruß
Berthold
-
Habe ich mir angesehen. Ich denke, dass das Problem mit der Reihenfolge evtl. zu lösen gewesen wäre. Wie du aber richtig sagst scharf und schärfer - da liegt sicher mit das Problem der Differenzierung - Was ist scharf? Wenn das vorderste Bild als geringfügig weniger Scharf eingestuft wird hat sich das mit der Reihenfolge schon wieder erledigt. Sicher nicht trivial das Problem.
Mit Technik meinte ich diese Art von Software allg. nicht im speziellen eine bestimmte Software. Was Ergebnisse und Geschwindigkeit angeht ist in meinen Augen die HeliconFocus Software vorne mit dabei. Leider auch nicht billig, was mich bisher immer noch abschreckt.
Die Frage ist wieviel Leute daran interessiert wären und ob man nicht einen Gruppenrabat so wie vorher schon mal angeregt heraus handeln könnte. Wenn ich daran denke wieviel Geld man in die Hardware (Mikroskop, Kamera, Beleuchtung etc.) gesteckt hat, ist dies eine lohnenede zusätzliche Investition, mit einem eigentlich vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis. Nur schade dass es die Software wieder nur für Windows gibt. Solange der Preis noch nicht stimmt ist CombineZ5 eine echte Alternative.
Gruß Stefan
-
Hallo,
ich bin gerade in Verhandlungen mit dem Hersteller von HeliconFocus ob wir nicht für unsere Mitglieder einen Spezialrabatt bekommen können. Die Firma selbst ist daran interessiert, muss aber erst den deutschen Exklusivdistributer befragen was möglich ist.
Ich werde über den Ausgang der Aktion informieren.
Gruß Stefan
-
Das wäre ja ne feine Sache!
-
Supiii :D :D :D
-
Hallo,
ja, feine Sache, da habe ich auch Interesse (besser wäre eine Linux-Version, aber vieleicht läuft das ja unter der Emulation).
Gruß
Berthold
-
Ich gehe wenn was möglich wird von einem deutlichen Rabatt aus, da wir sonst einfach noch ein paar Versionen von CombineZ abwarten und die gar kein Geschäft mit uns machen können.
Ich werde mich aber nicht auf eine Mengenstaffel einlassen, sondern versuche vergünstigte Konditionen für alle Mitglieder auszuhandeln, die dann individuell dort einkaufen können. Ansonsten wird es schwierig alle Bestellungen zu koordinieren.
Immerhin die haben mein grottenschlechtes Englisch verstanden :D
Gruß Stefan
Hier der Mailverkehr ....
----
Stefan,
Thank you for contacting us. I like your idea but I have to discuss it with
the firm which is supposed to be an exlusive dealer in Germany. Please wait
for a couple of days till we clear this question.
Best regards,
....
----- Original Message -----
> Hello,
>
> i am webmaster of one of the biggest german speeking internet appearance for mineralogy. We have interest in your software HeliconFocus and wanted to ask if we can get a discount for our members (at present over 900) to buy the software. If yes, we would inform the members about your software and the conditions they can get it.
>
> At this time they are using CombineZ5 which is free of charge.
>
> Regards
> Stefan Schorn
>
> Webmaster: http://www.mineralienatlas.de
>
-
Na da bin ich mal gespannt :D
Wäre wenn der Preis stimmt ebenfalls interessiert.
Gruß loparit
-
Hallo,
Bleistiftspitze, Steichholz - was immer in der ersten Runde
..dann will ich mal einen Anfang machen. Also das Bild hier entstand mit meiner Kodak 14n, Nikon Makro 105 mm, 15 cm Zwichenringen, Blende 54, Beleuchtung mit 2 x Halogen ja 20 Watt, Spiegelvorauslösung, Stativ.
Workflow:
- Aufnahme im RAW-Datenformat
- Kodak Fotodek Umwandlung in tiff-24 bit
- Bildverkleinerung mit GIMP auf 800 Pixel Höhe, Schärfung (30 %), Speicherung als jpg (95 %)
Diese Aufnahme wurde als Einzelaufnahme gemacht, NICHT mit digitaler Fokuserweiterung !
-
... Fortsetzung:
jetzt ist natürlich die Frage, warum ich an digitale Fokuserweiterung denke. Dazu das Beispiel in 1:1 aus der gleichen Aufnahme mit Blende 54 und Blende 22.
Deutlich kann man sehen, dass die 14 Megapixel (bei 1:1) nur bei optimaler Blende tatsächlich ausgenutzt werden können. Diese Schärfe ist natürlich genial, bei einem 800 Pixel Bildchen ist die Unschärfe des Blende 54-Bildes natürlich nicht mehr zu sehen.
Natürlich reicht die Schärfentiefe bei Blende 22 nicht mehr aus, den kugeligen Streichholz-Kopf vorne und hinten scharf abzubilden.
Fazit: Optimale Bilder können nur unter Verwendung von digitaler Fokuserweiterung mit der geschilderten Technik entstehen, wenn die Vorlage nicht soweit eben ist, dass die wesentlichen Bilddteile mit z.B. Blende 22 im Schärfentiefebereich liegen. Für Internet-Bilder mit geringer Auflösung sind die Unschärfen (durch Beugungseffekte an kleinen Blende z.B. 54) nicht mehr störend.
Ein Vergleich muss auf 1:1 Ebene erfolgen.
Ein Testbild mit digitaler Fokuserweiterung werde ich bei Gelegenheit rechnen und - hier zeigen.
Gruß
Berthold
-
Super Aufnahme!! :o :o Und zudem sehr gut erklärt.
Ich hoffe ich komme die Tage dazu auch mal ein wenig mit den Streichhölzern zu testen.
Gruß Stefan
-
So jatzt habe ich mich auch mal an dem Streicholz versucht. Bin extra noch in den Laden gefahren welche zu kaufen und muss nun feststellen, dass es da massive Unterschiede gibt. Mein Streicholz hat leider keine so heterogene Struktur und besteht einfach nur aus einem aus einer Masse bestehenden Klumpen.
So zur Technik. Ich habe mich nahezu an Deine Vorgaben gahlten.
Das Bild ist ein Ausschnitt mit 800 Pixel Höhe.
Original Datum/Zeit: 2005:09:01 19:10:24
Bild Zeit: 1/40 (0.02500)
Verschlussgeschwindigkeit: 1/39.74
F-stop: 3.0
Eingestellte Länge: 28.8125
Blitz: 16
Orientation: 1
Blende: 3.1563
Bild Neigung: 0.0000
Das Bild wurde mit Gimp verkleinert und mit Schärfe 30 nachbehandelt. Ansonsten ist es ebenfalls eine Einzelaufnahme ohne jegliche sonstige Nachbearbeitung. Kompressionsgrad 95% bei JPG.
Beleuchtung Schott Kaltlichtquelle über weißes Papier reflektiert. Kameraseitiger Farbausgleich um die Originalfarbe möglichs unter Tageslichtbedingungen darzustellen.
Gruß Stefan
-
und hier noch ein Ausschnitt, völlig unbehandelt. Meine Experimente mit der Blende erbrachten sehr ernüchternde Ergebnisse. Die Bilder sahen nahezu identisch aus. Scheint beim Mikroskop wenig Unterschied zu machen.
Blende von F 3.0 bis F 8.0 hat so gut wie keinen Unterschied gebracht.
Camera Canon G6 mit 7 Megapixel und Zeiss Stemi 2000C sowie 52 mm Universaladapter für die Verbindung Kamera u. Mikroskop.
Gruß Stefan
-
Hier mein Beitrag, auch wenn ich vom Equipement und der Bildqualität mit Euren nicht so recht mithalten kann.
Kamera: Canon Powershot A75 mit 3,2 Megapixel
Vorsatzlinse: Carl Zeiss Jena Tessar 1: 3,5, f=10,5 cm
Beleuchtung Halogenbeleuchtung mit vorherigem manuellem Weißabgleich
Blende: F 4,5
Belichtungszeit: 1/15 s
Belichtungskorrektur: -1
Mit ACDsee ohne Vergrößerung Bildausschnitt mit 800 Höhe herausgenommen und um 30% nachgeschärft.
Sonst keinerlei Nachbearbeitung
-
Hallo,
...so, und nun kommt der Hammer - ähh die digitale Fokuserweiterung:
- 9 Aufnahmen mit Blende 22, jeweils ca. 0,13 mm tiefenversetzt (14 Megapixel, RAW-Format)
- mit Kodak FotoDesk ins TIF-24 Bit Format gebracht
- mit CombineZ5 zusammengerechnet (ca. 15 Minuten)
- mit Gimp auf 800 Pixel Höhe, 30 % Schärfe als JPG (95%) gespeichert.
Am liebsten würde ich ja das 1:1 Tif-Bild hier posten, aber 39 MByte - ahh, ich glaub das geht nicht. ;)
-
...und hier der dazugehörige 1:1 Ausschnitt:
Übrigens mit HeliconFokus (Demoversion) habe ich das nicht vernünftig hingebracht, zahlreiche Experimente aber das justieren haut da nicht hin, das Steichholz hat (ja, ich habe die Optionen durchprobiert) immer einen "Heiligenschein".
Gruß
Berthold
-
Sehr deutlicher Unterschied! :o
Hervorragend!
-
So jetzt der Vergleich Combine gegen Helicon jeweils aus den selben 16 Bildern berechnet.
-
und hier noch eine Dateilansicht in Originalgröße
Alle Bilder mit den selben Konditionen wie bisher auch hergestellt.
-
so und weil es nie genug ist noch etwas größer ... das ist das max. was ich raus holen kann.
Hier würde mich interessieren ob Deine Kamera @berthold hier mehr raus holen könnte oder ob die Optische Fahnenstange erreicht ist.
