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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Wann der spä­ter so ge­nann­te Eri­ka­gang erst­mals ab­ge­baut wur­de ist nicht über­lie­fert.

1908 wird in ei­nem Be­richt, der im Mai ver­faßt wur­de, und von Max Prie­h­äu­ßer, Mün­chen stammt, zu die­sem Zeit­punkt kei­ne Berg­bau­tä­tig­kei­ten er­wähnt. Der Gang wur­de aber über Ta­ge, wie der da­vor­lie­gen­de spä­ter so ... mehrWann der später so genannte Erikagang erstmals abgebaut wurde ist nicht überliefert.

1908 wird in einem Bericht, der im Mai verfaßt wurde, und von Max Priehäußer, München stammt, zu diesem Zeitpunkt keine Bergbautätigkeiten erwähnt. Der Gang wurde aber über Tage, wie der davorliegende später so genannte Herminegang, ebenfalls übertägig und später auch mittels eines Stollens und zumindest zweier Tagesschächte abgebaut. Die beiden Tagesschächte lagen im Südostfeld und hatten ihren Schachtansatzpunkt bei 391,6 m NN und bei 389,2 m NN.

1923 - 1930 sind die Angaben zu Grube Erika sehr verwirrend. In dem Zeitraum werden mehrere Besitzer genannt. Der Grube läuft vermutlich unter dem Namen Grube Lanzenleite.

1923 erwerben der Gutsbesitzer Hans Schanderl aus Paulsdorf und Ing. Thurm aus Amberg die Ausbeuterechte der PlanNr. 2004 und 2005 in der Lanzenleite vom Bauern Nikolaus Harrer in Säulnhof. Sie stellen Maschinen auf und teufen damit einen Förderschacht ( siehe Skizze lfdNr. 8 ) bis auf 20 m ab... Ein Bericht von Michael Kommer
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Die Mi­ne­ra­li­en­mes­se ist er­folg­reich zu En­de ge­gan­gen, und der Au­tor des Ar­ti­kels er­hielt aus­sch­ließ­lich po­si­ti­ve Rück­mel­dun­gen. Vie­le Händ­ler zeig­ten sich äu­ßerst zu­frie­den. Laut dem Ver­an­stal­ter be­such­ten al­lein am Sams­tag 18.000 Gäs­te die Hal­len. An bei­den Ta­gen herrsch­te re­ges Trei­ben, und die za ... mehrDie Mineralienmesse ist erfolgreich zu Ende gegangen, und der Autor des Artikels erhielt ausschließlich positive Rückmeldungen. Viele Händler zeigten sich äußerst zufrieden. Laut dem Veranstalter besuchten allein am Samstag 18.000 Gäste die Hallen. An beiden Tagen herrschte reges Treiben, und die zahlreichen Kinderattraktionen wurden gut angenommen. Überall waren Eltern mit ihren Kindern unterwegs, um die Geo-Rally abzuschließen.

Für die Mineraliensammler waren die gewohnten Händler vor Ort, allerdings blieben vereinzelt einige Tische leer. Höhepunkte aus der Szene oder überquellende Tische mit identischem Material aus neuen Funden fehlten. Positiv hervorzuheben war jedoch ein Stand mit einer beeindruckenden Auswahl an Germanit-Brocken, die als willkommene Neuheit galten.

Die Sonderausstellung "The Impossible Crystal" war gelungen. Auch wenn nicht alle Exponate als "impossible Crystal" bezeichnet werden könnten, waren sämtliche Stücke von bester Qualität und sehr sehenswert. In den B-Hallen besuchte der Autor die "Jungen Designer", darunter eine Studentin, die gegossenen Schmuck aus Silber in organischem Design präsentierte, der die eingebetteten Steine hervorragend zur Geltung brachte – eine beeindruckende Arbeit...
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Zu Be­ginn des Jah­res 1973 ent­deck­te der Sch­muck­stein­sch­lei­fer Phi­lip Ho­bein aus Kir­schwei­ler bei Idar Ober­stein hin­ter dem Re­stau­rant 'Laa­cher Müh­le' ei­ni­ge blaue Kör­ner kri­s­tal­li­ner En­ste­hung. Die­se Kör­ner weck­ten sein In­ter­es­se, zu­mal er schon ei­ni­ge Er­fah­rung im Sch­liff ver­schie­de­ner, nicht als S ... mehrZu Beginn des Jahres 1973 entdeckte der Schmucksteinschleifer Philip Hobein aus Kirschweiler bei Idar Oberstein hinter dem Restaurant 'Laacher Mühle' einige blaue Körner kristalliner Enstehung. Diese Körner weckten sein Interesse, zumal er schon einige Erfahrung im Schliff verschiedener, nicht als Schmucksteine bekannter Mineralien hatte. In seiner Werkstatt versah er diese xenomorphen Körner mit einem Fazettschliff. Das Resultat war die Geburt eines neuen Schmucksteins von saphirblauer Farbe und sehr schöner Transparenz - dem Mineral Hauyn, benannt nach dem französischen Kristallographen R. J. Haüy (1743 bis 1822) (Brunn-Neergard, 1807).

