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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Das Stu­di­um von Zwil­lings­kri­s­tal­len geht auf die al­le­r­ers­ten An­fän­ge der Kri­s­tal­lo­gra­phie als Wis­sen­schaft zu­rück; nicht un­er­heb­lich aus die­sem Grun­de wird die Idee, bzw. das Kon­zept ei­nes Zwil­lings­kri­s­talls oft mit ei­nem ma­kros­ko­pi­schen Ge­bäu­de as­so­zi­iert. Mo­der­ne Stu­di­en im Na­no-Be­reich ha­ben ge­ze ... mehrDas Studium von Zwillingskristallen geht auf die allerersten Anfänge der Kristallographie als Wissenschaft zurück; nicht unerheblich aus diesem Grunde wird die Idee, bzw. das Konzept eines Zwillingskristalls oft mit einem makroskopischen Gebäude assoziiert. Moderne Studien im Nano-Bereich haben gezeigt, daß die Bildung von Zwillingen schon zu einem sehr frühen Stadium der Kristallbildung auftreten kann. Aufgrund dieser Erkenntnisse drängt sich die Forderung auf, die Bildungsmechanismen und die Angrenzung zu unterschiedlichen Kategorien neu zu überdenken.
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... durch Mi­ne­ra­li­en­samm­ler und sons­ti­ge In­for­ma­ti­ons­qu­el­len ist im­mer wie­der von ei­nem Ver­bund­berg­werk Ma­ri­en­schacht/Jo­han­nes­schacht die Re­de, Mi­ne­ral­stu­fen wer­den ent­sp­re­chend so an­ge­bo­ten oder sind auch so be­schrif­tet, aber ei­nen Ver­bund hat es zwi­schen der Gru­be Ma­ri­en­schacht und der Gru­be Jo­han ... mehr... durch Mineraliensammler und sonstige Informationsquellen ist immer wieder von einem Verbundbergwerk Marienschacht/Johannesschacht die Rede, Mineralstufen werden entsprechend so angeboten oder sind auch so beschriftet, aber einen Verbund hat es zwischen der Grube Marienschacht und der Grube Johannesschacht nicht gegeben, denn von einem Verbund wird nur dann gesprochen, wenn zwei noch tätige Bergwerke miteinander verbunden werden und das war hier nicht der Fall, weil die Grube Johannesschacht bereits stillgelegt war und die Tagesanlagen abgerissen wurden. Eine Umfahrung des Baufeldes der Grube Johannesschacht fand deshalb statt, weil sich die Grundstücke und somit auch das untertägige Grubenfeld der Grube Johannesschacht bereits im ...
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Die Flußs­pat­vor­kom­men des Do­n­austau­fer Re­viers lie­gen am tek­to­nisch stark über­präg­ten Süd­saum (Do­nau­rand­bruch) der böh­m­i­schen Mas­se. Es han­delt sich um hyd­ro­ther­ma­le Gang­la­ger­stät­ten, die ent­we­der Kri­s­tall­granit I oder mit­tel­kör­ni­gen Granit durch­schla­gen. Ihr süd­li­ches En­de liegt in je­ner Zo­ne, wo d ... mehrDie Flußspatvorkommen des Donaustaufer Reviers liegen am tektonisch stark überprägten Südsaum (Donaurandbruch) der böhmischen Masse. Es handelt sich um hydrothermale Ganglagerstätten, die entweder Kristallgranit I oder mittelkörnigen Granit durchschlagen. Ihr südliches Ende liegt in jener Zone, wo das Nebengestein bereits durch Kataklase geprägt ist. Im Norden werden die Gänge entweder von einer Störungszone abgeschnitten (Sulzbach II) bzw. vertauben knapp vorher oder aber sie gehen bei gleicher Breite in einen reinen Quarzgang über (Gänge des fürstlichen Tiergartens). Die Flußspatgänge streichen... - Beschreibung des Reviers der Gruben - Michael Kommer. Die Beschreibungen der Gruben befinden sich bei den jeweiligen Lokationen.
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Die Me­tall­ge­win­nung durch Erz­lau­gung (we­sent­lich Kup­fer) war schon et­wa 1.000 Jah­re v.Chr. im Mit­tel­meer­raum be­kannt, es gibt je­doch dar­über kaum schrift­li­che Zeug­nis­se. Die im Mit­telal­ter und in der dar­auf­fol­gen­den Re­nais­san­ce be­kann­ten un­ter­schied­li­chen Ver­fah­ren wur­den erst­ma­lig de­tail­liert von G ... mehrDie Metallgewinnung durch Erzlaugung (wesentlich Kupfer) war schon etwa 1.000 Jahre v.Chr. im Mittelmeerraum bekannt, es gibt jedoch darüber kaum schriftliche Zeugnisse. Die im Mittelalter und in der darauffolgenden Renaissance bekannten unterschiedlichen Verfahren wurden erstmalig detailliert von Georg Agricola in seinem 1556 erschienenen Buch "De Re Metallica Libri XII" beschrieben. Seit der Mitte des 18. Jh. wird aus den gigantischen Pyritlagerstätten am Rio Tinto in Südspanien durch mikrobielle Erzlaugung Kupfer gewonnen.