Wer schon mal die Löcher von innen sehen wollte ;);D
Diesmal mit direkter Beleuchtung .... die Farbe stimmt wieder
Ich finde die digitale Focuserweiterung einfach Spitze ;D
Gruß Stefan
-
@Schluchti
ich finde Dein Bild auch nicht schlecht. Es wirkt in dieser Vergrößerung etwas unnatürlich, da die Details fehlen. Ich denke du bist an der Grenze deiner Technik angekommen. Da wird nicht mehr viel gehen.
@Alle
jetzt fehlt u.a. noch unsere Nikon Fraktion mit Testbildern. Die Nikon 9xx hat doch schon viele sehr schöne Bilder im Forum beigesteuert.
Gruß Stefan
-
Ja, bei mir ist hier da Maximum erreicht, was ich mit der Vorsatzlinse rausholen kann. Besonders die niedrige Auflösung der Kamera macht sich sehr deutlich bemerkbar. Jetzt müßte ich nochmal mit dem Bino testen. Wird aber erst nächste Woche.
-
Hallo,
Hier würde mich interessieren ob Deine Kamera @berthold hier mehr raus holen könnte oder ob die Optische Fahnenstange erreicht ist.
schwer zu sagen. Da ich ja nicht durchs Bino fotografiere werde ich so einen winzigen Bildausschnitt (ich schätze mal 0,8 mm Bilddiagonale) nicht hinbekommen. Bleibt nur die Möglichkeit aus einem größeren Bild (ca. 3 mm Diagonale) den Ausschnitt auszuschneiden. Dann würde ich aber nur einen kleinen Teil meiner 14 Megapixel nutzen - macht also weniger Sinn.
Eine kleine physikalisch Grenz-Überlegung (wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob alle Annahmen zutreffen):
- Wellenlänge rotes Licht: 700nm
- maximale Auflösung wird durch die Wellenlänge begrenzt
- Bild mit Kante=4000 Pixel soll in maximaler Vergrößerung Auflösung=1 Pixel fotografiert werden:
4000 x 0,7 = 2800 Mikrometer, sprich 2,8 mm
Wenn diese Überlegung stimmt dürfte das (physikalische) Ende der Fahnensange erreicht sein.
Gruß
Berthold
-
Hallo,
Digitalkameras sind da gemeiner:
Zuerst wird kurz vor dem Chip die Auflösung durch zwei doppelbrechende Kristalle heruntergesetzt. sinn ist die Vermeidung von Moireartefakten. Die enstehen durch die maximale Objektivauflösung in Verbindung mit der Chip-Pixel-Geometrie.
Dann sind die angebenen Pixel meines Wissens meist die CCD-Pixel. Es werden aber mit einer Bayermaske 2x grün 1x rot und1x blau zum Farbwert zusammengefasst. Ein CCD erkennt nur hell dunkel!
Aber vielleicht kann Chris-sis was dazu sagen!
MfG
Frank
(der bald das Streichholz knipst!)
-
Hallo Berthold,
meinst Du man kann das so rechnen.
Ich denke gerade darüber nach, dass die optische Mikroskopie ja noch deutlich hochauflösender ist. Mit den thoretischen optischen 100 fach mit denen ich fotografiert habe stehe ich ja nur am Anfang. Ich habe mal ausgemessen wie das auf meinem 19 Zoll Monitor bei 1280*1024 zum Original rüber kommt und bin ca. auf den Wert 300 fache Vergrößerung gekommen.
Was wären in diesem Fall die 2,8 mm der Ausschnitt vom Sichtfeld, dann könnte man ja noch deutlich mehr Pixel nutzen oder stehen die im Verhältnis zum Original. Dann komme ich aber nicht klar damit dass es optische Mikroskope mit über 1000 facher Vergrößerung gibt und ich hier auch noch mehr heraus holen kann. Sinn und Unsinn ist da natürlich dann was anderes ....
Wie auch immer für mich zeigt sich, dass man mit der einen wie der anderen Technik durchaus vergleichbare hochqualitative Bilder hinbekommt, die sich nichts nach stehen. Zudem zeigt sich, dass bei jeder Technik ob Balgen oder über das Mikroskop die digitale Focuserweiterung eine echte Bereicherung ist.
Jetzt würde ich nur gerne noch ein paar mehr Vergleiche sehen. Mal sehen wer sich noch an das Thema wagt.
@Krizu
Bin schon sehr gespannt auf deine Bilder ...
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
die Angabe eines Vergrößerungsfaktors ist immer auf eine Referenz angewiesen. Mir kommt immer ein Grinsen aus, wenn jemand z.B. ei einer Digitalaufnahme schreibt: Bild aufgenimmen im Maßstab 1:1. Meint der seinen Sensor (von dem ich nicht weiß, ob der 4 mm oder 4 cm Diagonale hat, oder hat der auf unheimliche Art erfahren, wie groß mein Monitor-Fenster ist ? :P
Nein, sprechen wir lieber von Auflösung. Die Lichtmikroskopie hat die gleichen physikalischen Grenzen wie Balgen-Fotografie was die maximale Auflösung betrifft.
Die Wellenlänge des Lichts beschränkt die maximale Auflösung des Lichtmikroskops auf etwa 0,3 Mikrometer. Um die Auflösung weiter zu erhöhen, kann Licht geringerer Wellenlänge (UV-Licht) verwendet werden.
(Zitatquelle: http://flexicon.doccheck.com/Lichtmikroskop (http://flexicon.doccheck.com/Lichtmikroskop))
Bei 4000 Pixel wären wir dann bei 1,2 mm. Jedoch wollen wir farbig fotografieren, so dass wir nicht von der Wellenlänge von blauem Licht (oder besser wäre noch UV Licht) ausgehen dürfen sondern von rotem Licht. und dann habe ich etwas weniger als die Hälfte der Auflösung also wieder so um die 2-3 mm.
@Frank: Du hast sicher Recht, die Sensoren bringen die angegebene Pixelzahl nicht als Auflösung. Es ist aber auch nicht 1/3 da die interne Verarbeitung der Sensordaten mehr macht als nur die Daten in einem Bildformat abzulegen. Es wird z.B. aus allen Pixeln ein s/w-Bild gerechnet (sozusagen dann mit voller Auflösung) und nur die Farbinfos werden "draufinterpoliert". Der Farbeindruck trägt nämlich wesentlich weniger zum Schärfeempfinden bei als die Helligkeit (nur deswegen konnte man ja früher s/w-Bilder oder Filme handcolorieren). Das mit dem Moirée-Filter stimmt auch, wird aber eher schon -je nach Hersteller- durch Software gemacht. Dennoch kann man in den Testberichten nachlesen, dass die gemessene Auflösung nie der angegebenen Pixelzahl enspricht, wobei es aber wieder (sehr) auf das Objektiv ankommt.
Gruß
Berthold
PS: Eben habe ich mein Streichholz-Bild 1 x 1,5 Meter groß ausgedruckt und bei mir Büro an die Wand gehängt. Meine Angestellten sind sprachlos...
-
@berthold
Ich habe auch mal rätseln lassen was der schweizer Käse ist. Fies dabei ist, dass das Streicholz so Orange ist und die meisten natürlich auf Melone und sowas tippen.
Ich kann leider nur Din A3 Farbausdrucke machen und Laser ist da nicht der Hit. Kann mir gut vorstellen, dass das Top aussieht.
Gruß Stefan
-
Hallo,
die Streichhölzer sehen -genau betrachtet- je nach Hersteller sehr unterschiedlich aus. Manche rot, violett, braun, gelb, da gibt es alles. Vieleicht hätten wir den Hersteller noch festlegen müssen ;D
Aber eigentlich habe ich ja mehr Interesse daran Mineralien zu fotografieren. Ach ja, da bin ich gespannt, was uns der Dr. Lieber heute abend zeigen wird - der war/ist ja unbestritten ein absoluter Profi auf dem (analogen) Gebiet.
Gruß
Berthold
-
und hier eins von meinem Eigenbau....
hab ganze 2(!) Bilder gemacht in Nullkommanix.
Nicht so gut wie eure, aber......
-
@Wilhelm
jetzt schreib doch noch wie du das Bild gemacht hast, welche Auflösung wie nachbearbeitet ....
Auch Dein Bild ist ganz gut, man sieht allerdings, dass du einen Schnappschuß gemacht hast, die Ausleuchtung ist zu reflektiv.
Würde schon gerne sehen, was insg. möglich ist. Vielleicht stellst du ja noch, um bessser vergleichen zu können, dein bestes Beste Bild rein. ;) :D
Gruß Stefan
-
@Stefan
Neh...das bringt alles nix, solange ich kein kaltes Licht habe 8)
Dann hinkt der Vergleich, denke ich.
Das siehst du auch auf dem Bildchen hier. Linarit aus Ramsbeck. Die Reflexionen kann ich mit meiner Lampe nicht vermeiden. Mit dem Teil könnte ich ne Baustelle ausleuchten :-\
-
kann ich drehen, wie ich will.....
aber immer noch schöner als mein Zündholz
-
Hallo Wilhelm, Berthold hat es doch auch mit Halogen Licht gemacht.
Die Quelle ist nicht so entscheidend, das macht die Farbkorerrektur. Wichtiger ist die Helligkeit. ;) :D
Gruß Stefan
-
Hallo zusammen,
gestern hat mir wolfi ein paar MM's zum fotografieren mitgegeben. Es sind die Funde, die von hier:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,66.msg67171.html#msg67171 (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,66.msg67171.html#msg67171)
Nun habe ich von dem Locken-Malachit ein Bild gemacht:
- sechs Schärfen-Ebenen gestaffelte 14 Megapixel tif's bei Blende 16, Bilddiagonale ca. 2,5 mm fotografiert
- mit CombineZ5 ein scharfes Bild gerechnet
- dieses mit gimp zugeschnitten und auf 800 Pixel Breite als jpg gespeichert.
