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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Edelsteintage Konstanz
 
Skan­di­na­vi­sche Leit­ge­schie­be sind cha­rak­te­ris­ti­sche Ge­stei­ne aus ei­nem eng be­g­renz­ten Her­kunfts­ge­biet, das gilt auch für Se­di­ment­ge­stei­ne. Die­se De­fini­ti­on wird nicht er­füllt vom Jot­ni­schen Sand­stein so­wie den meis­ten pa­läo­zoi­schen Kalk­stei­nen, Do­lo­mit und Old Red-Sand­stein, wenn­g­leich die­se (und an ... mehrSkandinavische Leitgeschiebe sind charakteristische Gesteine aus einem eng begrenzten Herkunftsgebiet, das gilt auch für Sedimentgesteine. Diese Definition wird nicht erfüllt vom Jotnischen Sandstein sowie den meisten paläozoischen Kalksteinen, Dolomit und Old Red-Sandstein, wenngleich diese (und andere Gesteine) weitere zusätzliche Hinweise geben können und deshalb bei Geschiebeanalysen gesondert gezählt werden sollten. In jedem Fall ist eine Auszählung des gesamten Geschiebebestandes ratsam. Dies ermöglicht den Einsatz verschiedener Auswertungsmethoden. Allerdings hat sich die in der Vergangenheit geübte Praxis, bei der jeder Bearbeiter seine eigene Methode hatte, nicht als vorteilhaft erwiesen. Basierend auf mehr als 2000 Leitgeschiebeanalysen der beiden Autoren hauptsächlich aus Niedersachsen und Schleswig Holstein, aber auch aus allen anderen norddeutschen Ländern sowie etlichen aus angrenzenden Staaten, erscheint die TGZ-Methode am aussagekräftigsten (LÜTTIG, 1958).
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Die Krei­de­küs­te kann man aus zwei Rich­tun­gen er­rei­chen, ent­we­der von Sassnitz oder von Loh­me aus. Von bei­den Or­ten kann man ei­ne sc­hö­ne Wan­de­rung zum Kö­n­ig­stuhl un­ter­neh­men und da­bei an der Krei­de­küs­te nach Fos­si­li­en su­chen. Zu emp­feh­len ist ei­ne Wan­de­rung von Sassnitz bzw. von der Wald­hal­le aus zum ... mehrDie Kreideküste kann man aus zwei Richtungen erreichen, entweder von Sassnitz oder von Lohme aus. Von beiden Orten kann man eine schöne Wanderung zum Königstuhl unternehmen und dabei an der Kreideküste nach Fossilien suchen. Zu empfehlen ist eine Wanderung von Sassnitz bzw. von der Waldhalle aus zum Königstuhl, wo sich ein Besuch des Nationalpark-Zentrums lohnt. Auf dem Rückweg kann man dann den Weg durch den Wald der Stubbenkammer wählen und hat so einen schönen Rundweg.

Man fährt von Sassnitz aus Richtung Stubbenkammer und kann entweder auf einem Wanderparkplatz halten oder fährt besser noch ein Stück weiter bis zum Abzweig zur Waldhalle und parkt dort. Von der Waldhalle hält man sich in Richtung Königstuhl und gelangt nach ca. 1/2 h zum Abstieg beim Kieler Bach. Früher konnte man auch über einen mittlerweile etwas zerfallenen und daher gesperrten Abstieg in Richtung Sassnitz an die Küste ...
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Es ist nicht mög­lich, ein Ka­pi­tel über das Mi­ne­ral Ga­lenit (hier in der Fol­ge mit sei­nem im­mer noch volk­s­tüm­li­chen Na­men Bl­ei­glanz bzw. Ga­le­na ge­nannt) zu sch­rei­ben, oh­ne auf die Ge­schich­te des Bleis und des Sil­bers ein­zu­ge­hen, zwei der wich­tigs­ten Roh- und Werk­stof­fe der Mensch­heit. Wie lan­ge die M ... mehrEs ist nicht möglich, ein Kapitel über das Mineral Galenit (hier in der Folge mit seinem immer noch volkstümlichen Namen Bleiglanz bzw. Galena genannt) zu schreiben, ohne auf die Geschichte des Bleis und des Silbers einzugehen, zwei der wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Menschheit. Wie lange die Menschen schon Bleiglanz als wichtigstes Erz zur Herstellung von Blei verarbeiten, ist nicht bekannt. Da Blei u.a. als Beimengung zu verschiedenen Schmelzen benutzt wurde (z.B. zu Bronzen und beim Salz-Zementationsprozess zur Goldgewinnung), kann man davon ausgehen, dass die Eigenschaften dieses Minerals schon vor 3.000 v.Chr. bekannt waren. Andere Quellen sprechen von einer Geschichte des Bleis, die ca. 7.000 bis 9.000 Jahre v.Chr. zurückgeht.
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Das Ele­ment Tan­tal wur­de 1802 vom schwe­di­schen Che­mi­ker An­ders Gu­s­tav EKE­BERG so­wohl in ei­nem Tan­ta­lit-Erz aus Ki­mi­to in Finn­land als auch in Yt­tro­tan­ta­lit aus Yt­ter­by in Schwe­den ge­fun­den. Er trenn­te ein sehr be­stän­di­ges Oxid (Tan­tal(V)-oxid) ab, das sich in kei­ner Säu­re lös­te. Be­nannt ist es nach ... mehrDas Element Tantal wurde 1802 vom schwedischen Chemiker Anders Gustav EKEBERG sowohl in einem Tantalit-Erz aus Kimito in Finnland als auch in Yttrotantalit aus Ytterby in Schweden gefunden. Er trennte ein sehr beständiges Oxid (Tantal(V)-oxid) ab, das sich in keiner Säure löste. Benannt ist es nach Tantalos, einer Figur aus der griechischen Mythologie. Diesen Namen wählte Ekeberg, um auf das Unvermögen, auch bei großer Menge an Säure nichts von dieser aufnehmen zu können, anzuspielen.

