| ... Erst knapp 50 Jahre später liegen wieder Nachrichten vor, und zwar Abrechnungen aus den Jahren 1782 bis 1791. Die damaligen Pächter waren die Krettnicher Einwohner Nicolaus Wiesen, Matthias Finkler und Johann Bathis, Ersterer hatte in den 10 Jahren 346 Rtl., der zweite 95 Rtl. und der letzte 146 ... more... Erst knapp 50 Jahre später liegen wieder Nachrichten vor, und zwar Abrechnungen aus den Jahren 1782 bis 1791. Die damaligen Pächter waren die Krettnicher Einwohner Nicolaus Wiesen, Matthias Finkler und Johann Bathis, Ersterer hatte in den 10 Jahren 346 Rtl., der zweite 95 Rtl. und der letzte 146 Rtl. eingenommen. Hauptabnehmer waren Johannes Scherer in Scheuern, Pastor Anhäuser in Lockweiler, sowie Johannes Bördeler (Birtel) in Krettnich, die offenbar das abgenommene Erz auf eigene Rechnung weitervertrieben. Als Bergmann war damals Paul Jungblut ... Ein Bericht von Berthold Stein |
| Im Saarland ist der in Oberer, Mittlerer und Unterer Teil geteilte Buntsandstein, der frühesten Abteilung der Trias, nur mit den beiden jüngeren Stufen vertreten. Der Untere Buntsandstein ist nicht zu finden. In St. Arnual, am Ostabhang des Sonnenberges bei Saarbrücken, sind diese beiden Altersstufe ... moreIm Saarland ist der in Oberer, Mittlerer und Unterer Teil geteilte Buntsandstein, der frühesten Abteilung der Trias, nur mit den beiden jüngeren Stufen vertreten. Der Untere Buntsandstein ist nicht zu finden. In St. Arnual, am Ostabhang des Sonnenberges bei Saarbrücken, sind diese beiden Altersstufen eindrucksvoll aufgeschlossen. Folgt man den sogenannten Felsenwegen entlang der Saar, so erkennt man das Profil, einschließlich der Violetten Grenzzone, die die Trennung vom Mittleren zum Oberen Buntsandstein darstellt. |
| „Was soll nur aus meiner Micromount-Sammlung werden, wenn ich selbst einmal nicht mehr sammeln kann? Sie enthält doch Stücke von einmaliger Ästhetik, von längst erloschenen Fundstellen oder größter Seltenheit. Das alles droht unterzugehen, weil nach mir niemand den Wert erkennt, der in den zunächst ... more„Was soll nur aus meiner Micromount-Sammlung werden, wenn ich selbst einmal nicht mehr sammeln kann? Sie enthält doch Stücke von einmaliger Ästhetik, von längst erloschenen Fundstellen oder größter Seltenheit. Das alles droht unterzugehen, weil nach mir niemand den Wert erkennt, der in den zunächst unscheinbar wirkenden Döschen steckt.“ Dieser Gedanke wird bei vielen Sammlern von Micromounts diskutiert. Dabei wird die oben genannte Befürchtung immer wieder geäußert. Weniger häufig wird eine andere Frage offen angesprochen, die aber dennoch viele Sammler bewegt: „Soll meine Sammlerleistung, ein wichtiger Teil meines Lebens, gänzlich in Vergessenheit geraten?“ |