Von der Vergrößerung her ist das die Grenze, was ich machen kann, mit dem Resultat bin ich wirklich zufrieden. Ich hätte vieleicht noch mehr Aufnahmen (vorderer Fokus) machen können, vieleicht auch etwas feiner abgestuft, aber man lernt halt immer dazu.
Gruß
Berthold
-
Nachtrag:
hier noch ein Ausschnitt in 1:1, wo man genau sieht, dass ich hier mit meiner Technik an der Grenze bin.
Gruß
Berthold
-
Hallo Willhelm, du musst evt. mal versuchen indirekt zu beleuchten. Ich mache das dann über einen Ring aus Papier oder einen aufgeschnittenen Joghurtbecher um das Objekt, den ich dann von oben an der Innenseite anstrahle, so dass das Papierstreulicht auf das Objekt fällt. Dadurch habe ich eine extrem gleichmäßige Ausleuchtung.Nachteil es könnte sich die Farbtemperatur ändern.
Ansonsten sind Deine Bilder doch auch sehr gut. Deinen Azurit könntest Du sehr gut mit mehreren Aufnahmen und CombineZ bis indie Tiele scarf bekommen.
@Berthold , ist doch astrein, da gibt es nichts zu bemäkeln.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan
Tja, so is das halt mit älteren Herren. Wir werden wieder ungeduldig wie die Kinder ;) :-\
Und wenn ich lese, wie der berthold da Stundenlang rumwerkelt.....
Vieleicht muss ich erst Rentner werden, um diese Geduld aufzubringen. Bis dahin taste ich mich langsam an mein Optimum.
Übrigens.....was Du oben siehst, is kein Azurit. Deshalb noch mal hier: LINARIT
Da ich die Garben von oben geknipst habe, is das halt wieder in Teilbereichen etwas unscharf.
Man(n) hat ja noch Ziele :D ;D
-
Hallo,
Und wenn ich lese, wie der berthold da Stundenlang rumwerkelt.....
;) Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Bei meinen ersten Versuchen habe ich folgenden Fehler gemacht: Bilder mit CombineZ von und auf die Speicherkarte (Microdrive) geladen/gespeichert. Und das *gähn* geht laannggssaam. Inzwischen bin ich da recht gut eingearbeitet und alles in allem geht das in 30 bis 60 Minuten. So ist auch das Bild unten (Allanit vom Mühlbergtunnel) aus 11 Einzelaufnahmen von der erstern Aufnahme bis zum fertigen Bild in 50 Minuten entstanden.
@Sauerländer:
Den Linarit - da bin ich absolut sicher- bekommst Du mit CombineZ DEUTLICH besser hin, ist wirklich einen Versuch wert.
Gruß
Berthold
-
Berthold ich sehe hier werden neue Maßstäbe gesetzt - tolles Bild.
@Sauerländer
Der LINARIT (ich bitte um Vergebung ;) ) schreit förmlich nach CombineZ. Du würdest überrascht sein wie Tiefenscharf das Bild würde. Du solltest wirklich mal die Zeit opfern. Leute die helfen können sind ja jetzt schon einige da. :D
Gruß Stefan
-
Servus Berthold,
wow, geniales Foto!
Servus + Glück auf
Wolfi
-
Hallo,
:D danke für das Lob.
Warum ich nicht (mehr) durch das Mikroskop fotografiere? (könnte ich ja mit CombineZ auch bessere Aufnahmen erzielen)
Ganz einfach: Die optische Leistung aufgrund von Vergrößerung, Brennweite und (fester) Blende reichen mir da nicht aus. Eine sehr gute Beschreibung der technischen Möglichkeiten bzw. Grenzen der Digitalfotografie am Mikroskop findet sich hier:
http://www.mikroskopie-mikrofotografie.de/foto/mbs-10.htm (http://www.mikroskopie-mikrofotografie.de/foto/mbs-10.htm)
Unbedingt lesen !
Gruß
Berthold
PS: Im nächsten Lapis soll ein Bericht über die "Mehrebenen-Fotografie" kommen.
-
Hallo Berthold,
ich habe versucht es zu lesen. Aber der Stoff ist mir etwas zu komplex/rechnerisch und bedarf bei mir deutlich mehr Zeit zum Verständnis.
Die Aussage der optischen Leistung möchte ich nicht ganz unkommentiert stehen lassen. Ich denke, dass sich auch unter dem Mikroskop (man unterscheide auch Fernrohr und Greenough Prinzip > siehe Vergleich (http://www.zeiss.de/C12567BE00459794/Contents-Frame/8A53E0BBFD0324F1C12569D70037E4BE)) gleichwertige wenn nicht sogar bessere Abbildungen erzielen lassen. Jeweils natürlich vergleichbar und ohne Focuserweiterung. Das Grennough Prinzip dürfte in meinem laienhaften Verständnis nicht so weit von deiner eingesetzten Technik entfernt liegen. Zudem sehe ich die herkömmliche Technik ohne die hochwertige Optik schnell an die Grenzen der Vergrößerung stoßen. Ich bin hier vielleicht auch etwas extrem, andere würden derartige Objekte sicher nicht mehr ablichten, ich finde es aber interessant im Grenzbereich bei 50 bis 100 facher Mikroskop Vergrößerung noch ansehnliche Bilder zu erstellen und finde es daher auch extrem informativ die Technik bei vergleichbaren Objekten zu vergleichen.
Andere Frage: Wer hat sich denn schon mit 3 D Fotografie beschäftigt und hat Erfahrungen mit Software zum zusammenfügen und betrachten.
Gruß Stefan
Gruß Stefan
-
Hallo,
Ich denke, dass sich auch unter dem Mikroskop (man unterscheide auch Fernrohr und Greenough Prinzip > siehe Vergleich) gleichwertige wenn nicht sogar bessere Abbildungen erzielen lassen.
Mit gleichwertig hast Du möglicherweise Recht, mit besser - wohl eher nicht (ich denke an die physikalischen Grenzen, weiter oben schon ausgeführt). Mit meinem Mikroskop (MBS-10) ist ein gleichwertiges Foto sicher nicht su machen, es fehlt schlicht und ergreifend die Möglichkeit abzublenden.
Bei der Berechnung der maximalen Auflösung (auf der angegebenen Webseite) kommen doch sehr ernüchternde Werte heraus. Diese decken sich absolut mit meinen Experimenten. Ja, richtig, diese Aussage/Berechnung bezieht sich auf das dieses russische Billig-Mikroskop. Andererseits ist die Optik von diesem Gerät nicht mal so schlecht. Man müsste da die Werte von einem Zeiss Semi einsetzen, mal sehen, was da herauskommt. Bleibt aber immer noch die Frage, ob man dann die beste (förderliche) Blende einsetzen kann.
Gruß
Berthold
PS: @Stefan: Welche nA (numerische Apertur) hat Dein Bino? Daraus kannst Du einfach die maximale Auflösung ausrechnen.
-
@Berthold,
wo finde ich die numerische Apertur? Ist mir noch nicht unter gekommen ???.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
...nA sollte eingentlich in den technischen Daten angegeben sein. Notfalls kann man sie auch ausrechnen. :P
In einem Prospekt von Leica habe ich gefunden:
In der Standard- konfiguration mit 1.0x Planachromat- Objektiv und verzerrungsfreien 10x Okularen bietet das Leica MZ125 eine höhere Vergrößerung (100x), eine höhere Numerische Apertur (0.125) und bessere Auflösung (375 Linien- Paare/mm) als jedes vergleichbare Stereomikroskop auf dem Markt
Wenn ich diesen Wert (sicher nicht schlecht) zu Grunde lege und die Kamera tatsächlich vieleicht 1500 Pixel bringt komme ich zu einer Bild-(Original) Kantenlänge von 4 mm. Vergrößere ich stärker bedeutet das ja, dass nicht mehr alle Sensor-Pixel tatsächlich notwendig sind. So gesehen bin ich wieder an der physikalischen Grenze. (Ach ja, diese Grenze habe ich mit meinen physikalischen Überlegungen weiter oben in ähnlicher Großenordnung gefunden).
Das MBS-10 hat nA=0,033 oder nA=0,08 - das ist natürlich nicht der Teufel. Unbedingt bedenken muss man auch, dass die "guten" Bino's wesentlich besser farblich korrigiert sind als das MBS-10. Auch da sind Welten dazwischen.
Gruß
Berthold
-
Hallo Berthold,
meine Wahl für das Zeiss Stemi 2000 war in meinen einfachen optischen Tests und auch der sehr guten Beratung begründet. Ob es in meinem damaligen noch deutlich ausgeprägteren Laienverständnis eine gute Wahl war? Ich denke heute ja.
Leider habe ich keinerlei Angaben zur nA finden können, habe aber gleich mal ein paar Anfragen gestartet. Es hilft halt nur eines, alles im Öl ersäufen und unter Öl mikroskopieren dann dürften auch nA über 1 möglich werden. Ich denke, dass das Mikroskop da aber nicht begeistert wäre ;) ;D
GRuß Stefan
-
Hi
Wenn ich mir bertholds Malachit anschaue, gibts da auch unscharfe Teile. Interessant wäre es für mich zu erfahren, über wie viele mm "Tiefe" wir uns unterhalten!?
Die Linarit-Garben sind ca 3mm hoch. Oder liegt das auch an der intensiven Farbe, dass sich die Kamera mit Konturen schwer tut?
Die wesentlich tiefer liegenden Hemimorphit-XX sieht man ja. Wenn auch nicht deutlich. Den Rosasit links auch. Is wohl zu tief fokussiert ???
Wie kommt man an CombineZ? Wie teuer?
-
Wie kommt man an CombineZ? Wie teuer?
