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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
Edelsteintage Konstanz
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... Der Be­griff Karst steht für die Ge­samt­heit der For­men von durch­läs­si­gen, was­ser­lös­li­chen Ge­stei­nen (z.B. Kalk­stein, Gips, Sal­ze), die durch Ober­flächen- und Grund­was­ser aus­ge­laugt wer­den. Als ver­kars­ten­de Ge­stei­ne gel­ten in der Rei­hen­fol­ge ih­re Lös­lich­keit Sal­ze (An­hy­drit, Gips, Kalk- und Quarzg ... mehr... Der Begriff Karst steht für die Gesamtheit der Formen von durchlässigen, wasserlöslichen Gesteinen (z.B. Kalkstein, Gips, Salze), die durch Oberflächen- und Grundwasser ausgelaugt werden. Als verkarstende Gesteine gelten in der Reihenfolge ihre Löslichkeit Salze (Anhydrit, Gips, Kalk- und Quarzgesteine (Sandstein, Quarzite)). Durch Lösungsvorgänge kommt es zu charakteristischen Karsterscheinungen. An der Oberfläche sind dies z.B. Karren (Schratten), Dolinen, Uvalas, Poljen, Schlotten, Erdorgeln. Zu den unterirdischen Karsterscheinungen gehören oft weit verzweigte Höhlen und die typischen Erscheinungen der Karsthydrographie: unterirdische Flussläufe und Karstseen, Karstquellen, die unter ... ein Beitrag von Peter Seroka
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Die Al­ten­ber­ger Zinn­gru­be ist be­son­ders durch ih­re rie­si­ge Pin­ge be­kannt die durch die Berg­bau­ak­ti­vi­tä­ten ent­stan­den ist. Un­ter Mi­ne­ra­li­en­samm­lern ist die Gru­be auch für ihr ein­zi­g­ar­ti­ges Vor­kom­men von Py­knit be­rühmt, ei­ner To­pas­va­ria­ti­on, die hier in sten­ge­li­gen Kri­s­tal­len bis 30 cm Län­ge vor­kam.
... mehrDie Altenberger Zinngrube ist besonders durch ihre riesige Pinge bekannt die durch die Bergbauaktivitäten entstanden ist. Unter Mineraliensammlern ist die Grube auch für ihr einzigartiges Vorkommen von Pyknit berühmt, einer Topasvariation, die hier in stengeligen Kristallen bis 30 cm Länge vorkam.

Der Bergbau begann 1440 und erfolgte, mit mehreren Blütezeiten und Phasen geringer Aktivität einschließlich einiger völligen Stilllegungen, bis 1991. Gegenstand des Abbaus war ein Granitpluton von 350 bis 400 Meter Durchmesser, der hydrothermal vererzt war (hauptsächlich mit Kassiterit und untergeordnet Wolframit, Molybdänit, Arsenopyrit, Wismut u.a.) und aus dem insgesamt 37 Millionen Tonnen Erz gefördert wurden. Der riesige Tagesbruch, die Altenberger Pinge, ist das Ergebnis mehrerer Verbrüche, die durch exzessiven Raubbau und später das fortgesetzte Abziehen der Bruchmassen aus dem Pingentiefsten verursacht wurden.

Sammelwürdige Minerale waren selten und klein, so daß die Altenberger Zinngrube nie so berühmt wurde wie die Reviere Freiberg oder Ehrenfriedersdorf. Ihre einzigartigen Geologie und Bergbautechnologie machen sie aber durchaus für eine nähere Betrachtung interessant.
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Kup­fer - ei­nes der äl­tes­ten Me­tal­le der Mensch­heitGestützt auf archäologische Ausgrabungen nimmt man an, dass Kupfer bereits seit 11.000 Jahren genutzt wird. Da das Metall relativ leicht abzubauen und aufzuarbeiten war, wurden in bestimmten Kulturkreisen Verfahren entwickelt, das Metall aus seinen Erzen zu extrahieren. Die Zeit seines weiträumigen Gebrauchs vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. wird je nach Region auch Kupferzeit genannt.
Das Römische Kaiserreich bezog den größten Teil seines Kupfers von der Insel Zypern, woher auch der Name des Metalls stammt.
Als natürlich gewonenes Metall war Kupfer zu weich für andere Verwendungen. Schon vor 5.000 Jahren lernten die Menschen, dass Kupfer härter wird, wenn es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert wird. anderen Metallen gemischt wird. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit

