Hallo,
Das von mir selbst auf der Samsoner Halde gefundene ged.Blei ist an der TU-Göttingen von Dipl. Ing. G.Schnorrer analysiert und bestimmt worden.
Im Vorfeld wurde es Herrn Hans Täuber Dipl. Chemiker und leidenschaftlicher Mineralsammler und Kenner der Szene aus Cremlingen bei Braunschweig zur Untersuchung überlassen, und eindeutig als ged Blei identifiziert. Im Lapis 11/95 in dem Artikel mit dem Titel: Die Chlorargyrit Paragenese: Ein Neufund klassischer Minerale
aus St.Andreasberg/ Harz ( evtl. muss die bei Dir vorliegende Literatur mal auf einen aktuellen Stand gebracht werden! ) wurde es dann als Neufund
veröffentlicht. In der Beschreibung von G Schnorrer heisst es: Das Mineral kommt in einem angerundetem Korn von etwa 3mm im Durchmesser vor, wobei "Oktaederflächen" andeutungsweise noch zu erkennen sind. " Das Material kam erst nach dem Weglösen des Calzites
in Zwickeln des Quarzes zum Vorschein. Also von Schlacke oder Verhüttungsprodukt kann hier nicht die Rede sein.
Übrigens habe ich auch mal Schlackenmineralien gesammelt und zwar sehr erfolgreich, unter anderem auch ged.Blei aber auch andere tolle
Mineralien. Wer Lust hat das mal anzuschauen kann das auf der Seite: Lautenthaler Hütte gerne tun.
https://www.mineralienatlas.de/?l=9343Viele Grüße Manfred Groß ( Argentopyrit )