Hallo Klaus
danke, die Dichte hatte ich schon hinter mir. Da ich kein Riesen-Pyknometer habe, habe ich nur nach der Formel Masse (kg) / Volumen (m3) geschätzt und komme auf eine Dichte von ca. 9,74. (Die unterschiedlichen Bi-Modifikationen haben eine Dichte von 9,78-11,02 g/cm3.).
Meine Messmethode ist jedoch ungenau, da ich zwar Länge und Breite genau messen kann, die Dicke jedoch schwankt. Das Gewicht hingegen habe ich bis auf 2 Kommastellen bestimmt.
Das spricht für Wismut. Ich vergaß auch zu erwähnen, dass sich das Nugget sehr leicht mit Stahl ritzen lässt (schätze mal eine Härte unter 3,0), wobei die Ritzspur stark silber-metallisch ist.
Röntgenfluoreszenz wäre eine weitere Option; ist hier, wo ich lebe. jedoch nicht realisierbar. Im übrigen möchte ich das rundum glatte Nugget nicht beschädigen, indem ich auch nur ein kleinstes Stück davon "abbeiße"
Es handelt sich um einen historischen Beleg einer seit über fast 75 Jahre geschlossenen Grube.
Danke fürs Mitdenken.
Gruß
collector