Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

Um unsere Informationen stetig vervollständigen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bei uns kann und soll jeder mitmachen. Derzeit nutzen und erweitern 10530 Mitglieder den Mineralienatlas kontinuierlich. Jeden Monat nutzen hunderttausende Besucher unsere Webseite als Informationsquelle.
 
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
https://www.mineral-bosse.de
https://www.lithomania.de
https://crystalparadise.de/
https://www.mineralbox.biz
https://www.juwelo.de
Mineralien Kalender
 
Im al­ten Bau des Sc­hön­bor­ner Ho­fes be­fin­det sich das Na­tur­wis­sen­schaft­li­che Mu­se­um der Stadt Aschaf­fen­burg. Das be­reits 1970 ein­ge­rich­te­te Mu­se­um zeigt ne­ben ei­ner rund 300 Ex­em­pla­ren um­fas­sen­den orni­tho­lo­gi­schen Samm­lung auch ei­ne sehr se­hens­wer­te und um­fang­rei­che en­to­mo­lo­gi­sche Samm­lung (In­sek­tens ... mehrIm alten Bau des Schönborner Hofes befindet sich das Naturwissenschaftliche Museum der Stadt Aschaffenburg. Das bereits 1970 eingerichtete Museum zeigt neben einer rund 300 Exemplaren umfassenden ornithologischen Sammlung auch eine sehr sehenswerte und umfangreiche entomologische Sammlung (Insektensammlung). Die im Museum gezeigte Wanzensammlung gilt als eine der größten in Europa. Daneben befindet sich im Museum eine Mineraliensammlung, die einen Eindruck in den früheren Kupferabbau im Spessart gibt.
Appetithäppchen Bild
Seit je­her ken­nen die Men­schen fos­si­le Hai­fisch­zäh­ne, ob­wohl sie erst spät in der Ge­schich­te auch als sol­che er­kannt wur­den. Schon die Ne­an­der­ta­ler in­ter­es­sier­ten sich ne­ben an­de­ren Fos­si­li­en auch für fos­si­le Hai­zäh­ne, was Fun­de in ei­ner bur­gun­di­schen Höh­le be­wei­sen. Of­fen­bar ver­wen­de­te der Ur­mensch ... mehrSeit jeher kennen die Menschen fossile Haifischzähne, obwohl sie erst spät in der Geschichte auch als solche erkannt wurden. Schon die Neandertaler interessierten sich neben anderen Fossilien auch für fossile Haizähne, was Funde in einer burgundischen Höhle beweisen. Offenbar verwendete der Urmensch sie als Schmuck oder auch als Werkzeug. Ein interessanter Fund wurde unter anderem in Sachsen-Anhalt in einem ehemaligen Braunkohletagebau bei Halle gemacht, als an einem rund 90.000 Jahre alten Lagerplatz der Neandertaler neben zahlreichen Werkzeugen und Gebrauchsgegenständen des Homo neanderthalensis auch zwei Haizähne und ein Belemnit zu Tage kamen. Scheinbar sammelte er die Fossilien und behielt sie als "Trophäen", ohne ihre Herkunft zu kennen. Ein Portrait von Stephan K., Dirk G., Marco Kannenberg, Norbert Kirchhoff
Appetithäppchen Bild
Mi­ne­ra­li­en­por­trait Gra­natDieses Portrait beschäftigt sich hauptsächlich mit den sechs klassischen Granaten, ihrer erstaunlichen Geschichte, den weltweit bekanntesten Vorkommen und Lagerstätten sowie ihrer Verwendung als Edelsteine oder Schleifmittel. Ein Kapitel behandelt die immer noch verbreitete Annahme, dass es keine blauen Granate gäbe und deren Widerlegung durch neue Funde; ein weiteres Kapitel informiert über synthetische Granate.
In diesem Portrait werden jedoch auch, vordergründig, die unterschiedlichen Auffassungen, abweichende Gruppierungen und alte und unnötige Begriffe betrachtet, welche letztlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht oder beendet wurden.

Im Jahr 2012 definierte die IMA (CNMC) Granate als Mitglieder der Granat-Supergruppe, in welche alle Mineralien enthalten sind, welche mit Granat isostrukturell sind, ohne Rücksicht darauf, welche Elememte die vier Gitterplätze einnehmen; d.h., in der Supergruppe sind verschiedene chemische Klassen vertreten. Die große Granat-Supergruppe umfasst Mineralien mit der gleichen Struktur wie die klassischen Granate, beinhaltet jedoch Mineralien, welche keine Silikate sind, sowie kubische und pseudokubische Nesosilikate, Oxide, Hydroxide, Halide, Arsenate, Vanadate und Mitglieder mit TO4, wobei T = Si, Al, Fe, Ti, P, As, Te sein kann.