Hallo Sauerländer ;),
CombineZ gibt es im kostenlosen Download. Dei Adresse steht imho weiter vorne im Thread. Wichtig ist nur, auch zwei oder drei DLL´s mitzuladen. Ohne die geht es nicht. Steht aber auch in der Anleitung. Sorry habe die Daten wirklich ncith griffbereit!
Die Anwendung ist wirklich überraschend einfach.
Mein erster Versuch war ein Sandkorn mit einem "echten" Mikroskop. GENIAL was dabei rauskam!
Dann mit dem Bino eine Azuritstufe über ca 4mm Höhe scharf. Das war ich bisher nur vom REM gewohnt!
Wichtig ist in meinen Augen nur, dass Du kleine Abstufungen nimmst. Am Stemi war eine Viertel Drehung am Feintreib viel zuviel. Auch die 20µm am LiMi waren etwas heftig. Dort habe ich die Tiefenschärfe mit 6µm ausgerechent :-\
Leider hat meine Kollegin heute alle Mikroskoprechner blockiert :( Sosnt waere das Streichholz schon da...
MfG
Frank
-
Ich wollte nur mal einen Zwischenbericht abgeben ...
Die Verhandlungen über spezielle Kondition zur HeliconFocus Software laufen weiter. Es ist derzeit noch nichts festgeschrieben und wir suchen noch nach einem geeigneten Weg wie wir das technisch abwickeln könnten.
Ich versuche für alle einen Rabatt zu erwirken, der direkt an Euch als Kunden weiter gegeben wird. Irgendwie muss ich ja dafür sorgen, dass das große Vertrauen und Interesse an unserm Internetauftritt auch positive Auswirkungen für Euch hat. Der Minerallienatlas wird dabei nichts verdienen.
Wenn wir ein akzeptables Ergebnis erreichen, werden wir sicher eine detaillierte Gegenüberstellung der verschiedenen Programme starten und hier dokumentieren. ;) :D
Gruß Stefan
-
Hallo,
eben habe ich einen Testbericht
Helicon gegen CombineZ5
gefunden: http://www.outbackphoto.com/workflow/wf_72/essay.html (http://www.outbackphoto.com/workflow/wf_72/essay.html)
Ist zwar in englisch, aber schön geschrieben und teilweise sogar als Anleitung zu gebrauchen. ;)
Gruß
Berthold
-
Gut gegraben Berthold ;D
Interessanter Artikel der teilweise meine gemachten Erfahrungen wiederspiegelt. Ich denke wir können von der einen wie der anderen Software noch einiges in der Zukunft erwarten.
Gruß Stefan
-
So, ich lege mal vor ;)
21x Gerätevergrößerung, kleines Bild mit 1024x768px (max 3072x 2000irgendwas).
die Drehriefen mit dem Dreck liegen 8cm tiefer 8)
Vielleicht wird jetzt klar, warum es manchmal Probleme bei Analysen mit dem Wiedererkennen (der rote Knubbel neben der blauen Nadel) gibt :P
MfG
Frank
-
Stemi kommt morgen!
MfG
Frank
-
roter Knubbel blaue Nadel ich seh nur schwarz weiß ;D
Wie hast Du die Aufnahmen gemacht? Schwarz-Weiß hat schon auch was.
Grüßle Stefan
-
REM bei 20kV mit Sekundärelektronen und 40mm Arbeitsabstand. Sorry hatte ich vergessen!
MfG
Frank
-
manche Objekte sind halt etwas dankbarer....
-
@Wilhelm
schönes Foto, wie sind die Eckdaten. Aufnahme mit? nach bearbeitet mit ?
@Krizu
Die Detailauflösung ist dabei schon sehr gut. Schönes Spielzeug ;D Wie weit kannst du z.B. in die Löcher hinein gehen damit?
Gruß Stefan
-
@Krizu
Die Detailauflösung ist dabei schon sehr gut. Schönes Spielzeug ;D Wie weit kannst du z.B. in die Löcher hinein gehen damit?
Ehrlich gesagt:
Ich habe mich nicht getraut!
Das Problem ist der Elektronenstrahl. Der hat 20kV mit etwa 0.5nA. Das sind zwar nur 10µW, die sind aber auf 10E-12mm2 fokussiert. Das reicht, um Löcher in Hallit zu bohren. Bei einem anderen Gerät mit 1µA habe ich live zugeschaut wie Chromeisen schmilzt ;D
Was passiert, wenn das Streichholz zündet? :o :'(
Deshalb habe ich nicht weiter fokussiert = Vergrößerung hoch gesetzt. Die Tiefenschärfe kannst du an dem Dreck 80mm hinter dem Streichholz erkennen. Um in die Löcher zu schauen hätte ich vermutlich einen anderen Detektor nehmen müssen, der senkrrecht üebr der Probe steht. Das Bild wirkt dann aber nciht so plastisch.
Die maximale Auflösung liegt bei dem Standort um ca 4nm.
MfG
Frank
-
Vernünftige Entscheidung die sehr gut nachvollziehbar ist :D
Danke für die Ausführung
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan
Fotografiert mit dem im Lexikon vorgestellten Equipment.
Das Schneider-Objektiv auf Blende 11 geschlossen. Daraus ergab sich 1/4 Sekunde.
Die Locke hat einen Durchmesser von ca. 4mm.
Beleuchtung eine Tageslichtbirne von 150 W.
Den Bildausschnitt original belassen. Mit Adobe etwas "unscharf maskiert". Sonst Nix(!) verändert.
Wenn ich mir unter Mineralienbilder von Gestern das Foto vom Obelix anschaue, da sehe ich die Schwierigkeiten, die reflektierende Objekte verursachen. Denn der Kerl macht ja wirklich gute Fotos. Von daher war mein Linarit sicher ein Fehlgriff. Stumpfe Galenit-XX z. B. gelingen mit meinem Low-Budget-Teil Hammerscharf.
Gruß
Wilhelm
-
Stark reflektierende Objekte zu fotografieren ist eine echte Kunst des ausleuchtens.
Ich habe hier auch schon sehr viel experimentiert mit Joghurtbecher und Papierring etc. Mit etlichenTrick geht es dann schon, aber die Bilder wirken oft kontrastlos durch das Fehlen von Licht und Schatten.
Gruß Stefan
-
Hallo
Mir ist natürlich klar, dass hier die geballte Fachkompetenz vertreten ist und ihr diese Seite,...
http://www.mikroskopie-mikrofotografie.de/welcome/main_frame.htm
...wahrscheinlich,kennt ;) 8)
Wenn nicht, dann schaut euch das mal genau an. Steht Alles drin. Habe ich vorhin gefunden.
Also so ganz verkehrt machen wir das nicht.
Gute Nacht
-
Hallo,
ja, das ist eine informative Seite, in meinem Beitrag #130 hatte ich schon einen Link gepostet. Der hat das gleiche (billige) Bino wie ich ;)
Gruß
Berthold
-
Mit CombineZ5 Mai 2005 erziele ich sehr gute Ergebnisse.
Schaut mal auf http://www.fen-net.de/ralf.sokolowski/Mikrofoto.html.
-
Hallo,
Stark reflektierende Objekte zu fotografieren ist eine echte Kunst des ausleuchtens.
ja, das stimmt. Ist aber nicht nur bei Mehrebenenfotografie sondern immer so. Mein Tips:
Reflexlichter durch Lampenstellung vermeiden,
mehrere (wenigstens 2) Lampen verwenden,
Lampen-Objekt-Abstand lieber etwas größer,
wenn Reflexe wegen plastischerer Darstellung notwendig, dann auf möglichst kleine Fläche(n) oder Kanten legen
Bei indirekter Beleuchtung darauf achten, dass kein Streulicht auf die Frontlinse des Objektivs kommt
Wenn Farbsäume um helle Stellen (z.B. glänzende Flächen) zu sehen sind, dann in der Regel aufgrund ungenügender Farbkorrektur des Objektivs. (ist z.B. bei mir beim MBS-10 ein großes Problem)
Unten ein Bild von einem Anatas auf Bergkristall. Da ist mir ein ganz anderes Problem aufgefallen: Was schätzt Ihr, wie groß der Anatas-Kristall ist ?
Gruß
Berthold
-
Unten ein Bild von einem Anatas auf Bergkristall. Da ist mir ein ganz anderes Problem aufgefallen: Was schätzt Ihr, wie groß der Anatas-Kristall ist ?
In etwa 4mm ...
MfG
Frank
-
Hallo zusammen,
ich habe hier gerade noch a) einen netten 25seitigen Artikel gefunden, der interessant sein
koennte... :-) viel Spass bei der Lektuere
ftp://ftp.soft-imaging.de/application_reports/grm/mineralogy_arnsberg.pdf (ftp://ftp.soft-imaging.de/application_reports/grm/mineralogy_arnsberg.pdf)
Beste Gruesse,
Chris
PS: "b" kommt gleich noch...*g*
-
So, nun zu Teil "b"....
ich habe grad nochmal in unserer BildDatenbank gewuehlt - und
noch etwas altes, aber nettes, zum Thema finden koennen...
Im Jahr 2000 war ein Kollege auf einer Messe, leider war nicht viel
los, Langeweile - also hat er sich die Zeit am System und einer
Muenze vertrieben :-)
Austattung, soweit ich es in der Datenbank sehen kann, war
wohl damals: ColorView12 (eine 1,2MPixel FarbKamera),
ein Olympus Lichtmikroskop - benutzte Vergroesserung: 200fach.
Aufgenommen wurden Bilder (unkomprimiert je knapp 4MB gross) in
einer Matrix 2x2, leicht ueberlappend. Und 10 aequidistante Hoehenebenen
definiert durch die beiden aussen liegenden Fokusebenen.
