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Gru­be Pfeif­fer im Wöl­sen­dor­fer Re­vier... konnte man schon einige hundert Meter vorher, wenn man von Staatsbruch den Berg herunter kam deutlich sehen, daß sich im Bereich der Grube Pfeiffer und Frey mindestens zwei Gangzüge kreuzen; der Wölsendorfer und Wölsenberger Gang scharen sich hier. In einem neu aufgefahrenen Stollen wurde dieser 4,5 bis 6 m breite Doppelgang wieder aufgeschlossen. Der Gang war nach seiner Entstehung noch wiederholt weiteren tektonischen Bewegungen ausgesetzt, die teilweise den Gang erweiterten.

1933 stieß man auf besonders interessante Verhältnisse bei Wölsendorf im Grubenfeld der Firma Pfeiffer und Frey. Zunächst sind dort oberflächlich in einem neben den Werkanlagen gelegenen Aufschluß der Wölsendorfer und der etwas östlich gelegene Wölsenberger Gang sehr schön aufgeschlossen. Man sieht zwischen den beiden Gängen ein 4 bis 5 m breites Nebengesteinsband, indem sich zahlreiche Flußspattrümmer befinden; teils verlaufen sie im Streichen und Fallen der Hauptgänge. Geologisch interessanter als die Tagesaufschlüsse waren auf dieser Grube die Verhältnisse unter Tage. Bis zu einer Teufe von 15 m ist dort der Wölsendorfer Gang 3 bis 6 m breit, um sich von da an in 2 Gänge zu spalten. Das nördlich abzweigende Trum des Wölsendorfer Ganges vereinigt sich in 50 m Teufe mit dem Wölsenberger Gang. Während letzterer allein auf dem Pfeifferschen Grubenfeld durchschnittlich 1 m mächtig ist, haben die vereinigten Gänge 3 m ... ein Beitrag von Michael Kommer
... konn­te man schon ei­ni­ge hun­dert Me­ter vor­her, wenn man von Staats­bruch den Berg her­un­ter kam deut­lich se­hen, daß sich im Be­reich der Gru­be Pfeif­fer und Frey min­des­tens zwei Gang­zü­ge kreu­zen; der Wöl­sen­dor­fer und Wöl­sen­ber­ger Gang scha­ren sich hier. In ei­nem neu auf­ge­fah­re­nen Stol­len wur­de die­ser ... mehr... konnte man schon einige hundert Meter vorher, wenn man von Staatsbruch den Berg herunter kam deutlich sehen, daß sich im Bereich der Grube Pfeiffer und Frey mindestens zwei Gangzüge kreuzen; der Wölsendorfer und Wölsenberger Gang scharen sich hier. In einem neu aufgefahrenen Stollen wurde dieser 4,5 bis 6 m breite Doppelgang wieder aufgeschlossen. Der Gang war nach seiner Entstehung noch wiederholt weiteren tektonischen Bewegungen ausgesetzt, die teilweise den Gang erweiterten.

1933 stieß man auf besonders interessante Verhältnisse bei Wölsendorf im Grubenfeld der Firma Pfeiffer und Frey. Zunächst sind dort oberflächlich in einem neben den Werkanlagen gelegenen Aufschluß der Wölsendorfer und der etwas östlich gelegene Wölsenberger Gang sehr schön aufgeschlossen. Man sieht zwischen den beiden Gängen ein 4 bis 5 m breites Nebengesteinsband, indem sich zahlreiche Flußspattrümmer befinden; teils verlaufen sie im Streichen und Fallen der Hauptgänge. Geologisch interessanter als die Tagesaufschlüsse waren auf dieser Grube die Verhältnisse unter Tage. Bis zu einer Teufe von 15 m ist dort der Wölsendorfer Gang 3 bis 6 m breit, um sich von da an in 2 Gänge zu spalten. Das nördlich abzweigende Trum des Wölsendorfer Ganges vereinigt sich in 50 m Teufe mit dem Wölsenberger Gang. Während letzterer allein auf dem Pfeifferschen Grubenfeld durchschnittlich 1 m mächtig ist, haben die vereinigten Gänge 3 m ... ein Beitrag von Michael Kommer
