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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Ara­gonitAragonit besteht wie Calcit aus Calciumcarbonat. Das Mineral unterscheidet sich jedoch von Calcit durch seine interne Kristallstruktur. Während das Kristallsystem von Calcit trigonal ist, ist das von Aragonit rhombisch. Dichte Massen kleiner Aragonitkristalle sind schwierig von Calcit zu unterscheiden, werden sie jedoch größer, zeigen sie einen deutlich unterschiedlichen Habitus. Aragonitkristalle sind meist lang und nadelig, wohingegen Calcitkristalle eher stummelig sind oder sogen. „Hundezahn-Calcite“ zu bilden. Die Calcitkristalle sind oft rhomboedrisch, doch - Calcit ist ein Verwandlungskünster – kann das Mineral sehr kapriziös sein, wenn es zur äußeren Form kommt. Büschel nadeliger Aragonitkristalle sind auch als Frostwerk bekannt.

So mancher Mineraloge wäre ärgerlich, wenn man ihn daran erinnert, dass Aragonit und Calcit in vielen Höhlen glückliche Bettgenossen sind. Er wird auf seine Phasendiagramme verweisen und auf ihnen herumdeuteln, als wären es heilige Schriften und darauf bestehen, dass Aragonit bei solch niedrigen Drücken und Temperaturen auf keinen Fall stabil sein kann. Doch selbst in dem Moment, während er all dies zu erklären versucht, wachsen Aragonite weiter in alle Richtungen, trotzen der Schwerkraft, offensichtlich, um die Gesetze der Chemie und Physik herauszufordern. Ihr Geheimnis ist ein Kristallisationtrick, den man als „Magnesium-Vergiftung" (magnesium poisoning) bezeichnet.

Lesen Sie weiter in diesem spannenden Portrait von Peter Seroka.
Ara­gonit be­steht wie Cal­cit aus Cal­ci­um­car­bo­nat. Das Mi­ne­ral un­ter­schei­det sich je­doch von Cal­cit durch sei­ne in­ter­ne Kri­s­tall­struk­tur. Wäh­rend das Kri­s­tall­sys­tem von Cal­cit tri­go­nal ist, ist das von Ara­gonit rhom­bisch. Dich­te Mas­sen klei­ner Ara­gonit­kri­s­tal­le sind schwie­rig von Cal­cit zu un­ter­scheid ... mehrAragonit besteht wie Calcit aus Calciumcarbonat. Das Mineral unterscheidet sich jedoch von Calcit durch seine interne Kristallstruktur. Während das Kristallsystem von Calcit trigonal ist, ist das von Aragonit rhombisch. Dichte Massen kleiner Aragonitkristalle sind schwierig von Calcit zu unterscheiden, werden sie jedoch größer, zeigen sie einen deutlich unterschiedlichen Habitus. Aragonitkristalle sind meist lang und nadelig, wohingegen Calcitkristalle eher stummelig sind oder sogen. „Hundezahn-Calcite“ zu bilden. Die Calcitkristalle sind oft rhomboedrisch, doch - Calcit ist ein Verwandlungskünster – kann das Mineral sehr kapriziös sein, wenn es zur äußeren Form kommt. Büschel nadeliger Aragonitkristalle sind auch als Frostwerk bekannt.

So mancher Mineraloge wäre ärgerlich, wenn man ihn daran erinnert, dass Aragonit und Calcit in vielen Höhlen glückliche Bettgenossen sind. Er wird auf seine Phasendiagramme verweisen und auf ihnen herumdeuteln, als wären es heilige Schriften und darauf bestehen, dass Aragonit bei solch niedrigen Drücken und Temperaturen auf keinen Fall stabil sein kann. Doch selbst in dem Moment, während er all dies zu erklären versucht, wachsen Aragonite weiter in alle Richtungen, trotzen der Schwerkraft, offensichtlich, um die Gesetze der Chemie und Physik herauszufordern. Ihr Geheimnis ist ein Kristallisationtrick, den man als „Magnesium-Vergiftung" (magnesium poisoning) bezeichnet.

