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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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... Der Be­griff Karst steht für die Ge­samt­heit der For­men von durch­läs­si­gen, was­ser­lös­li­chen Ge­stei­nen (z.B. Kalk­stein, Gips, Sal­ze), die durch Ober­flächen- und Grund­was­ser aus­ge­laugt wer­den. Als ver­kars­ten­de Ge­stei­ne gel­ten in der Rei­hen­fol­ge ih­re Lös­lich­keit Sal­ze (An­hy­drit, Gips, Kalk- und Quarzg ... mehr... Der Begriff Karst steht für die Gesamtheit der Formen von durchlässigen, wasserlöslichen Gesteinen (z.B. Kalkstein, Gips, Salze), die durch Oberflächen- und Grundwasser ausgelaugt werden. Als verkarstende Gesteine gelten in der Reihenfolge ihre Löslichkeit Salze (Anhydrit, Gips, Kalk- und Quarzgesteine (Sandstein, Quarzite)). Durch Lösungsvorgänge kommt es zu charakteristischen Karsterscheinungen. An der Oberfläche sind dies z.B. Karren (Schratten), Dolinen, Uvalas, Poljen, Schlotten, Erdorgeln. Zu den unterirdischen Karsterscheinungen gehören oft weit verzweigte Höhlen und die typischen Erscheinungen der Karsthydrographie: unterirdische Flussläufe und Karstseen, Karstquellen, die unter ... ein Beitrag von Peter Seroka
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La­ger­stät­ten sind ei­nes der wich­tigs­ten The­men in der Geo­lo­gie. Um­so er­staun­li­cher ist es, dass kaum deut­sche Wer­ke nach ak­tu­el­len in­ter­na­tio­na­len Stand der La­ger­stät­ten­leh­re ver­füg­bar sind. Pe­ter Sero­ka hat sich dem The­ma in mehr­jäh­ri­ger Ar­beit ge­wid­met und für den Mi­ne­ra­lie­nat­las zum 15 jäh­ri­gen J ... mehrLagerstätten sind eines der wichtigsten Themen in der Geologie. Umso erstaunlicher ist es, dass kaum deutsche Werke nach aktuellen internationalen Stand der Lagerstättenlehre verfügbar sind. Peter Seroka hat sich dem Thema in mehrjähriger Arbeit gewidmet und für den Mineralienatlas zum 15 jährigen Jubiläum eine geologische Zusammenfassung nach aktuellem Stand verfasst. Das Werk geht ausführlich auf die Entstehung, die unterschiedlichen Typen von Lagerstätten und deren Klassifizierung ein. Beispiele wirtschaftlich wichtiger Lagerstätten runden die einzelnen Kapitel ab. Dieses umfassende Werk würde in gedruckter Form deutlich über 400 Seiten umfassen und wird hier online in vollem Umfang zur Verfügung gestellt, wofür wir Peter Seroka herzlichst danken möchten.
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Das Berg­bau­re­vier Frei­berg... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
... zu An­fang des 18. Jahr­hun­derts war Frei­berg am Bo­den. Die Ein­wohn­er­zahl ging zu­rück, das Mon­t­an­we­sen war größ­t­en­teils zer­stört und das Sil­be­r­aus­brin­gen hat­te ei­nen Tief­stand von 1.211 kg er­reicht. Erst Mit­te des 18. Jahr­hun­dert ging es wie­der auf­wärts; da ar­bei­te­ten be­reits wie­der 4.700 Ber­g­leut ... mehr... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
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Das Kö­n­ig­reich Ma­rok­ko ist Ori­ent und Ok­zi­dent in ei­nem, nur ei­nen Kat­zen­sprung von Eu­ro­pa ent­fernt (sie­he ne­ben­ste­hen­des Fo­to). Die Kon­tras­te zwi­schen Wüs­ten, Hoch­ge­bir­gen, Ber­ber-Dör­fern mit mit­telal­ter­li­chen Kas­bah-Wohn­bur­gen aus Stampf­lehm, den er­ha­be­nen Kö­n­igs­städ­ten Ra­bat, Me­k­nes, Mar­ra­kech un ... mehrDas Königreich Marokko ist Orient und Okzident in einem, nur einen Katzensprung von Europa entfernt (siehe nebenstehendes Foto). Die Kontraste zwischen Wüsten, Hochgebirgen, Berber-Dörfern mit mittelalterlichen Kasbah-Wohnburgen aus Stampflehm, den erhabenen Königsstädten Rabat, Meknes, Marrakech und Fes und dem modernen und hektischen Casablanca sind atemberaubend. Feine, lange Sandstrände am Mittelmeer und Atlantik, liebliche und sanfte Mittelgebirge mit dichtem Baumbestand von Kiefern und Zedern im Landesinneren (wo man auch Ski fahren und Forellen fischen kann), über die gewaltigen Massive des Hohen Atlas in die südliche Hammada-Wüste am Nordrand der Sahara mit Trockenflüssen - jeder Kilometer einer Reise durch Marokko ist ein Abenteuer für das ... ein Bericht von Peter Seroka
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Zu den spek­ta­ku­lärs­ten Fun­den ge­hö­ren die fan­tas­ti­schen hell­blau­en Cal­ci­te aus der Gru­be Ju­lia in Bil­bao, wel­che bis et­wa Mit­te der 1970er Jah­re Samm­ler­her­zen ent­zück­ten. Et­wa in der glei­chen Zeit lie­fer­te die Zin­kerz­gru­be Las Man­fo­ras bei Ali­va ex­zel­len­te, hoch­glän­zen­de Cal­ci­te, nicht sel­ten ver­ges ... mehrZu den spektakulärsten Funden gehören die fantastischen hellblauen Calcite aus der Grube Julia in Bilbao, welche bis etwa Mitte der 1970er Jahre Sammlerherzen entzückten. Etwa in der gleichen Zeit lieferte die Zinkerzgrube Las Manforas bei Aliva exzellente, hochglänzende Calcite, nicht selten vergesellschaftet mit den weltweit besten roten Sphaleriten.

