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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Gra­natDieses Portrait beschäftigt sich hauptsächlich mit den sechs klassischen Granaten, ihrer erstaunlichen Geschichte, den weltweit bekanntesten Vorkommen und Lagerstätten sowie ihrer Verwendung als Edelsteine oder Schleifmittel. Ein Kapitel behandelt die immer noch verbreitete Annahme, dass es keine blauen Granate gäbe und deren Widerlegung durch neue Funde; ein weiteres Kapitel informiert über synthetische Granate.
In diesem Portrait werden jedoch auch, vordergründig, die unterschiedlichen Auffassungen, abweichende Gruppierungen und alte und unnötige Begriffe betrachtet, welche letztlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht oder beendet wurden.

Im Jahr 2012 definierte die IMA (CNMC) Granate als Mitglieder der Granat-Supergruppe, in welche alle Mineralien enthalten sind, welche mit Granat isostrukturell sind, ohne Rücksicht darauf, welche Elememte die vier Gitterplätze einnehmen; d.h., in der Supergruppe sind verschiedene chemische Klassen vertreten. Die große Granat-Supergruppe umfasst Mineralien mit der gleichen Struktur wie die klassischen Granate, beinhaltet jedoch Mineralien, welche keine Silikate sind, sowie kubische und pseudokubische Nesosilikate, Oxide, Hydroxide, Halide, Arsenate, Vanadate und Mitglieder mit TO4, wobei T = Si, Al, Fe, Ti, P, As, Te sein kann.

Mit der Publikation der neuen Nomenklatur der Granat-Supergruppe, hat der bisherige Begriff „Granatgruppe“ nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung und der Arbeitsbegriff „Granat-Superstrukturgruppe“ wurde durch „Granat-Supergruppe“ ersetzt.

Es gibt zur Zeit (Status 12/2012) 32 anerkannte Spezies sowie 5 zusätzliche Spezies (Kandidaten), welche weitergehend untersucht werden müssen, um anerkannt zu werden. 29 Spezies gehören zu einer von 5 Gruppen: Der tetragonalen Henritermierit-Gruppe und der isometrischen Bitikelit-, Schorlomit-, Granat- und Berzeliitgruppen mit einet totalen Ladung von Z = 8(Silikate), 9(Oxide), 10(Silikat), 12(Silikate und 15(Vanadate, Arsenate). 3 Spezies sind singuläre Vertreter potentieller Gruppen, in welchen Z vakant oder durch monovalente (Halide, Hydroxide) oder bivalente (Oxide) Kationen besetzt ist.

Eine dieser 5 Gruppen ist die Granatgruppe, welche aus den klassischen sechs Granaten Pyrop, Grossular, Spessartin, Almandin, Uvarovit and Andradit plus acht selteneren Granaten wie Menzerit-(Y), Eringait, Goldmanit, Momoiit, Knorringit, Calderit, Majorie and Morimotoit besteht. Diese Granate sind Silikate und bilden eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Mineralien. Klassische Granate stellen eine komplexe Gruppe von Mischsilikaten mit isomorphen Kristallen dar.
Die­ses Por­trait be­schäf­tigt sich haupt­säch­lich mit den sechs klas­si­schen Gra­na­ten, ih­rer er­staun­li­chen Ge­schich­te, den welt­weit be­kann­tes­ten Vor­kom­men und La­ger­stät­ten so­wie ih­rer Ver­wen­dung als Edel­stei­ne oder Sch­leif­mit­tel. Ein Ka­pi­tel be­han­delt die im­mer noch ver­b­rei­te­te An­nah­me, dass es kei­ne bl ... mehrDieses Portrait beschäftigt sich hauptsächlich mit den sechs klassischen Granaten, ihrer erstaunlichen Geschichte, den weltweit bekanntesten Vorkommen und Lagerstätten sowie ihrer Verwendung als Edelsteine oder Schleifmittel. Ein Kapitel behandelt die immer noch verbreitete Annahme, dass es keine blauen Granate gäbe und deren Widerlegung durch neue Funde; ein weiteres Kapitel informiert über synthetische Granate.
In diesem Portrait werden jedoch auch, vordergründig, die unterschiedlichen Auffassungen, abweichende Gruppierungen und alte und unnötige Begriffe betrachtet, welche letztlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht oder beendet wurden.

