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Kais­er Sieg­mund schenkte seinem Kan­zler Graf Kas­par Sch­lick die Herrschaft um die Stadt Sch­lack­en­w­erth (Os­trov) 1434. Um diese Zeit dürfte schon in der Umge­bung von Joachim­sthal ein klein­er Berg­bau umge­gan­gen sein. Die An­sied­lung hieß Kon­rads­grün. Ein Nach­fahre be­grün­dete mit an­deren zusam­men 1515 e ... moreKaiser Siegmund schenkte seinem Kanzler Graf Kaspar Schlick die Herrschaft um die Stadt Schlackenwerth (Ostrov) 1434. Um diese Zeit dürfte schon in der Umgebung von Joachimsthal ein kleiner Bergbau umgegangen sein. Die Ansiedlung hieß Konradsgrün. Ein Nachfahre begründete mit anderen zusammen 1515 eine erste Gewerkschaft. Wobei 1515 für die ersten Erzfunde steht. 1516 weiß man von reicher Ausbeute an Silber. Dies lockte boom-artig viele Deutsche und Tiroler in das neugegründete Joachimsthal. Graf Schlick ließ zum Schutz die Burg Freudenstein erbauen. 1519 begann er mit der Prägung der Schlicken- bzw. Löwenthaler. Der Begriff des "Thalers" setzte sich von hier aus nicht nur in deutschen Landen, sondern später im "Tholer" - "Dollar" fort. ... Ein Beitrag von Diether G. und Daniel Lunau
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Die "Le­bach­er Ei­er" ent­s­tan­den vor et­wa 250 bis 280 Mil­lio­nen Jahren zur Zeit des Perm. Im Ge­bi­et des heuti­gen Ortes Le­bach im Saar­land bis nach Bad Kreuz­nach er­streckte sich ein weit ausgedeh­n­ter Bin­nensee, der eine Fläche be­deckte, die unge­fähr drei­mal so groß wie der Bo­densee gewe­sen sein dürfte. ... moreDie "Lebacher Eier" entstanden vor etwa 250 bis 280 Millionen Jahren zur Zeit des Perm. Im Gebiet des heutigen Ortes Lebach im Saarland bis nach Bad Kreuznach erstreckte sich ein weit ausgedehnter Binnensee, der eine Fläche bedeckte, die ungefähr dreimal so groß wie der Bodensee gewesen sein dürfte.

In diesem nicht so flachen See, der durch verzweigte Flusssysteme gespeißt wurde, selbst jedoch keinen größeren Strömungen unterworfen war, fand sich eine gut, durch Funde belegte, Flora und Fauna. Das Klima war nicht mehr so tropisch wie während der vorangegangenen Karbon-Zeit, sondern trockener. Das wiederum führte zur Bildung von lokalen Biotopen, wie sie hier in Form dieses Seebeckens vorlagen.
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Die äl­testen Gesteine Großbri­tan­niens, 2,7 Mil­liar­den Jahre alte Sed­i­mente und Auf­sch­lüsse, die hoch­gradig me­ta­mor­phe, vulkanische und mag­ma­tische Gesteine zei­gen sowie über 1000 m mächtige, plateau­bil­dende ter­tiäre La­vadeck­en: All das bi­etet die "Isle of Mull". Sie ist zu­dem Ty­plokal­ität zwei­er Min ... moreDie ältesten Gesteine Großbritanniens, 2,7 Milliarden Jahre alte Sedimente und Aufschlüsse, die hochgradig metamorphe, vulkanische und magmatische Gesteine zeigen sowie über 1000 m mächtige, plateaubildende tertiäre Lavadecken: All das bietet die "Isle of Mull". Sie ist zudem Typlokalität zweier Mineralien und Heimat cm großer Saphire. Erik Hock lädt uns mit seinem Beitrag zu einem spanndenen Rundgang auf diese Insel ein und gibt uns einen Einblick in die dortigen geologischen Gegebenheiten. Auch die dem Bericht untergeordneten Lokalitäten sind einen Blick wert.
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Der Rund­wan­der­weg Nr. 41 der Wan­derkarte des Saarp­falzkreis­es, be­gin­nt an den Wasser­felsen, die im Som­mer wie im Win­ter un­abläs­sig Tropfwass­er abgeben. Ge­olo­gen sprechen von ein­er Schichtquelle. Von hi­er oben ge­nießt man den Blick über das Dorf und die Kirkel­er Burg. Auf unserem weit­eren Weg er­reich ... moreDer Rundwanderweg Nr. 41 der Wanderkarte des Saarpfalzkreises, beginnt an den Wasserfelsen, die im Sommer wie im Winter unablässig Tropfwasser abgeben. Geologen sprechen von einer Schichtquelle. Von hier oben genießt man den Blick über das Dorf und die Kirkeler Burg. Auf unserem weiteren Weg erreichen wir bald den Frauenbrunnen, eine weit und breit bekannte Quelle. Etwa 50 m oberhalb beginnt in östlicher Richtung der geologische Lehrpfad, entstanden 1983. Am Anfang des Weges wurde eine Übersichtskarte aufgestellt, die das Saarland, sowie angrenzende Teile geologisch umfaßt und die Fundorte der aufgestellten Steine anzeigt...
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