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Autor Thema: Zinnober aus Deutschland  (Gelesen 32116 mal)

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Offline uwe

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #15 am: 02 Jan 05, 17:12 »
Hallo Gast aus Sachsen,

Deine Antworten auf die Beiträge sind interessant - meine ich wirklich ! Kann es sein daß Du auch aus Chemnitz bist und wir uns kennen ?

Glück Auf
Uwe

Offline Steini LDK

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #16 am: 02 Jan 05, 23:29 »
Hallo!


Heir mal was aus dem Siegerland von der Grube Mercur.


Offline TKMineral

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #17 am: 04 Jan 05, 20:54 »
Hallo Steini LDK!

Ja Grube Mercur...von dort stammen doch die besten Zinnober xx des Siegerlandes oder??

Gruß

TK

Offline Robin

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #18 am: 05 Jan 05, 14:14 »
Und noch ein Zinnober aus dem Siegerland. Diesmal von der Grube Wildermann (Eigenfund 2003). Soweit mir bekannt ist dies erst der 2. Fund dieses Mineral dort (im Aufschluß 02/2000 beschreibt Schnorrer, et al. ein weiterer Einzelfund von erdiger Zinnober).

BB: 2.96mm

Offline Steini LDK

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #19 am: 06 Jan 05, 11:50 »
Hallo Robin!

Erdiger zinnober kommt da öffters mal raus
aber nix welt bewegendes.

Gruß vom Steini LDK (Dirk Roth)

Thomas Krassmann

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #20 am: 06 Jan 05, 22:31 »
Habe zwar leider keine Bilder beizusteuern, aber einen Hinweis

Die angeblich größten Zinnoberkristalle Deutschlands stammen wohl aus einem Steinbruch bei Olpe im Siegerland. Hier sollen beim Abbau lettengefüllte Klüfte aufgetreten sein, in denen bis zu 3 Zoll  (= ca. 9 cm) große, idiomorphe xx vorgekommen sein sollen.

Vielleicht hat ja jemand ein Bild dazu

Glück Auf

Thomas

Offline Robin

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #21 am: 06 Jan 05, 23:53 »
Hi Dirk,

Danke für die Infos. Dann hat sich also seit 2000 was geändert. Oder der Autor war damals nicht richtig informiert? Ein Siegerlander-Sammler hat mich mal erzählt daß die meiste Mineralien die in dem Artikel genannt werden Untertage-Funden sein. Ob wahr oder nicht, weiß ich nicht. Aber m.E. könnte das schon stimmen, weil ich z.B. Erythrin mehrmals auf die Halden gefunden habe, und in dem Artikel wird gesagt er ist nur auf einem Stück des Humboldt-Universität Berlin identifiziert worden. ??? Dagegen kann man die Uranglimmer vergebens suchen.
Also bekomme ich den Eindrück daß die Autoren gar nicht auf die Halden gesucht haben.

Gruß Robin
« Letzte Änderung: 06 Jan 05, 23:59 von Robin »

Offline raritätenjäger

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #22 am: 29 May 07, 21:48 »
Hallo zusammen,

Schon länger nix mehr zum Thema gewesen. Wollte nur noch mal klar stellen, dass es einige Fundorte von Zinnober um Zwickau herum gibt. In dem oben von Conny erwähnten Lapisartikel wird auch kurz darauf eingegangen. So steht eine Stufe von Wilkau-Haslau im Zwickauer Museum. Belege sollen auch bei Planitz gefunden worden sein, wobei ich das nicht zu belegen vermag. Sehr wohl belegt ist das Vorkommen in der Grube Merkur (!), Zwickau-Bockwa. Hier eine Belegstufe daher aus meiner Sammlung: http://www.siteupload.de/p257541-CinnabaritBockwaJPG.html. Erst vor wenigen Jahren gab es einen Fund in einem alten Steinbruch. Ich habe kürzlich eine Stufe mit Kristallen (!) davon gesehen. Die Qualität war dementsprechend, dass nichts, aber auch gar nichts an weiteren Informationen die Gegend verlassen hat...