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... Wie an an­de­rer Stel­le be­reits er­wähnt, geht der Berg­bau in Il­menau bis in das Jahr 1200 zu­rück. Im Jahr 1216 wur­de Graf Pop­po v. Hen­ne­berg durch Fried­rich den II mit dem Ber­g­re­gal be­lehnt. Da­mals hat­te man ver­erz­ten steil­ste­hen­den Kup­fer­schie­fer bei Ro­da und auf der Sturm­hei­de ent­deckt. Ver­mut­li ... mehr... Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, geht der Bergbau in Ilmenau bis in das Jahr 1200 zurück. Im Jahr 1216 wurde Graf Poppo v. Henneberg durch Friedrich den II mit dem Bergregal belehnt. Damals hatte man vererzten steilstehenden Kupferschiefer bei Roda und auf der Sturmheide entdeckt. Vermutlich waren einzeln schürfende Bergleute belehnt worden, die gemäß der Bergbaufreiheit Kupferschiefer und Sanderz abbauten. Dies wird allgemein als der Beginn der ersten Hauptperiode des Ilmenauer Bergbaus bezeichnet. Abgebaut wurde das Erz in kleinen Tagebauen bis in eine Teufe von maximal 50m. ... Ein Beitrag von {:10697:}
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Azu­rit ist seit mehr als 3.000 Jah­ren be­kannt. Schon die al­ten Ägyp­ter seit der 4. Dy­nas­tie, Per­ser und die Rö­mer ver­wen­de­ten das pul­ve­ri­sier­te Mi­ne­ral als Au­gen­sch­min­ke. Im Chi­na der Sung- und Ming-Dy­nas­ti­en, in der Ukiyo-e-Schu­le Ja­pans, im prä­ko­lum­bia­ni­schen Süd­wes­ten der heu­ti­gen USA so­wie wäh­re ... mehrAzurit ist seit mehr als 3.000 Jahren bekannt. Schon die alten Ägypter seit der 4. Dynastie, Perser und die Römer verwendeten das pulverisierte Mineral als Augenschminke. Im China der Sung- und Ming-Dynastien, in der Ukiyo-e-Schule Japans, im präkolumbianischen Südwesten der heutigen USA sowie während des europäischen Mittelalters und der Renaissance wurde Azurit als wertvolles blaues Pigment in der Malerei und für Handschriften bzw. Miniaturen benutzt. Die blaue Farbe war im Okzident lange Zeit das bevorzugte Pigment, den Kleidern der Jungfrau Maria ihre blaue Farbe zu geben, bzw. Skulpturen zu bemalen. Da der exotische Lapis Lazuli als Pigment Ultramarin weitaus begehrter, aber auch dementsprechend teurer war, wurde Azurit gewöhnlich als Grundfarbe benutzt und Ultramarin nur hauchdünn ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Die Gru­be Jo­han­ne­schacht hat­te ei­ne der we­ni­gen Auf­be­rei­tungs­an­la­gen im Wöl­sen­dor­fer Re­vier und da­her wur­de auch Roh­ma­te­rial von an­de­ren Gru­ben hier an­ge­lie­fert. Das wa­ren: Gru­be Max, Gru­be Hanns und die Auf­schluß­gru­be Lis­sent­han. Be­deu­tet das nicht al­le Stu­fen die den Na­men Jo­han­nes­schacht tra­gen a ... mehrDie Grube Johanneschacht hatte eine der wenigen Aufbereitungsanlagen im Wölsendorfer Revier und daher wurde auch Rohmaterial von anderen Gruben hier angeliefert. Das waren: Grube Max, Grube Hanns und die Aufschlußgrube Lissenthan. Bedeutet das nicht alle Stufen die den Namen Johannesschacht tragen auch aus dieser Grube stammen. Angebote sollten kritisch hinterfragt werden.
Stufen die auf Halde gefunden wurden oder im über Tage Bereich bekommen als Fundortbezeichnung "Halde der Grube Johannesschacht" oder "über Tage Fund Grube Johannesschacht", u.U. noch mit einem entsprechenden Hinweis.
1929 wird erwähnt, daß bis zu einer Teufe von 28 Meter grobspätiger Stinkspat vorgefunden wurde. Uranmineralien wurden erst ab einer Teufe von 18 m angetroffen.