Mit der Publikation der neuen Nomenklatur der Granat-Supergruppe, hat der bisherige Begriff „Granatgruppe“ nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung und der Arbeitsbegriff „Granat-Superstrukturgruppe“ wurde durch „Granat-Supergruppe“ ersetzt.

Es gibt zur Zeit (Status 12/2012) 32 anerkannte Spezies sowie 5 zusätzliche Spezies (Kandidaten), welche weitergehend untersucht werden müssen, um anerkannt zu werden. 29 Spezies gehören zu einer von 5 Gruppen: Der tetragonalen Henritermierit-Gruppe und der isometrischen Bitikelit-, Schorlomit-, Granat- und Berzeliitgruppen mit einet totalen Ladung von Z = 8(Silikate), 9(Oxide), 10(Silikat), 12(Silikate und 15(Vanadate, Arsenate). 3 Spezies sind singuläre Vertreter potentieller Gruppen, in welchen Z vakant oder durch monovalente (Halide, Hydroxide) oder bivalente (Oxide) Kationen besetzt ist.

Eine dieser 5 Gruppen ist die Granatgruppe, welche aus den klassischen sechs Granaten Pyrop, Grossular, Spessartin, Almandin, Uvarovit and Andradit plus acht selteneren Granaten wie Menzerit-(Y), Eringait, Goldmanit, Momoiit, Knorringit, Calderit, Majorie and Morimotoit besteht. Diese Granate sind Silikate und bilden eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Mineralien. Klassische Granate stellen eine komplexe Gruppe von Mischsilikaten mit isomorphen Kristallen dar.
Die­ses Por­trait be­schäf­tigt sich haupt­säch­lich mit den sechs klas­si­schen Gra­na­ten, ih­rer er­staun­li­chen Ge­schich­te, den welt­weit be­kann­tes­ten Vor­kom­men und La­ger­stät­ten so­wie ih­rer Ver­wen­dung als Edel­stei­ne oder Sch­leif­mit­tel. Ein Ka­pi­tel be­han­delt die im­mer noch ver­b­rei­te­te An­nah­me, dass es kei­ne bl ... mehrDieses Portrait beschäftigt sich hauptsächlich mit den sechs klassischen Granaten, ihrer erstaunlichen Geschichte, den weltweit bekanntesten Vorkommen und Lagerstätten sowie ihrer Verwendung als Edelsteine oder Schleifmittel. Ein Kapitel behandelt die immer noch verbreitete Annahme, dass es keine blauen Granate gäbe und deren Widerlegung durch neue Funde; ein weiteres Kapitel informiert über synthetische Granate.
In diesem Portrait werden jedoch auch, vordergründig, die unterschiedlichen Auffassungen, abweichende Gruppierungen und alte und unnötige Begriffe betrachtet, welche letztlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht oder beendet wurden.

Im Jahr 2012 definierte die IMA (CNMC) Granate als Mitglieder der Granat-Supergruppe, in welche alle Mineralien enthalten sind, welche mit Granat isostrukturell sind, ohne Rücksicht darauf, welche Elememte die vier Gitterplätze einnehmen; d.h., in der Supergruppe sind verschiedene chemische Klassen vertreten. Die große Granat-Supergruppe umfasst Mineralien mit der gleichen Struktur wie die klassischen Granate, beinhaltet jedoch Mineralien, welche keine Silikate sind, sowie kubische und pseudokubische Nesosilikate, Oxide, Hydroxide, Halide, Arsenate, Vanadate und Mitglieder mit TO4, wobei T = Si, Al, Fe, Ti, P, As, Te sein kann.

Mit der Publikation der neuen Nomenklatur der Granat-Supergruppe, hat der bisherige Begriff „Granatgruppe“ nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung und der Arbeitsbegriff „Granat-Superstrukturgruppe“ wurde durch „Granat-Supergruppe“ ersetzt.

Es gibt zur Zeit (Status 12/2012) 32 anerkannte Spezies sowie 5 zusätzliche Spezies (Kandidaten), welche weitergehend untersucht werden müssen, um anerkannt zu werden. 29 Spezies gehören zu einer von 5 Gruppen: Der tetragonalen Henritermierit-Gruppe und der isometrischen Bitikelit-, Schorlomit-, Granat- und Berzeliitgruppen mit einet totalen Ladung von Z = 8(Silikate), 9(Oxide), 10(Silikat), 12(Silikate und 15(Vanadate, Arsenate). 3 Spezies sind singuläre Vertreter potentieller Gruppen, in welchen Z vakant oder durch monovalente (Halide, Hydroxide) oder bivalente (Oxide) Kationen besetzt ist.

