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Ery­thrin­kri­s­tal­le wa­ren in al­len Zei­ten be­gehr­te Sam­mel­ob­jek­te. Schon im Jahr 1776 be­schrieb der fran­zö­si­sche Mi­ne­ra­lo­ge und Kri­s­tal­lo­graph Ro­mé de L'Is­le fast hun­dert Stu­fen aus der be­rühm­ten Samm­lung des Pe­rua­ners Pe­dro Fran­ci­so Da­vi­la. Die­se zu die­ser Zeit noch als Ko­balt­bü­ten oder "Fleurs de Co ... mehrErythrinkristalle waren in allen Zeiten begehrte Sammelobjekte. Schon im Jahr 1776 beschrieb der französische Mineraloge und Kristallograph Romé de L'Isle fast hundert Stufen aus der berühmten Sammlung des Peruaners Pedro Franciso Davila. Diese zu dieser Zeit noch als Kobaltbüten oder "Fleurs de Cobalt" genannten Erythrine stammten zumeist aus den Schneeberger und Annaberger Revieren im Erzgebirge, doch auch Stufen von Richelsdorf und aus Spanien waren bereits bekannt.

Der Begriff Erythrin war sehr lange mit seinem berühmtesten Fundort, dem Schneeberger Revier verbunden. Die jedoch schönsten und größten Erythrine der Welt wurden in den letzten 40 Jahren im bedeutenden Kobalterzrevier von Bou Azzer in Marokko gefunden. In den 60er - 70er und in den gerade kürzlich zurückliegenden 2000er Jahren waren Stufen mit zentimetergroßen Kristallen nicht selten. Es gab sogar Kristalle von 20-25 cm (und mehr). Vorausgesetzt, der Kobaltbergbau in Bou Azzer hält an, werden auch zukünftig wie fast jedes Jahr spektakuläre Erythrine geborgen werden können.
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... Für die hier vor­ge­s­tell­te Un­ter­su­chung wur­den Spek­t­ren von Ur­a­no­phan, Sk­lo­dows­kit und Ur­a­no­cir­cit aus der Li­te­ra­tur her­an­ge­zo­gen. Bei den un­ter­such­ten Mi­ne­ra­li­en wur­de näm­lich fest­ge­s­tellt, dass auf dem glei­chen Stück auf­t­re­ten­de, an­de­re Ur­anyl-Mi­ne­ra­li­en, die Mes­sung ver­fäl­schen kön­nen, wenn de ... mehr... Für die hier vorgestellte Untersuchung wurden Spektren von Uranophan, Sklodowskit und Uranocircit aus der Literatur herangezogen. Bei den untersuchten Mineralien wurde nämlich festgestellt, dass auf dem gleichen Stück auftretende, andere Uranyl-Mineralien, die Messung verfälschen können, wenn deren Lumineszenz nicht räumlich sicher abgeblockt werden kann. Beispielsweise beeinflusste in einer ersten Messung die vergleichsweise starke Lumineszenz von Uranocircit die Messung an einer Uranophan-Probe aus Menzenschwand. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Spektren weiterer potentiell auftretender Mineralien wie Uranocircit mit in die Untersuchung aufzunehmen, um bei der Bestimmung der Mineralien solche Einflüsse aufspüren zu können... Ein Beitrag von Markus Noller und Martin Stark
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Die Flußs­pat­vor­kom­men des Do­n­austau­fer Re­viers lie­gen am tek­to­nisch stark über­präg­ten Süd­saum (Do­nau­rand­bruch) der böh­m­i­schen Mas­se. Es han­delt sich um hyd­ro­ther­ma­le Gang­la­ger­stät­ten, die ent­we­der Kri­s­tall­granit I oder mit­tel­kör­ni­gen Granit durch­schla­gen. Ihr süd­li­ches En­de liegt in je­ner Zo­ne, wo d ... mehrDie Flußspatvorkommen des Donaustaufer Reviers liegen am tektonisch stark überprägten Südsaum (Donaurandbruch) der böhmischen Masse. Es handelt sich um hydrothermale Ganglagerstätten, die entweder Kristallgranit I oder mittelkörnigen Granit durchschlagen. Ihr südliches Ende liegt in jener Zone, wo das Nebengestein bereits durch Kataklase geprägt ist. Im Norden werden die Gänge entweder von einer Störungszone abgeschnitten (Sulzbach II) bzw. vertauben knapp vorher oder aber sie gehen bei gleicher Breite in einen reinen Quarzgang über (Gänge des fürstlichen Tiergartens). Die Flußspatgänge streichen... - Beschreibung des Reviers der Gruben - Michael Kommer. Die Beschreibungen der Gruben befinden sich bei den jeweiligen Lokationen.
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Ent­deckt wur­de die La­ger­stät­te durch die Spa­ni­er be­reits 1598. Be­kannt­heit in der Fach­welt er­lang­te sie al­ler­dings erst 1927, nach­dem der ame­ri­ka­ni­sche Mi­ne­ra­lo­ge W.F. Fos­hags die Mi­ne be­such­te und dar­über schrieb. Ei­ni­ge Spu­ren wei­sen aber dar­auf hin, dass be­reits vor der Er­obe­rung durch die Spa­nie ... mehrEntdeckt wurde die Lagerstätte durch die Spanier bereits 1598. Bekanntheit in der Fachwelt erlangte sie allerdings erst 1927, nachdem der amerikanische Mineraloge W.F. Foshags die Mine besuchte und darüber schrieb. Einige Spuren weisen aber darauf hin, dass bereits vor der Eroberung durch die Spanier Bergbau von einheimischen Völkern betrieben wurde.