Unter den Calcitformen ist das Pinacoid einmalig, da es aus genau zwei zueinander parallelen und senkrecht zur c-Achse orientierten Flächen besteht. Alle anderen Calcitformen haben entweder sechs oder zwölf Flächen. Das Pinacoid ist eine offene Form, mit der es nicht wirklich Raum einschließen kann; so muss das Pinacoid andere Formen am Calcitkristall begleiten ...

Ein Mineralienportrait von Peter Seroka und Beiträgen von Ingo Löffler, Edgar Müller, Rainer Albert, Wilhelm Waltermann
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1936 er­wirbt die Fir­ma "Sa­li­ne Lud­wigs­hal­le AG", Bad Wimp­fen, die Gru­be Kall­mün­zer. Dar­auf­hin wur­de der Fir­men­na­me ( Be­sit­zer) in "Flußs­pat­werk Schwar­zen­feld GmbH, vorm. An­ton Kall­mün­zer" ge­än­dert. Die Flußs­pat­gru­be wird von nun an Gru­be Cä­ci­lia, teils auch Gru­be Cä­ci­lie, ge­nannt. An­ton Kall­mün­zer b ... mehr1936 erwirbt die Firma "Saline Ludwigshalle AG", Bad Wimpfen, die Grube Kallmünzer. Daraufhin wurde der Firmenname ( Besitzer) in "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" geändert. Die Flußspatgrube wird von nun an Grube Cäcilia, teils auch Grube Cäcilie, genannt. Anton Kallmünzer bleibt Teilhaber und Geschäftsführer.
Schacht Cäcilia II ist mit 86 m Teufe Hauptförderschacht. Der Schacht Marie, ehemals zu Grube Freiung II zugehörig und der Reichhart-Schacht, ehemals Grube Freiung I, werden als Wetterschächte genutzt. Im gleichen Jahr erwirbt die Firma auch das Ausbeuterecht ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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... Da ei­ni­ge Ho­tels in As­ni durch Um­bau­maß­nah­men ge­sch­los­sen wa­ren, er­wies sich die Su­che nach ei­ner Un­ter­kunft zu­nächst et­was pro­b­le­ma­tisch aber auch zum Vor­teil, weil ein sehr gepf­leg­tes, fa­mi­li­är ge­führ­tes Ho­tel mit üp­pi­gen Mahl­zei­ten bei ei­nem güns­ti­gen Preis das Er­geb­nis war und uns mehr als z ... mehr... Da einige Hotels in Asni durch Umbaumaßnahmen geschlossen waren, erwies sich die Suche nach einer Unterkunft zunächst etwas problematisch aber auch zum Vorteil, weil ein sehr gepflegtes, familiär geführtes Hotel mit üppigen Mahlzeiten bei einem günstigen Preis das Ergebnis war und uns mehr als zufrieden stellte. Auch war die Lage ideal für die kommenden Sammeltouren.

Gemeinsam ging es am darauf folgenden Tag früh auf Achatsuche. Die Gemeinsamkeit war aber nur anfänglich, denn durch das riesige Fundgebiet verlor sich die Gruppe relativ schnell aus den Augen. Als der größte Teil der Gruppe sich später wieder traf und weitere Erkundungen auf unbekanntem Terrain unternahmen, geschätzte Tour bis zum späten Nachmittag ca. 20 Km, durchsuchte Roland die Nähere Umgebung von Asni mit ca. 5 Km.

Bewahrheitet hat sich das Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah“. Nachdem Roland mit prallen Taschen schon am Hotel war, kamen sichtlich erschöpft die anderen Teilnehmer mit geringer Ausbeute aus den Weiten der Berge zurück. Am weiteren Tag wurden Erkundungen nach neuen Fundstellen unternommen und hier hieß es „Gut Ding will Weile haben“ denn der Vormittag erwies sich als nicht erfolgreich, was der Nachmittag wieder zu unserer Freude ausglich und allen Sammlern gute Funde bescherte...

Ein Sammelbericht von Roland Noack
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