Lesen Sie weiter in diesem spannenden Portrait von Peter Seroka.
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Nörd­lich von Saar­brü­cken, zwi­schen Sulz­bach und Neu­wei­ler liegt der Bren­nen­de Berg. In sei­nem In­ne­ren schwelt schon über 300 Jah­ren ein bren­nen­des Koh­le­flöz. Je nach Wet­ter­la­ge zeugt heu­te schwe­f­lig-mo­d­rig rie­chen­der Rauch, wenn auch längst nicht mehr so in­ten­siv wie früh­er, von die­sem un­ter­ir­di­sche ... mehrNördlich von Saarbrücken, zwischen Sulzbach und Neuweiler liegt der Brennende Berg. In seinem Inneren schwelt schon über 300 Jahren ein brennendes Kohleflöz. Je nach Wetterlage zeugt heute schweflig-modrig riechender Rauch, wenn auch längst nicht mehr so intensiv wie früher, von diesem unterirdischen Brandherd. An zwei bis drei Spalten tritt noch erkennbarer Wasserdampf aus. Die anzuteffenden pyritreichen, gefritteten Schiefertone, die eine rötliche Färbung aufweisen, gehören dem Westfal an.

Es handelt sich hierbei um das Landgruberflöz, später dann in Flöz Nr. 13, oder auch "Blücher" bzw. "Aster", umbenannt. Flöz Nr. 13 wird den Sulzbacher Schichten zugeordnet. Diese reichen von Leittonstein 5 bis zu Flöz Stolberg und erreichen Mächtigkeiten bis über 700 m und sind die kohlenreichste Schicht des Saarkarbon. Die Kohlenlager dieses Schichtkomplexes liegen bei über 100; davon sind 23 Flöze bauwürdig.

Für die Ursache des Brandes existieren verschiedene Theorien ... Ein Beitrag von Berthold Stein und Norbert Kirchhoff
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In der Mi­ne Nr. 18 bei Pa­lio­ka­ma­ri­za (Pla­ka, La­vri­on, At­ti­ka, Grie­chen­land) wur­den gel­be, na­de­li­ge Ur­an­mi­ne­ra­le auf Gips ge­fun­den. Un­ter UV‑­Licht (365 nm) zeig­te sich, dass es sich um zwei ver­schie­de­ne Mi­ne­ra­le mit un­ter­schied­li­chen Lu­mi­nes­zen­zei­gen­schaf­ten han­delt: kür­ze­re, dün­ne­re Na­deln leuch­ten ... mehrIn der Mine Nr. 18 bei Paliokamariza (Plaka, Lavrion, Attika, Griechenland) wurden gelbe, nadelige Uranminerale auf Gips gefunden. Unter UV‑Licht (365 nm) zeigte sich, dass es sich um zwei verschiedene Minerale mit unterschiedlichen Lumineszenzeigenschaften handelt: kürzere, dünnere Nadeln leuchten hellgrün, während längere Nadeln gelb lumineszieren ...