Die umfassenden Daten zu diesem seltenen kubischen Gerüstsilikat der Sodalithgruppe nach der Systematik von STRUNZ, kann dem Mineralien-Steckbrief aus dem Benutzerlexikon unter Hauyn ... ein Beitrag von Ralf Dahlheuser
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Die Me­tall­ge­win­nung durch Erz­lau­gung (we­sent­lich Kup­fer) war schon et­wa 1.000 Jah­re v.Chr. im Mit­tel­meer­raum be­kannt, es gibt je­doch dar­über kaum schrift­li­che Zeug­nis­se. Die im Mit­telal­ter und in der dar­auf­fol­gen­den Re­nais­san­ce be­kann­ten un­ter­schied­li­chen Ver­fah­ren wur­den erst­ma­lig de­tail­liert von G ... mehrDie Metallgewinnung durch Erzlaugung (wesentlich Kupfer) war schon etwa 1.000 Jahre v.Chr. im Mittelmeerraum bekannt, es gibt jedoch darüber kaum schriftliche Zeugnisse. Die im Mittelalter und in der darauffolgenden Renaissance bekannten unterschiedlichen Verfahren wurden erstmalig detailliert von Georg Agricola in seinem 1556 erschienenen Buch "De Re Metallica Libri XII" beschrieben. Seit der Mitte des 18. Jh. wird aus den gigantischen Pyritlagerstätten am Rio Tinto in Südspanien durch mikrobielle Erzlaugung Kupfer gewonnen.

Moderne industrielle mikrobielle Bergbauprozesse sind jedoch relativ neu; sie begannen erst in den späten 1940er Jahren, als man die Rolle von Bakterien bei der Erzlaugung entdeckte. Seither wurden verschiedene chemische und chemisch-biohydrometallurgische (mikrobielle) Verfahren zur Gewinnung von Kupfer und Uran aus minderwertigen oder nicht abbauwürdigen Erzen und von Abraumhalden entwickelt. Die ersten kommerziellen Anwendungen dieser mikrobiellen Verfahren waren in situ-Laugungen von Uran in Canada und Halden-Erzlaugung von Kupfer in den USA. In den 1980er Jahren wurde die erste Anlage zur mikrobiellen Gewinnung von Gold (tank bioleaching plant) in Südafrika eingeweiht... Ein Bericht von Peter Seroka
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Cal­cit ist ei­nes der in der Na­tur am häu­figs­ten vor­kom­men­den Mi­ne­ra­li­en. Da­bei ist er in sehr ver­schie­de­ner Ge­stalt an­zu­tref­fen; so­wohl derb als Kalk­stein als auch als Sin­ter in Höh­len und im kri­s­tal­li­nen Zu­stand. Aber auch in un­se­rem täg­li­chen Le­ben ist Cal­cit stän­dig prä­sent: er ver­stopft als "Kal ... mehrCalcit ist eines der in der Natur am häufigsten vorkommenden Mineralien. Dabei ist er in sehr verschiedener Gestalt anzutreffen; sowohl derb als Kalkstein als auch als Sinter in Höhlen und im kristallinen Zustand. Aber auch in unserem täglichen Leben ist Calcit ständig präsent: er verstopft als "Kalk" in manchen Regionen Wasserrohre, wir bauen mit ihm unsere Häuser, er befindet sich in unserer Nahrungskette und ohne ihn könnten wir nicht aufrecht stehen.

Calcit ist nicht selten, jedoch das vielgestaltigste Mineral der Erde. Die Vielzahl der Formen und Variationen der Formen des Calcites sind in der Welt der Mineralogie unerreicht. Bis 2009 wurden etwas mehr als 800 Calcitformen beschrieben.
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Das Kö­n­ig­reich Ma­rok­ko ist Ori­ent und Ok­zi­dent in ei­nem, nur ei­nen Kat­zen­sprung von Eu­ro­pa ent­fernt (sie­he ne­ben­ste­hen­des Fo­to). Die Kon­tras­te zwi­schen Wüs­ten, Hoch­ge­bir­gen, Ber­ber-Dör­fern mit mit­telal­ter­li­chen Kas­bah-Wohn­bur­gen aus Stampf­lehm, den er­ha­be­nen Kö­n­igs­städ­ten Ra­bat, Me­k­nes, Mar­ra­kech un ... mehrDas Königreich Marokko ist Orient und Okzident in einem, nur einen Katzensprung von Europa entfernt (siehe nebenstehendes Foto). Die Kontraste zwischen Wüsten, Hochgebirgen, Berber-Dörfern mit mittelalterlichen Kasbah-Wohnburgen aus Stampflehm, den erhabenen Königsstädten Rabat, Meknes, Marrakech und Fes und dem modernen und hektischen Casablanca sind atemberaubend. Feine, lange Sandstrände am Mittelmeer und Atlantik, liebliche und sanfte Mittelgebirge mit dichtem Baumbestand von Kiefern und Zedern im Landesinneren (wo man auch Ski fahren und Forellen fischen kann), über die gewaltigen Massive des Hohen Atlas in die südliche Hammada-Wüste am Nordrand der Sahara mit Trockenflüssen - jeder Kilometer einer Reise durch Marokko ist ein Abenteuer für das ... ein Bericht von Peter Seroka
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