Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

Um unsere Informationen stetig vervollständigen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bei uns kann und soll jeder mitmachen. Derzeit nutzen und erweitern 10531 Mitglieder den Mineralienatlas kontinuierlich. Jeden Monat nutzen hunderttausende Besucher unsere Webseite als Informationsquelle.
 
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
Mineralien Kalender
https://www.juwelo.de
Edelsteintage Konstanz
https://www.mineralbox.biz
https://www.mineral-bosse.de
hausen - Mineraliengrosshandel.com
 
Es ist nicht mög­lich, ein Ka­pi­tel über das Mi­ne­ral Ga­lenit (hier in der Fol­ge mit sei­nem im­mer noch volk­s­tüm­li­chen Na­men Bl­ei­glanz bzw. Ga­le­na ge­nannt) zu sch­rei­ben, oh­ne auf die Ge­schich­te des Bleis und des Sil­bers ein­zu­ge­hen, zwei der wich­tigs­ten Roh- und Werk­stof­fe der Mensch­heit. Wie lan­ge die M ... mehrEs ist nicht möglich, ein Kapitel über das Mineral Galenit (hier in der Folge mit seinem immer noch volkstümlichen Namen Bleiglanz bzw. Galena genannt) zu schreiben, ohne auf die Geschichte des Bleis und des Silbers einzugehen, zwei der wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Menschheit. Wie lange die Menschen schon Bleiglanz als wichtigstes Erz zur Herstellung von Blei verarbeiten, ist nicht bekannt. Da Blei u.a. als Beimengung zu verschiedenen Schmelzen benutzt wurde (z.B. zu Bronzen und beim Salz-Zementationsprozess zur Goldgewinnung), kann man davon ausgehen, dass die Eigenschaften dieses Minerals schon vor 3.000 v.Chr. bekannt waren. Andere Quellen sprechen von einer Geschichte des Bleis, die ca. 7.000 bis 9.000 Jahre v.Chr. zurückgeht.
Appetithäppchen Bild
Das Berg­bau­re­vier Frei­berg... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
... zu An­fang des 18. Jahr­hun­derts war Frei­berg am Bo­den. Die Ein­wohn­er­zahl ging zu­rück, das Mon­t­an­we­sen war größ­t­en­teils zer­stört und das Sil­be­r­aus­brin­gen hat­te ei­nen Tief­stand von 1.211 kg er­reicht. Erst Mit­te des 18. Jahr­hun­dert ging es wie­der auf­wärts; da ar­bei­te­ten be­reits wie­der 4.700 Ber­g­leut ... mehr... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
Appetithäppchen Bild
... In dem Gru­ben­feld wa­ren vor 1940 meh­re­re Klein­be­trie­be tä­tig, die die ein­zel­nen Gän­ge an völ­lig un­ter­schied­li­chen Stel­len zu­erst in Ta­grö­schen und spä­ter mit­tels Sch­lepp- (tonn­lä­g­i­ger Schacht, d.h. im Gang ab­ge­teuft) oder Sai­ger­schacht aus­ge­beu­tet hat­ten. An kei­ner Stel­le hat es al­ler­dings, wie ... mehr... In dem Grubenfeld waren vor 1940 mehrere Kleinbetriebe tätig, die die einzelnen Gänge an völlig unterschiedlichen Stellen zuerst in Tagröschen und später mittels Schlepp- (tonnlägiger Schacht, d.h. im Gang abgeteuft) oder Saigerschacht ausgebeutet hatten. An keiner Stelle hat es allerdings, wie es bei allen anderen Gruben üblich war, eine Konzentration an einem bestimmten Standort gegeben und so kam es mit Hilfe der Reichsregierung zwischen 1940 und 1942 dazu, dass die Grube Hermine ins Leben gerufen wurde. Wenn der II. Weltkrieg nicht ausgebrochen wäre, weil Flußspat dringend für Rüstungszwecke gebraucht wurde, dann hätte es unter Umständen die Grube Hermine gar nicht gegeben und die Gänge wären von Grube Cäcilia und Grube Erika abgebaut worden. ... Ein Beitrag von Michael Kommer
Appetithäppchen Bild
La­ger­stät­ten sind ei­nes der wich­tigs­ten The­men in der Geo­lo­gie. Um­so er­staun­li­cher ist es, dass kaum deut­sche Wer­ke nach ak­tu­el­len in­ter­na­tio­na­len Stand der La­ger­stät­ten­leh­re ver­füg­bar sind. Pe­ter Sero­ka hat sich dem The­ma in mehr­jäh­ri­ger Ar­beit ge­wid­met und für den Mi­ne­ra­lie­nat­las zum 15 jäh­ri­gen J ... mehrLagerstätten sind eines der wichtigsten Themen in der Geologie. Umso erstaunlicher ist es, dass kaum deutsche Werke nach aktuellen internationalen Stand der Lagerstättenlehre verfügbar sind. Peter Seroka hat sich dem Thema in mehrjähriger Arbeit gewidmet und für den Mineralienatlas zum 15 jährigen Jubiläum eine geologische Zusammenfassung nach aktuellem Stand verfasst. Das Werk geht ausführlich auf die Entstehung, die unterschiedlichen Typen von Lagerstätten und deren Klassifizierung ein. Beispiele wirtschaftlich wichtiger Lagerstätten runden die einzelnen Kapitel ab. Dieses umfassende Werk würde in gedruckter Form deutlich über 400 Seiten umfassen und wird hier online in vollem Umfang zur Verfügung gestellt, wofür wir Peter Seroka herzlichst danken möchten.
Appetithäppchen Bild
Der Berg­bau im Fran­ken­wald hat in dem von mir be­trach­te­ten Ge­biet sehr vie­le Gru­ben her­vor­ge­bracht und zählt zu den äl­tes­ten Berg­bau­ge­bie­ten in Deut­sch­land, al­ler­dings sucht man im World Wi­de Web ver­ge­bens nach In­for­ma­tio­nen, die ge­ra­de mit­tels Fo­tos oder Kar­ten do­ku­men­tiert wer­den. Selbst In­for­ma­ti ... mehrDer Bergbau im Frankenwald hat in dem von mir betrachteten Gebiet sehr viele Gruben hervorgebracht und zählt zu den ältesten Bergbaugebieten in Deutschland, allerdings sucht man im World Wide Web vergebens nach Informationen, die gerade mittels Fotos oder Karten dokumentiert werden. Selbst Informationen über noch vorhandene Anlagen sind mehr als spärlich gesät und wenn muss man über die Suchfunktion in den Suchmaschinen schon einiges Fachwissen haben um überhaupt konkrete Fakten zu finden.

Bei der Masse der Gruben die in dem von mir betrachteten Gebiet im Frankenwald, heute Landkreis Hof, gebaut haben, stellt die unten aufgeführte Auflistung unter den jeweiligen Ortschaften eine gute Übersicht bis in das 16. – 17. Jahrhundert da, ... ein umfassender Beitrag von Michael Kommer
Appetithäppchen Bild
 
https://crystalparadise.de/
https://www.lithomania.de
https://fossilsworldwide.de/
https://www.edelsteine-neuburg.de
https://vfmg.de/der-aufschluss/
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/