Macht zusammen: 2x2x10 => 40 Bilder a 4MB = 160MB, also im Jahr
2000 gerade noch gut handhabbar ;-)
Mit dem Modul MIA (multiple image alignment) werden die 2x2 = vier
Bilder pro Ebene verbunden, danach dann EFI (enhanced focal imaging)
auf die Ergebnisbilder angewendet - oder eben erst EFI, dann MIA ;-))
Hier ein paar Bilder zur Verdeutlichung.
1.jpg (85% Qualitaet) - 146k
Ein EinzelBild aus einer 2x2 Matrix genau einer Ebene, also eines der 40 Bilder.
http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/1.jpg (http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/1.jpg)
2.jpg (85% Qualitaet) - 415k
gleiche Stelle, nun aber 10 Ebenen mit EFI zusammengefuegt.
http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/2.jpg (http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/2.jpg)
3.jpg (85% Qualitaet) - 30k
das Hoehenprofil des ganzen Loewenkopfes - also 10 Ebenen und 2x2 Bilder
pro Fokusebene.
http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/3.jpg (http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/3.jpg)
4.jpg (85% Qualitaet) - 1,2mb
Das fast komplett scharfe Bild - EFI plus MIA.
http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/4.jpg (http://www.soft-imaging.net/misc/mellen/images/efi/4.jpg)
...und vielleicht erstelle ich gleich auch noch nen' Rundflug ueber die Oberflaeche
der Muenze...*Spielkind*
Beste Gruesse,
Chris
-
Hallo,
ja, schönes Beispiel (... und auch für die Zeit, in der es gemacht wurde)
Wenn ich das richtig verstehte ist jede Ebene aus 4 Einzelbildern (schachbrettartig) zusammengesetzt. Kommt da der Unschärfe-Bereich in der Bildmitte senkrecht und waagrecht her?
Und -vieleicht dumme Frage- sind für ein so ebenes Motiv so viele Fokus-Ebenen notwendig ?
Der Originalausschnitt hatte eine Diagonale von etwa 1,5 mm ?
Gruß
Berthold
-
@Berhold,
ich denke die Anzahl der Ebenen bei 200 fach optisch wird notwendig sein.
Was die Größe des Anatas angeht ohne Refferenz keine Einschätzung möglich. Zudem ist es natürlich Problematisch wenn durch die eiheitliche Schärfe die Objekte in den Vordergrung rücken.
@Chris_sis
keine schlechte Aufnahme. Wäre heute mit der Software und Kameras deutlich einfacher möglich (Canon Photostitch (Name richtig? egal) und CombineZ) auch wenn das Ergebnis sicher nicht viel besser sein würde. Muss mal einen Test wagen. Ist auf jeden Fall eine recht heftige Arbeit wenn ich pro Fragment 10 Ebenen machen muss.
Und jetzt die Rätselfrage, welche Münze war das?
Gruß Stefan
-
Bild 1.jpg hat eine Objekt(Bild)Diagonale von ca 0,72mm....na, wenn da nicht mal
falsch kalibriert wurde *tststs* ich werde den MA mal fragen...grmpf.
Wenn ich nicht gaenzlich falsch liege, muesste die Diagonale so bei 5-7mm liegen, also
Faktor 10...Relief einer kleinen Muenze halt.
Ratespiel? Nur soviel: die Messe war etwas weiter weg...*g* vielleicht liegt der Faktor 10
auch am jetlag?
Gruesse,
Chris
-
Hallo,
Was die Größe des Anatas angeht ohne Refferenz keine Einschätzung möglich.
genau das ist das Problem. Hoffentlich kommt niemand auf die Idee diese Technik für ebay-Bilder zu nutzen ;D und dann vieleicht noch die Größenangabe nur für die ganze Stufe zu machen.
Bei meinem Anatas ist mir ein weiteres Problem aufgefallen: Der kleine Bergkristall in der Mitte hinten hat einen "Heiligenschein". Sowas scheint mit sehr starken Kontrasten zu tun zu haben, der Sache bin ich aber noch nicht genau auf den Grund gegangen.
@Chris
5-7 mm :o Dann habe ich den Maßstab unten (200 Mikrometer) falsch verstanden ?
Gruß
Berthold
Gruß
Berthold
-
@Chris
5-7 mm :o Dann habe ich den Maßstab unten (200 Mikrometer) falsch verstanden ?
Gruß
Berthold
tja, die Augen muessen nach dem Flug wohl noch sehr klein gewesen sein *g* aber mehr Tipps
gebe ich nun nicht mehr...
-
ja, schönes Beispiel (... und auch für die Zeit, in der es gemacht wurde)
Wenn ich das richtig verstehte ist jede Ebene aus 4 Einzelbildern (schachbrettartig) zusammengesetzt. Kommt da der Unschärfe-Bereich in der Bildmitte senkrecht und waagrecht her?
Und -vieleicht dumme Frage- sind für ein so ebenes Motiv so viele Fokus-Ebenen notwendig ?
Hallo Chris, hallo Berthold,
ich vermute hier geht etwas schief. Wenn ich die SiS-Software richtig verstehe ist das das Modul Mia, nicht Efi.
Beide Optionen sind geil! 10x10 Bilder im REM zusammenrechnen 8)
MfG
Frank
-
Hallo Frank,
nee, ich denke
mit MIA werden Schachbrettartig (hier 2x2) Bilder auf eines zusammengerechnet
mit EFI dann 10 solche Schachbretter (Fokusebenen) zu einem Bild umgerechnet
(oder andersherum also erst den Stapel rechnen, dann die 4 Bilder zusammenfügen)
Gruß
Berthold
PS: Wobei mich - wie gesagt die MIA der überlappenden Bilder nicht so überzeugt, weil unscharfer Übergangsbereich
-
Jauw, Asche auf mein Haupt!!!
falsch gelesen!
aber ich stell jetzt meinen 40MB Wasserfloh (4x3 oder 4x5) hier rein. Der Steinläufer ist aber auch geil mit Mia...
Das Problem ist, dass ich beim z.B. REM nur auf ca 20x Vergrößerung rutner komme, aber z.B. eine Schliere in Kunststoff darstellen muss. Da hilft nur Mia mit 2x20 um die Länge der Probe abzulichten.
MfG
Frank
-
:D
MIA am LiMi und Mia am REM
Frank
-
Hallo Frank,
ist ja Wahnsinn diese Bmeise! ;D Mir laufen die Viecher immer weg, halten einfach nicht still für die Mehrebenenfotografie. Deswegen nehm ich lieber Mineralien.
Gruß
Berthold
PS. Mein LiMi ist ein Bino, ich arbeite aber mit meiner SRL-Digi nicht am Bino; EFI mach ich mit CombineZ5 aus Tif's, MIA habe ich noch nicht gebraucht, würde ich mit GIMP machen.
-
habe jetzt mal auf die Schnelle einen Linarit 14x geknipst und durchs Helicon laufen lassen.
Is schon erstaunlich, wie aus 14x Schrott ein relativ gutes Bild entsteht.
Jetzt weis ich, wie das geht. Schaun mer mal ;) 8)
-
Hallo,
jetzt habe ich nochmal Helicon gegen CombineZ5 getestet (siehe Bild unten)
Zur besseren Beurteilung habe ich nur mal einen kleinen Ausschnitt untereinander gestellt: Oben Helicon, unten combineZ5
Unterschiede: Im Helicon-Bild scheint alles etwas unschärfer, im CombineZ5 hat der kleine Bergkristall einen störenden "Heiligenschein"
Beide Bilder wurden mit den default-Einstellungen gemacht, mit Helicon ging das 10xschneller, Helicon hat die schönere/bessere Oberfläche.
Ach ja: Größen-Tips von meinem Anatas ? - damit ich aufklären kann.
Gruß
Berthold
PS: @Sauerländer: TiP: Geh mal mit den Lampen weiter weg, die starken Reflexe stören in diesem Super-Bild leider.
-
Hallo Berthold,
das es etwas unschärfer wirkt liegt daran, dass CombineZ bei automatischer Verarbeitung noch etwas nachschärft. (Meine ich so gelesen zu haben)
Den Heiligenschein kann man sicher mit vorauswahl der Stackbilder oder mehr Bildern auch bei CombineZ weg bekommen. Zumindest hatte ich diesbezüglich schon Erfolge.
Gruß Stefan
-
Hallo Frank,
ist ja Wahnsinn diese Bmeise! ;D Mir laufen die Viecher immer weg, halten einfach nicht still für die Mehrebenenfotografie. Deswegen nehm ich lieber Mineralien.
Gruß
Berthold
PS. Mein LiMi ist ein Bino, ich arbeite aber mit meiner SRL-Digi nicht am Bino; EFI mach ich mit CombineZ5 aus Tif's, MIA habe ich noch nicht gebraucht, würde ich mit GIMP machen.
Hallo Berthold,
da soll es einen Trick geben ;D
Einen Halter dünn mit einem UV-Kleber (Dentallabor war das glaube ich) bestreichen. setzt sich die Mücke oder das Tier drauf Kurz eine UV-Belichtung 8)
Dann kann das Insekt (nach Narkotiesierung bzw. artgerechter Tötung) untersucht werden.
Das MIA hat am REM einen Vorteil: Es steuert den Tisch im Gerät. Du gibst nur die Anzahl der Bilder und den Überlapp ein, sowie die Art der Glättung. Nach 10min holst Du Dir das Gesamtbild ab. Es werden markante Bildpunkte genutzt und die Bilder per Korrelation verrechnet.
MfG
Frank
-
Ach ja: Größen-Tips von meinem Anatas ? - damit ich aufklären kann.
Ich biete nochmal 4mm :o
MfG
Frank
-
....
PS: Wobei mich - wie gesagt die MIA der überlappenden Bilder nicht so überzeugt, weil unscharfer Übergangsbereich
Hallo Berthold,
das liegt nicht am Algorithmus, sondern daran, dass keines der Ausgangsbilder ein
paar wenigen Bereichen wirklich scharf war.