Glückauf
Andreas

Offline stollentroll

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #23 am: 30 May 07, 12:41 »
Noch ein Fundort für Cinnabarit aus Deutschland: Steinbruch Bodendorf, Flechtingen, Sachsen-Anhalt.

Größe der Stufe 17 mm.




Offline smoeller

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #24 am: 30 May 07, 14:38 »
Hallo,

Dann noch Einzelfunde aus dem Schwarzwald, u. a. Grube Clara/Oberwolfach, Neubulach, Kälbelberg (Silbergrube)/Baden-Baden, Hennenloch/Ohlsbach, Königswart/Schönegrund.

Im Allgemeinen nur erdige hellrote Anflüge, sekundär aus Hg-haltigem Fahlerz, sehr selten. Nur von  der Grube Clara auch undeutliche xx in Fluorit, hier Verwechslungsgefahr mit Cuprit und Proustit.

Habe von genannten Fundorten leider keinen Cinnabarit. Wollte die Vorkommen nur der Vollständigkeit erwähnen.

Glück Auf!
Smoeller

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #25 am: 30 May 07, 15:51 »
Hallo alle,

wahrscheinlich einer der besten Zinnoberfunde in Deutschland gelang wohl in den 60er Jahren im Schacht Reust bei Ronneburg (SDAG Wismut, Uranerzbergbau). Siehe Lapis 7-8/1998, Seite 30-31.

Gruß Jürgen

Offline raritätenjäger

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #26 am: 30 May 07, 17:21 »
@stollentroll: einfach ein klasse Stück! Da hätte ich mir ja sparen können, von meinem "Bodendorfer" ne Mikrofotographie für den geplanten Flechtingen-Artikel machen zu lassen, wenn wir sowas da haben ;D

@geomüller: die Zinnober aus Reust sind wirklich spitze. Mag sich jeder glücklich schätzen, der sowas in der Sammlung hat. Selbst hab ich´s bis jetzt nur zu nem Schwazit von dort gebracht...

Glückauf
Andreas

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #27 am: 30 May 07, 18:52 »
Hallo Andreas,
den Reuster Zinnober aus dem Lapisartikel habe ich live gesehen, der kann sich mit jeder chinesischen Zinnoberstufe messen, aber eben einheimisch und kein Massenartikel ;), selber habe ich leider keinen :'( :'(
Gruß Jürgen

PS: Dein Päckchen ist auf der Reise ;)

Offline raritätenjäger

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #28 am: 30 May 07, 19:18 »
@geomueller: Wunderbar, Deins wird sich denn auch irgendwann auf den Weg machen. Und dann ist´s sogar ein Überraschungspaket ;D

Tja, was gibts noch an vernünftigen Zinnoberfundorten? Grube Mercur, Silberg/ Siegerland wurde erwähnt. Schöne kleine xx mit super Baryt xx gabs auch von der Grube Clarashall bei Baumholder und ebenso kam Zinnober als gesuchte Rarität in Dreislar vor. Und nicht zu vergessen natürlich auch das wohl reichhaltigste Vorkommen: Moschellandsberg in der Pfalz...

Glückauf
Andreas
« Letzte Änderung: 30 May 07, 21:02 von raritätenjäger »

Offline Psaronius

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Re: Zinnober aus Deutschland
« Antwort #29 am: 14 Aug 07, 15:54 »
Hallo,
schnell noch mal zur Zinnoberfundstelle bei Hartenstein/Sachsen.
Hab dort vor Jahren mal ohne Erfolg gesucht. Auch dortige Sammler halten die Fundchancen  für sehr gering. Allerdings hab ich eine hübsche MM-Stufe von dort in meiner Sammlung, die ich mal durch Tausch erworben habe. Wer Optimist ist, sollte die Fundstelle aufsuchen, - man weiß ja nie...
Und vom Bergbauhistorischen ist die Lokalität mit den alten Mundlöchern und alten Halden (ehemaliger Samuelis- und Weidlich-Stollen) allemal interessant...
Glück auf !
Hartwig