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Das Mi­ne­ral Wul­fenit wur­de - so die all­ge­mein ver­b­rei­te­te Ver­si­on bzw. der all­ge­mein ver­b­rei­te­te Irr­tum - En­de des 18. Jh. vom ös­t­er­rei­chi­schen Je­sui­ten (Ab­bé), Bo­ta­ni­ker und Mi­ne­ra­lo­gen Franz Frei­herr von Wul­fen ent­deckt und von ihm in sei­ner be­rühm­ten "Ab­hand­lung vom Kärnth­ne­ri­schen Bleyspa­the" im ... mehrDas Mineral Wulfenit wurde - so die allgemein verbreitete Version bzw. der allgemein verbreitete Irrtum - Ende des 18. Jh. vom österreichischen Jesuiten (Abbé), Botaniker und Mineralogen Franz Freiherr von Wulfen entdeckt und von ihm in seiner berühmten "Abhandlung vom Kärnthnerischen Bleyspathe" im Jahr 1785 beschrieben und gezeichnet, obwohl es bereits 1772 eine Veröffentlichung des Siebenbürgener Mineralogen und Geologen Ignaz von Born gab, mit dem Titel: "Plumbum spatosum flavo-rubrum pellucidum" (von Annaberg in Niederösterreich). Von Wulfen selbst zitierte den berühmten Bergrat Scopoli, welcher in seiner "Einleitung zur Kenntnis der Fossilien" den kärntherischen Bleyspat als " ungestaltete, ockergelblichte, versteinerte Bleyerde, welche im Zentner 27 bis 30 Pfund Blei enthält " beschrieb... ein Beitrag von Peter Seroka
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Wann der spä­ter so ge­nann­te Eri­ka­gang erst­mals ab­ge­baut wur­de ist nicht über­lie­fert.

1908 wird in ei­nem Be­richt, der im Mai ver­faßt wur­de, und von Max Prie­h­äu­ßer, Mün­chen stammt, zu die­sem Zeit­punkt kei­ne Berg­bau­tä­tig­kei­ten er­wähnt. Der Gang wur­de aber über Ta­ge, wie der da­vor­lie­gen­de spä­ter so ... mehrWann der später so genannte Erikagang erstmals abgebaut wurde ist nicht überliefert.

1908 wird in einem Bericht, der im Mai verfaßt wurde, und von Max Priehäußer, München stammt, zu diesem Zeitpunkt keine Bergbautätigkeiten erwähnt. Der Gang wurde aber über Tage, wie der davorliegende später so genannte Herminegang, ebenfalls übertägig und später auch mittels eines Stollens und zumindest zweier Tagesschächte abgebaut. Die beiden Tagesschächte lagen im Südostfeld und hatten ihren Schachtansatzpunkt bei 391,6 m NN und bei 389,2 m NN.

1923 - 1930 sind die Angaben zu Grube Erika sehr verwirrend. In dem Zeitraum werden mehrere Besitzer genannt. Der Grube läuft vermutlich unter dem Namen Grube Lanzenleite.

1923 erwerben der Gutsbesitzer Hans Schanderl aus Paulsdorf und Ing. Thurm aus Amberg die Ausbeuterechte der PlanNr. 2004 und 2005 in der Lanzenleite vom Bauern Nikolaus Harrer in Säulnhof. Sie stellen Maschinen auf und teufen damit einen Förderschacht ( siehe Skizze lfdNr. 8 ) bis auf 20 m ab... Ein Bericht von Michael Kommer
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Auf die­se Sei­te ge­be ich ei­nen gro­ben Über­blick über das Wöl­sen­dor­fer Flußs­pa­t­re­vier wie­der. Bei der Mas­se der vor­han­de­nen Li­te­ra­tur rei­chen die hier ge­mach­ten An­ga­ben im All­ge­mei­nen aus, um sich ei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen. Un­ter den ein­zel­nen Gru­ben las­sen sich wei­te­re An­ga­ben fin­den und hof­fe ... mehrAuf diese Seite gebe ich einen groben Überblick über das Wölsendorfer Flußspatrevier wieder. Bei der Masse der vorhandenen Literatur reichen die hier gemachten Angaben im Allgemeinen aus, um sich einen Überblick zu verschaffen. Unter den einzelnen Gruben lassen sich weitere Angaben finden und hoffe dem interessierten Leser und Sammler genügend Stoff an die Hand gegeben zu haben. In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei den vielen Informanten bedanken, die mir schriftliches Material zukommen ließen und ihr Wissen näher gebracht haben und die mir zum Teil erstklassiges Stufenmaterial veräußerten um das Wölsendorfer Revier von einer Seite zu beschreiben, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.
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Die Gän­ge der spä­ter so ge­nann­ten Gru­be Max sind ver­mut­lich be­reits um 1916-1920 auf­ge­fun­den wor­den. Ei­ne Zeit in der ver­stärkt nach Flussspat­gän­gen im Wöl­sen­dor­fer Raum ge­sucht wur­de. Nord­west­lich der Max­gän­ge wur­de 1920 ver­mut­lich nicht ein Ver­suchs­stol­len auf die Kran­dor­fer Blei-Quarz­gän­ge (Gru­be ... mehrDie Gänge der später so genannten Grube Max sind vermutlich bereits um 1916-1920 aufgefunden worden. Eine Zeit in der verstärkt nach Flussspatgängen im Wölsendorfer Raum gesucht wurde. Nordwestlich der Maxgänge wurde 1920 vermutlich nicht ein Versuchsstollen auf die Krandorfer Blei-Quarzgänge (Grube Krandorf) angesetzt, sondern aus dem Bereich ein Versuchsstollen Richtung der später so genannten Quarz-Flussspatgänge der Hudelschächte vorgetrieben. Sowohl die Gänge der Grube Max als auch der Hudelschächte gerieten danach in Vergessenheit.

