Guten Morgen allerseits!

Dass der Dogger das heute am höchsten anstehende Schichtglied ist liegt aber m.W.
grade daran, dass der Rest so gut wie aufgelöst wurde und sich mit seinen nicht zu lösenden Bestandteilen in den Bolustonen wiederfindet. Hab mich jetzt schon sehr lange mit diesen Sachen beschäftigt, denke das man das so schreiben/sagen kann.
Das mit den "typischen Oolithen" verstehe ich nicht ganz. Weder bei Betrachtung noch laut dem Text im Beiheft sind die Konkretionen von Auggen, Schliengen/Liel oolithischer Art.

Metz ist ein gutes Buch und schade, dass es sowas nicht öfter auch für andere Regionen gibt.. aber die geostratigraphische Ordnung des Oberrheingrabens westlich des Scharzwaldes kann in vielen Punkten (und grade in dieser Diskussion hier) nicht mit der des östlichen Schawarzwaldes (SW)/Schwarzwaldrandes verglichen werden. Sowohl im Jura (hier im Oxford) als auch in manch anderen Stufen kommt es zu einer anderen Faziesentwicklung westl. des SW. Hier haben wir die sog. Raurazische Fazies (eher angelehnt an den Schweizer Raum), aus dem die Hornsteinknollen stammen, die sich eingefärbt in den Bolustonen wieder finden. Sehr viele der Stücke sind schon makroskopisch eindeutig zuzuordnen. Natürlich finden sich auch andere Steine wie Achate o.ä. wieder, der Rhein ist ja nicht unweit weg.

Grüßle, Markus