Mein Fazit der Schlemaer Börse ist wiedermal ein sehr gutes.

Es ließen sich wieder sehr schöne Stufen finden.
Hervorhebenswert war das reichhaltige Angebot an makellosen und super ästhetischen Kupferkiesstufen in allen denkbaren Größen von Schacht 371 bei einem altem Sammler und Bergmann, auf denen hochglänzende Chalkopyrit xx bis 1,5 cm Größe auf schneeweissem Dolomit sitzen und zum Teil durch Calcitskalenoeder-Doppelender und bläulich bis zartviolette Fluorit xx als Kombinationen von Hexaeder und Rhombendodekaeder begleitet werden. Und das zu sehr, sehr moderaten Preisen.
Weiterhin gab es auch an einem Stand schönes Material vom Stollen 7, Lauter, so u.a. Kleinstufen um 4-5 cm, mit schönen glänzenden Argentit xx, z.T. auch begleitet von Dendriten- und Lockensilber und Bi-Co-Ni Mineralien.
Auch an Fluoriten gab es eine reichhaltige Auswahl, wobei sich die Preise hier mitunter für nahezu identisches Material vom selben Fund extrem unterschieden. Bei einem Händler konnte man die tollen neuen Fluorite mit rosafarbenen Baryttafeln von der Grube Bäuerin, Frohnau recht preiswert erstehen. Highlight auf dem Fluorit-Sektor für mich war aber eine vollbesetzte Handstufe mit schwarzbraun-orange-lila-farbenen Fluorit xx vom Schacht 12, Oberschlema.
Daneben fand auch eine etwas größere Stufe Baryt von Schlema, mit gelben, hochglänzenden, tafeligen Barytkristallen bis über 15 cm Größe, z.T. mit Calcit-xx bewachsen den Weg in meine Sammlung. Da weiss man beim Heimtragen, warum das Zeug auch Schwerspat heißt.

Wie immer nahm aber fast die meiste Zeit der Plausch mit Freunden und Bekannten ein, was den Börsentag erst so richtig abrundete.