1931 wurde Stinkspat in Würfeln, Oktaedern, Rhombendodekaedern sowie... Ein Beitrag von Michael Kommer
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... Skarn ist ein al­ter schwe­di­scher Berg­bau­be­griff, wel­cher ur­sprüng­lich be­nutzt wur­de, um je­de Art si­li­ka­ti­scher Gang­ge­stei­ne oder tau­ber Ge­stei­ne zu be­sch­rei­ben, wel­che mit ei­sen­hal­ti­gen sul­fi­di­schen La­ger­stät­ten as­so­zi­iert wa­ren, wel­che stel­len­wei­se pa­läo­pro­tero­zoi­sche Kalk­stei­ne im schwe­di­schen ... mehr... Skarn ist ein alter schwedischer Bergbaubegriff, welcher ursprünglich benutzt wurde, um jede Art silikatischer Ganggesteine oder tauber Gesteine zu beschreiben, welche mit eisenhaltigen sulfidischen Lagerstätten assoziiert waren, welche stellenweise paläoproterozoische Kalksteine im schwedischen Bergbaurevier Peterberg ersetzten. Im modernen Sprachgebrauch bedeutet Skarn Calcium-haltige Silikate jeglichen Alters. Skarne oder "Erlane" sind Gesteine, die bei der Metasomatose aus Kalk- oder Dolomitgesteinen durch Reaktion der Carbonatmineralien mit SiO2 bzw. am magmatischen Intrusivkontakt entstehen. Sie werden auch manchmal als Kalksilikatgesteine bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist, da Kalksilikatgesteine metamorph und nicht metasomatisch gebildet ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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.... "Aus den Ei­sen­gru­ben kommt das für den Waf­f­en­trä­ger ex­zel­len­tes­te und das per­ver­ses­te Ge­schenk. Wir pflü­gen mit die­sem Ge­schenk die Er­de, wir pflan­zen die Sträu­cher, wir be­ar­bei­ten die Bö­den der Fel­der, wir bau­en mit die­ser Waf­fe Häu­ser, zer­klop­fen Stei­ne und ver­wen­den das Ei­sen auf viel­fa­che ... mehr .... "Aus den Eisengruben kommt das für den Waffenträger exzellenteste und das perverseste Geschenk. Wir pflügen mit diesem Geschenk die Erde, wir pflanzen die Sträucher, wir bearbeiten die Böden der Felder, wir bauen mit dieser Waffe Häuser, zerklopfen Steine und verwenden das Eisen auf vielfache Weise. Doch mit dem gleichen Geschenk streiten wir, führen wir Kriege und plündern; wir verwenden es nicht nur aus der Nähe, sondern lassen es über weite Strecken fliegen, aus Schießscharten, mit kräftigen Händen, als gefiederte Pfeile. Nach meiner Meinung ist das Eisen das sittenloseste Ding, welches dem menschlichen Geist entsprang. Und damit der Tod noch schneller eintritt, gaben wir ihm eiserne Flügel. Aus all diesen Gründen trägt der Mensch die Schuld und nicht die Natur." - Ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka
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1496 ver­leiht Her­zog Al­b­recht IV. Berg­f­rei­heit an Jörg Valld­rer, der den heu­te noch exis­tie­ren­den „Sil­ber­schach­t“ an­fängt. Die Auf­schlüs­se in dem Schacht wa­ren ex­t­rem me­tall­arm und da­her Ein­stel­lung der Tä­tig­kei­ten. Um 1700 be­reits der ers­te Flußs­pa­tab­bau. Die „Sma­rag­de“ von Bach (und von Do­n­aust­auf ... mehr1496 verleiht Herzog Albrecht IV. Bergfreiheit an Jörg Valldrer, der den heute noch existierenden „Silberschacht“ anfängt. Die Aufschlüsse in dem Schacht waren extrem metallarm und daher Einstellung der Tätigkeiten. Um 1700 bereits der erste Flußspatabbau. Die „Smaragde“ von Bach (und von Donaustauf) machten Schlagzeilen. 1702 Probeschürfe auf den Gang auf Eisen und Silber. 1703 legten erfahrene Bergleute aus Bodenwöhr und vom Rauschenberg das Schönfärbige Bergwerk mit dem "St. Barbarastollen" und dem "Dreifaltigkeitsstollen am Sandspach" (Länge 38,9 m) an, ohne jedoch auf Metallerze zu stoßen. 1704 nach Einmarsch kaiserlicher Truppen brachte diesen staatlichen Bergbau zum Erliegen... Ein Beitrag von Michael Kommer
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