Dieser „Public‑Science“-Beitrag dokumentiert eine seltene epitaktische Verwachsung zwischen Boltwoodit (grün lumineszierend) und Sklodowskit (gelb lumineszierend) auf Gips‑Substrat. Die Kombination, sichtbar durch unterschiedliche Lumineszenz und bestätigt durch Spektroskopie, liefert wertvolle Einblicke in die Kristallisation und Bildung solcher Uranminerale am Fundort Lavrion.
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In den spä­ten 1790er Jah­ren (an­de­re Qu­el­le: 1801) ent­deck­te der spa­ni­sche Mi­ne­ra­lo­ge An­d­rés Ma­nu­el del Rio ein bis da­to un­be­kann­tes röt­lich­brau­nes Mi­ne­ral mit he­xa­go­na­len, fass-ähn­li­chen Kri­s­tal­len im San Da­mi­an Firs­ten­bau der Gru­be Lo­mo del To­ro im Mu­ni­ci­pio Zi­mapán, Pro­vinz Hi­d­al­go, Me­xi­ko. Aus se ... mehrIn den späten 1790er Jahren (andere Quelle: 1801) entdeckte der spanische Mineraloge Andrés Manuel del Rio ein bis dato unbekanntes rötlichbraunes Mineral mit hexagonalen, fass-ähnlichen Kristallen im San Damian Firstenbau der Grube Lomo del Toro im Municipio Zimapán, Provinz Hidalgo, Mexiko. Aus seinen Analysen schloss er, dass dieses Mineral Blei sowie einen bisher unbekannten Bestandteil, eventuell ein neues Element, enthält. Er nannte das Mineral "plomo rojo de Zimapán" bzw. "brown lead" (rotes Blei von Zimapán; resp. braunes Blei) und sandte alle seine Aufzeichnungen über den Fund sowie Muster des Minerals an seinen guten Freund, Baron Alexander von Humboldt nach Europa, um diese Spezies weiter untersuchen zu lassen. Humboldt hatte Mexiko von 1804 bis 1808 besucht und befand sich auf der Rückreise nach Europa. Unglücklicherweise ging die Kiste mit den Aufzeichnungen und Mustern del Rios während der Rückfahrt Humboldts bei schwerem Seegang über Bord (Grund dafür, dass als Typlokalität des Vanadinit in manchen englischsprachigen mineralogischen Büchern "lost at sea" angegeben wird). - Ein Beitrag von Peter Seroka
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Als Mi­ne­ra­li­en­samm­ler er­war­tet man das Pri­mat der Na­tur. Wo sie schon war, muss der Mensch erst hin. Über­ra­schend ist da­her die Ge­schich­te des Aven­tu­rins – bei dem ein Ar­te­fakt das Ep­onym für Er­schei­nun­gen im Mi­ne­ral­reich ist. Der Na­me Aven­tu­rin taucht näm­lich zum ers­ten Mal bei der Sc­höp­fung ei­nes ... mehrAls Mineraliensammler erwartet man das Primat der Natur. Wo sie schon war, muss der Mensch erst hin. Überraschend ist daher die Geschichte des Aventurins – bei dem ein Artefakt das Eponym für Erscheinungen im Mineralreich ist. Der Name Aventurin taucht nämlich zum ersten Mal bei der Schöpfung eines besonderen Glases durch Menschenhand auf.

Die kupferhaltigen Gläser „Rubinglas“, „Goldstein“ und „Purpurin“ bilden ein strukturelles Kontinuum. Die Größe der im Glas enthaltenen Kupferkolloide erzeugt die unterschiedlichen Varietäten: im Rubinglas besteht das Kupfer aus transparenten Nanopartikeln, im Purpurin stellt das Kupfer opake mikroskopische Partikel dar und im „Goldstein“ bildet das Kupfer sichtbare Kristalle. Alle drei Varianten waren im Altertum bekannt: Frühe rote, kupferhaltige Gläser stammen aus dem Industal und besitzen ein Alter von viertausend Jahren und eine Vielzahl von Funden aus Pompeji belegen die Erzeugung und Verwendung durch die Römer. Sogar Plinius der Ältere erwähnt diese Gläser in seiner Historia Naturalis als „Haematinum“. Ein Beitrag von Klaus Schäfer
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Das Mi­ne­ra­li­en­por­trait Fluo­rit ba­siert auf dem Buch "SERO­KA, P.; 2001: FLUO­RIT - Da­ten Fak­ten Welt­wei­te Vor­kom­men". Aus­führ­lich und reich be­bil­dert wird u.a. auf die Ei­gen­schaf­ten von Fluo­rit, sei­ne Kri­s­tall­for­men, das Wachs­tum, die Epi­t­a­xi­en (Ver­wach­s­un­gen) so­wie die ver­schie­de­nen Ag­g­re­ga­te und Pse ... mehrDas Mineralienportrait Fluorit basiert auf dem Buch "SEROKA, P.; 2001: FLUORIT - Daten Fakten Weltweite Vorkommen". Ausführlich und reich bebildert wird u.a. auf die Eigenschaften von Fluorit, seine Kristallformen, das Wachstum, die Epitaxien (Verwachsungen) sowie die verschiedenen Aggregate und Pseudomorphosen eingegangen.

Sie erfahren Details von der ersten Nutzung und den Werdegang in der Geschichte. Zahlreiche Skizzen und Fotos zeigen den industriellen Abbau und die Verarbeitungsschritte bis zum fertigen Produkt.

Ein großes Kapitel ist den verschiedenen weltweiten Lagerstätten dieses Minerals gewidmet. Sie erfahren die Besonderheiten der dort vorkommenden Fluorite und können diese an zahlreichen Beispielfotos nachvollziehen. Fotos der Lagerstätten vermitteln Ihnen einen Eindruck der Dimensionen in denen das Mineral abgebaut wird.
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