Kupfer gehört zu den selteneren Elementen (0,0001% der Erdkruste), was in Anbetracht seiner technischen Bedeutung überraschend ist; es tritt jedoch in Form seiner Erze (oder als gediegenes Metall) in bestimmten Lagerstätten stark angereichert auf und kann auch relativ leicht als Metall gewonnen werden.
Heute wird Kupfer primär aus Chalcopyrit, Chalkosin, Bornit, Covellin, Malachit und Cuprit gewonnen. Die weltgrößten Kupferlagerstätten liegen in Chile, Peru, Sambia, der Demokratischen Republik Kongo, den USA, Papua-Neuguinea, Canada, der Mongolei, USA und Alaska. ...ein Beitrag von Peter Seroka
Ge­stützt auf ar­chäo­lo­gi­sche Aus­gra­bun­gen nimmt man an, dass Kup­fer be­reits seit 11.000 Jah­ren ge­nutzt wird. Da das Me­tall re­la­tiv leicht ab­zu­bau­en und auf­zu­ar­bei­ten war, wur­den in be­stimm­ten Kul­tur­k­rei­sen Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, das Me­tall aus sei­nen Er­zen zu ex­tra­hie­ren. Die Zeit sei­nes wei­träu ... mehrGestützt auf archäologische Ausgrabungen nimmt man an, dass Kupfer bereits seit 11.000 Jahren genutzt wird. Da das Metall relativ leicht abzubauen und aufzuarbeiten war, wurden in bestimmten Kulturkreisen Verfahren entwickelt, das Metall aus seinen Erzen zu extrahieren. Die Zeit seines weiträumigen Gebrauchs vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. wird je nach Region auch Kupferzeit genannt.
Das Römische Kaiserreich bezog den größten Teil seines Kupfers von der Insel Zypern, woher auch der Name des Metalls stammt.
Als natürlich gewonenes Metall war Kupfer zu weich für andere Verwendungen. Schon vor 5.000 Jahren lernten die Menschen, dass Kupfer härter wird, wenn es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert wird. anderen Metallen gemischt wird. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit

Kupfer gehört zu den selteneren Elementen (0,0001% der Erdkruste), was in Anbetracht seiner technischen Bedeutung überraschend ist; es tritt jedoch in Form seiner Erze (oder als gediegenes Metall) in bestimmten Lagerstätten stark angereichert auf und kann auch relativ leicht als Metall gewonnen werden.
Heute wird Kupfer primär aus Chalcopyrit, Chalkosin, Bornit, Covellin, Malachit und Cuprit gewonnen. Die weltgrößten Kupferlagerstätten liegen in Chile, Peru, Sambia, der Demokratischen Republik Kongo, den USA, Papua-Neuguinea, Canada, der Mongolei, USA und Alaska. ...ein Beitrag von Peter Seroka
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Be­ryll fas­zi­niert seit je­her durch sei­ne Form, Far­ben und Tran­s­pa­renz die Men­schen. Als Sma­ragd, Aqua­ma­rin, He­lio­dor oder Mor­ganit fin­det das Mi­ne­ral we­gen sei­ner Sc­hön­heit Ver­wen­dung als Edel­stein zur Her­stel­lung von Sch­muck. Als das wich­tigs­te Erz zur Ge­win­nung von Be­ryl­li­um wird der ge­mei­ne Be­ry ... mehrBeryll fasziniert seit jeher durch seine Form, Farben und Transparenz die Menschen. Als Smaragd, Aquamarin, Heliodor oder Morganit findet das Mineral wegen seiner Schönheit Verwendung als Edelstein zur Herstellung von Schmuck. Als das wichtigste Erz zur Gewinnung von Beryllium wird der gemeine Beryll zu 80 % in Lagerstätten der USA abgebaut. Der größte bekannte Kristall erreichte eine Länge von 18 m.