Moderne industrielle mikrobielle Bergbauprozesse sind jedoch relativ neu; sie begannen erst in den späten 1940er Jahren, als man die Rolle von Bakterien bei der Erzlaugung entdeckte. Seither wurden verschiedene chemische und chemisch-biohydrometallurgische (mikrobielle) Verfahren zur Gewinnung von Kupfer und Uran aus minderwertigen oder nicht abbauwürdigen Erzen und von Abraumhalden entwickelt. Die ersten kommerziellen Anwendungen dieser mikrobiellen Verfahren waren in situ-Laugungen von Uran in Canada und Halden-Erzlaugung von Kupfer in den USA. In den 1980er Jahren wurde die erste Anlage zur mikrobiellen Gewinnung von Gold (tank bioleaching plant) in Südafrika eingeweiht... Ein Bericht von Peter Seroka
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Im Jahr 1978 sam­mel­te der US-ame­ri­ka­ni­sche Geo­lo­ge Wal­ter Al­va­rez Mus­ter ei­ner sch­ma­len ro­ten Ton­schicht in den ita­lie­ni­schen Apenni­nen und be­stimm­te das Al­ter die­ser Pro­ben auf ca. 65 mio Jah­re, d.h. auf das En­de der Krei­de­zeit und Be­ginn des Ter­ti­är. Die­se nur sehr dün­ne kalk­ar­me Ton­schicht liegt ... mehrIm Jahr 1978 sammelte der US-amerikanische Geologe Walter Alvarez Muster einer schmalen roten Tonschicht in den italienischen Apenninen und bestimmte das Alter dieser Proben auf ca. 65 mio Jahre, d.h. auf das Ende der Kreidezeit und Beginn des Tertiär. Diese nur sehr dünne kalkarme Tonschicht liegt zwischen zwei kalkreichen Sedimenten und zeigte einen unterschiedlichen Fossilbestand, welcher auf ein Massenaussterben (Faunenschnitt) hindeutete.

Während weiterer Analysen stellte Alvarez eine hohe Iridium-Konzentration fest; ein typischer ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Be­trach­tet man die Struk­tur von Kri­s­tal­len, er­kennt mam meis­tens ver­schie­de­ne Ar­ten von Sym­me­tri­en, wie Trans­la­tio­nen, Spie­ge­lun­gen oder Dreh­sym­me­tri­en. Der Grund für das Auf­t­re­ten die­ser Sym­me­tri­en liegt da­rin, daß be­stimm­te Ato­man­ord­nun­gen in der Struk­tur be­son­ders sta­bil sind; ei­ne ho­he Sym­me­trie ... mehrBetrachtet man die Struktur von Kristallen, erkennt mam meistens verschiedene Arten von Symmetrien, wie Translationen, Spiegelungen oder Drehsymmetrien. Der Grund für das Auftreten dieser Symmetrien liegt darin, daß bestimmte Atomanordnungen in der Struktur besonders stabil sind; eine hohe Symmetrie erlaubt dann die ständige Wiederholung dieser besonders stabilen Konfigurationen in der Struktur.

Die Beschäftigung mit der Symmetrie von Kristallen in der Kristallographie ist aus mehreren Gründen besonders wichtig - Ein Beitrag von Erik Hock
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