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Die "Le­ba­cher Ei­er" ent­stan­den vor et­wa 250 bis 280 Mil­lio­nen Jah­ren zur Zeit des Perm. Im Ge­biet des heu­ti­gen Or­tes Le­bach im Saar­land bis nach Bad Kreuz­nach er­st­reck­te sich ein weit aus­ge­dehn­ter Bin­nen­see, der ei­ne Fläche be­deck­te, die un­ge­fähr drei­mal so groß wie der Bo­den­see ge­we­sen sein dürf­te. ... mehrDie "Lebacher Eier" entstanden vor etwa 250 bis 280 Millionen Jahren zur Zeit des Perm. Im Gebiet des heutigen Ortes Lebach im Saarland bis nach Bad Kreuznach erstreckte sich ein weit ausgedehnter Binnensee, der eine Fläche bedeckte, die ungefähr dreimal so groß wie der Bodensee gewesen sein dürfte.

In diesem nicht so flachen See, der durch verzweigte Flusssysteme gespeißt wurde, selbst jedoch keinen größeren Strömungen unterworfen war, fand sich eine gut, durch Funde belegte, Flora und Fauna. Das Klima war nicht mehr so tropisch wie während der vorangegangenen Karbon-Zeit, sondern trockener. Das wiederum führte zur Bildung von lokalen Biotopen, wie sie hier in Form dieses Seebeckens vorlagen.
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... über vie­le Jahr­hun­der­te Rück­gang des Berg­baus. Ab 1873 mit Grün­dung der Rio Tin­to Mi­ning Com­pa­ny ko­lo­nia­le Aus­beu­tung der La­ger­stät­te und der Men­schen durch En­g­län­der; nach­dem das Vor­kom­men fast er­sc­höpft war, ging das Berg­werk 1954 in spa­ni­schen Be­sitz über. Seit­dem gin­gen die Ab­bau­rech­te durch ... mehr... über viele Jahrhunderte Rückgang des Bergbaus. Ab 1873 mit Gründung der Rio Tinto Mining Company koloniale Ausbeutung der Lagerstätte und der Menschen durch Engländer; nachdem das Vorkommen fast erschöpft war, ging das Bergwerk 1954 in spanischen Besitz über. Seitdem gingen die Abbaurechte durch die Hände verschiedener internationaler Konzerne, zuletzt einer US-Gesellschaft, die jedoch nur an der Kupferhütte in Huelva interessiert war und die den Abbau einstellen wollte. Anfang August 1995 kaufte ein Konsortium aus einheimischen Bergleuten die Rechte, um ggf. aus den Schlacken aus römischer Zeit noch etwas Gold und Silber zu gewinnen, was jedoch fraglich blieb. Es gibt noch genügend Kupfer, doch angesichts des gefallenen Kupferpreises ist ein wirtschaftlicher Abbau nicht sinnvoll. Die Gruben ...
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Ei­gent­lich ist dies ein ma­le­ri­scher Platz in ei­nem gepf­leg­ten Wald. Den­noch soll hier früh­er das Bö­se selbst von ei­nem gro­ßen, ein­zeln ste­hen­den, hoch em­por­ra­gen­den Felssporn zu den Ver­damm­ten ge­p­re­digt ha­ben. Heu­te in­spi­riert der Be­griff Teu­fels­kan­zel zum Spiel mit As­so­zia­tio­nen eben­so wie die Zeic ... mehrEigentlich ist dies ein malerischer Platz in einem gepflegten Wald. Dennoch soll hier früher das Böse selbst von einem großen, einzeln stehenden, hoch emporragenden Felssporn zu den Verdammten gepredigt haben. Heute inspiriert der Begriff Teufelskanzel zum Spiel mit Assoziationen ebenso wie die Zeichnungen hier gefundener Achate. Deren fantastischen Umrisse, gepaart mit der ungewöhnlichen Form des Nebengesteines, rufen Bilder im Betrachter wach, die er nicht in einem Stein vermutet hätte. Und auf der Teufelskanzel wartet auf den Achatsammler nicht mehr ein böser Dämon, sondern andere exekutive Gewalten, die mit dem Fegefeuer drohen... ein Beitrag von Klaus Schäfer und weiteren.