Etwas früher, im Jahr 1801, beschrieb der englische Chemiker Charles HATCHETT seine Analyse eines Minerals namens Columbit, benannt nach seinem Fundort in Nordamerika (zu dieser Zeit allgemein als Columbia bezeichnet). Das von ihm untersuchte Referenzmuster des Minerals hatte im Britischen Museum bereits seit 1753 gelegen. Er beschrieb das Mineral als "...einen schweren schwarzen Stein mit goldenen Streifen..." . Als Quelle des Minerals gab er Mr. Winthrop an, den ersten Gouverneur von Connecticut. Hattchet berichtete, dass das Mineral ...

...ein Beitrag von Peter Seroka
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Un­ter den klas­si­schen Fund­s­tel­len für Azu­rit nimmt die Kup­fer­erz­la­ger­stät­te Ch­es­sy-les-Mi­nes nord­west­lich von Ly­on ei­ne ho­hen Stel­len­wert ein. Die­se Azu­ri­te sind un­ter Samm­lern als "Ch­es­sy­lith" be­kannt. Erst seit ei­ni­gen Jah­ren kom­men aus Chi­na Stu­fen auf den Samm­ler­markt, die an die Stü­cke aus Ches ... mehrUnter den klassischen Fundstellen für Azurit nimmt die Kupfererzlagerstätte Chessy-les-Mines nordwestlich von Lyon eine hohen Stellenwert ein. Diese Azurite sind unter Sammlern als "Chessylith" bekannt. Erst seit einigen Jahren kommen aus China Stufen auf den Sammlermarkt, die an die Stücke aus Chessy in etwa heranreichen. Chessy-Azurite besitzen bei Sammlern einen mindestens ebenso hohen Stellenwert wie Stücke aus Tsumeb, sind aber seltener und, in guter Qualität, unbezahlbar geworden. Funde werden, in bescheidenem Ausmaß, noch in den alten Halden getätigt. Die Größe der heute noch zu findenden Stücke haben in etwa den Durchmesser von Haselnüssen. Die Halden befinden sich in Privatbesitz und die Suche ist auf einen französischen Sammlerkreis begrenzt. Selten tauchen auf Börsen kleinere Stücke auf und Besitzer von Chessylithen trennen sich ...
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Seit dem Al­ter­tum ist Sma­ragd auf­grund sei­ner Sc­hön­heit und sei­ner un­ge­wöhn­lich leb­haft grü­nen Far­be als Edel­stein be­gehrt. Je­doch - nach dem Spruch "Es ist nicht al­les Gold, was glänzt" - sind nicht al­le "Edel­stei­ne" mit die­ser at­trak­ti­ven Far­be auch tat­säch­lich Sma­ragd ge­we­sen. In der Ge­schich­te f ... mehrSeit dem Altertum ist Smaragd aufgrund seiner Schönheit und seiner ungewöhnlich lebhaft grünen Farbe als Edelstein begehrt. Jedoch - nach dem Spruch "Es ist nicht alles Gold, was glänzt" - sind nicht alle "Edelsteine" mit dieser attraktiven Farbe auch tatsächlich Smaragd gewesen. In der Geschichte finden sich dafür zahlreiche Beispiele. Immer wieder wurden neu entdeckte Mineralien, die mit bekannten und als Edelstein geschätzten Steinen in Farbe und Charakteristika übereinstimmten, fälschlich als echt gehandelt und verarbeitet. Eines dieser Mineralien, welches wegen seiner Farbe sehr lange als Smaragd galt, ist Dioptas. Ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka.
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