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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
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Ein Ge­leucht des Berg­manns. Frosch wer­den die­se Ge­leuch­te in An­leh­nung an ihr Aus­se­hen ge­nannt. Je­de Zeit und je­des Berg­bau­ge­biet hat­te un­ter­schied­li­che Frö­sche. Es gab den erz­ge­bir­gi­schen Frosch, den west­fä­li­schen, den Sie­ger­län­der usw.. Die Mon­ta­ge mit­tels Hart­lot ge­schah in ei­nem Sch­mie­de­feu­er. A ... mehrEin Geleucht des Bergmanns. Frosch werden diese Geleuchte in Anlehnung an ihr Aussehen genannt. Jede Zeit und jedes Bergbaugebiet hatte unterschiedliche Frösche. Es gab den erzgebirgischen Frosch, den westfälischen, den Siegerländer usw.. Die Montage mittels Hartlot geschah in einem Schmiedefeuer. Als Flussmittel diente Stroh. Die Besonderheit hierbei ist das Lot, auch Rotschlag oder Gelbschlag genannt. Das körnige Lot wurde mittels einer Tülle den Baugruppen zugegeben. Dieses Lot dient heute dem Fachmann als Beweis der Originalität eines Frosches.
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Das Mi­ne­ral Zir­kon ist als Sch­muck­stein be­reits seit der An­ti­ke be­kannt. Schon im Al­ter­tum war der Zir­kon als Edel­stein be­kannt und wur­de an ei­ni­gen der welt­weit äl­tes­ten ar­chäo­lo­gi­schen Aus­gra­bungs­stät­ten ge­fun­den. Er taucht in ver­schie­de­nen al­ten Schrif­ten auf, dar­un­ter in der Bi­bel und ei­nem Hind ... mehrDas Mineral Zirkon ist als Schmuckstein bereits seit der Antike bekannt. Schon im Altertum war der Zirkon als Edelstein bekannt und wurde an einigen der weltweit ältesten archäologischen Ausgrabungsstätten gefunden. Er taucht in verschiedenen alten Schriften auf, darunter in der Bibel und einem Hindu-Gedicht über den mythischen Kalpa-Baum (Kamana Kalpa Vraksha), der mit Blättern aus Zirkon geschmückt gewesen sein soll. Einige Quellen erwähnen eine jüdische Legende, in der ein Engel namens „Zirkon“ vorkommt, der ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Es gibt nir­gend­wo im Uni­ver­sum ei­nen per­fek­ten Kri­s­tall, denn je­der Kri­s­tall hat ei­ne Ober­fläche und für die Ato­me auf der Ober­fläche ist die Um­ge­bung an­ders als für Ato­me im Vo­lu­men. Die Ober­fläche ist so­mit ein De­fekt. Rea­le Kri­s­tal­le sind da­mit al­so Kri­s­tal­le, die De­fek­te ent­hal­ten.

Ei­ne ein­fa ... mehrEs gibt nirgendwo im Universum einen perfekten Kristall, denn jeder Kristall hat eine Oberfläche und für die Atome auf der Oberfläche ist die Umgebung anders als für Atome im Volumen. Die Oberfläche ist somit ein Defekt. Reale Kristalle sind damit also Kristalle, die Defekte enthalten.