Die Arbeitsbedingungen in den Gruben waren unter spanischer Führung hart, sodass der Bergbau erheblich zur Entvölkerung der eingeborenen Völker beigetragen hatte. Bergleute mussten Lasten von bis zu 200 Pfund in Lederbeuteln entlang der Schluchtwände transportieren. Noch heute sieht man die eigens dazu in den Fels gehauenen Trittmulden. Eine Zahnradbahn, die später diese Aufgabe übernahm, musste einen Steigung von 14 % überwinden.
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In der Mi­ne Nr. 18 bei Pa­lio­ka­ma­ri­za (Pla­ka, La­vri­on, At­ti­ka, Grie­chen­land) wur­den gel­be, na­de­li­ge Ur­an­mi­ne­ra­le auf Gips ge­fun­den. Un­ter UV‑­Licht (365 nm) zeig­te sich, dass es sich um zwei ver­schie­de­ne Mi­ne­ra­le mit un­ter­schied­li­chen Lu­mi­nes­zen­zei­gen­schaf­ten han­delt: kür­ze­re, dün­ne­re Na­deln leuch­ten ... mehrIn der Mine Nr. 18 bei Paliokamariza (Plaka, Lavrion, Attika, Griechenland) wurden gelbe, nadelige Uranminerale auf Gips gefunden. Unter UV‑Licht (365 nm) zeigte sich, dass es sich um zwei verschiedene Minerale mit unterschiedlichen Lumineszenzeigenschaften handelt: kürzere, dünnere Nadeln leuchten hellgrün, während längere Nadeln gelb lumineszieren ...

Dieser „Public‑Science“-Beitrag dokumentiert eine seltene epitaktische Verwachsung zwischen Boltwoodit (grün lumineszierend) und Sklodowskit (gelb lumineszierend) auf Gips‑Substrat. Die Kombination, sichtbar durch unterschiedliche Lumineszenz und bestätigt durch Spektroskopie, liefert wertvolle Einblicke in die Kristallisation und Bildung solcher Uranminerale am Fundort Lavrion.
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„Es han­delt sich um ei­nen ein­fach ge­bau­ten Spal­ten­gang von durch­schnitt­lich 0,2-0,6 m Mäch­tig­keit mit deut­lich aus­ge­bil­de­ten Sal­bän­dern. Be­g­lei­tet wird der Haupt­gang von ei­ni­gen ins Lie­gen­de ablau­fen­de, bo­gen­för­mi­ge Ne­ben­trü­mer, auf de­nen u.a. die Gru­be Al­ter Theu­er­dank ge­baut hat. Über Ta­ge ist der ... mehr„Es handelt sich um einen einfach gebauten Spaltengang von durchschnittlich 0,2-0,6 m Mächtigkeit mit deutlich ausgebildeten Salbändern. Begleitet wird der Hauptgang von einigen ins Liegende ablaufende, bogenförmige Nebentrümer, auf denen u.a. die Grube Alter Theuerdank gebaut hat. Über Tage ist der Ausbiss an Pingen und Schürflöchern gut zu erkennen. Wie Harnischflächen belegen, stellt der Reiche Troster Gang eine Abschiebung dar, wobei die hangende Scholle mit einem Versatzbetrag von wenigen Metern abgesunken ist. Er kann als eine diagonale Verbindung ("Diagonaltrum") zwischen dem Wennsglücker Gang im Norden und dem St. Jacobsglücker Gang im Süden aufgefasst werden.... Ein Beitrag von Manfred Groß und Frank Heise
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