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Min­er­alien­por­trait GipsDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
Der Gips und seine große Ver­wend­barkeit zu plas­tischen An­wen­dun­gen, zur In­nen­raumges­tal­tung und als (kalkhaltiger) Gips­mör­tel waren schon seit dem Al­ter­tum bekan­nt. In den Keilschriften der Sumer­er und Baby­loni­er fin­d­en sich Hin­weise für die Ver­wen­dung von Gips, eben­so in Jeri­cho (6000 v. Chr.). Ab ... moreDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
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Die Gänge der später so ge­nan­n­ten Grube Max sind ver­mut­lich bere­its um 1916-1920 aufge­fun­den wor­den. Eine Zeit in der ver­stärkt nach Flusss­pat­gän­gen im Wölsen­dor­fer Raum ge­sucht wurde. Nord­west­lich der Maxgänge wurde 1920 ver­mut­lich nicht ein Ver­suchss­tollen auf die Kran­dor­fer Blei-Quarzgänge (Grube ... moreDie Gänge der später so genannten Grube Max sind vermutlich bereits um 1916-1920 aufgefunden worden. Eine Zeit in der verstärkt nach Flussspatgängen im Wölsendorfer Raum gesucht wurde. Nordwestlich der Maxgänge wurde 1920 vermutlich nicht ein Versuchsstollen auf die Krandorfer Blei-Quarzgänge (Grube Krandorf) angesetzt, sondern aus dem Bereich ein Versuchsstollen Richtung der später so genannten Quarz-Flussspatgänge der Hudelschächte vorgetrieben. Sowohl die Gänge der Grube Max als auch der Hudelschächte gerieten danach in Vergessenheit.

Interessant in diesem Zusammenhang waren mehrere Gespräche mit Betriebsangehörigen der Grube Max und Einwohnern der Orte Krandorf und Wundsheim, in denen davon berichtet wurde, dass in früheren Jahren, also vor Inbetriebnahme der Grube Max, bei Waldarbeiten Flussspat aufgefunden wurde. Dieser Hinweis deckt sich mit der Gegebenheit, dass der Flussspat der Grube Max im Nordwesten an der Tagesoberfläche ausbeißt, hier wurde 1952 ein Tagebau angelegt. Weiterhin enden der Gang 1 und der Gang 2 der Grube Max untertägig im Nordwesten abrupt an eine Störung. Die Gänge fand man dahinter auch nicht mehr wieder, was nicht heißt ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Syn­thetisch heißt so viel wie kün­stlich erzeugt. Es gibt so­wohl kün­stliche anor­ganische (z.B. syn­thetische Ru­bine) als auch or­ganische Kris­talle (z.B. Zuck­er als Kan­dis). Sie un­ter­schei­den sich von den natür­lichen Ver­wandten meist durch ihre höhere Rein­heit oder durch ihre gezielte Verun­reini­gung, D ... moreSynthetisch heißt so viel wie künstlich erzeugt. Es gibt sowohl künstliche anorganische (z.B. synthetische Rubine) als auch organische Kristalle (z.B. Zucker als Kandis). Sie unterscheiden sich von den natürlichen Verwandten meist durch ihre höhere Reinheit oder durch ihre gezielte Verunreinigung, Dotierung genannt. Synthetische Kristalle können durch relativ einfache Züchtung (z.B. Alaun-, Salz- oder Zuckerkristalle), unter Einwirkung extremer Hitze und Druck (z.B. Diamant), sowie als synthetische Einkristalle durch spezielle Technologien (z.B. Ziehen aus der Schmelze), aperiodische Einkristalle aus besonderen Legierungen etc. hergestellt werden. Ein Beitrag von Peter Seroka und Frank M.
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... Die Nutzung der Zink­erze der Lager­stätte Al­ten­berg ist seit 1344 belegt. Dort wurde Galmei abge­baut, welch­es schon vor der Erfin­d­ung der Di­rektver­hüt­tung von Zink­erzen die Mess­ingher­stel­lung er­möglichte. Die hi­er be­trachtete Lager­stätte Al­ten­berg kann allerd­ings, im Ge­gen­satz zur be­nach­barten La ... more... Die Nutzung der Zinkerze der Lagerstätte Altenberg ist seit 1344 belegt. Dort wurde Galmei abgebaut, welches schon vor der Erfindung der Direktverhüttung von Zinkerzen die Messingherstellung ermöglichte. Die hier betrachtete Lagerstätte Altenberg kann allerdings, im Gegensatz zur benachbarten Lagerstätte Gessenich (römisch: Grasciniacum) im Stolberger Raum, nicht bis in die Römerzeit zurück verfolgt werden. Auf den aktuellen topografischen Karten (z.B. Top25 Deutschland, Blatt 5202 Aachen) ist der Altenberg nicht mehr zu finden... ein Beitrag von Norbert Kirchhoff
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... In dem Gruben­feld waren vor 1940 mehrere Klein­be­triebe tätig, die die einzel­nen Gänge an völ­lig un­ter­schiedlichen Stellen zuerst in Ta­gröschen und später mit­tels Sch­lepp- (tonn­lägiger Schacht, d.h. im Gang abge­teuft) oder Saiger­schacht aus­ge­beutet hat­ten. An kein­er Stelle hat es allerd­ings, wie ... more... In dem Grubenfeld waren vor 1940 mehrere Kleinbetriebe tätig, die die einzelnen Gänge an völlig unterschiedlichen Stellen zuerst in Tagröschen und später mittels Schlepp- (tonnlägiger Schacht, d.h. im Gang abgeteuft) oder Saigerschacht ausgebeutet hatten. An keiner Stelle hat es allerdings, wie es bei allen anderen Gruben üblich war, eine Konzentration an einem bestimmten Standort gegeben und so kam es mit Hilfe der Reichsregierung zwischen 1940 und 1942 dazu, dass die Grube Hermine ins Leben gerufen wurde. Wenn der II. Weltkrieg nicht ausgebrochen wäre, weil Flußspat dringend für Rüstungszwecke gebraucht wurde, dann hätte es unter Umständen die Grube Hermine gar nicht gegeben und die Gänge wären von Grube Cäcilia und Grube Erika abgebaut worden. ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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