Gruesse,
Chris
-
Ach ja: Größen-Tips von meinem Anatas ? - damit ich aufklären kann.
Ich biete nochmal 4mm :o
MfG
Frank
ok, ich biete dann mal 2,2mm :-)
-
Ein sehr empfehlenswerter Artikel zu diesem Thema:
Green, D. I. (2005): Digital combination photography: A technique for producing improved images of microscopic minerals. Australian Journal of Mineralogy, 11, 13-26.
Der Autor ist Curator of Mineralogy and Petrology am Manchester Museum, The University of Manchester, United Kingdom, M13 9PL.
Seine e-mail-Adresse ist david.green@manchester.ac.uk, und er wird sicher gerne auf Anfrage Sonderdrucke schicken.
Die Photos in dem Artikel sind übrigens größtenteils mit CombineZ geschärft.
Uwe Kolitsch
-
hier noch mal mein Anatas...
die Aufnahme aus.....Mineralienbilder
auf die obere Kante links scharf gestellt.
-
und jetzt ein Versuch mit Helicon...
ich habe versucht, das Stück gleich zu positionieren.
Die Aufnahmen habe ich einfach von Hand ausgelöst. Ziemlich wackelig.
Also brauche ich jetzt noch nen Fernauslöser.
-
Hallo Sauerländer,
...ist doch Klasse geworden, Gratulation.
Gruß
Berthold
-
sehr klasse sogar :o
Kann mir nicht verkneifen meinen heutigen Fluorid-Fund zu zeigen ... aus 47 Bildern zusammen gesetzt. Fluorit Breite/Tiefe je ca. 5mm
Bild verkleinert und Teilausschnitt ...
Gruß Stefan
-
Hallo,
jetzt will ich aufklären, der Anatas von mir ist nur 1,2 mm groß. Eine Größenschätzung ist normalerweise (bewusst oder unbewusst) an die Schärfentiefe gebunden. Bei der digitalen Mehrebenenfotografie wird man allgemein das Objekt überschätzen.
Gruß
Berthold
-
jipiiehh, ich war naeher dran *g*
bekomme ich nen' Pokal oder Urkunde *hehe*
Gruesse,
Chris
-
Hallo Wilhelm,
super Anatasbild, TOP
ich glaube, so langsam kann ich mich in den Ruhestand begeben...... :D
Viel Spass weiterhin beim Fotografieren
geni 8)
-
Hallo Gerhard
Nehnehneh...üüüberhaupt nicht :-\ Gestern Top, heute Flop.
Habe mich mal an winzige Goethitnadeln in Chabasit auf Rauchquarz rangetraut. Da muss ich dann wieder üben bis das Objektiv qualmt ::) 8)
So eben mal auf die Schnelle is das nix. Genau wie Du geweissagt hast :-[
Egal, jetzt bin ich einigermaßen in der Spur und guter Dinge :D ;D
Wir melden uns dann aus der Sonne ;D Bin reif für die Insel 8) 8) Sonntag geht der Flieger.
So....und jetzt das schlechte Bild :-\
-
Hallo,
na, sooo schelcht ist das Bild auch nicht. Ich denke, dass Du hier nur etwas mehr Ebenen gebraucht hättest. Der große Kristall wirk deswegen so unnatürlich, weil er zwar vorne und hinten scharf ist, in der Mitte aber so unscharf, dass man nicht mal die Kante sieht.
Allgemein ist es sehr schwer helle und dunkle Kristalle gleichzeitig auf einem Bild so hinzubekommen, dass überall Struktur zu sehen ist. Ich mach da bei solchen Fällen erst mal ein Belichtungs-Reihe, dann, erst wenn ich den optimalen Wert habe, die Fokus-Ebenen.
Gruß
Berthold
-
Hallo,
da ja nun einige von euch Erfahrungen mit CombineZ5 haben, würde ich gerne wissen wie Ihr vorgeht.
Stapelt ihr die Bild nur mitder Funktion "Do Stack" oder nützt ihr auch noch andere Funktionen des Programms?
Gruss
Klaus
-
Ich nehme meist nur "do stack" her.
Gruß Stefan
-
Hallo,
ja, ich hab zwar einiges rumprobiert, aber die Voreinstellungen sind wirklich gut.
Gruß
Berthold
-
Hallo,
@Berthold und Stefan: Hab auch einiges herumprobiert und kann nur bestätigen, dass die Voreinstellung eigentlich sehr gute Ergebnisse liefert.
Jetzt noch eine Sache. Ihr schreibt immer, dass ihr die Bilder "schärft". Wie macht ihr das und mit welchem Programm?
Gruss
Klaus
-
Hallo,
Bildbearbeitung, z.B. schärfen, verkleinern, Auschnitte usw. mach ich mit GIMP. Dieses Programm (ist kostenlos unter Windows und Linux über http://www.gimp.org (http://www.gimp.org) zu bekommen) hat gewisse Ähnlichkeiten mit Photoshop. Die Bedienung ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig (aber auch wieder ähnlich Photoshop) aber für den "Hausgebrauch" ist das wirklich ein gutes Programm.
Und, um die Frage "warum schärfen ?" gleich vorweg zu beantworten: Das macht jede Digi (je nach Einstellung) schon intern. Aber, besonders wenn man Bilder verkleinert ist das eine Qualitätsverbesserung, weil durch die Verkleinerung (aus mehreren Punkten wird einer gemittelt) das Bild etwas verwaschen wird. Man muss nur aufpassen, dass man das nicht übertreibt.
Gruß
Berthold
-
Wer hat den Artikel der digitalen Focuserweiterung im Lapis 10 2005 schon gelesen?
Ich finde ihn nicht hilfreich und auch schlecht recherchiert.
Die wenigsten wollen mit den anggebenen archaischen Methoden Bilder bearbeiten. Auf die hochwertige Software von heute wird mit falschen Versionshinweisen und mangelnden Beispielen kaum eingegangen, da gibt unser Diskussionsfaden deutlich mehr her. Wäre der Artikel vor 2 Jahren erschienen, hätte er den Stand der Technik wieder gespiegelt.
Einen Lexikonartikel (Anfang) habe ich schon mal vorbereitet ....
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Digitale%20Focuserweiterung
Ergänzungen erwünscht!!
Gruß Stefan
-
nein, leider konnte ich den Artikel noch nicht lesen, da ich die Zeitschrift nicht im Abo habe ;-)
Interessiert waere ich trotzdem, auch wenn er nicht gut ist.
Komisch: ich habe Lapis vor ca 1 Jahr mal angetriggert (ge-emailed), ob sie Interesse an einem Artikel oder
gar TestSoftware haetten, profitieren koennten ja Fotos in einer Zeitschrift enorm von der Technik. Keinerlei
Reaktion von deren Seite. Selbst das Angebot, zusammen einen Artikel zu schreiben: Nix. Nada.
Na, wenn ein nicht hilfreicher Artikel dabei rauskommt: Selbst schuld....haetten sie anders haben koennen...
Beste Gruesse,
Chris
-
Naja Hr. Prof Dr. (hab den Namen grad nicht hier) hat sicher bessere Reputationen und dann ist ein etwas angestaubter Artikel offensichtlich die bessere Wahl.
Ich muss gestehen, dass mich der Artikel richtig ärgert zumal 2 Jahre hinter dem aktuellen Stand der Technik. Ich denke ich werde den Autor mal anschreiben wenn ich in den nächsten Tagen die Zeit dazu finde.
Gruß Stefan
-
Habe meinen Lapis noch nicht bekommen. Schweiz ist halt schon halb Übersee ;D
Bin aber schon mal gespannt.
-
Hallo,
ja, Stefan, da stimme ich Dir zu. Mit der Empfehlung mit photoshop Teile auszuschneiden und so Bilder zusammenzubasteln wird kaum jemand gedient sein >:( - mach das mal bei nadeligen Kristallen. Alleien dieser "Tip" zeigt, dass der Autor das Problem und die Problemlösung mit CombineZ, Helicon usw. nicht verstanden hat. Ein wesentlicher Punkt ist ja die Ausrichtung der Bilder zueinander, das Skalieren zueinander UND die automatische Erkennung der scharfen Bereiche.
Die Gründe warum man DMF macht kommen auch nicht rüber, da hätte ich etwas über förderliche Blende, numerische Apertur, maximale Auflösung usw. erwartet nicht so oberflächliches Halbwissen.
Gruß
Berthold
-
Hallo Berthold,
magst du den Artikel zur digitalen Focuserweiterung im Lexikon noch um deine Ausführungen über förderliche Blende, numerische Apertur, maximale Auflösung usw. erweitern. Ich denke den Lapis Artikel bekommen wir als zeitgemäße Version von Usern für User online gestellt.
Falls wir Skizzen etc. brauchen, mache ich das ggf. gerne.
So nebenbei erwähnt, die Verhandlungen mit Helicon Focus sind immer noch nicht durch. Gut Ding braucht scheinbar Weile ;)
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
Gut Ding braucht scheinbar Weile
schon, hoffentlich keine Langeweile ;D
ja, werde ich in den nächsten Tagen machen (wenn ich wieder über meinen Schreibtisch schauen kann, da stapelt sich einiges an Arbeit). Ich würde übrigens dafür plädieren das Verfahren als DMF (Digitale Mehrebenenfotografie) zu bezeichnen, nur um einen einheitlichen Sprachgebrauch zu haben.
Gruß
Berthold
-
Hallo Leute
Bin gestern aus meinem Urlaub zurückgekommen und war, wegen der Beiträge hier, zum Lapis- Artikel natürlich sehr gespannt.
Muss euch uneingeschränkt recht geben. Das hätte Lapis besser haben können!!
Anhand der Beschreibung hätte ich keine Bilder hinbekommen. Wobei ich allerdings anmerken muss, dass Jeder mit einer anderen Ausrüstung und anderer Software arbeitet. Hätten alle das gleiche Equipment, wäre die Sache sehr viel einfacher.