Im Jahr 2012 definierte die IMA (CNMC) Granate als Mitglieder der Granat-Supergruppe, in welche alle Mineralien enthalten sind, welche mit Granat isostrukturell sind, ohne Rücksicht darauf, welche Elememte die vier Gitterplätze einnehmen; d.h., in der Supergruppe sind verschiedene chemische Klassen vertreten. Die große Granat-Supergruppe umfasst Mineralien mit der gleichen Struktur wie die klassischen Granate, beinhaltet jedoch Mineralien, welche keine Silikate sind, sowie kubische und pseudokubische Nesosilikate, Oxide, Hydroxide, Halide, Arsenate, Vanadate und Mitglieder mit TO4, wobei T = Si, Al, Fe, Ti, P, As, Te sein kann.

Mit der Publikation der neuen Nomenklatur der Granat-Supergruppe, hat der bisherige Begriff „Granatgruppe“ nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung und der Arbeitsbegriff „Granat-Superstrukturgruppe“ wurde durch „Granat-Supergruppe“ ersetzt.

Es gibt zur Zeit (Status 12/2012) 32 anerkannte Spezies sowie 5 zusätzliche Spezies (Kandidaten), welche weitergehend untersucht werden müssen, um anerkannt zu werden. 29 Spezies gehören zu einer von 5 Gruppen: Der tetragonalen Henritermierit-Gruppe und der isometrischen Bitikelit-, Schorlomit-, Granat- und Berzeliitgruppen mit einet totalen Ladung von Z = 8(Silikate), 9(Oxide), 10(Silikat), 12(Silikate und 15(Vanadate, Arsenate). 3 Spezies sind singuläre Vertreter potentieller Gruppen, in welchen Z vakant oder durch monovalente (Halide, Hydroxide) oder bivalente (Oxide) Kationen besetzt ist.

Eine dieser 5 Gruppen ist die Granatgruppe, welche aus den klassischen sechs Granaten Pyrop, Grossular, Spessartin, Almandin, Uvarovit and Andradit plus acht selteneren Granaten wie Menzerit-(Y), Eringait, Goldmanit, Momoiit, Knorringit, Calderit, Majorie and Morimotoit besteht. Diese Granate sind Silikate und bilden eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Mineralien. Klassische Granate stellen eine komplexe Gruppe von Mischsilikaten mit isomorphen Kristallen dar.
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... Wer das Mi­ne­ral Ce­rus­sit zu­erst ent­deck­te und wo es zu­erst ge­fun­den wur­de, bleibt im Dun­kel der Ge­schich­te. Um dem Kind je­doch ei­nen Na­men zu ge­ben, wird die ers­te Er­wäh­nung dem Re­nais­san­ce­ge­lehr­ten Con­rad Ges­ner an­ge­tra­gen - was je­doch nicht be­deu­tet, dass die­ser das Mi­ne­ral ent­deck­te oder zu­er ... mehr... Wer das Mineral Cerussit zuerst entdeckte und wo es zuerst gefunden wurde, bleibt im Dunkel der Geschichte. Um dem Kind jedoch einen Namen zu geben, wird die erste Erwähnung dem Renaissancegelehrten Conrad Gesner angetragen - was jedoch nicht bedeutet, dass dieser das Mineral entdeckte oder zuerst beschrieb. (Gesner (1516 bis 1565) gilt als der berühmteste und wichtigste Naturforscher und Gelehrter der Schweiz).