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Ti­tanit ist ein Mi­ne­ral, wel­ches man in Vor­kom­men un­ter­schied­li­cher Ge­ne­se an­trifft. In Granit­peg­ma­ti­ten kön­nen Kri­s­tal­le bis 25 cm groß wer­den; in Al­ka­li­ge­stei­nen bis zu 6 cm. Kri­s­tal­le von erst­klas­si­ger Qua­li­tät (re­la­tiv auch Edel­stein­qua­li­tät) fin­det man je­doch nur in al­pi­no­ty­pen Klüf­ten. Erst­ma ... mehrTitanit ist ein Mineral, welches man in Vorkommen unterschiedlicher Genese antrifft. In Granitpegmatiten können Kristalle bis 25 cm groß werden; in Alkaligesteinen bis zu 6 cm. Kristalle von erstklassiger Qualität (relativ auch Edelsteinqualität) findet man jedoch nur in alpinotypen Klüften. Erstmals gefunden wurde Titanit 1795 in den Hauzenberger Graphitgruben im Bayerischen Wald und beschrieben durch Martin Heinrich KLAPROTH, der das Mineral nach seinem Gehalt an Titan benannte. Soweit nachvollziehbar, führte KLAPROTH die Erz-Analysen im Auftrag eines Bergbauunternehmens durch.
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Im Lau­fe der erd­ge­schicht­li­chen Ent­wick­lung kam es wie­der­holt zu Er­eig­nis­sen, die zum Auss­ter­ben zahl­rei­cher Ar­ten inn­er­halb ei­ner ver­hält­nis­mä­ß­ig kur­zen Zeit­span­ne führ­ten. Ge­wöhn­lich folg­te dem Auss­ter­ben ei­ne ver­mehr­te Aus­b­rei­tung der über­le­ben­den Ar­ten, zu­rück­zu­füh­ren auf das Aus­fal­len von Kon­ku ... mehrIm Laufe der erdgeschichtlichen Entwicklung kam es wiederholt zu Ereignissen, die zum Aussterben zahlreicher Arten innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Zeitspanne führten. Gewöhnlich folgte dem Aussterben eine vermehrte Ausbreitung der überlebenden Arten, zurückzuführen auf das Ausfallen von Konkurrenten im selben Lebensraum. Unterschieden wird zwischen Faunenschnitten, in denen viele Tierarten ausstarben und Florenschnitten, in denen viele Pflanzenarten verschwanden und durch neue ersetzt wurden. Belege dieses Massenaussterbens sind die heute gefundenen Fossilien.
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... In dem Gru­ben­feld wa­ren vor 1940 meh­re­re Klein­be­trie­be tä­tig, die die ein­zel­nen Gän­ge an völ­lig un­ter­schied­li­chen Stel­len zu­erst in Ta­grö­schen und spä­ter mit­tels Sch­lepp- (tonn­lä­g­i­ger Schacht, d.h. im Gang ab­ge­teuft) oder Sai­ger­schacht aus­ge­beu­tet hat­ten. An kei­ner Stel­le hat es al­ler­dings, wie ... mehr... In dem Grubenfeld waren vor 1940 mehrere Kleinbetriebe tätig, die die einzelnen Gänge an völlig unterschiedlichen Stellen zuerst in Tagröschen und später mittels Schlepp- (tonnlägiger Schacht, d.h. im Gang abgeteuft) oder Saigerschacht ausgebeutet hatten. An keiner Stelle hat es allerdings, wie es bei allen anderen Gruben üblich war, eine Konzentration an einem bestimmten Standort gegeben und so kam es mit Hilfe der Reichsregierung zwischen 1940 und 1942 dazu, dass die Grube Hermine ins Leben gerufen wurde. Wenn der II. Weltkrieg nicht ausgebrochen wäre, weil Flußspat dringend für Rüstungszwecke gebraucht wurde, dann hätte es unter Umständen die Grube Hermine gar nicht gegeben und die Gänge wären von Grube Cäcilia und Grube Erika abgebaut worden. ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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