Eine dieser 5 Gruppen ist die Granatgruppe, welche aus den klassischen sechs Granaten Pyrop, Grossular, Spessartin, Almandin, Uvarovit and Andradit plus acht selteneren Granaten wie Menzerit-(Y), Eringait, Goldmanit, Momoiit, Knorringit, Calderit, Majorie and Morimotoit besteht. Diese Granate sind Silikate und bilden eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Mineralien. Klassische Granate stellen eine komplexe Gruppe von Mischsilikaten mit isomorphen Kristallen dar.
Appetithäppchen Bild
Zir­ko­nia, auch be­kannt als Zir­co­nia oder Fianit, be­zeich­net künst­lich her­ge­s­tell­te Ein­kri­s­tal­le aus Zir­co­ni­um(IV)-oxid (che­mi­sche For­mel: ZrO2), die in ih­rer ku­bi­schen Hoch­tem­pe­ra­tur­pha­se sta­bi­li­siert sind. Es han­delt sich da­bei um kein na­tür­lich vor­kom­men­des Mi­ne­ral. Im Jahr 1937 ent­deck­ten die Min ... mehrZirkonia, auch bekannt als Zirconia oder Fianit, bezeichnet künstlich hergestellte Einkristalle aus Zirconium(IV)-oxid (chemische Formel: ZrO2), die in ihrer kubischen Hochtemperaturphase stabilisiert sind. Es handelt sich dabei um kein natürlich vorkommendes Mineral. Im Jahr 1937 entdeckten die Mineralogen M. V. Stackelberg and K. Chudoba das natürliche Vorkommen von kubischem Zirkoniumoxid in Form mikroskopisch kleiner Körnchen in metamiktem Zirkon. Sie interpretierten diese Körnchen als Beiprodukt des Metamiktisierungsprozesse. Beide Mineralogen würdigten das Mineral nicht mit einem eigenen Namen, da ihnen dies damals unwesentlich erschien. Mittels Röntgendiffraktomie konnten sie die Existens des natürlichen Ebenbildes des künstlichen Produktes nachweisen.

Ein Beitrag von Klaus Schäfer
Appetithäppchen Bild
Ery­thrin­kri­s­tal­le wa­ren in al­len Zei­ten be­gehr­te Sam­mel­ob­jek­te. Schon im Jahr 1776 be­schrieb der fran­zö­si­sche Mi­ne­ra­lo­ge und Kri­s­tal­lo­graph Ro­mé de L'Is­le fast hun­dert Stu­fen aus der be­rühm­ten Samm­lung des Pe­rua­ners Pe­dro Fran­ci­so Da­vi­la. Die­se zu die­ser Zeit noch als Ko­balt­bü­ten oder "Fleurs de Co ... mehrErythrinkristalle waren in allen Zeiten begehrte Sammelobjekte. Schon im Jahr 1776 beschrieb der französische Mineraloge und Kristallograph Romé de L'Isle fast hundert Stufen aus der berühmten Sammlung des Peruaners Pedro Franciso Davila. Diese zu dieser Zeit noch als Kobaltbüten oder "Fleurs de Cobalt" genannten Erythrine stammten zumeist aus den Schneeberger und Annaberger Revieren im Erzgebirge, doch auch Stufen von Richelsdorf und aus Spanien waren bereits bekannt.

Der Begriff Erythrin war sehr lange mit seinem berühmtesten Fundort, dem Schneeberger Revier verbunden. Die jedoch schönsten und größten Erythrine der Welt wurden in den letzten 40 Jahren im bedeutenden Kobalterzrevier von Bou Azzer in Marokko gefunden. In den 60er - 70er und in den gerade kürzlich zurückliegenden 2000er Jahren waren Stufen mit zentimetergroßen Kristallen nicht selten. Es gab sogar Kristalle von 20-25 cm (und mehr). Vorausgesetzt, der Kobaltbergbau in Bou Azzer hält an, werden auch zukünftig wie fast jedes Jahr spektakuläre Erythrine geborgen werden können.
Appetithäppchen Bild
 
Edelsteintage Konstanz
https://fossilsworldwide.de/
hausen - Mineraliengrosshandel.com
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/
https://vfmg.de/der-aufschluss/
https://www.edelsteine-neuburg.de