| Rhodochrosit dürfte aufgrund seiner auffallend rosaroten Farbe zu den ältesten Schmucksteinen der alten Welt gehören, was u.a. durch archäologische Funde von Grabbeigaben in alten äygpischen Gräbern belegt ist. Ob dieses Mangancarbonat bewusst oder gezielt abgebaut wurde, ist nicht bekannt. Sicher i ... moreRhodochrosit dürfte aufgrund seiner auffallend rosaroten Farbe zu den ältesten Schmucksteinen der alten Welt gehören, was u.a. durch archäologische Funde von Grabbeigaben in alten äygpischen Gräbern belegt ist. Ob dieses Mangancarbonat bewusst oder gezielt abgebaut wurde, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass die alten Ägypter Manganerze aus dolomitisierten Kalksteinen in der östlichen Wüste und auf der Halbinsel Sinai abbauten, wo mit Sicherheit auch Rhodochrosit vorkam und als Nebenprodukt zur Schmuckherstellung diente. |
| Nach neuesten archäologischen Untersuchungen von Schlacken, geht der Bergbau bis auf das 3. und 4. Jahrhundert (n.Chr.) zurück. Es fand ein Abbau im Ausbiß des Alten Lagers statt. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 968 n.Chr. durch den Mönch Widukind besagt, dass Kaiser Otto der Große im Sachs ... moreNach neuesten archäologischen Untersuchungen von Schlacken, geht der Bergbau bis auf das 3. und 4. Jahrhundert (n.Chr.) zurück. Es fand ein Abbau im Ausbiß des Alten Lagers statt. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 968 n.Chr. durch den Mönch Widukind besagt, dass Kaiser Otto der Große im Sachsenland "Silberadern" aufgeschlossen hat, um seine Kriege zu finanzieren... Ein Beitrag von Silvio H. |
| orundsynthesen finden sich im Handel als Schmelzbirnen, in der Regel der Länge nach gespalten sind, um die inneren Spannungen im Kristall zu lösen. Sie besitzen einen kreisrunden Querschnitt. Ab und an erkennt man im Querschnitt auch eine trigonale Symmetrie. Wird das Material durch Tempern von den ... moreorundsynthesen finden sich im Handel als Schmelzbirnen, in der Regel der Länge nach gespalten sind, um die inneren Spannungen im Kristall zu lösen. Sie besitzen einen kreisrunden Querschnitt. Ab und an erkennt man im Querschnitt auch eine trigonale Symmetrie. Wird das Material durch Tempern von den Spannungen befreit, sind die Korundbirnen komplett und im Querschnitt rund oder eher abgerundet dreiseitig. Synthetische Spinellbirnen sind in der Regel komplett und besitzen einen annähernd quadratischen, aber abgerundeten Querschnitt. In der Nähe des Keimes finden selten abgerundete Oktaederflächen. Ein Beitrag von Klaus Schäfer |