Dieses aufwändig recherchierte und sehr umfangreiche Portrait des Autors Peter Seroka geht auf die Geschichte, Namensherkunft, Ursachen der Farbe, die Vorkommen und Paregenese des Minerals sowie dessen Verwendung ein. Unterkapitel zeigen in zahlreichen Fotos und Zeichungen die einmalige Schönheit des Minerals. Jedes der Kapitel in sich ist ein eigenes Portrait der Varietäten und berichtet von deren Eigenheiten, spezifischen Vorkommen, Lagerstätten und Geschichte.
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... über vie­le Jahr­hun­der­te Rück­gang des Berg­baus. Ab 1873 mit Grün­dung der Rio Tin­to Mi­ning Com­pa­ny ko­lo­nia­le Aus­beu­tung der La­ger­stät­te und der Men­schen durch En­g­län­der; nach­dem das Vor­kom­men fast er­sc­höpft war, ging das Berg­werk 1954 in spa­ni­schen Be­sitz über. Seit­dem gin­gen die Ab­bau­rech­te durch ... mehr... über viele Jahrhunderte Rückgang des Bergbaus. Ab 1873 mit Gründung der Rio Tinto Mining Company koloniale Ausbeutung der Lagerstätte und der Menschen durch Engländer; nachdem das Vorkommen fast erschöpft war, ging das Bergwerk 1954 in spanischen Besitz über. Seitdem gingen die Abbaurechte durch die Hände verschiedener internationaler Konzerne, zuletzt einer US-Gesellschaft, die jedoch nur an der Kupferhütte in Huelva interessiert war und die den Abbau einstellen wollte. Anfang August 1995 kaufte ein Konsortium aus einheimischen Bergleuten die Rechte, um ggf. aus den Schlacken aus römischer Zeit noch etwas Gold und Silber zu gewinnen, was jedoch fraglich blieb. Es gibt noch genügend Kupfer, doch angesichts des gefallenen Kupferpreises ist ein wirtschaftlicher Abbau nicht sinnvoll. Die Gruben ...
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Geo­lo­gisch ge­se­hen ist der Kai­ser­stuhl ein jun­ges vul­ka­ni­sches Ge­bir­ge ähn­lich der Ei­fel und dem He­gau. Im Alt­ter­ti­är vor ca. 60 Mio. Jah­ren wur­de mit dem Ab­sin­ken des Ober­r­hein­tal­gr­a­bens ein Pro­zess ab­ge­sch­los­sen, der be­reits in der un­te­ren Krei­de mit dem Be­ginn der al­pi­di­schen Fal­tung be­gon­nen hat ... mehrGeologisch gesehen ist der Kaiserstuhl ein junges vulkanisches Gebirge ähnlich der Eifel und dem Hegau. Im Alttertiär vor ca. 60 Mio. Jahren wurde mit dem Absinken des Oberrheintalgrabens ein Prozess abgeschlossen, der bereits in der unteren Kreide mit dem Beginn der alpidischen Faltung begonnen hatte: Heraushebung und Überdehnung des variszisch-mesozischen (Trias + unterer Jura) Gebirgsblockes Schwarzwald-Vogesen-Odenwald. Vor etwa 27 Mio. Jahren kam es dann in den am stärksten abgesenkten Teilen des Oberrheintalgrabens am Kaiserstuhl, aber auch in der Eifel, am Hegau, bei Urach und im Odenwald zu einem basischen Vulkanismus.
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