Eine einfache Definition für Defekte in Kristallen ist die Betrachtung der Umgebung der Atome im Kristall. Falls die unmittelbare Umgebung - streng genommen im zeitlichen Mittel, da die Atome im Kristall wegen der Temperatur um ihre Position wackeln - um ein beliebig herausgegriffenes Atom anders ist als die Umgebung eines Referenzatom in einem perfekten Teil des Kristalls, ist ein Defekt Ursache für diese Änderung. Für ein Atom auf der Oberfläche eines Kristalls ist diese Bedingung zweifellos erfüllt, da die eine Hälfte des Raumes keine Atome des Kristalls hat. Es gibt also prinzipiell keine perfekten Kristalle.
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... Die Nut­zung der Zin­ker­ze der La­ger­stät­te Al­ten­berg ist seit 1344 be­legt. Dort wur­de Gal­mei ab­ge­baut, wel­ches schon vor der Er­fin­dung der Di­rekt­ver­hüt­tung von Zin­ker­zen die Mes­sing­her­stel­lung er­mög­lich­te. Die hier be­trach­te­te La­ger­stät­te Al­ten­berg kann al­ler­dings, im Ge­gen­satz zur be­nach­bar­ten La ... mehr... Die Nutzung der Zinkerze der Lagerstätte Altenberg ist seit 1344 belegt. Dort wurde Galmei abgebaut, welches schon vor der Erfindung der Direktverhüttung von Zinkerzen die Messingherstellung ermöglichte. Die hier betrachtete Lagerstätte Altenberg kann allerdings, im Gegensatz zur benachbarten Lagerstätte Gessenich (römisch: Grasciniacum) im Stolberger Raum, nicht bis in die Römerzeit zurück verfolgt werden. Auf den aktuellen topografischen Karten (z.B. Top25 Deutschland, Blatt 5202 Aachen) ist der Altenberg nicht mehr zu finden... ein Beitrag von Norbert Kirchhoff
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Sand­cal­ci­te sind Cal­ci­te, die wäh­rend ih­rer Bil­dung grö­ße­re Men­gen von Sand, zu­wei­len bis weit über 50%, "poi­ki­li­tisch" im Kri­s­tall ein­ge­sch­los­sen ha­ben. Sand­cal­ci­te sind so­mit ei­ne Va­ri­an­te des Cal­cits. Sie zeich­nen sich ge­gen­über an­de­ren Mi­ne­ra­li­en da­durch aus, dass der ein­ge­sch­los­se­ne Sand das Kr ... mehrSandcalcite sind Calcite, die während ihrer Bildung größere Mengen von Sand, zuweilen bis weit über 50%, "poikilitisch" im Kristall eingeschlossen haben. Sandcalcite sind somit eine Variante des Calcits. Sie zeichnen sich gegenüber anderen Mineralien dadurch aus, dass der eingeschlossene Sand das Kristallwachstum nicht wesentlich behindert. Neben Calcit sind sandhaltige Kristalle auch von den Mineralen Baryt (z.B. aus Rockenberg in Hessen), Gips (Wüsten-, bzw. Sandrosen) und Steinsalz bekannt. Sandcalcite sind unter den Calciten eine Seltenheit, auch wenn sie sich nicht gerade durch eine große Attraktivität auszeichnen. Fälschlicherweise werden sie oft als Pseudomorphosen bezeichnet, durch einen einfachen Test mit verdünnter Salzsäure (HCl) kann jedoch schnell das Gegenteil bewiesen werden. Zu den Sandcalciten zählt man auch auf Calcit
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Wäh­rend der Ko­lo­nia­li­sie­rung Zen­trala­me­ri­kas (An­fang 16. Jh. bids An­fang 19. Jh.) durch die Spa­ni­er ent­deck­ten die­se, dass die Ein­woh­ner be­stimm­te grü­ne Stei­ne als Heil­stei­ne oder Amu­let­te ge­gen Nie­ren­lei­den tru­gen. Die Spa­ni­er nann­ten die­se Stei­ne "pie­d­ra de ija­da" (et­wa Len­den- bzw. Nie­ren­stein, a ... mehrWährend der Kolonialisierung Zentralamerikas (Anfang 16. Jh. bids Anfang 19. Jh.) durch die Spanier entdeckten diese, dass die Einwohner bestimmte grüne Steine als Heilsteine oder Amulette gegen Nierenleiden trugen. Die Spanier nannten diese Steine "piedra de ijada" (etwa Lenden- bzw. Nierenstein, auch als "Piedra de los riñones = Stein der Nieren / für die Nieren" bezeichnet). Der spanische Ausdruck "piedra de ijada" wurde ins Französische als "l’éjade" übernommen und ungefähr im 17. Jahrhundert fälschlich zu "le jade" umgebildet.

Der Begriff wurde in Europa dann auf Jade chinesischer bzw. asiatischer Herkunft ausgeweitet.

Die Verwirrung bezüglich der westlichen Begriffe Jadeit und Nephrit begann mit der Arbeit des französischen Geologen Alexis Damour, welcher den von den Spaniern aus Südamerika gebrachten "lapis nephriticus" als Pyroxen-Jadeit und die orientalische Varietät als ... ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka
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