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Geolitho Foundation non-profit GmbH
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Die 63. Rhein-Neckar-Mineralienbörse in Walldorf
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Azu­rit ist seit mehr als 3.000 Jahren bekan­nt. Schon die al­ten Ägypter seit der 4. Dy­nastie, Pers­er und die Römer ver­wen­de­ten das pul­verisierte Min­er­al als Au­gen­sch­minke. Im Chi­na der Sung- und Ming-Dy­nas­tien, in der Ukiyo-e-Schule Ja­pans, im präkolum­bianischen Süd­west­en der heuti­gen USA sowie währe ... moreAzurit ist seit mehr als 3.000 Jahren bekannt. Schon die alten Ägypter seit der 4. Dynastie, Perser und die Römer verwendeten das pulverisierte Mineral als Augenschminke. Im China der Sung- und Ming-Dynastien, in der Ukiyo-e-Schule Japans, im präkolumbianischen Südwesten der heutigen USA sowie während des europäischen Mittelalters und der Renaissance wurde Azurit als wertvolles blaues Pigment in der Malerei und für Handschriften bzw. Miniaturen benutzt. Die blaue Farbe war im Okzident lange Zeit das bevorzugte Pigment, den Kleidern der Jungfrau Maria ihre blaue Farbe zu geben, bzw. Skulpturen zu bemalen. Da der exotische Lapis Lazuli als Pigment Ultramarin weitaus begehrter, aber auch dementsprechend teurer war, wurde Azurit gewöhnlich als Grundfarbe benutzt und Ultramarin nur hauchdünn ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Bei der Fund­stelle Hu­ber­s­tock (auch Tage­bau Hubr, Stein­bruch Hubr) han­delt es sich um die Pinge eines im 16. Jh eingestürzten Berg­baus auf Zinn mit den um­lie­gen­den Hal­den (Be­r­an 2006). Diese stam­men so­wohl aus dem geschichtlichen Berg­bau, wie auch aus den Ak­tiv­itäten -un­ter­tage und über­tage- in jüng ... moreBei der Fundstelle Huberstock (auch Tagebau Hubr, Steinbruch Hubr) handelt es sich um die Pinge eines im 16. Jh eingestürzten Bergbaus auf Zinn mit den umliegenden Halden (Beran 2006). Diese stammen sowohl aus dem geschichtlichen Bergbau, wie auch aus den Aktivitäten -untertage und übertage- in jüngster Zeit (20. Jh., Einstellung des Betriebs der Stannum 1991, Bergbau auf Wolfram und Zinn).

Auf der Fundstellenseite wird auf einen Beitrag des Förderbvereins der Lithothek verlinkt. Diese haben die Fundstelle in der Lithothek aufgearbeitet.
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Ery­thrinkris­talle waren in allen Zeit­en begehrte Sam­melob­jekte. Schon im Jahr 1776 beschrieb der franzö­sische Min­er­aloge und Kris­tal­lo­graph Romé de L'Isle fast hun­dert Stufen aus der berühmten Samm­lung des Pe­ru­an­ers Pe­dro Fran­ci­so Dav­i­la. Diese zu dies­er Zeit noch als Kobalt­büten oder "Fleurs de Co ... moreErythrinkristalle waren in allen Zeiten begehrte Sammelobjekte. Schon im Jahr 1776 beschrieb der französische Mineraloge und Kristallograph Romé de L'Isle fast hundert Stufen aus der berühmten Sammlung des Peruaners Pedro Franciso Davila. Diese zu dieser Zeit noch als Kobaltbüten oder "Fleurs de Cobalt" genannten Erythrine stammten zumeist aus den Schneeberger und Annaberger Revieren im Erzgebirge, doch auch Stufen von Richelsdorf und aus Spanien waren bereits bekannt.

