| Nach neuesten archäologischen Untersuchungen von Schlacken, geht der Bergbau bis auf das 3. und 4. Jahrhundert (n.Chr.) zurück. Es fand ein Abbau im Ausbiß des Alten Lagers statt. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 968 n.Chr. durch den Mönch Widukind besagt, dass Kaiser Otto der Große im Sachs ... moreNach neuesten archäologischen Untersuchungen von Schlacken, geht der Bergbau bis auf das 3. und 4. Jahrhundert (n.Chr.) zurück. Es fand ein Abbau im Ausbiß des Alten Lagers statt. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 968 n.Chr. durch den Mönch Widukind besagt, dass Kaiser Otto der Große im Sachsenland "Silberadern" aufgeschlossen hat, um seine Kriege zu finanzieren... Ein Beitrag von Silvio H. |
| ... Forschungsbohrungen (1988, Groß Pampau I & II) ergaben, dass ab ca. 7 m Tiefe der Tonschichten das mittlere Langenfeldium, ab ca. 19 m das untere Langenfeldium und ab ca. 29 m das obere Reinbekium beginnnt. Während des Hauptabbaus (Seeseite) in Groß Pampau waren ca. 17 m der Glimmertonschichten ... more... Forschungsbohrungen (1988, Groß Pampau I & II) ergaben, dass ab ca. 7 m Tiefe der Tonschichten das mittlere Langenfeldium, ab ca. 19 m das untere Langenfeldium und ab ca. 29 m das obere Reinbekium beginnnt. Während des Hauptabbaus (Seeseite) in Groß Pampau waren ca. 17 m der Glimmertonschichten mehr oder weniger zugänglich, als Ton für die Deponieabdeckung abgebaut wurde. Anhand der aufgelesenen Fossilien (mehr als 150 Arten konnten gefunden werden) und dem Vergleich dieser Arten mit heute noch in gemäßigteren Regionen lebenden Vertretern (und deren Lebensbedingungen), geht man von einer damals durchschnittlichen Wassertiefe von 50 - 80 m aus. ... |
| Im Bereich des gesamten Grubengeländes hat sich, wie in anderen Grubenbezirken auch, eine eigene Flora gebildet. Nach Überlieferungen haben die "Alten" bei der Suche nach Erzen auf diese Zeichen der Natur geachtet. Gerade bei Antimonerzen ist diese eigene Flora sehr ausgebildet. Antimon weist unter ... moreIm Bereich des gesamten Grubengeländes hat sich, wie in anderen Grubenbezirken auch, eine eigene Flora gebildet. Nach Überlieferungen haben die "Alten" bei der Suche nach Erzen auf diese Zeichen der Natur geachtet. Gerade bei Antimonerzen ist diese eigene Flora sehr ausgebildet. Antimon weist unter den Elementen eine hohe Mobilität auf und wird, wenn es in löslicher Form vorliegt, von Pflanzen leicht aufgenommen. Die Konzentrationen in Pflanzen können 7-50 mg/kg TS betragen. |