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Autor Thema: Beifunde beim Sammeln  (Gelesen 114262 mal)

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Offline Schluchti

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #120 am: 27 Mar 08, 16:13 »
Der Bohrhammer wurde mit einer Teleskop-Bohrstütze betrieben, die an dem im Bild unten befindlichen, gabelförmigen Teil befestigt war.

Offline Bergbaumaulwurf

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #121 am: 11 Apr 08, 21:19 »
Glück Auf!
Leider hatt ich meine Kamera nicht mit und konnte einen gigantischen Fund leider nicht Ablichten!
Auf Mineraliensuche bei Zobis fand ich doch mitten im Wald eine endlose Halde von Autoreifen, ein paar 1000.Stück, statt der erhoften Mineralien.
Dumm gelaufen!
Bergbaumaulwurf

Offline Donat

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #122 am: 12 Apr 08, 00:58 »
@ Bergbaumaulwurf
Ich hoffe aber Du hast den Beifund mit nach Hause genommen ;D
@minuwe
Wie alt mag das Werkzeug etwa sein?
Übrigens total tolle Teile.
Gruß
Donat

Offline dentalius

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #123 am: 12 Apr 08, 09:00 »
cooles artefakt! (bohrhammer) :-)
greetz

« Letzte Änderung: 12 Apr 08, 09:20 von dentalius »

Offline minuwe

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #124 am: 12 Apr 08, 12:45 »
@ Donat,

schätze, dass der in den späten Sechzigern im Einsatz war, müsste man einen ehemaligen WISMUT- Kumpel fragen.

Kann da nur noch mal zu sagen: Respekt vor der Arbeit der Bergleute!

Glück Auf
Uwe

Offline Donat

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #125 am: 12 Apr 08, 13:45 »
Hallo minuwe,
Der Respekt für diese Arbeit geht auch von mir aus.
Mein Opa selbst und dessen drei Söhne waren alles Bergleute und sie arbeiteten "vor Kohle".Und als kleiner Junge hatte ich eine Menge in den Gesprächen mitbekommen.
Also die Maloche war früher kein Zuckerschlecken.Entweder man führte den Bohr-Hammer die ganze Schicht durch,oder man schöpfte die Kohle aufs Band,die Schicht durch.Und das alles in gebückter oder kniender Haltung.   
Die haben ihren Lebens-Unterhalt richtig "sauer" verdient.
Aber das scheint  auch  noch heute so, in einigen Ländern der Erde zu sein.
In diesem Sinne sag ich mal Glück auf,
Gruß
Donat

Offline Waidler

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #126 am: 17 Apr 08, 21:58 »
Ich hab nach einiger Zeit nun wiedermal den Thread hervorgekruscht ... Interessehalber des Schädels wegen ... gut, daß nun die Leute doch noch zur Vernunft gekommen sind - schlimm genug, daß es Massengräber gibt! Bedenkt man allerdings, daß auch die Geisel Pest sehr viele Europäer hinwegraffte und auch hier diese Art der Bestattung Anwendung fand, halte ich für meinen Teil Abstand von so was. Denn die Geister die ich rief werde ich jetzt nun nicht mehr los ... wer weiß schon, wie lange Erreger hier überdauern können?!

Da gabs mal vor einiger Zeit einen Antrax-Fall (ja Ihr habt richtig gelesen!) auf einer Deponie ... da war was los! Und da wurde auch nur ein "altes" Schlachthaus "entsorgt" ... . Aber es ist jedem selbst überlassen, wo man seine Freizeit verbringt.

Klar, zerreißt mich jetzt ruhig .. oder bin ich der Einzige der hier so denkt?