Gruß
Wilhelm
-
Hallo ,
ich hab auch mal mit "Digitaler Fokuserweiterung" rum gespielt.
Ich benutze "Helicon",(Combine läuft bei mir irgendwie nich)
nach vielen fehl versuchen produziert das Programm jetzt recht gute Fotos.
Bild 1: Agradit Büschel aus dem Hilliron-Stollen , Lavrion (Zusammengesetzt aus 7 Fotos)
Bild 2 : Typische Zinkorosasit Watte , Christina , Lavrion (Zusammengesetzt aus 3 Fotos)
Viele Grüße Jan-Henrik
-
Das ist doch ein sehr gelungener Anfang :o. Welche Ausrüstung verwendest Du?
Hast Du bei CombineZ auch die DLL's herunter geladen? Ich denke da musste man noch extra was installeren. Keine Ahnung merh schon so lange her.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan ,
Danke für die Blumen :D
Ich selber bin noch nicht richtig vom ergebniss überzeugt . Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.
hab das einfach irgent wo runtergeladen (bei verschiedene Seiten) und das instalieren geht nicht
Ich benutze ne ganz normale Digi ( Sony Cyberschot ) und ein Bino mit extra Fototubus ( Irgentwo im Forum müsste ein Bild davon sein)
Grüße Jan-Henrik
-
Wie machst Du die Bilder?
Ich frage deshalb, weil ich ein wenig das Gefühl habe entweder Vignetierung oder Bewegungsunschärfe zu sehen. Aber wie auch immer, die Bilder sind schon ein sehr guter Anfang.
Bei der Stackaufnahm ist es ganz wichtig die Belichtung gleich zu halten (fix eingestellt an der Kamera) und möglichst die Ebenen mit dem Mikroskop zu fixieren. Die Kamera darf dabei keine Schärfe korrigieren (fixer Focus) . Und wichtig möglichst mit Fernauslöser arbeiten, da selbst das Drücken des Kameraknopfes zu viel unschärfe ins Bild bringt. Aber das hast Du bestimmt schon alles vorher hier gelesen .. sind nur die Stolpersteine über die ich gefallen bin.
Aber wie Du schreibst ein Meister ist sicher noch keiner vom Himmel gefallen und ich habe selbst mehr als ein Jahr gebraucht um die richtige Technik zu finden. Auch heute noch bin ich nicht 100% zufrieden.
Aber schön wieder einen im Bunde der gigitalen Mehrebenenfotografie zu haben.
Gruß Stefan
-
hi,
Vielleicht hilfreich ist auch die diskussion auf das Strahlen.org Forum, sehe unter "Mineral photography" und dan: "software to sharpen, stack etc." .
Vor allem Joim's Bilder mit CombineZ sind eine augenweide!
Gruss
Harjo
-
Hoi,
so jetzt mochte ich auch mal einige meiner Bilder "gestapelt" mit CombineZ5 vorstellen.
Anhand meiner Versuche kann ich nur bestätigen, dass eine fixe Belichtung das A und O ist. Weiter habe ich die Erfahrung gemacht, dass vorallem bei gewölbten Objekten eine gleichmäßige Ausleuchtung wichtig ist. Schatten in den Bildern macht sich eben nicht gut.
Nun zu den Bildern:
1. Ba-Pharmakosiderit von Montmins BH 5,5mm (aus 11 Einzelbilder zusammengefügt)
2. Karminit von Montmins BB 2,5mm (aus 10 Einzelbilder zusammengefügt)
-
3. Karminit von Montmins BB 2,6mm (aus 16 Einzelbilder zusammengefügt)
4. Türkis oder Chalkosiderit von Montmins BB 2,5mm (aus 11 Einzelbilder zusammengefügt)
5. Türkis oder Chalkosiderit von Montmins BB 2,6mm (aus 6 Einzelbilder zusammengefügt)
-
Und zu guter Letzt
6. Cuproadamin Grube Clara BB 3,4 mm (aus 12 Einzelbilder zusammengefügt)
-
hallo zusammen,
@kostminerals: "Anhand meiner Versuche kann ich nur bestätigen, dass eine fixe Belichtung das A und O ist. Weiter habe ich die Erfahrung gemacht, dass vorallem bei gewölbten Objekten eine gleichmäßige Ausleuchtung wichtig ist."
dazu hab ich gleich als anfänger eine erste frage: mit was beleuchtet ihr die mm´s? könnt ihr geräte empfehlen?
und noch ne zweite frage: wo bekomm ich für meine nikon coolpix 995 einen fernauslöser her?
danke und gruß
michael
-
Hoi Michael,
also bezüglich Fernauslösung solltest du mal folgenden Beitrag anschauen.
http://www.mineralien-basel.ch/fotografie/Bericht%203/mineralienfotografie3.htm (http://www.mineralien-basel.ch/fotografie/Bericht%203/mineralienfotografie3.htm)
Ich selbst habe eine Canon PowerShot G3, bei der die Software zur Bildschirmsteuerung bereits dabei ist. Auslösen am PC-Bildschirm hat auch den Vorteil des grösseren "Sucherbilds".
Ausleuchtung: Ich denke eine Kaltlichtleuchte mit dreiarmigen Schwanenhals bringen da gute Ergebnisse. Leider arbeite ich bis jetzt noch mit der Halogenlampe vom Mikroskop-Stativ. Bin selbst auf der Suche nach einem guten aber dennoch preiswerten Gerät.
Gruss
Klaus
Gruss
-
Hi mb
In Nikon.de findest Du unter Zubehör einen Fernauslöser für deine 995. Kostet so um die 110,-€. Bei ebay manchmal etwas billiger.
Damit kannst Du auch zoomen.
Ich brauche selbst auch noch so`n Teil.
Wilhelm
-
Hallo,
Das ist meine Ausrüstung .
Ein Krüss Bino mit Fototubus . Ich benutze eine kleine Schraube um das Objektiv im Tubus zu befestigen.(Das Klebeband ist dafür das sich der Tubus nicht dreht :D )
@ Stefan :
Hab es mit Combine doch hinbekommen .
Doch das Programm speichert die Bilder als "Tif-Bild" wie bekomme ich das Format in JPEG umgewandelt?
Viele Grüße Jan-Henrik
-
Hi,
ich antworte mal:
Nach dem Kombinieren "Save Frame/Picture as" auswählen und in der Dialogbox
neben der Erweiterung (.tif wird als Standart vorgegeben), kleinen Pfeil
anklicken und "jpg" auswählen.
Glückauf
aus dem Ruhrgebiet
Klaus
-
@kraukl
da muss ich ja nichts mehr hinzufügen ;D Ich habe die Information auch gleich in unseren
CombineZ (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Software/CombineZ) Artikel ins Lexikon eingefügt
@berthold
Danke für die informative Erweiterung des Artikels
zur digitalen Mehrebenen-Fotografie (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Digitale%20Mehrebenen-Fotografie)
Gruß Stefan
-
Habs auch hinbekommen danke 8)
gelbe Senarmontitn Oktaeder auf Mopungite
Zusammengesetzt aus 4 bildern
Fundort: Le cetin,Toskana,Italien
-
Hallo
Sind die genannten 1/100 bzw. 1/10 Höhendifferenzen wirklich nötig bei XX von über 2mm? Oder gibt es dazu ne Faustformel?
Die BB des Fotos beträgt ca 5mm. Der Tiefenunterschied ca 3,5mm.
Das ganze mit Helicon gestapelt aus 10 Aufnahmen. Also im Mittel 35/100 Differenz pro Bild.
Also, mir reicht das. Zumal die Klicks des Balgengerätes noch gröber sind.
Baryt/Holzen
-
So Leute ich habe eine Antwort bezüglich Rabatt für Helicon Focus:
Die Software kostet regulär 99,67€ + 16% MwSt. = 115,62€
Wir würden die Software für 105,00€ incl. MwSt. bekommen.
Ergo würden wir 10,62€ Rabatt bekommen.
Wer hätte an so einem Angebot Iinteresse? Rein Informativ, aber bitte nur bei wirklicher Kaufabsicht melden.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
ich habe Interesse (erziele aber mit CombineZ5 im Moment die etwas besseren Resultate, die Reskalierung der Fokus-Ebenen ist das Problem, die scheint mit CombineZ5 besser - ansonsten hat die Helicon-Software die Nase vorne, aber, naja, vieleicht muss ich mich da noch besser einarbeiten).
Übrigens, hat jemand Erfahrung mit:
- Astrostack
- Focus Extender
- Automontage
wäre interessant, nach meiner Recherche sollten das Software-Alternativen sein. Da Astrostack in Java geschrieben ist läuft es auch unter Linux :D (zumindest die Demoversion, die ich in den nächsten Tagen mal gründlich testen werde).
Gruß
Berthold
-
Hallo Berthold,
ich habe auch mal hier und mal da das bessere Ergbnisse. Die Geschwindigkeit macht Helicon so sympatisch. Ich denke ich werde mir die Software ebenfalls zulegen. Ich muss noch aushandeln wie wir das dann genau machen, da ich möglichst wenig damit zu tun haben möchte.
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
es gibt eine Software Helicon Focus, die man als Demo herunterladen kann.
Vorteil: nimmt man Bilder mit einer Stereolupe auf und legt die Bilder übereinander, dann sieht man, daß die Bilder versetzt sind, d.h. das aufgenommene Objekt wandert. Dieses Wandern wird bei Helicon Focus berücksichtigt. Ein weiterer Vorteil ist die sehr schnelle Verarbeitungsgeschwindigkeit und das sehr gute Ergebnis.
kleiner Nachteil: bei der Demoversion wird in das fertige Bild ein Schriftzug eingeblendet. Allerdings kann man diesen bei geschickter Anordnung herausschneiden. Ansonsten kauft man die Vollversion.
