| Geologisch gesehen ist der Kaiserstuhl ein junges vulkanisches Gebirge ähnlich der Eifel und dem Hegau. Im Alttertiär vor ca. 60 Mio. Jahren wurde mit dem Absinken des Oberrheintalgrabens ein Prozess abgeschlossen, der bereits in der unteren Kreide mit dem Beginn der alpidischen Faltung begonnen hat ... mehrGeologisch gesehen ist der Kaiserstuhl ein junges vulkanisches Gebirge ähnlich der Eifel und dem Hegau. Im Alttertiär vor ca. 60 Mio. Jahren wurde mit dem Absinken des Oberrheintalgrabens ein Prozess abgeschlossen, der bereits in der unteren Kreide mit dem Beginn der alpidischen Faltung begonnen hatte: Heraushebung und Überdehnung des variszisch-mesozischen (Trias + unterer Jura) Gebirgsblockes Schwarzwald-Vogesen-Odenwald. Vor etwa 27 Mio. Jahren kam es dann in den am stärksten abgesenkten Teilen des Oberrheintalgrabens am Kaiserstuhl, aber auch in der Eifel, am Hegau, bei Urach und im Odenwald zu einem basischen Vulkanismus. |
| Die Fluoreszenz wurde zum ersten Mal beim Fluorit - einem Calcium-Fluorid - beobachtet (daher auch die Bezeichnung). Fluoreszenz beginnt sofort mit der Anregung durch die Lichtquelle und endet auch mit ihr (im Gegensatz dazu ist Phosphoreszenz ein Nachleuchten). Unter Tageslicht-Fluoreszenz versteht ... mehrDie Fluoreszenz wurde zum ersten Mal beim Fluorit - einem Calcium-Fluorid - beobachtet (daher auch die Bezeichnung). Fluoreszenz beginnt sofort mit der Anregung durch die Lichtquelle und endet auch mit ihr (im Gegensatz dazu ist Phosphoreszenz ein Nachleuchten). Unter Tageslicht-Fluoreszenz versteht man eine Fluoreszenz, die durch den UV-Anteil im natürlichen Licht verursacht wird und z.B. manche Fluorite unter natürlichem bzw. künstlichen Licht andersfarbig erscheinen lässt. |
| Im Bereich des gesamten Grubengeländes hat sich, wie in anderen Grubenbezirken auch, eine eigene Flora gebildet. Nach Überlieferungen haben die "Alten" bei der Suche nach Erzen auf diese Zeichen der Natur geachtet. Gerade bei Antimonerzen ist diese eigene Flora sehr ausgebildet. Antimon weist unter ... mehrIm Bereich des gesamten Grubengeländes hat sich, wie in anderen Grubenbezirken auch, eine eigene Flora gebildet. Nach Überlieferungen haben die "Alten" bei der Suche nach Erzen auf diese Zeichen der Natur geachtet. Gerade bei Antimonerzen ist diese eigene Flora sehr ausgebildet. Antimon weist unter den Elementen eine hohe Mobilität auf und wird, wenn es in löslicher Form vorliegt, von Pflanzen leicht aufgenommen. Die Konzentrationen in Pflanzen können 7-50 mg/kg TS betragen. |
| Das Mineral Epidot ist vom griechischen Wort "epidosis" abgeleitet, was "Zunahme" oder "Zugabe" bedeutet. Die Deutung als "Zunahme" spielt möglicherweise auf die stengelig zunehmende Kristallform des Minerals an. Die Interpretation als "Zugabe" könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es de ... mehrDas Mineral Epidot ist vom griechischen Wort "epidosis" abgeleitet, was "Zunahme" oder "Zugabe" bedeutet. Die Deutung als "Zunahme" spielt möglicherweise auf die stengelig zunehmende Kristallform des Minerals an. Die Interpretation als "Zugabe" könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es dem französischen Mineralogen René HAÜY erstmals im Jahre 1801 gelang, die beiden Silikate Turmalin und Epidot eindeutig auseinanderzuhalten und somit den Epidot als eigenständiges Mineral neben Turmalin stellte... Ein Beitrag von Peter Seroka |
| Durch seinen Glanz dem Gold oft zum verwechseln ähnlich, als Narrengold verschrieen, wurde schon sehr viel zu diesem - nicht nur in Sammlerkreisen - sehr beliebten Mineral berichtet. Tauchen Sie ein in die Geschichte und Charakteristika dieses vielseitigen Minerals, welches nicht nur perfekte Würfel ... mehrDurch seinen Glanz dem Gold oft zum verwechseln ähnlich, als Narrengold verschrieen, wurde schon sehr viel zu diesem - nicht nur in Sammlerkreisen - sehr beliebten Mineral berichtet. Tauchen Sie ein in die Geschichte und Charakteristika dieses vielseitigen Minerals, welches nicht nur perfekte Würfel und goldfarbene Fossilien hervor bringt. Ein Portrait, recherchiert von Peter Seroka für den Mineralienatlas. |