Offline smoeller

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #127 am: 17 Apr 08, 22:48 »
Hallo,

@Waidler: Pesterreger dürften ziemlich schnell kaputt gehen, ebenso alle Viren. Schlimmsind Cholera und halt Antrax. Die können über 200 Jahre im Boden infektiös bleiben.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Waidler

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #128 am: 18 Apr 08, 07:54 »
@all: Mich würde hier halt mal die "Halbwertszeit" von so was interessieren. Werden nicht die besten Funde auf Müllkippen von annodazumal gemacht? Haben wir hier keine Biologen unter uns, die hier genau Auskunft geben können?

Ich für meinen Teil bin froh, daß ich kein Tot-Tier-Sammler bin ... und nur bei brütender Hitze in eine Steinbruch laufe, während andere im Bad den Mädels zugucken. *grins*

Aber Spaß bei Seite - wurde diese Ansichtsweise schon mal diskutiert?

Offline Donat

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #129 am: 29 Jun 08, 23:22 »
Hallo,
möchte mal wieder interessante Beifunde hier zeigen, die ich auf einer Kiesgrube bei Rees am Rhein,gefunden habe.
Erst mal ein Stück eines (ich nehme mal an) Stoßzahn, vom Mammut oder Waldelefant.
Größe so 35 cm x 10 cm
Und dann noch ein Stück eines Röhrenknochens.       Was wohl mal einem gewaltigen Tier gehört haben muss.
Das Stück hat die Größe von
15 cm x 18 cm.
Da das Stück eine halbrunde Form hat habe ich damit einen Kreis auf Papier gezeichnet und dann den Durchmesser gemessen.
Der liegt so bei 18 cm. Also wie schon gesagt.Wer solche großen Knochen hatte war schon ein ganz schöner "Riese" auf unsere Erde!
Gruß
Donat
« Letzte Änderung: 12 Mar 16, 13:13 von oliverOliver »

Offline Kilo

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #130 am: 14 Aug 08, 16:17 »
Hallo,

vor Jahren (1999) haben wir mal in der Müglitz bei Schlottwitz  ein rundes Ding gefunden, was uns einige Rätsel aufgegeben hat. Schleifstein, Mahlstein, Schmuckstein??? Durchmesser 15 cm, Dicke 2,5 cm. Was ist das wohl?

Gruß Kilo

Offline Troglophiler

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #131 am: 14 Aug 08, 16:33 »
Hallo Kilo,

das könnte ein Webgewicht sein.  :)

Grüße
Jens

Offline uwe

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #132 am: 14 Aug 08, 21:22 »
... oder ein Spinnwirtel.

Uwe

Offline Eryopid

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #133 am: 16 Aug 08, 16:59 »
Hallo Kilo,
kenne diese Funde, waren in den 80er Jahren häufig.
Sind Schleifscheiben die damals vom Betrieb Mikromat in Oberschlottwitz
neben Spähnen und anderen an der Müglitz gelagert wurden.
Da ist ab und zu (wie auch immer) etwas im Wasser gelandet..

Es grüßt
Klaus

Offline uwe

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Re: Beifunde beim Sammeln
« Antwort #134 am: 17 Aug 08, 10:04 »
Die Erklärung ist irgendwie witzig und zeigt, daß es für vieles einen sehr profanen Grund gibt.

Das erinnert mich an folgende Gegebenheit, welche sich ebenfalls in Sachsen ereignet hat bzw. ereignet haben soll: Beim Seifen in einem Fließgewässer wurden im Schlich an einer Stelle sehr reichlich abgerollte, rote Korundkörner gefunden. Ein Wissenschaftler hat damals auch eine Veröffentlichung gemacht, über Rubinvorkommen am Oberlauf des besagten Fließgewässers. Allerdings hat sich dann später herausgestellt, daß am Oberlauf ein metallverarbeitender Betrieb angsiedelt war, welcher im Rahmen seiner Produktion viel mit den bekannten roten Schleifscheiben gearbeitet hat. Der Abrieb dieser Scheiben ist dann beim wöchentlichen Reinigen der Werkstatt ins Abwasser und letztendlich in das Flüsschen gelangt - nichts war's mit einem Rubinvorkommen.

Gruß
Uwe

 

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