Tatsache ist, dass Cerussit (und Hydrocerussit) schon in der Antike den damaligen Bergleuten bekannt war; besonders in den Gruben von Lavrion in Griechenland sowie aus den reichen Blei-und Silberminen in Sardinien. Cerussit ist ein sehr häufiges Mineral, welches sich in den Oxidationszonen aus Galenit und carbonathaltigren Wässern bildete ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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„Es han­delt sich um ei­nen ein­fach ge­bau­ten Spal­ten­gang von durch­schnitt­lich 0,2-0,6 m Mäch­tig­keit mit deut­lich aus­ge­bil­de­ten Sal­bän­dern. Be­g­lei­tet wird der Haupt­gang von ei­ni­gen ins Lie­gen­de ablau­fen­de, bo­gen­för­mi­ge Ne­ben­trü­mer, auf de­nen u.a. die Gru­be Al­ter Theu­er­dank ge­baut hat. Über Ta­ge ist der ... mehr„Es handelt sich um einen einfach gebauten Spaltengang von durchschnittlich 0,2-0,6 m Mächtigkeit mit deutlich ausgebildeten Salbändern. Begleitet wird der Hauptgang von einigen ins Liegende ablaufende, bogenförmige Nebentrümer, auf denen u.a. die Grube Alter Theuerdank gebaut hat. Über Tage ist der Ausbiss an Pingen und Schürflöchern gut zu erkennen. Wie Harnischflächen belegen, stellt der Reiche Troster Gang eine Abschiebung dar, wobei die hangende Scholle mit einem Versatzbetrag von wenigen Metern abgesunken ist. Er kann als eine diagonale Verbindung ("Diagonaltrum") zwischen dem Wennsglücker Gang im Norden und dem St. Jacobsglücker Gang im Süden aufgefasst werden.... Ein Beitrag von Manfred Groß und Frank Heise
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La­ger­stät­ten sind ei­nes der wich­tigs­ten The­men in der Geo­lo­gie. Um­so er­staun­li­cher ist es, dass kaum deut­sche Wer­ke nach ak­tu­el­len in­ter­na­tio­na­len Stand der La­ger­stät­ten­leh­re ver­füg­bar sind. Pe­ter Sero­ka hat sich dem The­ma in mehr­jäh­ri­ger Ar­beit ge­wid­met und für den Mi­ne­ra­lie­nat­las zum 15 jäh­ri­gen J ... mehrLagerstätten sind eines der wichtigsten Themen in der Geologie. Umso erstaunlicher ist es, dass kaum deutsche Werke nach aktuellen internationalen Stand der Lagerstättenlehre verfügbar sind. Peter Seroka hat sich dem Thema in mehrjähriger Arbeit gewidmet und für den Mineralienatlas zum 15 jährigen Jubiläum eine geologische Zusammenfassung nach aktuellem Stand verfasst. Das Werk geht ausführlich auf die Entstehung, die unterschiedlichen Typen von Lagerstätten und deren Klassifizierung ein. Beispiele wirtschaftlich wichtiger Lagerstätten runden die einzelnen Kapitel ab. Dieses umfassende Werk würde in gedruckter Form deutlich über 400 Seiten umfassen und wird hier online in vollem Umfang zur Verfügung gestellt, wofür wir Peter Seroka herzlichst danken möchten.
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Vom ers­ten Stol­len­bau im 18. Jahr­hun­dert bis zur end­gül­ti­gen Still­le­gung in den 1950er Jah­ren: Die Gru­be Fran­ken­holz im Saar­land war über Jahr­zehn­te ein be­deu­ten­der Schau­platz des saar­län­di­schen Stein­koh­len­berg­baus. Mit spek­ta­ku­lä­ren Schacht­bau­ten, ei­ner ei­ge­nen Seil­bahn­ver­bin­dung nach Bex­bach und z ... mehrVom ersten Stollenbau im 18. Jahrhundert bis zur endgültigen Stilllegung in den 1950er Jahren: Die Grube Frankenholz im Saarland war über Jahrzehnte ein bedeutender Schauplatz des saarländischen Steinkohlenbergbaus. Mit spektakulären Schachtbauten, einer eigenen Seilbahnverbindung nach Bexbach und zahlreichen technischen wie geologischen Besonderheiten – darunter Fossilfunde und Erdölaustritte – erzählt die Geschichte der Grube nicht nur von wirtschaftlichem Aufschwung, sondern auch von schweren Unglücken und dem ständigen Kampf gegen Schlagwetter und Wassereinbruch. Ein faszinierendes Kapitel deutscher Bergbaugeschichte.
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