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... Ähn­lich ist es um die geo­lo­gi­schen und mi­ne­ra­lo­gi­schen Kennt­nis­se Ibi­zas be­s­tellt. Zwar er­schie­nen die ers­ten geog­nos­tisch - geo­lo­gi­schen Ar­bei­ten über die Ba­lea­ren be­reits recht früh (VI­DAL & MO­LI­NA 1888), je­doch stammt die ers­te de­tail­lier­te geo­lo­gi­sche Kar­te erst aus dem Jahr 1935 (HA­AN­S­T­RA 1 ... mehr... Ähnlich ist es um die geologischen und mineralogischen Kenntnisse Ibizas bestellt. Zwar erschienen die ersten geognostisch - geologischen Arbeiten über die Balearen bereits recht früh (VIDAL & MOLINA 1888), jedoch stammt die erste detaillierte geologische Karte erst aus dem Jahr 1935 (HAANSTRA 1935; SPIKER 1935). Diese ist mit Modifikationen auch heute noch gebräuchlich. Insgesamt betrachtet sind deutschsprachige geologische Veröffentlichungen seither erstaunlich rar geblieben, was angesichts der zahlreichen deutschen Pensionäre, die sich auf Ibiza niedergelassen haben, doch verwundert. Auch die umfangreiche Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte, die auch ehedem unzugängliche Plätze leicht erreichbar machte und darüber hinaus hervorragende Aufschlüsse schuf, blieb bedauerlicherweise geologisch - paläontologisch weitgehend undokumentiert... Ein Beitrag von Thomas Krassmann
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Ery­thrin­kri­s­tal­le wa­ren in al­len Zei­ten be­gehr­te Sam­mel­ob­jek­te. Schon im Jahr 1776 be­schrieb der fran­zö­si­sche Mi­ne­ra­lo­ge und Kri­s­tal­lo­graph Ro­mé de L'Is­le fast hun­dert Stu­fen aus der be­rühm­ten Samm­lung des Pe­rua­ners Pe­dro Fran­ci­so Da­vi­la. Die­se zu die­ser Zeit noch als Ko­balt­bü­ten oder "Fleurs de Co ... mehrErythrinkristalle waren in allen Zeiten begehrte Sammelobjekte. Schon im Jahr 1776 beschrieb der französische Mineraloge und Kristallograph Romé de L'Isle fast hundert Stufen aus der berühmten Sammlung des Peruaners Pedro Franciso Davila. Diese zu dieser Zeit noch als Kobaltbüten oder "Fleurs de Cobalt" genannten Erythrine stammten zumeist aus den Schneeberger und Annaberger Revieren im Erzgebirge, doch auch Stufen von Richelsdorf und aus Spanien waren bereits bekannt.

Der Begriff Erythrin war sehr lange mit seinem berühmtesten Fundort, dem Schneeberger Revier verbunden. Die jedoch schönsten und größten Erythrine der Welt wurden in den letzten 40 Jahren im bedeutenden Kobalterzrevier von Bou Azzer in Marokko gefunden. In den 60er - 70er und in den gerade kürzlich zurückliegenden 2000er Jahren waren Stufen mit zentimetergroßen Kristallen nicht selten. Es gab sogar Kristalle von 20-25 cm (und mehr). Vorausgesetzt, der Kobaltbergbau in Bou Azzer hält an, werden auch zukünftig wie fast jedes Jahr spektakuläre Erythrine geborgen werden können.
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Die äl­tes­ten Ge­stei­ne Großbri­tan­ni­ens, 2,7 Mil­li­ar­den Jah­re al­te Se­di­men­te und Auf­schlüs­se, die hoch­gra­dig meta­mor­phe, vul­ka­ni­sche und mag­ma­ti­sche Ge­stei­ne zei­gen so­wie über 1000 m mäch­ti­ge, pla­teau­bil­den­de ter­tiä­re La­va­de­cken: All das bie­tet die "Is­le of Mull". Sie ist zu­dem Ty­p­lo­ka­li­tät zwei­er Min ... mehrDie ältesten Gesteine Großbritanniens, 2,7 Milliarden Jahre alte Sedimente und Aufschlüsse, die hochgradig metamorphe, vulkanische und magmatische Gesteine zeigen sowie über 1000 m mächtige, plateaubildende tertiäre Lavadecken: All das bietet die "Isle of Mull". Sie ist zudem Typlokalität zweier Mineralien und Heimat cm großer Saphire. Erik Hock lädt uns mit seinem Beitrag zu einem spanndenen Rundgang auf diese Insel ein und gibt uns einen Einblick in die dortigen geologischen Gegebenheiten. Auch die dem Bericht untergeordneten Lokalitäten sind einen Blick wert.
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„Was soll nur aus mei­ner Mi­cro­mo­unt-Samm­lung wer­den, wenn ich selbst ein­mal nicht mehr sam­meln kann? Sie ent­hält doch Stü­cke von ein­ma­li­ger Äst­he­tik, von längst er­lo­sche­nen Fund­s­tel­len oder größ­ter Sel­ten­heit. Das al­les droht un­ter­zu­ge­hen, weil nach mir nie­mand den Wert er­kennt, der in den zu­nächst ... mehr„Was soll nur aus meiner Micromount-Sammlung werden, wenn ich selbst einmal nicht mehr sammeln kann? Sie enthält doch Stücke von einmaliger Ästhetik, von längst erloschenen Fundstellen oder größter Seltenheit. Das alles droht unterzugehen, weil nach mir niemand den Wert erkennt, der in den zunächst unscheinbar wirkenden Döschen steckt.“ Dieser Gedanke wird bei vielen Sammlern von Micromounts diskutiert. Dabei wird die oben genannte Befürchtung immer wieder geäußert. Weniger häufig wird eine andere Frage offen angesprochen, die aber dennoch viele Sammler bewegt: „Soll meine Sammlerleistung, ein wichtiger Teil meines Lebens, gänzlich in Vergessenheit geraten?“
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait GipsDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
Der Gips und sei­ne gro­ße Ver­wend­bar­keit zu plas­ti­schen An­wen­dun­gen, zur In­nen­ra­um­ge­stal­tung und als (kalk­hal­ti­ger) Gips­mör­t­el wa­ren schon seit dem Al­ter­tum be­kannt. In den Keil­schrif­ten der Su­me­rer und Ba­by­lo­ni­er fin­den sich Hin­wei­se für die Ver­wen­dung von Gips, eben­so in Je­ri­cho (6000 v. Chr.). Ab ... mehrDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
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