| ... Forschungsbohrungen (1988, Groß Pampau I & II) ergaben, dass ab ca. 7 m Tiefe der Tonschichten das mittlere Langenfeldium, ab ca. 19 m das untere Langenfeldium und ab ca. 29 m das obere Reinbekium beginnnt. Während des Hauptabbaus (Seeseite) in Groß Pampau waren ca. 17 m der Glimmertonschichten ... more... Forschungsbohrungen (1988, Groß Pampau I & II) ergaben, dass ab ca. 7 m Tiefe der Tonschichten das mittlere Langenfeldium, ab ca. 19 m das untere Langenfeldium und ab ca. 29 m das obere Reinbekium beginnnt. Während des Hauptabbaus (Seeseite) in Groß Pampau waren ca. 17 m der Glimmertonschichten mehr oder weniger zugänglich, als Ton für die Deponieabdeckung abgebaut wurde. Anhand der aufgelesenen Fossilien (mehr als 150 Arten konnten gefunden werden) und dem Vergleich dieser Arten mit heute noch in gemäßigteren Regionen lebenden Vertretern (und deren Lebensbedingungen), geht man von einer damals durchschnittlichen Wassertiefe von 50 - 80 m aus. ... |
| Der Begriff "Organische Mineralien" wird (leider) weltweit noch oft individuell definiert, obwohl es für diese Mineralgruppe seit einigen Jahren eine "Status Quo"-Klassifizierung gibt. Status Quo bedeutet im weiteren Sinn die Klassifizierung nach dem Strunz-System, insbesondere aber die Anerkennung ... moreDer Begriff "Organische Mineralien" wird (leider) weltweit noch oft individuell definiert, obwohl es für diese Mineralgruppe seit einigen Jahren eine "Status Quo"-Klassifizierung gibt. Status Quo bedeutet im weiteren Sinn die Klassifizierung nach dem Strunz-System, insbesondere aber die Anerkennung bzw. Aberkennung (Diskreditierung) der nachstehenden Mineralien durch die international verbindliche IMA-Regelung... Ein Beitrag unseres verstorbenen Freundes Peter Seroka |
| Nature forms over time, e.g. believed due to weathering, mineralization or crystallization, landscapes and rocks in which the human imagination identifies often strange formations out of the real world. An example of this are agates that, generally outwardly unattractive pose, in their interiors of ... moreNature forms over time, e.g. believed due to weathering, mineralization or crystallization, landscapes and rocks in which the human imagination identifies often strange formations out of the real world. An example of this are agates that, generally outwardly unattractive pose, in their interiors often true works of art. |
| Dieser Artikel befasst sich mit den Eisenerzlagerstätten im Raum Adorf, die geologisch auch in Teile des Ostsauerlandes übergreifen. Hier wird ein Stück deutscher Bergbaugeschichte zusammengefasst, deren Bedeutung immer im Schatten der großen deutschen Lagerstätten stand. So bin ich bemüht die histo ... moreDieser Artikel befasst sich mit den Eisenerzlagerstätten im Raum Adorf, die geologisch auch in Teile des Ostsauerlandes übergreifen. Hier wird ein Stück deutscher Bergbaugeschichte zusammengefasst, deren Bedeutung immer im Schatten der großen deutschen Lagerstätten stand. So bin ich bemüht die historischen Zusammenhänge etwas näher zu beleuchten. Viele der hier aufgeführten Informationen zu Orten und Bergwerken sind bereits aus dem Bewusstsein der einheimischen Bevölkerung verschwunden. |
| Der Odenwald gehört zu den Varisciden – ein Gebirge welches bei der Kollision der Paläo-Kontinente Gondwana und Euramerika im mittleren Karbon, vor etwa 360-290 Mio. Jahren entstand. Im Zuge der variszischen Orogenese bildeten sich neben dem Odenwald unter anderem das Rheinische Schiefergebirge, Har ... moreDer Odenwald gehört zu den Varisciden – ein Gebirge welches bei der Kollision der Paläo-Kontinente Gondwana und Euramerika im mittleren Karbon, vor etwa 360-290 Mio. Jahren entstand. Im Zuge der variszischen Orogenese bildeten sich neben dem Odenwald unter anderem das Rheinische Schiefergebirge, Harz, Schwarzwald, Erzgebirge und der Spessart. Diese Aufbrüche des Grundgebirges sind Teil der sogenannten Mitteldeutschen Kristallinschwelle – eine Reihe von mehr oder weniger isolierten Kristallingebieten - die von der Haardt im Pfälzerwald über den kristallinen Odenwald und Spessart, das Ruhlaer Kristallin und Kyffhäuser bis nach Osteuropa verlaufen. |