Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Edelsteintage Konstanz
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Als Du­b­let­ten oder Tri­p­let­ten be­zeich­net man senk­recht zur An­sicht ver­k­leb­te Stei­ne, die aus zwei (Du­b­let­ten) oder drei ver­k­leb­ten Schich­ten (Tri­p­let­ten) be­ste­hen. Kon­struk­te mit mehr als drei Be­stand­tei­len ha­ben kei­nen an­de­ren Na­men. Mo­sai­ke sind mehr­tei­lig, aber auch paral­lel der Blick­rich­tung zus ... mehrAls Dubletten oder Tripletten bezeichnet man senkrecht zur Ansicht verklebte Steine, die aus zwei (Dubletten) oder drei verklebten Schichten (Tripletten) bestehen. Konstrukte mit mehr als drei Bestandteilen haben keinen anderen Namen. Mosaike sind mehrteilig, aber auch parallel der Blickrichtung zusammengefügt. Eine weitere Sonderform sind Soudé (Soudée) -Steine, die mit Glas verschmolzen, also nicht verklebt werden. Diesen Steinen ähnlich sind mit blauem Glas überzogene, natürliche Lapis-Lazuli-Stücke. Blickt man auf die Glasfläche hat man einen intensiven Farbeindruck, bei dem sich die Struktur des unteren, natürlichen Teiles ebenfalls wiedergegeben findet. Gefasste Dubletten, Triplette und die hier erwähnten Sonderformen lassen sich nur schwer im Schmuckstück erkennen. Hat man die Stücke lose vor sich genügt oft ein Blick auf die Seite der Steine, um ihre Komposition zu offenbaren.

Ein Britrag von Klaus Schäfer
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„What will be the fa­te of my col­lec­ti­on on­ce I will no lon­ger be ab­le to col­lect? The­re are spe­ci­mens of uni­que be­au­ty and ex­t­re­me ra­ri­ty in the col­lec­ti­on, pie­ces that can­not be re­placed sin­ce so­me lo­ca­li­ties are clo­sed or ha­ve be­en ob­li­te­ra­ted. All this might be thrown away be­cau­se not ma­ny peop­le ... mehr„What will be the fate of my collection once I will no longer be able to collect? There are specimens of unique beauty and extreme rarity in the collection, pieces that cannot be replaced since some localities are closed or have been obliterated. All this might be thrown away because not many people realise the value and importance hidden in these little unimpressive boxes”. Many micromounters are worried by these considerations and other factors. “My collection is an important part of my life and of my personality. If my collection dissapears, I too, will cease to exist without trace”. We, the Micromounters of the Münchener Mineralienfreunde, are no exception. Many times the future of our collections was subject of our discussions and conversations. Children and grand children are not always appreciative of their parents’ or grandparents’ passion.
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1496 ver­leiht Her­zog Al­b­recht IV. Berg­f­rei­heit an Jörg Valld­rer, der den heu­te noch exis­tie­ren­den „Sil­ber­schach­t“ an­fängt. Die Auf­schlüs­se in dem Schacht wa­ren ex­t­rem me­tall­arm und da­her Ein­stel­lung der Tä­tig­kei­ten. Um 1700 be­reits der ers­te Flußs­pa­tab­bau. Die „Sma­rag­de“ von Bach (und von Do­n­aust­auf ... mehr1496 verleiht Herzog Albrecht IV. Bergfreiheit an Jörg Valldrer, der den heute noch existierenden „Silberschacht“ anfängt. Die Aufschlüsse in dem Schacht waren extrem metallarm und daher Einstellung der Tätigkeiten. Um 1700 bereits der erste Flußspatabbau. Die „Smaragde“ von Bach (und von Donaustauf) machten Schlagzeilen. 1702 Probeschürfe auf den Gang auf Eisen und Silber. 1703 legten erfahrene Bergleute aus Bodenwöhr und vom Rauschenberg das Schönfärbige Bergwerk mit dem "St. Barbarastollen" und dem "Dreifaltigkeitsstollen am Sandspach" (Länge 38,9 m) an, ohne jedoch auf Metallerze zu stoßen. 1704 nach Einmarsch kaiserlicher Truppen brachte diesen staatlichen Bergbau zum Erliegen... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait GipsDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
Der Gips und sei­ne gro­ße Ver­wend­bar­keit zu plas­ti­schen An­wen­dun­gen, zur In­nen­ra­um­ge­stal­tung und als (kalk­hal­ti­ger) Gips­mör­t­el wa­ren schon seit dem Al­ter­tum be­kannt. In den Keil­schrif­ten der Su­me­rer und Ba­by­lo­ni­er fin­den sich Hin­wei­se für die Ver­wen­dung von Gips, eben­so in Je­ri­cho (6000 v. Chr.). Ab ... mehrDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
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1908 Ent­de­ckung der Mag­ne­sit­la­ger­stät­te auf der Mill­stät­ter Al­pe in Kärn­ten durch den Berg­bauin­ge­nieur Jo­sef Hör­ha­ger. Der Deutsch-Ame­ri­ka­ner Emil Win­ter er­wirbt die Schür­f­rech­te und grün­det die Au­s­tro-Ame­ri­can Mag­ne­si­te Group, die in Ra­denthein mit der Er­rich­tung ei­nes be­acht­li­chen Mag­ne­sit­wer­kes b ... mehr1908 Entdeckung der Magnesitlagerstätte auf der Millstätter Alpe in Kärnten durch den Bergbauingenieur Josef Hörhager. Der Deutsch-Amerikaner Emil Winter erwirbt die Schürfrechte und gründet die Austro-American Magnesite Group, die in Radenthein mit der Errichtung eines beachtlichen Magnesitwerkes begann.
1925 wurden die Magnesit-Lagerstätten am Weißenstein und der Rettenwand bei Hochfilzen in Tirol entdeckt.
1928 sicherte sich die Austro-American Magnesite Group die Abbaurechte dafür und fusionierte mit der Allgemeinen Automobil G.m.b.H. in Wien zur Austro-American Magnesite Company. Im gleichen Jahr wurde mit dem Abbau im Untertagebetrieb begonnen.
bis circa 1930 konnte man von einem österreichischen Magnesit Monopol sprechen... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Die Flußs­pat­vor­kom­men des Do­n­austau­fer Re­viers lie­gen am tek­to­nisch stark über­präg­ten Süd­saum (Do­nau­rand­bruch) der böh­m­i­schen Mas­se. Es han­delt sich um hyd­ro­ther­ma­le Gang­la­ger­stät­ten, die ent­we­der Kri­s­tall­granit I oder mit­tel­kör­ni­gen Granit durch­schla­gen. Ihr süd­li­ches En­de liegt in je­ner Zo­ne, wo d ... mehrDie Flußspatvorkommen des Donaustaufer Reviers liegen am tektonisch stark überprägten Südsaum (Donaurandbruch) der böhmischen Masse. Es handelt sich um hydrothermale Ganglagerstätten, die entweder Kristallgranit I oder mittelkörnigen Granit durchschlagen. Ihr südliches Ende liegt in jener Zone, wo das Nebengestein bereits durch Kataklase geprägt ist. Im Norden werden die Gänge entweder von einer Störungszone abgeschnitten (Sulzbach II) bzw. vertauben knapp vorher oder aber sie gehen bei gleicher Breite in einen reinen Quarzgang über (Gänge des fürstlichen Tiergartens). Die Flußspatgänge streichen... - Beschreibung des Reviers der Gruben - Michael Kommer. Die Beschreibungen der Gruben befinden sich bei den jeweiligen Lokationen.
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