Interessant in diesem Zusammenhang waren mehrere Gespräche mit Betriebsangehörigen der Grube Max und Einwohnern der Orte Krandorf und Wundsheim, in denen davon berichtet wurde, dass in früheren Jahren, also vor Inbetriebnahme der Grube Max, bei Waldarbeiten Flussspat aufgefunden wurde. Dieser Hinweis deckt sich mit der Gegebenheit, dass der Flussspat der Grube Max im Nordwesten an der Tagesoberfläche ausbeißt, hier wurde 1952 ein Tagebau angelegt. Weiterhin enden der Gang 1 und der Gang 2 der Grube Max untertägig im Nordwesten abrupt an eine Störung. Die Gänge fand man dahinter auch nicht mehr wieder, was nicht heißt ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Zu den spek­ta­ku­lärs­ten Fun­den ge­hö­ren die fan­tas­ti­schen hell­blau­en Cal­ci­te aus der Gru­be Ju­lia in Bil­bao, wel­che bis et­wa Mit­te der 1970er Jah­re Samm­ler­her­zen ent­zück­ten. Et­wa in der glei­chen Zeit lie­fer­te die Zin­kerz­gru­be Las Man­fo­ras bei Ali­va ex­zel­len­te, hoch­glän­zen­de Cal­ci­te, nicht sel­ten ver­ges ... mehrZu den spektakulärsten Funden gehören die fantastischen hellblauen Calcite aus der Grube Julia in Bilbao, welche bis etwa Mitte der 1970er Jahre Sammlerherzen entzückten. Etwa in der gleichen Zeit lieferte die Zinkerzgrube Las Manforas bei Aliva exzellente, hochglänzende Calcite, nicht selten vergesellschaftet mit den weltweit besten roten Sphaleriten.

Unter den Calcitformen ist das Pinacoid einmalig, da es aus genau zwei zueinander parallelen und senkrecht zur c-Achse orientierten Flächen besteht. Alle anderen Calcitformen haben entweder sechs oder zwölf Flächen. Das Pinacoid ist eine offene Form, mit der es nicht wirklich Raum einschließen kann; so muss das Pinacoid andere Formen am Calcitkristall begleiten ...

Ein Mineralienportrait von Peter Seroka und Beiträgen von Ingo Löffler, Edgar Müller, Rainer Albert, Wilhelm Waltermann
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Es ist nicht mög­lich, ein Ka­pi­tel über das Mi­ne­ral Ga­lenit (hier in der Fol­ge mit sei­nem im­mer noch volk­s­tüm­li­chen Na­men Bl­ei­glanz bzw. Ga­le­na ge­nannt) zu sch­rei­ben, oh­ne auf die Ge­schich­te des Bleis und des Sil­bers ein­zu­ge­hen, zwei der wich­tigs­ten Roh- und Werk­stof­fe der Mensch­heit. Wie lan­ge die M ... mehrEs ist nicht möglich, ein Kapitel über das Mineral Galenit (hier in der Folge mit seinem immer noch volkstümlichen Namen Bleiglanz bzw. Galena genannt) zu schreiben, ohne auf die Geschichte des Bleis und des Silbers einzugehen, zwei der wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Menschheit. Wie lange die Menschen schon Bleiglanz als wichtigstes Erz zur Herstellung von Blei verarbeiten, ist nicht bekannt. Da Blei u.a. als Beimengung zu verschiedenen Schmelzen benutzt wurde (z.B. zu Bronzen und beim Salz-Zementationsprozess zur Goldgewinnung), kann man davon ausgehen, dass die Eigenschaften dieses Minerals schon vor 3.000 v.Chr. bekannt waren. Andere Quellen sprechen von einer Geschichte des Bleis, die ca. 7.000 bis 9.000 Jahre v.Chr. zurückgeht.
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Als Mi­ne­ra­li­en­samm­ler er­war­tet man das Pri­mat der Na­tur. Wo sie schon war, muss der Mensch erst hin. Über­ra­schend ist da­her die Ge­schich­te des Aven­tu­rins – bei dem ein Ar­te­fakt das Ep­onym für Er­schei­nun­gen im Mi­ne­ral­reich ist. Der Na­me Aven­tu­rin taucht näm­lich zum ers­ten Mal bei der Sc­höp­fung ei­nes ... mehrAls Mineraliensammler erwartet man das Primat der Natur. Wo sie schon war, muss der Mensch erst hin. Überraschend ist daher die Geschichte des Aventurins – bei dem ein Artefakt das Eponym für Erscheinungen im Mineralreich ist. Der Name Aventurin taucht nämlich zum ersten Mal bei der Schöpfung eines besonderen Glases durch Menschenhand auf.

Die kupferhaltigen Gläser „Rubinglas“, „Goldstein“ und „Purpurin“ bilden ein strukturelles Kontinuum. Die Größe der im Glas enthaltenen Kupferkolloide erzeugt die unterschiedlichen Varietäten: im Rubinglas besteht das Kupfer aus transparenten Nanopartikeln, im Purpurin stellt das Kupfer opake mikroskopische Partikel dar und im „Goldstein“ bildet das Kupfer sichtbare Kristalle. Alle drei Varianten waren im Altertum bekannt: Frühe rote, kupferhaltige Gläser stammen aus dem Industal und besitzen ein Alter von viertausend Jahren und eine Vielzahl von Funden aus Pompeji belegen die Erzeugung und Verwendung durch die Römer. Sogar Plinius der Ältere erwähnt diese Gläser in seiner Historia Naturalis als „Haematinum“. Ein Beitrag von Klaus Schäfer
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