Der Begriff Erythrin war sehr lange mit seinem berühmtesten Fundort, dem Schneeberger Revier verbunden. Die jedoch schönsten und größten Erythrine der Welt wurden in den letzten 40 Jahren im bedeutenden Kobalterzrevier von Bou Azzer in Marokko gefunden. In den 60er - 70er und in den gerade kürzlich zurückliegenden 2000er Jahren waren Stufen mit zentimetergroßen Kristallen nicht selten. Es gab sogar Kristalle von 20-25 cm (und mehr). Vorausgesetzt, der Kobaltbergbau in Bou Azzer hält an, werden auch zukünftig wie fast jedes Jahr spektakuläre Erythrine geborgen werden können.
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... Der Er­stere, der edle To­pas, ist durch­sichtig und durch­schei­nend, von starkem Glas­glanze, und am häu­fig­sten von gel­ber, be­son­ders wein­gel­ber, Farbe, aber auch wasser­hell, graulich-, grün­lich- und gel­blich­weiß, oder Berg- und Se­la­don­grün. Bei dem Säch­sischen ist die wein­gelbe Farbe die herrschend ... more... Der Erstere, der edle Topas, ist durchsichtig und durchscheinend, von starkem Glasglanze, und am häufigsten von gelber, besonders weingelber, Farbe, aber auch wasserhell, graulich-, grünlich- und gelblichweiß, oder Berg- und Seladongrün. Bei dem Sächsischen ist die weingelbe Farbe die herrschende und von allen Graden der Höhe; bei dem brasilianischen die honiggelbe. Die Übergänge ins rosenrothe, meergrüne, bläuliche etc. sind oft nur schwach, doch so merklich, daß man sie gewahrt. Er kommt gewöhnlich als vier= oder achtseitige Säule vor, die beim Brasilianischen mit vier, sechs auch acht Flächen zugespitzt, beim Sächsischen aber meistentheils mit einer sechsseitigen Fläche abgestumpft ist. Die Seitenflächen der Kristalle sind stets in der Länge gestreift; die übrigen Flächen aber glatt. Der Querbruch ist gerad= und vollkommenblättrig, der Längenbruch hingegen kleinmuschlig. In der Härte folgt er auf den Saphir und ritzt den Bergkristall... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Ara­g­onite is a cal­ci­um car­bo­nate, chem­i­cal­ly iden­ti­cal with calcite. The min­er­al calcite, how­ev­er, dif­fers from Ara­g­onite due to its in­ter­nal crys­tal struc­ture. While the crys­tal sys­tem of calcite is trig­o­n­al, the sys­tem of ara­g­onite is rhom­bic. Dense mass­es of small ara­g­onite crys­tals are dif­fi­cul ... moreAragonite is a calcium carbonate, chemically identical with calcite. The mineral calcite, however, differs from Aragonite due to its internal crystal structure. While the crystal system of calcite is trigonal, the system of aragonite is rhombic. Dense masses of small aragonite crystals are difficult to distinguish from calcite, but they are larger, they show a distinct habit.

A lot of chapters in this portrait will give you much more details about this interesting mineral. Written and investigated by Peter Seroka. (Article in german)
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Zirko­nia, auch bekan­nt als Zir­co­nia oder Fianit, bezeich­net kün­stlich hergestellte Einkris­talle aus Zir­co­ni­um(IV)-oxid (chemische Formel: ZrO2), die in ihr­er ku­bischen Hochtem­per­a­tur­phase sta­bil­isiert sind. Es han­delt sich dabei um kein natür­lich vork­om­men­des Min­er­al. Im Jahr 1937 ent­deck­ten die Min ... moreZirkonia, auch bekannt als Zirconia oder Fianit, bezeichnet künstlich hergestellte Einkristalle aus Zirconium(IV)-oxid (chemische Formel: ZrO2), die in ihrer kubischen Hochtemperaturphase stabilisiert sind. Es handelt sich dabei um kein natürlich vorkommendes Mineral. Im Jahr 1937 entdeckten die Mineralogen M. V. Stackelberg and K. Chudoba das natürliche Vorkommen von kubischem Zirkoniumoxid in Form mikroskopisch kleiner Körnchen in metamiktem Zirkon. Sie interpretierten diese Körnchen als Beiprodukt des Metamiktisierungsprozesse. Beide Mineralogen würdigten das Mineral nicht mit einem eigenen Namen, da ihnen dies damals unwesentlich erschien. Mittels Röntgendiffraktomie konnten sie die Existens des natürlichen Ebenbildes des künstlichen Produktes nachweisen.

Ein Beitrag von Klaus Schäfer
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