Viele Grüße
Thomas Schaefer
-
Hallo Dumortierit,
diese Vorteile bietet CombineZ ja auch alle. Der wirkliche Vorteil von Helicon liegt in der Verarbeitungsgeschwindigkiet ansonsten ist mal die eine mal die andere Software besser.
CombineZ z.B. bietet deutlich mehr Eingriffsmöglichkeiten für den der selber Hand anlegen möchte.
Die Demo ist allg. bekannt und der Schriftzug darf leider nicht entfernt werden! Die Bilder enthalten lt. Hersteller zudem ein Wasserzeichen um die Demobilder auch nach Schriftzug entfernen als solche identifizieren zu können.
Gruß Stefan
-
@Berthold,
FocusExtender kann das Movement nicht ausgleichen wenn ich das richtig überflogen habe, gleiches gilt für Astrostack und Automontage ist derart teuer, dass sie so oder so nicht in Frage kommt.
Gruß Stefan
-
Hallo,
FocusExtender kann das Movement nicht ausgleichen wenn ich das richtig überflogen habe, gleiches gilt für Astrostack
also Astrostack kann das schon, ich habe nur Probleme mit resize (Feld ist grau, kann nicht angeklickt werden, ich sollte doch mal die Anleitung lesen ::) ).
Gruß
Berthold
-
Hi, hier einige beispiele von "gestackte" Bilder....
Ich bin immer nog nicht ganz zufrieden mit die Software (Helicon und CombineZ)....immer bleiben "fuzzy" kantenflache da..
Auch das verschwinden naturlicher Perspective ist ein kleines problem.
Aber ich glaub das ich nog viele stunden expirimentieren muss...... :-\
Anatas b.b. 0,5 cm.
Turkis b.b. 1 cm.
Pyromorphit b.b. 0,4 cm.
Gruss
Harjo
-
So für alle die Interesse an der Software "Helicon Focus" haben ist hier der Link wie die Software zu vergünstigten Konditionen zu bekommen ist:
Bestellung (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,6447.0.html)
Gruß Stefan
-
Hallo,
jetzt hab ich mal zur Gaudi das Programm ImageInFocus (Testversion) runtergeladen und ausprobiert. Ist schnell installiert (windows) und sehr einfach zu bedienen. Das mitgegebene Demo läuft auch recht schön und produziert aus einem kleinen Stapel ein ansprechendes Resultat. Aber: Das Programm kann die Bilder weder ausrichten noch zueinander skalieren. Aber, viel schlimmer noch: Es macht eigentlich nur folgendes Verfahren: Klötzchenweise (default 20x20 Pixel) wird das Bild aus den jeweils schärfsten Ebenen-Klötzchen zusammengeflickt. Kein Übergang, keine weitere Rechnung - nichts. Das Resultat sieht natürlich entsprechend aus. :(
Solche Software ist mir unbegreiflich, wie kann man ernsthaft dafür Geld ausgeben ?
Ach ja, bei drei Versuchen fünfmal abgestürzt :-\ möglicherweise waren die Bilder mit 1024 x 768 Pixel zu groß, Stapel mit 15 Bildern hab ich nicht rechnen können...
Gruß
Berthold
-
Sollten wir unbedingt in unsere Favoriten mit aufnehmen ;) :-X
Manche Leute wollen einfach alles zu Geld machen, ist schon sehr unverständlich. Ich denke "Helicon Focus" liegt da noch in einem guten Preis / Leistungsverhältnis auch wenn CombineZ beim Preis wohl kaum zu schlagen ist.
Gruß Stefan
-
Hallo,
nun habe ich mich mit der Frage beschäftigt welche Software besser ist HeliconFocus (HF) oder oder CombineZ5 (CZ).
Nach vielen Experimenten möchte ich sagen: Jede Software hat ihre Stärken und Schwächen (auch wenn die Unterschiede gering sind), die absolut besten Resultate bekomme ich in einer Kombination von CZ+HF.
HF: Schwächen in der Bildausrichtung und Skalierung der Bilder zueinander, Stärken in der Ebenen-Zusammenführung
CZ: Schwächen in der Bild-Zusammenführung (besonders bei abweichenden Bild-Helligkeiten, ungleichen Ebenen-Abständen oder Reihenfolge-Fehlern), Stärken in der Bildausrichtung und Skalierung (unübertroffen !).
Mit folgendem Vorgehen kann man die Stärken kombinieren:
Zunächst den Stapel mit CZ ("do stack") ausrichten und rechnen lassen, dann (alle Ebenen) abspeichern. Mit HF den ausgerichteten Stapel laden und rechnen lassen (immer mit tif-Datenformat arbeiten !).
Bisher ist bei mir in jedem Fall nach dieser Methode ein besseres Resultat herausgekommen als mit CZ oder HF alleine. :D
Gruß
Berthold
-
Das muss ich doch mal ausprobieren.
Wo ich die stärken von HF noch sehe ist bei transparenten Objekten. Da macht CZ bei mir Probleme. Aber ich werde mal Dein Vorgehen versuchen nachzustellen und die Ergebnisse vergleichen.
Das Problem mit den Ebenen ist mir in der Form bei HF noch nicht aufgefallen. Ich mache immer sehr viele Bilder in sehr geringen Ebenenabständen und bekomme meist ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis. Wo ich Probleme hatte, war bei einem Stack der sehr tief ging und der unscharfe Hintergrund von weißer Fläche bis zur Kristallstrucktur heran gezogen wurde. Da konnte ich die Schatten (Ränder um Kristalle) nicht mehr vermeiden.
Gruß Stefan
-
Hallo ,
hier ist noch mal ein aktuelles von mir
Pyromorphit mit Azurit
Jean-batisemine , lavrion
Mit welchen einstellungen bekommt ihr bei Helicon die besten Ergebnisse hin?
Grüße Jan-Henrik
-
Sehr schönes Bild ...
Was meinst du mit Einstellung? Die Kamera / Bino oder die Software?
Gruß Stefan
-
Hallo Stefan,
ich denke Jan-Henrik meint die Software-Einstellungen von Helicon.
Würde mich auch interessieren, da ich jetzt mit dem Testen von Helicon beginnen möchten.
Gruss
Klaus
-
Ja genau ich meine die Software Einstellungen ;D
Grüße Jan-Henrik
-
da stelle ich gar nichts ein ... einlesen rechnen fertig
Gruß Stefan
-
Hallo,
HF Einstellungen ?
ja, da kann man mit der Ausrichtung spielen. Aber da scheint ein bug in HF zu sein (deswegen richte ich mit CZ die Bilder aus). Zunächst habe ich da alle möglichen (auch recht große) Werte eingestellt, aber keine Verbesserung. Nun hab ich auf der HF-Homepage im Forum nachgesehen, es scheint, dass in der Version 3.10 tatsächlich ein Fehler in der Ausrichtung ist:
It seems that alignment does not work properly in 3.10 version
Danylo Kozub,
Chief Software Development,
Helicon Co.
in Version 3.0 war dieser Fehler nicht.
Gruß
Berthold
PS: @Stefan Gratulation zum 2000. Beitrag !
-
Hallo,
Ich benutze auch die Standart Einstellungen.
@ Stefan: Glückwunsch zum 2000 Beitrag 8)
Grüße Jan-Henrik
-
Hallo JHM,
bei mir darfst Du dann ab dem 5.000 Beitrag gratulieren..ist bald soweit.. ;D :D
-
Hallo
Habe vorhin mal nen Creedit gestapelt.
Frage: bin ich nun ein Hoch- oder ein Tiefstapler?
Spass beiseite...ich kann im Lexikon nix mehr bearbeiten. Da wird mein User nicht akzeptiert ??? ???
Würde gerne Variscit beackern. Da haben die Leute vom Lapis doch glatt das Sauerland vergessen :-\
Bei Sundern-Stockum gibt es einen Kieselschiefer-Bruch mit Variscit. Altbekannt für die traubige Varietät.
Stelle das Bild mal unter Mineralienbilder rein. Is ja nicht gestapelt :)
-
Und noch einer
Hier mal ein Agardit aus der Clara. 8 Bilder.
Ein selbst gebasteltes Makroskop, passende Software und die richtigen Kameraeinstellungen ;) dann klappt das auch.
Jetzt hab ichs, glaube ich.
-
Kleiner Hinweis für Tester, welche die Testperiode von Helicon Focus etwas ausweiten wollten und dazu einen Patch aus dem Internet geladen haben .... ;)
Dieser Patch funktioniert nicht und führt zu dubiosen Ergebnissen. Bilder werden während der Stackverarbeitung gedreht und verschoben. Das führt zu extrem schlechten Ergebnissen für die die Software NICHTS kann.
FIX:
Die Software ist zu deinstallieren und neu zu installieren. Tritt das Phänomän immer noch auf, bitte die Registry Keys löschen und neu installieren. Danach sollte die Software laufen und wie vorgesehen im Test wieder den Schriftzug unten im Bild anzeigen. Dafür sind die Bilder wieder i.O.
Ich bin mir zwar sicher, dass das niemanden hier betrifft, wollte aber trotzdem diese Info weiter geben ;)
Gruß Stefan
-
Versuch.....
-
zum Vergleich....
das 1. Bild mit meinem Selbstbau- Makroskop.
dieses in Kombination mit meinem ZEISS- Binokular.
Die Rosasitkugel auf dem Quarz ist ca. 0,5mm klein.
Nikon 995, Blende 10,1
-
Hallo,
...da hat sich doch eine Fliege vor das Objektiv gesetzt. ;D
Stapel mit 10 Bildern, mit CZ ausgerichtet, mit HF kombiniert.
Gruß
Berthold
-
Suuuper Aufnahme Berthold,
Gratulation
Stefan
-
super bild :o :o
marco
-
Der Hammer dieser Aufnahme !